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Veröffentlicht am 17.06.2024

Humorvoller Kleinstadt-Krimi

Weg vom Schuss
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Könntet ihr euch vorstellen unter falschem Namen in einer Kleinstadt zu leben?

Wäre definitiv spannend, wenn da nicht solche Vorfälle wären, wie in diesem Fall.
Vollkommen darauf bedacht unentdeckt zu ...

Könntet ihr euch vorstellen unter falschem Namen in einer Kleinstadt zu leben?

Wäre definitiv spannend, wenn da nicht solche Vorfälle wären, wie in diesem Fall.
Vollkommen darauf bedacht unentdeckt zu bleiben, muss die CIA-Agentin in eine Kleinstadt ziehen und dort unter falschem Namen leben, da sie verfolgt wird. Allerdings ist das traute Städtchen nicht ganz so ruhig wie zu Beginn geglaubt und hält einige Überraschungen sowie einen Mordfall bereit.

Der Einstieg in die Geschehnisse fällt relativ leicht. Das liegt zum einen am lockeren Schreibstil, aber auch an den tollen Charakteren und den wunderbaren Charme, den diese verströmen. Besonders sind mir hie die älteren Damen im Gedächtnis geblieben, weil diese auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheinen.
Doch am Ende des ersten Bandes lernt der Leser mehr über die Hintergründe kennen und versteht viel mehr die vergangenen Ereignisse einzuordnen.

Was mich an der einen oder anderen Stelle ein wenig gestört hatte, waren die dauernden Wiederholungen, wie krass die Protagonistin ist. Darunter wurde mehrfach betont, dass sie ihre Gegner mit einem Stiletto besiegt oder welche Ausbildung sie alles genossen hat.

Die Geschichte ist selbst ist soweit abgeschlossen und eher ein Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen den Ladies und Fortune.

Alles in allem war die Geschichte dennoch sehr witzig geschrieben und findet bei den Lesern anklang, die leichte Kost für zwischendurch mögen.

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Spannende Idee mit fehlendem Nervenkitzel

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Könntet ihr euch vorstellen eine Reise mit dem Wohnmobil zu machen?
Ich bin noch unentschlossen. Auf der einen Seite klingt es sehr abenteuerlich, doch auf der anderen Seite fehlt mir hier ein gewisser ...

Könntet ihr euch vorstellen eine Reise mit dem Wohnmobil zu machen?
Ich bin noch unentschlossen. Auf der einen Seite klingt es sehr abenteuerlich, doch auf der anderen Seite fehlt mir hier ein gewisser Komfort.

Um genau so einen Ausflug geht es in dem Buch. Jedoch mit dem Unterschied, dass sich das ursprüngliche Ereignis, was die aktuelle Geschichte ins Rollen bringt, einige Jahre zurückliegt.
Die Erzählung findet größtenteils aus der Sicht von Evelyn, der Schwester des Opfers, statt, die noch immer glaubt, dass ihr Bruder irgendwo da draußen ist. Als sie plötzlich von den Camping-Morde hört und dann noch Nachrichten in diesem Zusammenhang erhält, macht sie sich neue Hoffnung.
Handelt es sich dabei wirklich um Fabian oder wird Evelyn nur hinters Licht geführt?

Besonders hat mir die Idee hinter dem Buch gefallen, da diese etwas Neues ist und man in erster Linie nicht davon ausgeht, dass ein Urlaub tödlich endet und der Bogen so weit gespannt wird. Es wirkte auf mich sehr gut durchdacht und hat mich an der einen oder anderen Stelle fassungslos zurückgelassen.
Jedoch wirkten die Geschehnisse manchmal unglaubwürdig und etwas überzogen, wie man es sonst eher von einem anderen sehr bekannten Autor kennt. Deshalb wirkte das Buch auf mich nach einer Weile eher fad, weil auch die Spannung dadurch ausblieb.

Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen.
Durch den angenehmen Schreibstil und die Kapitellänge fliegt man förmlich über die Seiten. Auch die Erzählperspektive und die Gedankengänge des Täters werden eindeutig gekennzeichnet, ohne direkt Bescheid zu geben, aus welcher Perspektive das aktuelle Kapitel erzählt wird.

Alles in allem ein gutes Buch, jedoch für mich zu wenig für einen Thriller.

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Unvorherzusehende Wendungen mit spannendem Kriminalfall

Alsensund
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Mögt ihr spannende Krimis, die in Schweden, Finnland oder Dänemark spielen?
Dann könnte euch dieser Krimi hier gefallen, denn der Handlungsort ist die deutsch-dänische Grenze, bei dem die Kulturen auf ...

Mögt ihr spannende Krimis, die in Schweden, Finnland oder Dänemark spielen?
Dann könnte euch dieser Krimi hier gefallen, denn der Handlungsort ist die deutsch-dänische Grenze, bei dem die Kulturen auf angenehme Weise vermischt werden.

Gleich zu Beginn wird der Leser mit dem ersten Mord konfrontiert und erfährt hierbei nach und nach mehr aus dem Leben des Hauptermittlers. Dadurch wird der Leser nicht zu sehr mit Informationen überworfen und kann sich zunächst etwas zurechtfinden, bevor man in die Ermittlungen und die eigentliche Geschichte tiefer eintaucht.

