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Veröffentlicht am 02.10.2025

Wunderschönes Kinderbuch über die Welt und das Miteinander

Die kleine Nymphe
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Was einem sofort ins Auge springt, ist die liebevolle Gestaltung. Da ist zum einen das Cover, was die kleine Nymphe und Fledermauser zeigt – in der Special Ausgabe sogar im Glitzerlook und das dazugehörige ...

Was einem sofort ins Auge springt, ist die liebevolle Gestaltung. Da ist zum einen das Cover, was die kleine Nymphe und Fledermauser zeigt – in der Special Ausgabe sogar im Glitzerlook und das dazugehörige Lesezeichen, was auch einiges hermacht.
Neben der eigentlichen Geschichte enthält das Buch einige liebevolle Zeichnungen und Paige-Inlays zu den Charakteren und der Welt, durch die sich unsere Gefährten aufmachen.

Auf ihrem Weg lernen die beiden einige andere Wesen des Waldes und deren Eigenarten kennen. Dabei geht es nicht nur darum, ihre Mission zu erfüllen, sondern auch die Werte des Lebens und des Miteinanders kennenzulernen. Doch auch andere Themen wie die Wertschätzung der Natur sind Teil des Buches.
Natürlich sind nicht alle Charaktere lieb und nett, sodass die Nymphe und ihr Vorhaben auf die Probe gestellt werden, sodass es auch hier einige Spannungsmomente gibt.

Wer auf der Suche nach einem wunderbaren Kinderbuch ist, ist mit diesem definitiv auf der richtigen Seite!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Ein schöner Rohdiament, der an wenigen Stellen noch geschliffen gehört

FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich (Sparrow Falls 1)
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Habt ihr euch schon mal so richtig auf ein Buch gefreut und konntet es gar nicht erwarten, es endlich in den Händen zu halten, zu lesen und vollkommen in die Welt einzutauchen?

So erging es mir bei diesem ...

Habt ihr euch schon mal so richtig auf ein Buch gefreut und konntet es gar nicht erwarten, es endlich in den Händen zu halten, zu lesen und vollkommen in die Welt einzutauchen?

So erging es mir bei diesem Werk. Denn auch wenn die Geschichte mit einem sehr schrecklichen Schicksalsschlag für unsere Protagonistin beginnt, fand ich den weiteren Verlauf des Buches faszinierend.
Denn wir begleiten Rhodes auf dem Weg sich ihrer Vergangenheit zu stellen und damit auch tiefer in die Gefühle einzutauchen, die ihr seither begegnen. Mit dabei ist ihre Patchwork-Familie, die relativ groß ist und dessen Mitglieder mal mehr und mal weniger im Fokus stehen. Was sich jedoch gleichbleibend durch das Buch zieht, ist die Liebe innerhalb dieser Familie und wie sehr sie füreinander einstehen.

Mir persönlich hätte es jedoch besser gefallen, wenn hier mehr Ereignisse beschrieben worden wären, die Rhodes aus dem Konzept bringen. Und das nicht, weil ich mich an ihrer Angst ergötzen möchte, sondern weil hier auch schon durch Farbschnitt und Klappentext der Fokus auf diese Aspekte gelegt wurden.
Manchmal war ich auch total vertieft in die gruseligen Geschehnisse und dann patz…muss ich mir etwas über die lüsternen Gedankengänge von Anson lesen oder dass er Rhodes ‚f*** will, dass ihr hören und sehen vergeht‘. Also nichts für ungut…Aber das passt nicht und hat die Atmosphäre ziemlich zerstört.

Das Ende fand ich ebenfalls nicht wirklich überzeugend und hat nicht so recht gepasst. Da hätte ich mir eher gewünscht, man hätte sich nur auf eines fokussiert, statt die Geschichten zu mischen.

Alles in allem war es für mich ein gutes Buch – mit auch einigen Schwächen.
Wären diese nicht gewesen, ein durchaus perfektes Buch.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Zu viele Informationen und etwas zu schnellebig

Der Da Vinci Code
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Die meisten dürften den Roman bereits kennen – doch gibt es diesen nun auch für die ‚jüngere‘ Generation in der New Adult-Ausgabe.
Ich selbst habe den originalen Roman nie beendet, weil ich diesen zu langweilig ...

Die meisten dürften den Roman bereits kennen – doch gibt es diesen nun auch für die ‚jüngere‘ Generation in der New Adult-Ausgabe.
Ich selbst habe den originalen Roman nie beendet, weil ich diesen zu langweilig fand, sodass ich keinen Vergleich habe. Dennoch fand ich dieses Buch durchaus gelungen.

Gleich zu Beginn werden wir mit den verschiedenen Hauptcharakteren im Buch konfrontiert und lernen diese mit voranschreiten des Buches immer besser kennen. Einen Lieblingscharaktere habe ich allerdings nicht, wobei ich das Wissen von Langdon und Teabing um die Kirche, Leonardo Da Vinci und dem Ganzen drumherum sehr spannend fand.

Schon ab der ersten Szene sehen wir uns diesem Wissen, den Symboliken und Deutungen gegenübergestellt. Einige der hier beschriebenen Gemälde sind auch im Umschlag abgebildet, sodass ich den Beschreibungen folgen konnte, was ich ziemlich gut fand.
Doch leider muss ich hier auch gestehen, dass es mir an der einen oder anderen Stelle zu viel war. Zwar war es sehr interessant zu lesen, aber für mich zu viele Informationen in zu kurzer Zeit, sodass ich nicht viel davon behalten habe.

