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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Spannend bis zur letzten Seite

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Der Autor Stefan Ahnhem versteht es (wie auch bei den vorherigen Bänden der "Fabian Risk"-Reihe) einen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite zu halten.

Die Kapitel sind klar strukturiert ...

Der Autor Stefan Ahnhem versteht es (wie auch bei den vorherigen Bänden der "Fabian Risk"-Reihe) einen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite zu halten.

Die Kapitel sind klar strukturiert und nicht zu lang. Die Versuchung immer noch ein Kapitel weiter zu lesen, obwohl andere Aufgaben / Termine rufen, war sehr groß. Und das obwohl das Buch mit über 600 Seiten auf den ersten Blick abschreckend wirken könnte.

Auch wenn die Bezüge zu vorherigen Bänden der Reihe erklärt werden, finde ich persönlich es immer besser, die Reihenfolge einzuhalten und die Vorgeschichte der Protagonisten zu kennen.

"Wellengrab" endet mit einem Cliffhanger, sodass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung der "Fabian Risk" -Reihe freue und hoffe, dass zwischen den Bänden nicht wieder mehrere Jahre liegen.

Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Grenzfall

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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Ich habe bisher alle „Grenzfälle“ von Anna Schneider gelesen und mit großer Begeisterung verschlungen.
Dieser Teil ist der erste, bei dem es mir (zu Beginn jedenfalls) schwer fiel, weiterzulesen ...

Ich habe bisher alle „Grenzfälle“ von Anna Schneider gelesen und mit großer Begeisterung verschlungen.
Dieser Teil ist der erste, bei dem es mir (zu Beginn jedenfalls) schwer fiel, weiterzulesen und dranzubleiben.
Verschiedene Handlungsstränge gehören bei diesen Büchern dazu, jedoch fand ich es dieses Mal sehr durcheinander. Bis ungefähr in die Hälfte des Buches, wird das Unwetter ausufernd beschrieben. Natürlich hilft dies dabei, die Lage anschaulich darzustellen und die Vorstellungskraft der LeserInnen anzuregen.
Jedoch lässt der im Klappentext erwähnte Todesfall lange auf sich warten. So dauert es bis ca. in die Hälfte des Buches bis tatsächlich etwas passiert.
Ich persönlich finde es schade, dass die eigentlich spannende Story viel zu kurz kommt und in der zweiten Hälfte des Buches zu schnell abgehandelt wird.
Das Buch endet abrupt mittendrin, so dass die Handlungsstränge offen bleiben. Für die Protagonisten Jahn und Krammer ist dies nicht weiter schlimm, jedoch hätte ich mir für die Charaktere, die ausschließlich in diesem 6. Teil vorkommen, ein weniger abruptes Ende gewünscht.

Wäre dies mein erster Grenzfall gewesen, würde ich mir überlegen, ob ich die vorherigen bzw. nachfolgenden Teile lesen würde.
Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die Fortsetzung und hoffe hier auf einen ähnlich guten Teil wie zu Beginn der Reihe.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Hochmut kommt vor dem Fall

Blutbuße
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Im schwedischen Are wird die Investorin Charlotte Wretlind ermordet. Sie war in einem Hotel abgestiegen, um von dort den Abriss und Neuaufbau eines neuen Hotelkomplexes in Storlien zu koordinieren. ...

Im schwedischen Are wird die Investorin Charlotte Wretlind ermordet. Sie war in einem Hotel abgestiegen, um von dort den Abriss und Neuaufbau eines neuen Hotelkomplexes in Storlien zu koordinieren.
Als selbstbewusste und ambitionierte Geschäftsfrau hat sie nicht nur Freunde und Geschäftspartner, die gut auf sie zu sprechen sind.
Doch wer trachtete ihr auf solche bestialische Weise nach dem Leben? Die Kommissare Hanna Ahlander und Daniel Lindskog ermitteln, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld der Toten.
Als ein zweiter Mord die Stadt erschüttert, werden Mutmaßungen über einen Serienmörder laut...

