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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

Ganz nett für zwischendurch

Riskante Begierde
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Gern würde ich sagen, es war mein erstes Buch aus dieser Sparte, aber das wäre nicht ganz richtig. Denn hierbei handelt es sich um Mafia Romance, was irgendwo zwischen Dark Romance und Romance liegt.

Zu ...

Gern würde ich sagen, es war mein erstes Buch aus dieser Sparte, aber das wäre nicht ganz richtig. Denn hierbei handelt es sich um Mafia Romance, was irgendwo zwischen Dark Romance und Romance liegt.

Zu Beginn des Buches habe ich innerlich mehrmals mit den Augen gerollt, weil der Protagonist Trace zu selbstüberzeugt durch die Welt marschiert. Jede Frau, die ihn anschaut, ist sofort hin und weg, möchte mit ihm schlafen und er kann es alleine von ihren Blicken ablesen, was sie brauchen.
Hmm….Joa….Ich lasse das mal unkommentiert so stehen.
Glücklicherweise änderte sich das nach einigen Seiten und das Buch wurde lesbarer – zumindest für mich. Es gibt zwar auch die eine oder andere Szene, wo Trace und Jess sich näherkommen und beide das Bett teilen, aber es hielt sich (glücklicherweise) sehr in Grenzen und wurde nicht ausführlich beschrieben. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ich die Anziehung der beiden einfach nicht nachvollziehen konnte. Da hat mir einfach die Magie gefehlt, warum beide nicht die Finger voneinander lassen können und wo sie gemerkt haben, dass sie den anderen lieben und ohne ihn nicht mehr können.

Die Perspektiven wechseln zwischen den beiden Protagonisten, sodass die Geschichte relativ gleich voranschreitet. Durch die kurzen Kapitel und den prägnanten Schreibstil werden die Geschehnisse nicht in die Länge gezogen und der Leser erfährt nur was wirklich wichtig ist. An der einen oder anderen Stelle wirkte es aber etwas wirr geschrieben. Als wären die Sätze nachträglich verändert oder gekürzt wurden und mir würde der Zusammenhang fehlen.
Andernfalls waren die Geschehnisse recht interessant dargestellt, da der Leser gute Einblicke in beide Welten bekommt. Wobei das Hauptaugenmerkt natürlich auf der Mafia-Welt und deren Auswirkungen auf alle Lebensbereiche liegt.

Alles in allem ein gutes Buch, was man mal lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Wie die Vergangenheit unserer Eltern uns prägt

Die Summe unserer Teile
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In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die ...

In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die drei Frauen in unterschiedlichen Aspekten ihres Lebens kennen und erfährt, wie ihr Leben sie in der Vergangenheit geprägt hat und sie zu den Menschen macht, die sie heute sind. Dabei springt die Autorin zwischen den einzelnen Jahren, Orten und Erzählperspektiven, was bei mir letzten Endes für eine ziemliche Verwirrung gesorgt hatte und ich mehrmals überlegen musste, wo ich mich befinde und wie ich das aktuelle Geschehen in das Gesamtkonzept packen muss.

Auch wenn die Perspektiven zwischen drei Generationen wechselt, so bleibt die Hauptperspektive die von Lucy – zumindest hatte ich den Eindruck beim Lesen. Das ist nicht weiter schlimm, muss ich allerdings gestehen, dass sie sich mehr und mehr zu einer unglaublich unsympathischen Person entwickelt hat, was es mir beim Lesen zusätzlich erschwert hat. Denn leider wird ihr gleich von Beginn an das Image einer jungen, egoistischen und naiven Frau übergestülpt, was sich auch im Laufe des Buches mehr und mehr vertieft.

