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Veröffentlicht am 26.04.2017

Ein gelungener Auftakt

Silber – Das erste Buch der Träume
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„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier, gelesen von Simona Pahl ist der Auftakt einer Trilogie rund um Liv Silber und deren Träume. Liv und ihre Schwester wohnen bei ihrer Mum und müssen ...

„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier, gelesen von Simona Pahl ist der Auftakt einer Trilogie rund um Liv Silber und deren Träume. Liv und ihre Schwester wohnen bei ihrer Mum und müssen wieder umziehen, diesmal nach London. Und seitdem spielen ihre Träume verrückt. Denn sie träumt von sprechenden Steinfiguren und Eidechsentürknäufen, aber auch von einem Ritual, dass vier Jungs auf einem Friedhof durchführen. Doch das ist nicht ganz ohne, denn diese vier Jungs kennt Liv auch in ihrem echten Leben. Sie geht gemeinsam mit ihnen auf eine Schule. Und das seltsamste ist, dass eben diese Jungs mehr über sie zu wissen scheinen. Mehr als sie im echten Leben verraten hat…


Kerstin Gier konnte mich schon oft begeistern und aus diesem Grund habe ich mich auch mal an diese Reihe von ihr gewagt. Und ich muss sagen dieser erste Teil hat mich nicht enttäuscht! Die beiden Schwestern Mia und Liv Silber waren mir von Anfang an sympathisch und auch der Hund und das Kindermädchen passen gut in die Geschichte, ergänzen sie perfekt. Zuerst war ich jedoch unsicher in welche Richtung es sich entwickelt und konnte so nicht ganz sagen, ob es mir gefällt. Das hat sich jedoch schnell gelegt und die Autorin hat es mühelos geschafft mein Interesse zu wecken, in dem sie viele abwechslungsreiche Szenen bringt, lustige mit ernsten mischt und eine tolle Atmosphäre schafft. Auch die anderen Charaktere wie Grayson und seine Freunde passen gut dazu und so war es nie langweilig. Die Träume sind auch sehr lebendig beschrieben, so dass man teils wirklich mittendrin dabei war. Und mit dem Ende des ersten Teils hat die Autorin mich doch ein wenig überrascht und ich bin gespannt, ob mir der zweite Teil auch so zusagt.


Von mir gibt es eine Empfehlung, die Sprecherin bringt die Geschichte lebendig rüber und liest es wirklich sehr angenehm. Und Kerstin Gier hat hier einen fesselnden Auftakt einer Jugendbuchreihe geschaffen!

Veröffentlicht am 26.04.2017

Kann ich nur empfehlen

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.
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„Black Rabbit Hall“ von Eve Chase handelt von der Familie Alton, die jeden Sommer auf Black Rabbit Hall verbringt. Bis zu jenem Sommer im Jahr 1968, der alles verändert. Viele Jahre später fahren Lorna ...



„Black Rabbit Hall“ von Eve Chase handelt von der Familie Alton, die jeden Sommer auf Black Rabbit Hall verbringt. Bis zu jenem Sommer im Jahr 1968, der alles verändert. Viele Jahre später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeit durch Cornwall und stoßen auf ein wunderschönes Haus, welches eine magische, anziehende Wirkung für Lorna hat. Warum zieht es sie so sehr zu diesem Ort?



Von diesem Buch hat man schon so viel Gutes gehört und ich musste es auch lesen. Ich liebe Geschichten, in denen eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart besteht. Die sich vermischen und den Leser tief in die Familiengeschichten eintauchen lassen. Und auch in diesem Buch gibt es einen Wechsel zwischen Lorna und Amber, Vergangenheit und Gegenwart. Mich hat der Einstieg ins Buch direkt gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was denn nur passiert ist. Die Seiten flogen nur so dahin, denn die Autorin hat einen tollen, ausdrucksvollen Sprachstil, der von Beginn an die Geschichte lebendig macht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und mir hat es Spaß gemacht, tiefer in Lorna’s und Amber’s Geschichten einzutauchen, ihre Leben kennen zu lernen und auch natürlich die beiden Charaktere. Zeitgleich gibt es immer wieder Zeitsprünge in der Geschichte, kurze Einblicke in die Vergangenheit, die nach und nach alle offenen Fragen klären. Der Zusammenhang und Lorna’s Erinnerungsfetzen machen es spannend und mir wurde nie langweilig.



Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Eine kurzweilige Geschichte, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat.

Veröffentlicht am 26.04.2017

Ein wirklich gelungenes Finale!

In deinem Herz
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„In deinem Herz“ von Heidrun Wagner, mit Illustrationen von Miri D’Oro, handelt von Zoe und ist der Abschluss der Trilogie. Zoe, die langsam nicht mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist. Doch irgendwann ...

„In deinem Herz“ von Heidrun Wagner, mit Illustrationen von Miri D’Oro, handelt von Zoe und ist der Abschluss der Trilogie. Zoe, die langsam nicht mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist. Doch irgendwann kommt alles ans Licht..

