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Veröffentlicht am 21.05.2017

Gute Fortsetzung

Sunshine Girl - Das Erwachen (Sunshine Girl 2)
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„Sunshine Girl – Das Erwachen“ ist die Fortsetzung zu „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ und somit der zweite Teile einer Reihe von Paige McKenzie. Sunshine Griffin ist eine Lusieach, jemand der Geister ...

„Sunshine Girl – Das Erwachen“ ist die Fortsetzung zu „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ und somit der zweite Teile einer Reihe von Paige McKenzie. Sunshine Griffin ist eine Lusieach, jemand der Geister und Dämonen sehen und auch mit ihnen kommunizieren kann. Sie kann Geistern helfen ins Jenseits zu gelangen. Doch sie ist ein wenig anders und um zu lernen ihre Kräfte in den Griff zu bekommen, geht sie gemeinsam mit ihrem Mentor in ein Ausbildungszentrum nach Mexiko. Doch nach und nach merkt Sunshine, dass ihr Mentor ihr noch nicht alles erzählt hat und sie merkt, wie sehr sie Nolan, ihren Beschützer, braucht.


Da ich bereits den ersten Teil gelesen habe, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Die Geschichte setzt nahtlos an den ersten Band an. Sunshine wird von einer Schar Geister überwältigt und landet im Krankenhaus und so kommt es zur Entscheidung, dass sie ihren Mentor begleitet. Das erste Drittel des Buches ist noch sehr informativ und es geschieht nicht zu viel. Doch trotz fehlender Spannung lässt es sich zügig und fließend lesen. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss natürlich auch noch. Leider bleiben recht lange viel Fragen offen und man erfährt erst mit einigen Einschüben, (was oder von wem diese handeln, wird nicht verraten) einiges, denn diese bringen Licht ins Dunkel. Das Ende ist so wie der Vorgänger, sehr offen und zum Schluss auch wirklich spannend. Für mich fast ein wenig zu offen, da man in der Luft hängen bleibt und nicht weiß, was jetzt genau passiert.


Eine gute Fortsetzung und wer Geistergeschichten mag (die aber nicht zu gruselig sind), ist hier definitiv richtig.

Veröffentlicht am 21.05.2017

Guter Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe

House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis (House of Ghosts 1)
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„House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank Maria Reifenberg ist der Auftakt einer neuen Reihe mit der jungen Protagonistin Melli und ihrer Familie. Die Familie Bower zieht um nach Deutschland, ...

„House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank Maria Reifenberg ist der Auftakt einer neuen Reihe mit der jungen Protagonistin Melli und ihrer Familie. Die Familie Bower zieht um nach Deutschland, da sie hier eine Villa geerbt haben. Melli wäre lieber in New York geblieben, aber da ihre Eltern pleite sind, war das die letzte Möglichkeit. Doch Melli merkt gleich in der ersten Nacht, dass hier etwas komisch ist. Es wird plötzlich eiskalt und überall kracht und knirscht es im Haus. Und dann ist da noch ein leises Seufzen. Kann Melli das Geheimnis lüften?


Da ich gerne auch mal Kinderbücher lese und auch Geistergeschichten mag, war ich auf dieses Buch gespannt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und setzt direkt an ohne jegliches Vorgeplänkel, warum die Familie nach Deutschland zieht, etc. Das war anfangs etwas ungewohnt, da man nicht einmal die Person „Ich“ richtig kennen lernt, man weiß daher nur vom Klappentext, dass „Ich“ wohl Melli sein wird. Melli war mir von Anfang an sympathisch, ein junges Mädchen, das einerseits doch sehr neugierig und aufgeweckt ist, andererseits aber auch mal unsicher und ein wenig ängstlich. Ich konnte mir den Ort, die halb verfallene Villa, richtig bildlich vorstellen und auch wie gruselig das sein muss. Der Autor schafft eine gute Atmosphäre, aber allzu gruselig war es für mich nicht, da doch auch einige humorvolle Szenen auftauchen. Doch die Mischung fand ich genau richtig. Die Nebencharaktere wie Hotte, der Nachbarsjunge, oder die anderen Geister sind gelungen und ergänzen die Geschichte wirklich gut. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen, egal ob jung oder alt.


Gelungener Auftakt einer neuen Geistergeschichtenreihe, der gruselig, spannend und humorvoll in die Geisterwelt führt. Nicht nur für junge Leser geeignet.

Veröffentlicht am 21.05.2017

Nicht nur für Kinder ein Muss!

Drachenreiter 1
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„Drachenreiter“ von Cornelia Funke ist ein Kinderbuch, das die abenteuerliche Reise des Drachen Lung erzählt. Lung, der gemeinsam mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf der Suche ...

„Drachenreiter“ von Cornelia Funke ist ein Kinderbuch, das die abenteuerliche Reise des Drachen Lung erzählt. Lung, der gemeinsam mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf der Suche nach dem „Saum des Himmels“ ist, ein sagenumwobener Ort, an dem er und seine Artgenossen endlich sicher sein sollen. Irgendwo in den Gipfeln des Himalaya soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Doch nicht nur er sucht dieses Paradies…


Dieses Buch habe ich bereits als Kind gelesen und geliebt. Und auch als Erwachsene hat es mich noch fesseln können. Die Idee mit dem Drachen ist einfach gelungen und wird durch schöne Zeichnungen ergänzt, so wie man sich die Zwerge und andere Wesen vorstellt. Cornelia Funke nimmt den Leser hier auf eine tolle Reise quer über die Welt mit und beschreibt alles so anschaulich, dass man sich alles haarklein vorstellen kann und man meint, man ist auf dem Rücken des Drachen dabei. Dazu sind noch viele weitere Charaktere dabei, die diese Geschichte perfekt abrunden. Doch zeitgleich ist es nicht nur eine schöne Geschichte, sondern erzählt eine liebevolle Geschichte über die Freundschaft verschiedener Lebewesen, deren Zusammenhalt und auch über Verzeihung. Denn jeder Charakter ist anders und dennoch ergänzen sie sich perfekt.


Ein Kinderbuch, das man auch im Erwachsenenalter noch lesen kann. Wunderschöne Illustrationen und liebevoll gestaltete Charaktere, ein Muss für jedes Kind!

Veröffentlicht am 21.05.2017

Konnte mich nicht überzeugen

The Distance from me to you
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„The Distance from me to you“ von Marina Gessner handelt von Kendra, die gerade ihren Highschool-Abschluss gemacht hat. Doch sie will zuerst den Appalachian Trail mit ihrer besten Freundin erwandern, eine ...

„The Distance from me to you“ von Marina Gessner handelt von Kendra, die gerade ihren Highschool-Abschluss gemacht hat. Doch sie will zuerst den Appalachian Trail mit ihrer besten Freundin erwandern, eine Strecke von ca. 3.500 Kilometer von Maine nach Georgia. Doch kurz vor dem Start ihres Trips springt ihre beste Freundin ab und Kendra beschließt ohne das Einverständnis ihrer Eltern sich alleine auf den Weg zu machen. Auf dem Trip trifft sie Sam, ein Junge, der den Trail läuft um seinem Leben zu entfliehen..


Ich hatte mir so viel von diesem Buch erwartet und muss sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht bin. Die Geschichte klingt sehr interessant, ein Mädchen, dass sich alleine ins Abenteuer stürzt und dabei die Liebe entdeckt. Doch mir kam Kendra durchgehend etwas undurchsichtig vor, da man sie nur oberflächlich kennen lernt und hier einfach die Tiefe fehlt. Sam dagegen erzählt in seinem ersten Abschnitt einiges über seine Lebensgeschichte, das hat mir wiederrum gut gefallen. Auch dieser Wechsel hat ein bisschen Leben in die Geschichte gebracht. Dennoch ist viel Geplänkel außenherum und man liest gar nicht so viel vom Trip, der auch zu perfekt läuft. Kendra hat wenig Schwierigkeiten und alles läuft zu glatt. Das erste Treffen der beiden war jedoch gut geschrieben und zum Glück nicht zu kitschig, doch danach bleibt alles zu oberflächlich und die Geschichte plätschert vor sich hin. Und für mich ist nicht ganz klar, was mir dieses Buch/diese Geschichte sagen will, was die Autorin damit ausdrücken möchte. Denn klar macht Kendra eine Veränderung durch, aber ich habe mich immer ein wenig außen vor gefühlt.


Mich hat das Buch leider nicht überzeugt, da ich auch mehr von der Wanderung erfahren hätte, von Problemen oder auch Begegnungen, denn das kommt mir alles zu kurz.

Veröffentlicht am 21.05.2017

Ein gelungener Auftakt

Chosen 1: Die Bestimmte
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„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer ist das Debüt der Autorin Rena Fischer. Emma, ein junges Mädchen hat besondere Fähigkeiten, die sie bisher vor allen versteckt gehalten hat. Doch nun kommt sie ...

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer ist das Debüt der Autorin Rena Fischer. Emma, ein junges Mädchen hat besondere Fähigkeiten, die sie bisher vor allen versteckt gehalten hat. Doch nun kommt sie auf ein Internat für Hochbegabte. Doch der Schein trügt, denn in Wahrheit haben die Schüler alle Fähigkeiten, mehr oder weniger ausgeprägt. Und dann ist da noch Aidan, ein Mitschüler, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Nur es taucht noch ein Junge auf..Jared, ein ehemaliger Schüler und dieser erzählt ihr einiges anders. Wem kann Emma trauen?


Mich haben sofort der Klappentext und auch das Cover angesprochen. Besondere Fähigkeiten sind immer toll, wenn es auch klingt, wie schon andere Bücher davor. Doch hier hat mich der direkte Einstieg in die Geschichte sofort gepackt und ich war von Anfang an gefesselt. Die Seiten sind nur so vorbei geflogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Emma war mir von Anfang an sympathisch, sie stellt auch einiges in Frage, ist selbstbewusst, liebenswürdig und lässt sich nicht so leicht beeinflussen, trotz ihres jungen Alters. Und auch die Nebencharaktere haben mich häufig noch überrascht, da ich manches Verhalten so nicht erwartet hätte, wenn auch Jared und Aidan anfangs ein wenig flach wirken, da die Emotionen der beiden so undurchschaubar sind. Die Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden, vor allem auch durch die Wechsel mit Blick in Rina’s Vergangenheit, machen die Geschichte so spannend und so habe ich mit gefiebert, wie Emma sich entscheidet und welchen Weg sie wählen wird. Nur das Ende hat mich fassungslos zurück gelassen, da es so plötzlich kommt und wirklich ein großer Cliffhanger ist und viele Fragen offen lässt.


Für mich ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und ich freue mich definitiv sehr auf die Fortsetzung. Ich kann das Buch nur empfehlen!