Die Einblicke waren recht interessant, da es auch zeigt, wie stark unsere Umwelt und die eigenen Erlebnisse unser Selbst beeinflussen. Dennoch konnte mich das Buch leider nicht so recht packen, da ich mir oftmals gewünscht hätte, dass die Personen einfach miteinander reden oder nicht so egoistisch handeln. Aufeinander eingehen. Dann wären die Bindungen eventuell intensiver geworden, ein größeres Verständnis von Beginn an dagewesen. Aber sowas ist oftmals auch leichter gesagt als getan.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Wenn die eigene Familie zum Problem wird

Die Garnett Girls
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Butter bei die Fische…Könntet ihr euch vorstellen, in der Nähe eurer Eltern zu wohnen und beinahe täglich kommen diese vorbei und nutzen euer Haus, feiern hierin Partys und machen Vorschriften, wie ihr ...

Butter bei die Fische…Könntet ihr euch vorstellen, in der Nähe eurer Eltern zu wohnen und beinahe täglich kommen diese vorbei und nutzen euer Haus, feiern hierin Partys und machen Vorschriften, wie ihr euer Leben zu gestalten habt?
Bei mir wäre das wohl der Punkt, wo ich das Weite suchen würde. Was nicht daran liegt, dass ich meine Familie nicht mag. Aber ein bisschen Selbstverwirklichung und Privatsphäre hätte ich schon gern 😉

Das Buch handelt von 3 Schwestern und ihrer Mutter, die eine sehr toxische Bindung zueinander haben. Eine der Töchter wohnt im alten Elternhaus, welches dauerhaft von der Mutter besetzt wird. Eine andere ist in Übersee und die dritte versucht es allen anderen recht zu machen und verliert sich dabei selbst.
Nun, das Drama ist hier vorprogrammiert und davon gibt es in diesem Buch nicht zu wenig…

Bevor die eigentlichen Geschehnisse stattfinden und wir die aktuelle Situation der Frauen kennenlernen, werden unterschiedliche Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mich hat das zunächst wirklich sehr verwirrt, weil ich dann absolut nicht wusste, wie die Konstellationen aussehen, wer mit wem liiert ist und wie die Zusammenhänge sind. Ich habe mich mit den Informationen schlichtweg überladen gefühlt.
Erst gegen Mitte des Buches wurde es besser, sodass ich mehr und mehr die Charaktere verstanden habe – bis auf die Mutter. Die war bei mir bis zum Ende des Buches ein Dorn im Auge und absolut unsympathisch. Was aber auch daran liegen könnte, dass sie enorm negativ dargestellt wird.

Leider werden die Probleme aus der Vergangenheit bis zum Ende des Buches nicht offen kommuniziert und angesprochen. Dabei geht es nicht nur um die Konflikte, die sich aufgebaut haben, sondern auch die fehlende Vaterfigur, die ständig wechselnden Männer und Liebschaften der Mutter, die Bevormundung, Alkohol,…Die Liste wäre einfach zu lang.
Die Aufarbeitung hätte ich mir wirklich gewünscht, denn dies scheint bei allen ein sehr tiefes Trauma hinterlassen zu haben, was sich bis ins Erwachsenenleben durchgezogen hat. Viel eher werden diese Punkte totgeschwiegen, damit man Konfrontationen aus dem Weg geht. Daher war auch das ‚heile Welt‘-Ende nicht wirklich das, was mich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Die Nachteile von SocialMedia

Social Kill - Gefährliche Spiele auf TikTok
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Wie steht ihr zu TikTok? Macht ihr auch mit bei den neuesten Trends? Oder bleibt ihr euch selbst treu und geht euren eigenen Weg?


Genau darum geht es im #Thriller von Fabian Lenk.
In wenigen Sätzen ...

Wie steht ihr zu TikTok? Macht ihr auch mit bei den neuesten Trends? Oder bleibt ihr euch selbst treu und geht euren eigenen Weg?