Anders als in anderen Krimis ist der Hauptermittler kein Kettenraucher, sondern entspannt sich bei seinem Sanddorntee und nutzt diesen um einen klaren Gedanken zu fassen. Dieses Markenzeichen hat ihn für mich sympathischer gemacht.
Jedoch wirken er und seine Kollegen unnahbar. Denn die Informationen um die Charaktere, deren Eindrücke und Gefühle haben im weiteren Verlauf der Geschehnisse etwas nachgelassen.

Zum Ende hin hat sich die Geschichte leider etwas sehr gezogen und die Verfolgungsjagd nach dem Täter glich eher einer Schnitzeljagd. Zwischendurch immer wieder Tagebucheinträge, die die Vergangenheit beleuchten sollten, aber wo mir lange Zeit nicht klar war, was damit zu bezwecken ist und auch, warum diese erst gegen Ende der Ermittlungen zu Rate gezogen wurden.
Der Fall selbst hingegen ist wahnsinnig spannend. Gerade die Wendungen machen die Geschehnisse insgesamt ereignisreich, weil der Leser bis zum Ende im Dunkeln tappt, wer die Morde verübt hat.

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Veröffentlicht am 07.06.2024

Die Angst die bleibt

54 Minuten
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In dem beeindruckenden Roman geht es um Tyler, der eines morgens beschließt sich an all jenen zu rächen, die ihm Leid angetan haben oder sich ihm in den Weg stellen.
Erzählt aus verschiedenen Perspektiven ...

In dem beeindruckenden Roman geht es um Tyler, der eines morgens beschließt sich an all jenen zu rächen, die ihm Leid angetan haben oder sich ihm in den Weg stellen.
Erzählt aus verschiedenen Perspektiven bekommt der Leser einen sehr emotionsgeladenen Eindruck von den fiktiven Geschehnissen um den Tathergang.

Die Autorin bringt die Ereignisse sehr gut auf den Punkt: Aufgrund von Demütigung, schwierigen Verhältnissen und Tragödien reagiert jeder Mensch etwas anders darauf. Manche ziehen sich zurück, andere schöpfen daraus ihre Stärke. Es gibt Personen, die ein unstetiges Leben führen, weil sie keine Ruhe mehr finden und dann gibt es noch die, die sich nach Rache sehnen und ihren Peinigern das gleiche Leid antun möchten.

Und um diese letzte Person geht es in diesem Buch. Ebenso wie um die Opfer, die solche Taten offensichtlich fordern und die Nachwirkungen, die sie lebenslang begleiten werden.

Meiner persönlichen Ansicht nach sollte dieses Buch nach Absprache mit den Eltern in den Schulunterricht aufgenommen werden. Dabei geht es nicht darum zu schockieren, sondern eher ein gewisses Gespür zu schaffen. Dass die Menschen schon im jungen Alter lernen, dass alle Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen. Manche Veränderungen oder ‚seltsamen‘ Verhaltensweisen zu beobachten sind und man manches vielleicht frühzeitig verhindern kann.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Wenn der Urlaub zum Alptraum wird

Das Baumhaus
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Wie findet ihr die Idee von einem Baumhaus? War das nicht auch euer Traum als Kind gewesen?

Meiner war es definitiv gewesen. Wenn man das Haus dann noch etwas abgelegen in einem Wald steht, wo man es ...

Wie findet ihr die Idee von einem Baumhaus? War das nicht auch euer Traum als Kind gewesen?

Meiner war es definitiv gewesen. Wenn man das Haus dann noch etwas abgelegen in einem Wald steht, wo man es nicht so schnell findet und rund herum nur die Natur ist, klingt das doch vollkommen faszinierend, oder?
Nun…Nach diesem Buch wird man diese Vorstellung vielleicht nochmal überdenken. Denn das Baumhaus birgt ein schreckliches Geheimnis.

Gleich zu Beginn lernt man alle Hauptcharaktere des Buches kennen. Anfangs hat mich das etwas verwirrt, weil ich mich gefragt hatte, wie das alles zusammenhängen mag. Doch je weiter ich vorankam, desto mehr hatte ich meine Vermutungen und später den bestätigten Verdacht.
Dies fand ich super gelungen, da die Geschichten aus scheinbar unterschiedlichen Perspektiven starten und nach und nach daraus ein komplettes Geflecht entsteht, bis sich die Enden miteinander verweben.

Der Schreibstil hat sich ein bisschen an die verschiedenen Charaktere und die jeweilige Erzählperspektive angepasst. So sind die Sätze in der kindlichen Perspektive einfacher. Die Handlungen der ‚seltsamen‘ Rosa spiegeln sich in Sprache, Denkweise und Verhalten wieder. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, weil dadurch nochmals eine gewisse Tiefe mitgegeben wurde.

Das Buch selbst ist in drei Teile aufgeteilt, wobei es in jedem viele verschiedene Spannungsmomente gibt. Das Buch wird unter anderem mit dem Satz ‚Spätestens nach dem ersten Twist wirst du dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können!‘ beworben und diesem kann ich nur voll und ganz zustimmen!

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