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Veröffentlicht am 10.11.2025

Starke Atmosphäre und sehr gelungene Wendungen

Schwarzer See
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Nach 15 Jahren eröffnet ein altes Sommercamp erneut seine Pforten, welches geschlossen hatte, nachdem drei Mädchen spurlos verschwunden sind. Um die alten Wogen zu glätten und ein bisschen publicity zu ...

Nach 15 Jahren eröffnet ein altes Sommercamp erneut seine Pforten, welches geschlossen hatte, nachdem drei Mädchen spurlos verschwunden sind. Um die alten Wogen zu glätten und ein bisschen publicity zu betrieben, lädt die Betreiberin unter anderem alte Campbewohner ein, damit diese als Betreuer dort arbeiten. Darunter auch die Person, die sich damals die Hütte mit den Verschwundenen teilte.

Gleich zu Beginn war ich Feuer und Flamme für dieses Buch.
Der Grund ist hierbei nicht nur das Thema, was mich irgendwie ein bisschen an sehr bekannte Horrorfilme erinnerte, sondern auch das Setting und die düstere Atmosphäre.
Die Geschichte beginnt zunächst noch recht ruhig, sodass man Zeit hat, sich einen Überblick über das Camp, die Personen und die Umstände zu verschaffen. Nach und nach treten seltsamen Begebenheiten auf, die im Laufe des Buches immer weiter zunehmen und sich nach und nach wie ein Puzzle zusammenfügen.

Neben den aktuellen Ereignissen erfahren wir mittels Rückblenden auch, was sich damals zugetragen hat und rollen die Geschichte langsam auf.
Die Parallelen aus beiden Zeiten fand ich spannend. Wobei ich mitunter das Gefühl hatte, dass unsere Protagonistin in der Gegenwart manchmal zu sehr in der Vergangenheit gefangen war. Das zeigt jedoch auch, welches Trauma das damalige Ereignis ausgelöst hat.

Bis zum Ende hat mich das Buch gefangen genommen, da ich ständig am rätseln war, wer für das Verschwinden der jungen Frauen verantwortlich war und welches Geheimnis Vivian und auch Emma auf der Spur sind bzw. waren.
Durch die unterschiedlichen Wendungen und die Erzählperspektive hat es der Autor perfekt geschafft, auch mich in die Irre zu leiten, da die Indizien und Beweise auf bestimmte Personen zu lenken.

Von mir gibt es an dieser Stelle eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Trifft leider nicht meine Erwartungen

Die Schanze
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Könntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ...

Könntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ich nicht….
Doch unsere Protagonistin stellt sich dem Ganzen und erlebt hierbei eine große Überraschung.

Der Klappentext hatte mich hier besonders angesprochen, da ich es sehr faszinierend fand, dass Ellen sich den Ängsten ihrer Vergangenheit stellt. Allerdings wird es ein wenig dauern, bis wir erfahren, was sie damals zur Flucht getrieben hat und das hat mich ein weniger getriggert. Und nachdem dies einmal ausgesprochen war, hatte man das Gefühl, dass plötzlich jeder aus diesem Dorf etwas über die besagte Nacht wusste, aber niemand darüber redet und es totgeschwiegen wird.

Die Geschichte selbst wirkt ein wenig in die Länge gezogen und viele Reaktionen konnte ich einfach nicht so recht nachvollziehen und manches wirkte zu konstruiert. Zum Beispiel der Vater, der statt seiner Tochter beizustehen, lieber die Themen unter den Teppich kehrt. Oder aber Ellen selbst, die nicht immer logisch agiert – gerade, wenn man die Vergangenheit betrachtet und diesen in den Kontext zur aktuellen Lage bringt.
Auch hätte ich mir mehr Polizeiarbeit gewünscht, aber dies wirkte mitunter so, als hätten diese kein größeres Interesse die Morde aufzuklären und den Täter zu finden.

Anfangs war die Geschichte noch recht spannend. Doch leider verliert sich diese recht schnell und irgendwann hat mir diese gänzlich gefehlt. Man hat auf diesen einen bestimmten Moment gewartet, der nicht zu kommen scheint.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Interessante Idee, aber mir fehlt das gewisse Etwas

Birthday Girl - Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk.
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Was auf den ersten Blick nach einem ruhigen und entspannten Wochenende klingt, artet in diesem Fall bereits nach den ersten Seiten aus.
Denn Joanne hat Geburtstag und was gibt es da besseres, als ihre ...

Was auf den ersten Blick nach einem ruhigen und entspannten Wochenende klingt, artet in diesem Fall bereits nach den ersten Seiten aus.
Denn Joanne hat Geburtstag und was gibt es da besseres, als ihre alten besten Freundinnen einzuladen und diese auf eine Schnitzeljagd zu schicken? Doch als plötzlich eine von ihnen stirbt, verläuft das Wochenende nicht mehr ganz so wie geplant.

Die Geschichte beginnt recht rasant und dem Leser wird schnell klar: die Freundinnen verbindet keine Freundschaft miteinander. Zu viel ist in den vergangenen Jahren passiert und dies hat tiefe Wunden hinterlassen.
Statt reinen Tisch zu machen, haben sich die vier immer weiter voneinander distanziert und haben gewisse Themen nicht angesprochen. Dadurch ist im Laufe der Zeit der Unmut immer weitergewachsen und Zuneigung wich mehr und mehr Hass und Neid. Das merkt man vor allem im Umgang untereinander oder den Aufgaben, denen sie sich stellen.

Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, mich mit einem der vier anzufreunden, würde ich das Alleinsein klar vorziehen. So unsympathisch waren sie mir. Denn selbst nachdem eine ihr Leben gelassen hat, gibt es kein Vertrauen und auch keine Zusammenarbeit.
Jede hat in der Vergangenheit Fehler gemacht und nur allzu leicht darüber hinweggesehen. Allerdings kam es mir auch so vor, als würde sich Joanne sehr bewusst in die Opferrolle drängen, ohne manches zu hinterfragen.

Die Idee des Buches fand ich insgesamt sehr gut und interessant. Allerdings erwies sich die Story als sehr voraussehbar, sodass selbst die Wendungen bei mir nicht für neue Spannungen gesorgt haben. Viel zu schnell war klar, wer der Mörder und aus welchem Motiv hier gehandelt wird.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Hier bleibt kein Auge trocken

Ein Cookie für den Dämon
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Bei diesem Titel handelt es sich um einen Spinoff zur eigentlichen Serie. Wer diese kennt, weiß, dass den Leser auch in diesem Buch wieder einige spannende und vor allem humorvolle Szenen erwarten werden.

Diesmal ...

Bei diesem Titel handelt es sich um einen Spinoff zur eigentlichen Serie. Wer diese kennt, weiß, dass den Leser auch in diesem Buch wieder einige spannende und vor allem humorvolle Szenen erwarten werden.

Diesmal lernen wir Robin kennen, die bei ihrem Onkel lebt und nicht alles über ihn und sein Leben weiß. In seinem Keller entdeckt sie ein seltsames Objekt, um welches ein Kreis gezogen ist und welchem sie sich um keine Umstände nähern darf.
Tja….wer lässt sich denn bitte von Verboten abschrecken, wenn man sich trotzdem nähert und dann dinge erlebt, die für ‚Normalsterbliche‘ keinen Sinn ergeben?

Mir persönlich hat die Geschichte sehr gut gefallen, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Das Kennenlernen zwischen Robin und Zylas entwickelt sich recht langsam und gewinnt dann sehr schnell an Bedeutung. Denn da Robin nur sehr wenig bis gar nichts über die Magierwelt weiß, nähert sie sich diesen Themen nur langsam an. Wobei Zylas als Lehrer fungiert und ihr die Dinge aus Dämonensicht erklärt.
Und das manchmal sehr witzige, sarkastische und etwas uncharmante Weise, sodass Robin den Informationsgehalt in Frage stellt.

Innerhalb der Geschichte gab es einige Momente, wo ich mich gefragt habe, ob das wirklich ernst gemeint ist. Einfach weil die beschriebenen Szenen so komisch dargestellt sind.
Aber an dieser Stelle möchte ich nicht spoilern 😉

Robin und Zylas sind mir gleich von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Robin aufgrund ihrer neugierigen und tollpatschigen Art. Zylas aufgrund seines Sarkasmus.
Und auch wenn beide Charaktere sehr unterschiedlich sind, ergänzen sie sich doch gut, wie man im weiteren Verlauf merkt.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den kommenden Teil.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Eine Ode an das klassische Zeitalter der 90er Jahre Horrofilme

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Da ich Bücher über alte Herrenhäuser liebe, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen und wurde hierbei nicht enttäuscht!

In einem gleichen sich diese Art von Büchern alle: nämlich ein Gerücht über ...

Da ich Bücher über alte Herrenhäuser liebe, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen und wurde hierbei nicht enttäuscht!

In einem gleichen sich diese Art von Büchern alle: nämlich ein Gerücht über ein altes Haus, in dem es spuken soll und eine Gruppe von Jugendlichen, die diesem auf den Grund gehen wollen.
Wer jetzt denkt ‚Boah, das kenne ich doch alles schon‘, dem kann ich ganz klar sagen: Eben nicht! Denn gleich zu Beginn wird dieses Gerücht bestätigt und 2 Jugendliche kommen bei dem Versuch, den Geist des Hauses auf Kamera aufzunehmen, um. Kurz darauf macht sich eine weitere Gruppe Jugendlicher auf den Weg und versucht ebenfalls herauszufinden, was es mit dem Herrenhaus auf sich hat.
Ob ihnen das wohl zum Verhängnis wird?

Schon von der ersten Seite an hat mich dieses Buch vollkommen gefangen genommen, da der hier dargestellte Fall so unglaublich faszinierend war. Gerade die verschiedenen Gerüchte und Ereignisse waren perfekt gestreut, sodass es im Verlauf des Buches einige Spannungsmomente gab, die mich bis tief in die Nacht wachgehalten haben, um weiterzulesen.
Die hier vorgestellten Charaktere sind etwas typisch für die Zeiten der 90er Jahre. Zwar hat man sich im Buch kurz über Handy verständigt, um sich dann an bestimmten Orten zu treffen, Abenteuer zu erleben oder die Freundschaften zu genießen und miteinander Spaß zu haben. Wobei der Fall um das Herrenhaus dabei nicht in den Hintergrund gerät und immer wieder eine zentrale Rolle spielt.
Die beschriebenen Szenen werden aus de Sicht der vier Jugendlichen erzählt, die uns dabei auf eine Reise der klassischen Horrorfilme aus diesem Zeitalter nehmen, was mein Herz ebenfalls hat höherschlagen lassen.

Oder um es kurz zu machen: Lest es einfach, ihr werdet es nicht bereuen.

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