In mehrfacher Hinsicht ein außergewöhnliches Leben stets auf dem Sprung
Robert Surcouf. Der Tiger des Indischen OzeansDas atmosphärisch stark gestaltete Cover bildet den perfekten Rahmen für diese Geschichte.
Die Seekarte des Indischen Ozeans Ende 18. Jahrhundert, die auf der Innenseite des Covers der hochwertigen Klappenbroschur ...
Das atmosphärisch stark gestaltete Cover bildet den perfekten Rahmen für diese Geschichte.
Die Seekarte des Indischen Ozeans Ende 18. Jahrhundert, die auf der Innenseite des Covers der hochwertigen Klappenbroschur Orientierung bietet, habe ich immer wieder gerne zu Hilfe gezogen.
Ein Inhalts- und Personenverzeichnis, Autorenanmerkungen zu historischen Hintergründen, ein Glossar, und eine Bibliografie runden dieses Leseerlebnis sehr gelungen ab.
Der fesselnde, flüssige, leb- und bildhafte, liebevoll detaillierte, einfühlsame und damit überaus eindrucksvolle Schreibstil ließ mich durch Zeit und Raum reisen und versetzte mich mitten ins turbulente, aufregend gefährliche sowie lehrreiche Geschehen.
Die Ausdrucksweise gefällt mir sehr gut und die schlagfertigen Dialoge sowie den (Galgen-)Humor habe ich sehr genossen.
Wir lernen nicht nur Robert Surcouf, sondern auch weitere faszinierende Persönlichkeiten sowie die Schrecken des Indischen Ozeans näher kennen.
Die starke, wagemutige Persönlichkeit von Robert Surcouf war schon in jungen Jahren beeindruckend. Er nahm nichts als gegeben hin, sondern hinterfragte alles und jeden und traf selbstständige Entscheidungen, zu denen er dann auch felsenfest stand.
Er war findig/ gewitzt und zu allem bereit, hatte dabei aber das Herz am rechten Fleck. Sein einnehmendes Wesen machte ihn liebenswert.
Sein messerscharfer Verstand war ihm in brenzligen Situationen dienlich und er verstand sich hervorragend auf Team- sowie Ausbildung.
Er machte damit scheinbar Unmögliches möglich und war vielen ein großes Vorbild – auch als Familienmensch, der das Leben zu genießen verstand.
Seinen aufregenden Lebensweg mitzuerleben, war äußerst interessant und beeindruckend.
Seine beruflichen Höhepunkte stehen privaten Tief-/ Schicksalsschlägen gegenüber.
Das Lokalkolorit der verschiedenen Handlungsorte schürte mein Fernweh ins Unermessliche.
Ich war völlig im Bann dieses historischen Romans und es fiel mir sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen.
Mac P. Lorne versteht es vortrefflich, Geschichte zum Leben zu erwecken und diese auch mit aktuellen Bezügen lebendig zu halten.
Auf das viele aus ihr lernen mögen!