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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2025

Außergewöhnliche Geschichte

Biblioteca Obscura: Gefährliche Liebschaften
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Zum Inhalt: Es wird in 175 Briefen die tragische Geschichte zweier Intrigen erzählt: Unsere Protagonisten sind die manipulative Marquise de Merteuil und der skrupellose Vicomte de Valmont, nutzen ihre ...

Zum Inhalt: Es wird in 175 Briefen die tragische Geschichte zweier Intrigen erzählt: Unsere Protagonisten sind die manipulative Marquise de Merteuil und der skrupellose Vicomte de Valmont, nutzen ihre Verführungskünste für ihre persönliche Rache und ihr Vergnügen: Die Verführung der naiven Cécile de Volanges, die gerade die Klosterschule verlassen hat, und die Verführung der tugendhaften und verheirateten Madame de Tourvel. Ihre Pläne führen zum bitteren Ende, in dem Liebe, Betrug, Verrat und Bestrafung untrennbar miteinander verbunden sind.

Ich fand die Geschichte außergewöhnlich und interessant. Besonders die farbigen Illustrationen haben mir gefallen. Alles in allem eine schöne Schmuckausgabe. Ich muss allerdings einen Stern abziehen, weil die Geschichte für mich ein bisschen ein Durcheinander war, wo ich ein wenig Schwierigkeiten hatte, mich einzufinden. Deswegen gibt es von mir 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die Interesse haben.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Schwieriges Thema

Coast Road
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In der Geschichte geht es um die Dichterin Colette Crowley. Sie hat ihre Familie verlassen um ihr Glück in Dublin zu finden. Das hat aber leider nicht so richtig funktioniert und sie ist zurückgekehrt ...

In der Geschichte geht es um die Dichterin Colette Crowley. Sie hat ihre Familie verlassen um ihr Glück in Dublin zu finden. Das hat aber leider nicht so richtig funktioniert und sie ist zurückgekehrt in die Heimat, ein kleines irisches Küstenstädtchen und wohnt in einem kleinen Cottage und ihr Mann untersagt ihr den Kontakt zu den Kindern.

Ich hatte mir von der Geschichte etwas mehr versprochen. Das Thema ist ein wenig schwierig, aber trotzdem recht interessant. Denn ich wusste zum Beispiel nicht, dass es die Scheidung in Irland noch gar nicht so lange gibt. Ich habe die Geschichte über dieses Wochenende komplett gelesen, aber Richtung Ende hat der Schreibstil die Geschichte ein wenig in die Länge gezogen. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab. Ich vergebe 4 Sterne und empfehle allen, sich selbst ein Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

War mir zu wenig tiefgründig

Playing Games
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Braxton und Tyson sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere. Tyson ist ein gefeierter Lacrossespieler und hat einen geldigen Vater. Braxton ist das genaue Gegenteil. Sein Vater ist kriminell, sitzt ...

Braxton und Tyson sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere. Tyson ist ein gefeierter Lacrossespieler und hat einen geldigen Vater. Braxton ist das genaue Gegenteil. Sein Vater ist kriminell, sitzt ständig im Gefängnis und er muss sich alles hart erarbeiten. Aber auch wenn die beiden ständig aneinander geraten, fühlen sie sich magisch zueinander hingezogen.

Ich lese sehr gerne Geschichten, wo es um gleichgeschlechtliche Liebe geht. Aber diese Geschichte konnte mich nur sehr bedingt überzeugen. Das Tempo der Geschichte war mir viel zu schnell und die erotischen Szenen waren mir auch zu viel, denn das fand ich auch absolut belanglos. In einer Beziehung geht es für mich nämlich um viel mehr oder auch vielleicht auch gar nicht darum, denn es gibt schließlich auch asexuelle Menschen, die in Beziehungen leben. Ich hätte mir stattdessen etwas mehr Tiefgründigkeit erwartet. Über unsere Protagonisten und auch über die Nebencharaktere, wie die Oma von Braxton zum Beispiel. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab und gebe 4 Sterne und empfehle allen, sich selbst ein Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Eine sehr vielschichtige Geschichte

Fast wie ein Bruder
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Der Ich-Erzähler und sein bester Freund Frank wachsen ab den 1960ern gemeinsam in Bochum auf. Sie sind lange Zeit wie Brüder. Aber irgendwann verliebt sich Frank in den Nachbarsjungen Matteo und ab da ...

Der Ich-Erzähler und sein bester Freund Frank wachsen ab den 1960ern gemeinsam in Bochum auf. Sie sind lange Zeit wie Brüder. Aber irgendwann verliebt sich Frank in den Nachbarsjungen Matteo und ab da driften sie ein wenig auseinander, denn der Ich-Erzähler teilt auch nicht die gleichen Interessen wie Frank, der interessiert sich für Kunst und für klassische Musik und später ziehen beide mit ihren Vätern in andere Städte. Frank verschlägt sein Weg dann irgendwann nach New York, um seine Kunst zum Beruf zu machen. Ab da telefonieren die beiden auch nur von Zeit zu Zeit miteinander. Aber als die Krankheit AIDS sich immer weiter verbreitet, beginnt der Ich-Erzähler sich Sorgen zu machen, weil Frank zu dieser Zeit einen sehr promiskuitiven Lebensstil pflegt. Aber sie treffen sich erst wieder, als Frank im Sterben liegt. Da besucht ihn der Ich-Erzähler regelmäßig mit dessen Vater, aber beide sind am Ende nicht anwesend, weil der Ich-Erzähler einen Filmauftrag in Frankfurt hat und der Vater einen Arzttermin. Er wird allerdings dann zum Nachlassverwalter ernannt und bekommt alle seine Bilder. Er sperrt sie allerdings lange Zeit in einem Raum ein, wo sie irgendwann gestohlen werden und in einer Ausstellung landen, wo sich der Ich-Erzähler auf einem Bild wieder erkennt und ab da spürt er wieder den Verlustschmerz, seinen besten Freund verloren zu haben.

Die Geschichte war sehr lehrreich für mich. Einmal musste ich während der Geschichte kurz pausieren, weil es mir alles so nahe gegangen ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich werde bin diesem Autor bestimmt noch mehrere Bücher lesen. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für diese lehrreiche Lektüre.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Ein interessanter Einblick in das Leben im Libanon

Barfuß in Tetas Garten
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Aline Abboud ist Halblibanesin, sie ist in Ostdeutschland aufgewachsen, wo ihr Vater, ihre Mutter im Studium kennengelernt hat. Ihr Vater ist aus dem Libanon zum Studium nach Ostdeutschland gekommen im ...

Aline Abboud ist Halblibanesin, sie ist in Ostdeutschland aufgewachsen, wo ihr Vater, ihre Mutter im Studium kennengelernt hat. Ihr Vater ist aus dem Libanon zum Studium nach Ostdeutschland gekommen im Jahr 1982, wo im Libanon Bürgerkrieg war. Im Jahr 1989 ist dann der Mauerfall und da ist Aline drei Jahre alt, es sollte allerdings noch eine Zeit dauern, bis sie einmal in den Libanon reisen und sie ihre Großeltern kennenlernt, wo sie dann künftig immer ihre Sommerferien verbringen wird. Ein paar persönliche Fotos sind auch im Buch enthalten, da kann man ihre Geschichte dann noch etwas besser verstehen.

Ich wollte die Geschichte unbedingt lesen, weil ich gerne mal etwas über das Leben im Libanon erfahren wollte, denn die Nachrichten bringen ja immer nur die schlechten Sachen, aber es ist nicht immer alles schlecht. Mit diesem Buch habe ich einen interessanten Einblick über das Leben im Libanon bekommen und kann es allen nur empfehlen, die auch Interesse haben und etwas lernen wollen. In diesem Sinne vergebe ich 4 Sterne für diese Lektüre.

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