Der Geschichte des dritten Bandes um die Kommissare Ahlander & Linskog ist sehr langatmig geschrieben und hat es mir leider nicht einfach gemacht, beim Lesen „dranzubleiben“.
Wie auch schon in den ersten beiden Bänden wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, jedoch finde ich, dass hier eher die persönlichen Aspekte im Vordergrund standen, statt der Morde. Nicht nur die einzelnen Kommissare wurden detailliert beleuchtet, sondern auch die Befindlichkeiten und Gefühle der Freundin von Daniel. Hier hätte ich mir persönlich gewünscht, diesen Part zu kürzen bzw. zu streichen. Dass Ida nichts mit Daniels Beruf(ung) anfangen kann und sich um ihn sorgt, wenn er im Dienst ist, ist auch in den ersten beiden Bänden ausführlich thematisiert worden.

Nichtsdestototz ist das Buch in kurze Kapitel aufgeteilt, die man (eigentlich) schnell zwischendurch lesen kann.
Für den nächsten Band würde ich mir wünschen, dass der Fokus wieder mehr auf dem Fall liegt, statt auf dem Gefühlsleben der Ermittelungsgruppe um Hanna und Daniel.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Wer ist der Nächste?

Hast du Zeit?
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Wer einen spannenden, packenden Thriller sucht, sollte „Hast zu Zeit?“ von Andreas Winkelmann auf gar keinen Fall verpassen. Winkelmann versteht es wieder einmal die Leserschaft in seinen Bann ...

Wer einen spannenden, packenden Thriller sucht, sollte „Hast zu Zeit?“ von Andreas Winkelmann auf gar keinen Fall verpassen. Winkelmann versteht es wieder einmal die Leserschaft in seinen Bann zu ziehen und ein bis zum Schluss hochspannendes Buch abzuliefern.
Eine Krankenschwester fühlt sich verfolgt und wird wenig später auf offener Straße ermordet. Ihre Kollegin Michelle bittet ihren Vater um Hilfe und verschwindet im weiteren Verlauf ebenfalls. Doch damit nicht genug. Weitere Personen werden wie vom Erdboden verschluckt und es ist kein Muster hinter dem Verschwinden erkennbar – jedenfalls nicht für die Polizei.

Das Cover zeigt eine Sanduhr, welches nicht nur dem Titel des Buches entsprechend gewählt ist. Diesem Symbol wird im Buch eine ganz besondere Rolle zuteil.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Teils aus Sicht der Opfer, aus Sicht des Täters, aber auch aus der Sicht der Verwandten bzw. Freunde der Opfer. Teils sehr komplex, aber genau diese Abwechslung macht es auch besonders.

Ein klasse Pageturner, bei dem man gar nicht mehr aufhören kann, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Fluch oder Segen?

Stalker – Er will dein Leben.
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Eric Sanders erlangt durch seine Rolle im Tatort zunehmende Berühmtheit. Doch schnell muss er erkennen, dass es nicht nur Fans im positiven Sinne gibt. Sein Facebook-Account wird gehackt und ...

Eric Sanders erlangt durch seine Rolle im Tatort zunehmende Berühmtheit. Doch schnell muss er erkennen, dass es nicht nur Fans im positiven Sinne gibt. Sein Facebook-Account wird gehackt und in den Social-Media geht es hoch her. Fans, die für ihn (teils unbekannterweise) in die Bresche springen, aber auch Fake-News bis hin zu Erpressung beschäftigen ihn fortan. So hatte Eric sich das ganz sicher nicht vorgestellt. Wem kann er noch vertrauen?

„Stalker“ von Arno Strobel beginnt in meinen Augen sehr zäh, nimmt aber dann doch noch Fahrt auf. Unterbrochen werden die einzelnen Kapitel von Throwbacks in Erics Vergangenheit. Die Kapitellänge an sich, ist sehr angenehm und der Schreibstil auch sehr eingängig. Nichtsdestotrotz waren bestimmte Wendungen vorhersehbar.
Aber natürlich ist die Erwartungshaltung bei neuen Strobel-Büchern enorm hoch und es wird immer schwieriger die Leserschaft zu begeistern oder zumindest zufriedenzustellen.

Dies ist in diesem Fall aber definitiv gelungen.

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