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Nariah

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2018

Gute Fortsetzung

Ich bin die Angst
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Zur Geschichte

Marcus ist jetzt seit einem Jahr bei der Shepherd Organization, er jagt mit seinem Team skrupellose Serienkiller und bringt sie zur Strecke. Dort wo die normale Polizei aufhören muss, beginnt ...

Zur Geschichte

Marcus ist jetzt seit einem Jahr bei der Shepherd Organization, er jagt mit seinem Team skrupellose Serienkiller und bringt sie zur Strecke. Dort wo die normale Polizei aufhören muss, beginnt er und dabei ist jedes Mittel recht. Die Organisation wurde von der Regierung gegründet, agiert aber im Untergrund. Sie nennen dich die „Hirten“ und beschützen die Menschheit vor Monstern, wie Francis Ackerman Jr. Bisher ist er ihnen immer entwischt, aber Marcus wird nicht aufgeben.

„Also muss jemand tun, was nötig ist, um die Bürger unseres Landes vor den Bestien zu schützen. Und das sind wir. Wir werden als Shepherd Organization bezeichnet, weil wir damit betraut sind, die Wölfe auf Abstand zu halten.“
Taschenbuch 1, Ich bin die Nacht, S. 373

Der Anarchist, tötet Frauen auf grausame Weise und geht dabei nicht zimperlich mit ihnen um. Er fühlt sich selber als Monster und dass schon seit frühen Kindheitstagen. Obwohl er eine liebevolle Familie hat, kann er seinem Drang nicht widerstehen und sucht sich seine Opfer immer sorgfältig aus. Das ist ein Fall für die Shepherd Organization. Um den Anarchisten zu stellen, muss sich Marcus mit seinem schlimmsten Feind zusammentun, wird ihnen das Gelingen an dem bisher jeder gescheitert ist?

Meine Meinung

Die Cover der Bücher sind einfach toll. Die 4 Bücher haben alle eine andere Farbe und dass nicht nur auf dem Cover, sondern auch auf den Seiten. „Ich bin die Nacht“ ist in schwarz, „Ich bin die Angst“ in rot, „Ich bin der Schmerz“ in weiß und „Ich bin der Zorn“ in braun gehalten. Dadurch haben sie ein eher schlichtes Aussehen und bringen trotzdem eine gewisse Spannung gleich mit.

In der Rezension vom ersten Teil, habe ich ja bemängelt, dass der Sprecher von der Vorgeschichte und der von „Ich bin die Nacht“ nicht derselbe sind. Ich scheine nicht die einzige gewesen zu sein, denn im zweiten Teil „Ich bin die Angst“ ist es wieder Thomas Balou Martin. Der Verlag scheint auf seine Leser zu hören und dass macht sie gleich doppelt sympathisch. Ich habe mich sehr darüber gefreut und wenn ich dass richtig gesehen habe, bleibt er in den folgenden Teilen auch weiterhin der Sprecher.

„Ich bin die Angst“ ist eine gelungene, spannende Fortsetzung und hat mir wieder gut gefallen. Francis Ackerman Jr. ist ein bisschen in den Hintergrund geraten, aber noch gut in die Geschichte integriert. Er gibt nicht auf, weiterhin Kontakt mit Marcus zu haben und möchte ihm tatsächlich bei seinen Ermittlungen helfen. Er entdeckt ein Geheimnis und möchte das Marcus es auch erfährt, aber ob er mit den Konsequenzen auch klar kommt?

Ethan Cross hat sich für eine wirklich interessante Geschichte entschieden, die Sicht von Francis Ackerman Jr. und Marcus ist sehr faszinierend. Er bringt die verschiedenen Denkweisen, wirklich gut rüber und überzeugt damit wirklich sehr.

Fazit:

Da es sich um eine fortlaufende Geschichte handelt, empfehle ich mit dem ersten Band „Ich bin die Nacht“ oder mit der Vorgeschichte „Racheopfer“ zu beginnen, da man besser mit der Geschichte mitkommt. Mir hat der zweite Teil definitiv gefallen, wer Interesse hat, mit der Geschichte zu beginnen, findet hier die vorherigen Teile.

Veröffentlicht am 28.01.2018

Horrorklassiker

Es
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Zur Geschichte

In dem kleinen Städtchen Derry in Maine gehen mysteriöse Dinge vor, eine Mordserie an Kindern hält die Stadt in Atem. Alle 28 Jahre taucht das Monster "Es" auf und verschleppt ängstliche ...

Zur Geschichte

In dem kleinen Städtchen Derry in Maine gehen mysteriöse Dinge vor, eine Mordserie an Kindern hält die Stadt in Atem. Alle 28 Jahre taucht das Monster "Es" auf und verschleppt ängstliche Kinder. Es kann sich in alles verwandeln, aber seine bevorzugte Form ist Pennywise, der Clown.

1958 wird der kleine George Denbrogh brutal ermordet und eine neue Schreckensserie beginnt. Viele Kinder verschwinden und tauchen verstümmelt wieder auf, meistens bleiben sie aber verschwunden. Georges großer Bruder, kann seinen Tod nicht verarbeiten und will Rache. Zusammen mit seinen besten Freunden, dem Klub der Verlierer, versucht er herauszufinden, wie man "Es" vernichten kann. Da jeder von ihnen, Pennywise in seinen unterschiedlichen Formen begegnet ist und sie vor ihm fliehen konnten, knüpfen sie ein unzertrennliches Band. Können sie "Es" wirklich besiegen?

1985 beginnt es von neuem. Ist "Es" etwa doch nicht besiegt? Der Klub der Verlierer hat einen Schwur geleistet, wenn "Es" wiederkommt, werden sie auch wiederkommen und ihn endgültig vernichten. Alles macht den Eindruck, dass "Es" wieder anfängt zu morden. Da Mike der Einzige ist der Derry nie verlassen hat, informiert er die anderen. Werden sie alle zurückkommen und es wagen, Pennywise ein weiteres Mal entgegen zu treten?

Ich glaube, es ist in Der Herr der Ringe, wo jemand sagt, dass "ein Weg zum anderen führt" und dass man, sobald man erst einmal den Weg von der eigenen Vordertreppe zum Gehsteig hinter sich gebracht hat, überallhin gehen könne. Mit Geschichten verhält es sich ebenso. Eine führt zur anderen, und diese wieder zur nächsten, und vielleicht gehen sie in die Richtung, die man ursprünglich einschlagen wollte, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht ist aber letzten Endes die Stimme, die die Geschichten erzählt, wichtiger als die Geschichte selbst.

Taschenbuch, Seite 604

Meine Meinung

Ich bin schon in meiner Jugend ein absoluter Stephen King Fan gewesen, aber "Es" habe ich damals nicht gelesen. Jetzt habe ich es endlich gewagt und durch meine inzwischen geringe Lesezeit, habe ich 3 Monate gebraucht. Es war toll, dass Buch endlich zu lesen, aber es ist schon ein ganz schön dicker Schinken und ich hatte das Gefühl es niemals zu beenden. 1534 Seiten sind schon viel und jeder sollte sich bewusst sein, dass Stephen King seine ganz besondere Art hat zu schreiben. Diese Art ist nicht für jeden was, aber er ist nun mal ein Horrorautor. Ich habe das Buch genossen und die Detailtreue ist genau mein Ding. Wenn Horror, dann richtig.

Das Cover ist mit dem aktuellen ersten Teil der Neuverfilmung abgebildet und sieht super aus. Anfangs empfand ich den sehr stramm gebundenen Buchrücken etwas komisch, doch ich habe festgestellt, dass dieser seine Vorteile hat. Die Seiten blättern sich nicht einfach um und es entstehen keine Knicke, man kann einfach das Buch auf eine beliebige Fläche legen und losstarten.

Maine ist Stephen Kings Heimat und inspiriert ihn für seine Bücher. Viele seiner Geschichten handelt in unterschiedlichen Städtchen in Maine und irgendwie beginne ich zu Glauben, es handelt sich um einen mystischen Staat den ich mal besuchen sollte. Jeder Autor hat seine Inspirationen, aber Maine scheint wirklich faszinierend zu sein.

Nachdem ich jetzt den Film und das Buch kenne, musste ich doch Unterschiede entdecken. Nicht nur Figuren, die etwas anders dargestellt wurden, auch Handlungen die einfach weggelassen wurden, die aber schon wichtig für die Geschichte sind. Aber so ist es im Filmgeschäft, es muss ansprechender für die Zuschauer gemacht werden, um mehr zu verkaufen.

Ich habe die Hauptprotagonisten irgendwie ins Herz geschlossen und mit dem Klub der Verlierer mitgefiebert. Jeder hatte seine Eigenheiten, die sie sehr sympathisch gemacht haben, auch wenn ich nicht mit allen Handlungen einverstanden war. Ihre Erzfeinde, Henry Bowers und seine Untergebenen, hätte ich schon in jungen Jahren Zwangseinweisen lassen, aber die Erwachsenen haben zu sehr weggeschaut und es war wahrscheinlich auch nicht für die Zeit üblich so etwas zu tun.

Fazit

Für jeden Horror-Begeisterten und sich nicht von den vielen Seiten abschreckenden Leser, der entweder Kings Werk endlich mal lesen will oder schon Erfahrung hat mit "dem Meister des Grauens", empfehle ich dieses Buch echt weiter. Alternativ kann man wenn man nicht selber lesen möchte, das Hörbuch mit David Nathan hören. Es wurde mir auch wärmstens empfohlen, aber ich habe mich für`s lesen entschieden.

Es war für mich, ein absolutes Muss "Es" endlich zu lesen. Stephen King`s absoluter Klassiker des Horrors und eines der dicksten Romane, neben "The Stand". Ich habe zwar lange gebraucht, aber für mich war es wichtiger es selber zu lesen und nicht zu hören, auch wenn ich David Nathan als Hörbuchsprecher echt mag. Stephen King ist und bleibt, für mich einer der Besten Autoren aller Zeiten.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Interessante Story

AchtNacht
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Zur Geschichte

Ben ist ein erfolgloser Musiker, der mehr schlecht als recht sein Leben im Griff hat. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, steht aber immer noch zu ihm. Seine Tochter sitzt im Rollstuhl ...

Zur Geschichte

Ben ist ein erfolgloser Musiker, der mehr schlecht als recht sein Leben im Griff hat. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, steht aber immer noch zu ihm. Seine Tochter sitzt im Rollstuhl nach einem schweren Autounfall. Er macht sich immer noch Vorwürfe, da er der Fahrer war und anders reagiert hätte haben müssen. Vor einer Weile ist seine Tochter vom Dach ihrer Wohnung gesprungen und liegt jetzt im Koma, aber er glaubt nicht daran, dass sie es selber war. Sie hat sich kurz zuvor noch bei ihm gemeldet, warum sollte sie es dann getan haben?

Ben hat gerade erst wieder seinen Job verloren und ist in Gedanken bei seiner Familie, als er sieht wie eine Frau verfolgt wird und von einem brutalen Mann mit einer 8 auf der Stirn versehen wird. Er versucht sie zu retten, aber statt sich zu freuen, reagiert die Frau danach sauer auf ihn und erzählt ihm von der AchtNacht.

Kurz danach, wird im TV die Kandidaten der AchtNacht ausgelost und ausgerechnet er ist einer davon. Er findet raus, dass die AchtNacht eine Todeslotterie ist und zum ersten Mal gezogen wurde. Am 8.8. um 8:08 Uhr für 12 Stunden ist er nun vogelfrei und kann von jedem getötet werden. Derjenige der einen der Kandidaten tötet, bekommt 10 Millionen Euro und wird nicht bestraft. Er hält es anfangs noch für einen Scherz, doch dann beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

Meine Meinung

Inzwischen höre ich sehr gerne die Hörbücher von Sebastian Fitzek, weil mein absoluter Lieblings-Hörbuchsprecher Simon Jäger diese sehr gut rüber bringt. Er schafft es, immer die Spannung zu halten und es macht einfach Spaß ihm zuzuhören.

Sebastian Fitzek`s „Das Paket“ war spannend und ich konnte nicht aufhören die Geschichte zu hören, aber „AchtNacht“ hat mich nicht ganz so fasziniert. Es ist zwar schon interessant und Aktionreicher gestaltet, aber ich habe mir mehr darunter vorgestellt. Ich hätte mir mehr Gegner und mehr Konfrontationen vorgestellt, doch die blieben eher sehr minimalistisch gehalten. Laut Klappentext sollen es 80 Millionen Feinde sein, aber dafür waren es einfach zu wenige, die sich den Protagonisten entgegen gestellt haben.

In AchtNacht ist ein Massenpsychologisches Experiment schief gelaufen, dass nicht unbedingt in die Kategorie „unwahrscheinlich“ gesteckt werden kann. Die Menschen lassen sich heutzutage doch stark von den Medien beeinflussen und ich glaube der ein oder andere würde darauf eingehen, wenn so ein Angebot gemacht werden würde. Straffrei jemanden umzubringen und dafür 10 Millionen Euro kassieren! Die Wahrscheinlichkeit ist glaube ich größer, als manch einer zu glauben wagt.

Fazit

Eine interessante und trotzdem sehr spannende Geschichte, mit einem wirklich guten Hörbuchsprecher, die man einfach gelesen/gehört haben muss. Für alle, die schon immer wissen wollten, wie Menschen in Extremsituationen reagieren würden.

Veröffentlicht am 13.01.2018

Eifersucht ist niemals gut

Miraculous – Der dunkle Doppelgänger (Miraculous 2)
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Zur Geschichte

Marinette ist total verliebt in Adrien und möchte sich jetzt endlich mit ihm verabreden. Da sie in seiner Gegenwart kein vernünftiges Wort herausbringt, hat ihre Freundin Tikki die Idee, ...

Zur Geschichte

Marinette ist total verliebt in Adrien und möchte sich jetzt endlich mit ihm verabreden. Da sie in seiner Gegenwart kein vernünftiges Wort herausbringt, hat ihre Freundin Tikki die Idee, dass sie ihn einfach anruft. Gesagt, getan, doch wie zu erwarten war, geht es schief. Nicht nur das der Anrufbeantworter ran geht, sie vergisst aufzulegen und gesteht ihm ihre Liebe. Oh nein, er darf diese Nachricht nicht abhören, sie muss es verhindern. Also macht sie sich auf den Weg, sein Handy zu besorgen, aber eigentlich sollte sie zu einer Ehrung für Ladybug und Cat Noir gehen.

"Was? Was hätte ich denn sonst sagen sollen? >Hey Süßer, hier ist Marinette! Ich würde ja gerne mal mit dir ins Kino gehen. Aber ich bin so verknallt in dich, dass ich nicht normal mit dir reden kann ... außer über dieses dämliche Telefon.< Ziemlich bescheuert, oder?"
In dem Moment hören wir eine Stimme aus dem Handy. "Möchten Sie die Nachricht noch einmal anhören, drücken Sie die 1. Möchten Sie die Nachricht löschen, drücken Sie die 2."
Oh nein. Alles, was ich gerade gesagt habe, wurde aufgenommen - einschließlich des letzten Teils, in dem ich zugebe, wie verrückt ich nach Adrien bin! 
Entsetzt kauere ich mich auf meinem Stuhl zusammen.

E-Book, Position 120 - 128

Währenddessen ist der Bildhauer Théo total aufgeregt, endlich Ladybug kennen zu lernen, aber sie taucht nicht auf. Cat Noir prahlt herum, dass er und Ladybug ein Paar wären. Théo ist total eifersüchtig und seine Wut auf Cat Noir steigert sich. Das ist genau der Moment, den Hawk Moth auszunutzen weiß um ihn in einen neuen Superschurken zu verwandeln.

Eine Verbrechensserie erfüllt die Stadt und niemand anderes als Cat Noir soll der Übeltäter sein. Was ist nur los mit ihm? Ladybug ist sich sicher, ihr Partner und Kampfgefährte kann es nicht gewesen sein. Aber wer war es dann und wie soll sie ihn aufhalten? Sie muss Cat Noir`s Unschuld irgendwie beweisen, wird ihr dass gelingen?

Meine Meinung

Da meine Tochter schon vom ersten Buch so begeistert war, kamen wir nicht drumherum den nächsten zu lesen. "Miraculous - Der dunkle Doppelgänger" war wieder eine sehr schöne und lustige Geschichte. Wir haben wieder sehr viel gelacht und hatten eine Menge Spaß dabei, sie gemeinsam zu lesen.

Das Buch zur Serie, ist gespickt mit Bildern, die einem die Serie näher bringt und eine gute Übersicht verschafft, wie welcher Charakter aussieht. Einen Autor findet man leider nicht, aber die Übersetzerinnen Barbara Neeb und Katharina Schmidt sind angegeben.

Es wird wieder geschwärmt und gekämpft, es ist einfach alles dabei für eine spannende Kindergeschichte. Sie kam auch wieder sehr gut bei meiner Tochter an und auch ich hätte gleich Lust, die nächsten Abenteuer von Ladybug und Cat Noir anzufangen. Also ein voller Erfolg bei uns Zuhause.

Fazit

Auf jeden Fall ist „Miraculous“ eine sehr süße Geschichte, die sowohl zum Vorlesen, als auch für`s Lesen lernen geeignet ist. Ich kann es für Kinder ab 8 Jahren weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Berüchtigter Serienkiller gegen Held

Ich bin die Nacht
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Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält ...

Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält und aus ihm das gemacht, was er heute ist. Doch er tötet nicht einfach, er spielt ein gnadenloses Spiel mit seinen Opfern, in denen sie die Chance bekommen ihr Leben zu retten. Keiner kann gewinnen, denn Ackerman entscheidet wie das Spiel beginnt und auch wie es enden wird, denn Angst kennt er nicht. Doch eines Tages wird jemand kommen, der gegen ihn gewinnt und seinem eigenen Leben ein Ende bereitet. