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Myrte

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Veröffentlicht am 09.10.2022

Was ist eine People Person?

People Person
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Eine People Person ist eine Person, die viel lacht und viel in Gesellschaft ist. Er genießt das Leben in vollen Zügen. Candice Carty-Williams schreibt in People Person, erschienen September 2022 im Blumenbar ...

Eine People Person ist eine Person, die viel lacht und viel in Gesellschaft ist. Er genießt das Leben in vollen Zügen. Candice Carty-Williams schreibt in People Person, erschienen September 2022 im Blumenbar Verlag, über einen Vater mit 5 Kindern, alle von verschiedenen Frauen, um die er sich nicht kümmert.

Sehr gut gefällt mir der Schreibstil. Es kommt sehr viel Jugendsprache vor, weshalb es vor allem auch für die jüngere Generation interessant sein wird. Da ich mich für die Sprachentwicklung interessiere, ist es aber auch für mich sehr spannend gewesen.

People Person beschreibt vor allem Themen wie toxische Beziehungen, egal ob zu den eigenen Eltern oder Partnern. Aber auch verschiedene Charaktere. Eine Dimple, die sehr viel fühlt und Emotionen rauslässt oder ein Danny, der sehr verschlossen wirkt, aber auch ein Prynce mit angenehmen Selbstbewusstsein und einer Verantwortungsvollen Nikischa, die gleichzeitig auch die älteste von 5 Geschwistern ist. Es geht um Wahrheit, Fairness und Zusammenhalt. Aber auch um Social Media und die Frage, wie Fake dieses „Business“ ist.

Mein Fazit:

Die Geschichte ist gut, die Emotionen und Gefühle werden gut rübergebracht und es ist ein Buch mit aktuellen Themen. Vor allem Lesern von 14 - 17 Jahren würde ich dieses Buch sehr ans Herz legen, es ist allerdings kein klassisches Jugendbuch. Spannend und lesenswert!

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Sehr lehrreich!

Die Filiale
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„Die Filiale" ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Veit Etzold und ist 2022 im Droemer Verlag erschienen.

Die Handlung spielt im aktuellen Zeitalter, hauptsächlich in einer BWG Bank Filiale ...

„Die Filiale" ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Veit Etzold und ist 2022 im Droemer Verlag erschienen.

Die Handlung spielt im aktuellen Zeitalter, hauptsächlich in einer BWG Bank Filiale und einer Wohnsiedlung in Berlin. Laura Jacobs ist Wertpapierberaterin der BWG Bank Berlin, sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann Timo Jacobs in einem Haus der Bank, in denen sie jede Menge reingesteckt haben. Nun sollen sie aus ihrem Haus raus. Als wäre das nicht schon genug, gibt es auch noch einen Banküberfall, bei dem Laura die Kontrolle übernimmt und schlimmeres verhindern kann.

Zentral ist hierbei die Wohnsiedlung. Alle Mieter müssen aus ihren Häusern, Laura findet heraus, dass sie laut Mietvertrag ein Vorkaufsrecht haben, doch das Geld fehlt. Hier kommt das Traden ins Spiel, bei dem Timo dreißigtausend Euro innerhalb von zwei Tagen verzockt.

Laura ist tierisch sauer auf Timo, steckt aber selbst tief im Schlamassel fest. Alles sieht danach aus, als hätte sie Gelder von Verstorbenen ohne klare Erbende auf Zwischenkonten verschoben, sogenannte 900er-Konten. Nicht nur die Beförderung zur stellvertretenden Filialleiterin steht auf dem Spiel, sondern auch ihre Freiheit.

Der Inhalt des Buches hat mich sehr überrascht. Ich habe mich vorher nie mit Traden und Kryptowährungen auseinandergesetzt und dementsprechend auch kein Wissen diesbezüglich gehabt. Trotzdem hat mich das Thema nicht gelangweilt. Ganz im Gegenteil, ich fand es sehr spannend, interessant und habe eine Menge gelernt. An ein oder zwei Stellen habe ich vielleicht kurz die Konzentration verloren, es sind einfach eine Menge neue Begriffe, die ich aufnehmen musste, aber viel kritisieren kann ich nicht. Etzold hat bewiesen, dass er mit Worten umgehen und gut erzählen kann.

Hervorzuheben ist auch der Charakter Laura Jacobs, die alles mit einer solchen Ruhe angeht. Der Autor hat hier einen ganz besonderen fiktiven Menschen erschaffen.

Da Veit Etzold selbst Banker war, ist es auch keine Überraschung, dass dieses Buch ausgezeichnet recherchiert ist. Er bringt ein Großteil des Wissens schon mit, dass er es dennoch in leichter Sprache schreiben konnte, ist eine große Kunst.

Auch wenn ich anfangs skeptisch war, da ich schon ein Teil der Vidalis-Reihe von ihm gelesen habe, die mir, auch vom Schreibstil, nicht so gut gefallen hat, muss ich zugeben, dass ich ab jetzt Fan bin. Allein Zitate wie diese zeigen, dass er mit Worten zaubern kann:

„Oft sieht man das Licht eines Sterns, doch bis es ankommt, ist der Stern schon längst verglüht.“

Mein Fazit: Ein großartiges Buch, nicht nur für BankerInnen und TraderInnen, sondern auch für all diejenigen, die noch keine Berührungen mit dieser Thematik hatten. Eindeutige Kaufempfehlung.

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