Der Schreibstil ist recht flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Dabei sind die Geschehnisse sehr spannend dargestellt und es gibt einige actionreiche Momente. Allerdings fand ich die Geschichte insgesamt recht schnell, wenn man bedenkt, dass Saunière für bestimmte Rätsel sehr viel Zeit investiert hat und diese als knifflig gelten und Langdon und Sophia diese innerhalb einer Nacht alle gelöst haben.
Auch war mit das Ende etwas zu konfus, weil dann eine Wendung der nächsten folgte, sodass ich hier irgendwann ein bisschen den Überblick verloren habe und nicht mehr recht wusste, wer gut und böse ist.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Bin ich vielleicht zu alt ??

Kiss the Right Bride
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Genau diese Frage habe ich mir beim Lesen mehr als nur einmal gestellt.
Doch fangen wir lieber vorn an…

In dem Buch geht es um June, die mit ihren Freundinnen zusammen eine Hochzeitsfirma hat. Eines Tages ...

Genau diese Frage habe ich mir beim Lesen mehr als nur einmal gestellt.
Doch fangen wir lieber vorn an…

In dem Buch geht es um June, die mit ihren Freundinnen zusammen eine Hochzeitsfirma hat. Eines Tages erhält sie einen Auftrag aus der High Society, wo sie über Umstände ihrer alten Liebe begegnet – denn er ist nämlich der Bräutigam.
Tja…Hier kann man wohl so ungefähr erahnen, wie dieses Buch ausgehen wird. Dennoch klang es irgendwie witzig und ich wollte dem Ganzen eine Chance geben.

Was anfangs recht witzig begann, wurde im Laufe des Buches irgendwie ein wenig…nervig…
Denn immer wieder begegnen sich June und Ryder inmitten New York. Anfangs noch zufällig, später dann geplant. Was Ryder jedoch von Anfang an nicht ist: ehrlich. Denn er verheimlicht es June, dass er der ‚Glückliche‘ ist, der demnächst heiraten wird und Junes Kundin seine Braut ist.

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen: einmal in der aktuellen Zeit und einmal in der Zeit von vor 8 Jahren, wo es zum Bruch der beiden kam.
Damals wie heute agieren beide für mich vollkommen kindlich. Denn statt offen miteinander zu reden, wird vieles totgeschwiegen. Beide laufen lieber vor den Problemen davon, statt sich diesen zu stellen und daran zu wachsen.
Als Ryder seiner Verlobten dann auch noch fremdgeht, ist es für mich kein Zeichen von wahrer Liebe, sondern eher ein Zeichen von einem schwachen Charakter, da er zu keinem Zeitpunkt ehrlich ist. Das wird aber auch klar, als die Geschichte zwischen ihm und Charlene näher beleuchtet wird.
Es wurde leider auch nicht besser, als versucht wurde, mit einigen lustigen Szenen wie dem Fotoshooting zu zeigen, dass Charlene eine verzogene und egoistische Göre ist. Im Gegenteil: Viel mehr habe ich mir die Frage gestellt, warum das eigentlich und wo hier das tatsächliche Interesse der Bindung lag.

Von mir gibt es an dieser Stelle ein ganz klares No No!

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Wenn die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird

Don't Let Her Stay
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Mit ‘Don’t Let Her Stay’ hat die Autorin ein Buch geschaffen, was mich so getriggert hast, wie sonst kein anderes.

Ganz am Anfang lernen wir die Protagonistin und ihre Lebensumstände kennen und auch, ...

Mit ‘Don’t Let Her Stay’ hat die Autorin ein Buch geschaffen, was mich so getriggert hast, wie sonst kein anderes.

Ganz am Anfang lernen wir die Protagonistin und ihre Lebensumstände kennen und auch, wie sie zu ihrem aktuellen Mann und dem gemeinsamen Kind gekommen ist. Nachdem ihr Mann ca. 2 Jahre keinen Kontakt mit seiner Tochter hatte, möchte diese eines Tages ihre ‚neue‘ Familie kennenlernen.
Allerdings ist nicht so, wie es zu Beginn scheint, da sie ein enormes Problem mit ihrer Stiefmutter zu hat und ihr das Leben schwer macht.

Die Geschehnisse werden aus der Sicht der Stiefmutter Joanne berichtet, die selbst einiges in der Vergangenheit durchlebt hat. Vieles davon hat sie mit Richard geteilt, auch wenn er wohl nicht ganz ehrlich zu ihr war und selbst einiges verschwiegen hat.
An dieser Stelle zeigt sich ganz gut, dass es sehr wichtig ist, offen und ehrlich zu kommunizieren. Einige Probleme hätten wunderbar umgangen werden können, wenn Richard Joanne alles erzählt hätte – aber durch diese fehlende Kommunikation wurde die Geschichte umso spannender.
Denn was ist wahr? Was ist nur Fiktion? Wem kann Joanne am Ende trauen und welche unausgesprochenen Tragödien gibt es noch?

Der Roman hat mich sehr unterhalten. Die Autorin hat es super geschafft, dass ich eine sehr starke Abneigung gegenüber Chloe empfunden habe, sodass ich nicht nur einmal mein Wasserglas in ihrem Gesicht hätte ausleeren wollen. Doch auch Richard ist nicht immer so charmant und hat meine Geduld an die Grenze gebracht.
An der Stelle von Joanne hätte ich wohl einfach meine Sachen gepackt und wäre gegangen.

Während des Lesens hatte ich eine Vermutung, wer hier den bösen und den guten Charakter mimt.
Total verblüfft war ich über das Ende dann doch, da hier ganz klar gezeigt wurde, wie sich die Geschichte ändern kann, wenn diese durch andere Blickwinkel betrachtet wird und wie gut sich Menschen beeinflussen lassen, die stark verzweifelt sind und alles Glauben mögen.

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