Genau darum geht es im #Thriller von Fabian Lenk.
In wenigen Sätzen wird dargelegt, wie die aktuelle Situation aussieht und wie es dazu kam, bevor der Leser mehr oder weniger direkt in die Geschehnisse einsteigt. Zu Beginn hatte ich mir hier gern mehr Hintergrundinformationen gewünscht, welche im Laufe des Buches an den passenden Ecken eingebaut wurden, wodurch sich nach und nach alles fügt.
Auf den ersten Blick scheinen die Opfer keine Gemeinsamkeiten zu haben, sodass auch ich lange Zeit im Dunkeln tappte. Leider muss ich gestehen, dass ich mit der Auflösung nur teilweise zufrieden war. Das lag aber daran, dass ich mir hier eine tiefere Aufklärung gewünscht hätte, um den Schmerz des Täters besser nachvollziehen zu können. Gleiches empfand ich bei der Zerschlagung des Rings. Dies war zu vereinfacht dargestellt.
Insgesamt fand ich die Geschichte jedoch sehr gut gelungen, da es viele Schattenseiten des Internets zeigt, wobei es hier nicht nur um SocialMedia und dessen Aspekte geht.

Die Charaktere fand ich sehr spannend, da sie individuell waren.
Was ich jedoch nicht verstehe, warum eine 17-Jährige mit einem 21-jährigen dauerhaft ein Zimmer bezieht und Drogen hier ein scheinbar sehr wichtiger Aspekt zu sein scheinen. Sorry, aber ich brauche das nicht in nahezu jedem Kapitel zu lesen, nur weil es vor einem Jahr ‚legalisiert‘ wurde.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, sodass man fließend durch das Buch kommt und es auch zwischendurch lesen kann. Wobei manche Themen doch etwas schwerer sind – auf die der Autor jedoch nicht tiefer eingegangen ist.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Eine Geschichte die zum Träumen einlädt

Save Me
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Nachdem jeder über dieses Buch gesprochen hat und es auch eine Serie zu der Reihe gibt, wollte ich auch unbedingt den Versuch wagen…

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, was mich hier erwartet. Denn ...

Nachdem jeder über dieses Buch gesprochen hat und es auch eine Serie zu der Reihe gibt, wollte ich auch unbedingt den Versuch wagen…

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, was mich hier erwartet. Denn die meisten Bücher aus dem Genre haben einen geringen bis wenigen Handlungsteil und die Ausarbeitung der Charaktere ist oberflächlich.
In diesem Punkt wurde ich positiv überrascht. Denn auch wenn die Handlung überwiegend die Liebesgeschichte von Ruby und James erzählt, lernt man hier sehr viel über die Protagonisten, deren Leben und die verschiedenen Welten, aus denen sie stammen.
Ich fand es sehr schön, dass Ruby trotz verschiedener negativer Ereignisse immer an ihrem Ziel festhält und sich durch nichts davon abbringen lässt. Gleiches gilt für James, der eine bestimmte Erziehung genoss und trotz aufkommender Zweifel daran festhält.

Doch auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gern. Manche Personen haben wir zwar zunächst eher kurz kennenlernen dürfen, bei anderen wiederum haben wir mehr über deren Vergangenheit erfahren.
Dies ist sehr gut gelungen, da ich als Leser nicht mit Informationen erschlagen wurde, sondern so langsam mit verschiedenen Figuren warm werden kann und sich das Konstrukt nach und nach entwickeln kann.

Der Schreibstil ist sehr locker gehalten, sodass ich eine kurze Zeit gebraucht hatte, um in das Buch und in die Geschehnisse reinzukommen. Dann aber nur so über die Seiten geflogen bin. Was aber auch daran liegt, dass ich unbedingt wissen wollte, was noch alles passiert und wie die Geschichte zwischen den beiden ausgehen wird.

Am Ende des ersten Bandes gab es einen Cliffhanger, der mich schon sehr gespannt auf den zweiten Band stehen lässt, aber auch gleichzeitig sehr gut gewählt ist. Denn auch hier wird wiederum gezeigt, dass Menschen sich nicht so leicht ändern und oftmals an alten Gewohnheiten festhalten.

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