Da ich auch schon die Vorgängerbände gelesen habe, musste natürlich auch dieser Teil gelesen werden. Denn Teil 2 hat mich mit einigen offenen Fragen zurück gelassen. Wie auch schon in den anderen Teil habe ich schnell wieder ins Buch gefunden und die Zeichnungen unterstreichen die Geschichte ganz passend. Zoe ist nach wie vor unsicher, da auch ihre Erinnerungen nach und nach wieder auftauchen und sie trotz allem noch nicht versteht, was denn nun wirklich passiert ist. Doch trotz dieser Unsicherheit, weiß sie was sie in ihrem Leben möchte und versucht selbstständig klarzukommen. Gut fand ich auch, wie der Zwiespalt beschrieben wurde, in dem sich Zoe befindet. Wem kann sie vertrauen? Elias, Niklas? Und erst gegen Mitte des Buches klärt sich die Situation und es bleibt aber spannend bis zum Schluss bis die Geschichte in einem überraschenden, fulminanten Finale endet.

Mich hat diese Buchreihe gefesselt und ich kann sie nur weiter empfehlen. Vor allem kann man alle drei Teile so schön nebeneinander ins Regal stehen und sie ergeben den Satz: Wenn du vergisst, brenn die Schuld in deinem Herz!

Veröffentlicht am 26.04.2017

Viele Frauen, viele Probleme

Fast perfekte Heldinnen
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„Fast perfekte Heldinnen“ von Adèle Bréau handelt von vier Freundinnen, die alle schon erwachsen geworden sind nach vielen durchfeierten Nächten. Mathilde, Alice, Lucie und Éva verbringen immer ihren ...



„Fast perfekte Heldinnen“ von Adèle Bréau handelt von vier Freundinnen, die alle schon erwachsen geworden sind nach vielen durchfeierten Nächten. Mathilde, Alice, Lucie und Éva verbringen immer ihren Urlaub gemeinsam mit ihren Familien in der Provence. Doch kaum in Paris zurück, ist auch der Alltag wieder da. Alice arbeitet wieder als Köchin, Mathilde und Max kämpfen mit den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, Lucie muss ihre drei Kinder managen und Éva trifft auf Jaques während ihr Mann Vincent auf Geschäftsreise ist. Der Alltag und all seine Probleme hat sie wieder…



Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich mag den Schreibstil. Die Geschichte an sich lässt sich sehr schnell lesen, auch wenn ich anfangs doch mit den vielen Namen und Beziehungen zu kämpfen hatte. Zugleich wechselt die Perspektive in sehr kurzen Abschnitten zwischen den Frauen und hat mich noch mehr verwirrt. Anfangs wusste ich häufig nicht mehr, wer jetzt wer ist und wer welche Familien/Mann hat. Nach und nach gewinnt die Erzählung aber an Tiefe und ich habe mich an alle Namen und Verknüpfen gewöhnt. Ab diesem Zeitpunkt hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Was ich eine bisschen schade finde, dass wirklich jede (!) von den vier Freundinnen irgendwelche Probleme hat, denn das war für mich doch ein wenig unrealistisch. Natürlich kämpft man immer mal mit Schwierigkeiten, vor allem wenn der Alltag in eine Beziehung einkehrt, aber das zeitgleich alle vier größere Tiefen in ihrem Leben haben, war für mich zuviel des Guten. Positiv hervorheben muss ich allerdings das es irgendwann doch ein paar Abschnitte gab, in denen der Schwerpunkt auf einer Frau lag und ich so nicht immer umdenken musste und mich wirklich in die Situation hineinversetzten konnte. Viele Handlungen waren für mich nicht komplett nachvollziehbar und ich habe teils gehofft, dass sich die Frauen anders entscheiden und vielleicht auch mal ein wenig kämpfen. So wie es mir der Titel ein wenig versprochen hat.



Alles in allem ein schönes Buch, bei dem es mir aber zu lange gedauert hat, bis ich wirklich angekommen bin.

Veröffentlicht am 26.04.2017

Mir fehlt das gewissen Etwas

Der Klang deines Lächelns
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„Der Klang deines Lächelns“ von Dani Atkins handelt von Ally und Charlotte und deren Männern. Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht mehr gesehen und diese Begegnung wird von beiden nicht ...



„Der Klang deines Lächelns“ von Dani Atkins handelt von Ally und Charlotte und deren Männern. Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht mehr gesehen und diese Begegnung wird von beiden nicht als freudige Überraschung empfunden. Eher das Gegenteil, denn beide waren in David verliebt, Charlottes jetzigen Verlobten.



Bei diesem Buch habe ich eine gefühlvolle, mitreißende Geschichte erwartet, die mich in ihren Bann zieht. Denn der Klappentext wirft einen schon in ein Wechselbad der Gefühle. Beide Männer im Krankenhaus und die Frauen treffen nach vielen Jahren wieder aufeinander. Super fand ich die Sichtwechsel mit Rückblicken in die Vergangenheit, auch wenn es zeitweise ein wenig verwirrend war, da es doch sehr sprunghaft in den verschiedenen Zeiträumen hin und her geht. Grundsätzlich ist die Geschichte auch emotional und auch an manchen Stellen überraschend, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt, denn dich habe wirklich gedacht es ist mehr passiert. So war das Ende schon zu Beginn absehbar und auch viele weitere Szenen waren nicht mehr überraschend.



Leider hat mich diese Geschichte etwas enttäuscht, ich habe mehr erwartet. Mehr Gefühl, mehr Abwechslung und mehr Unterhaltung.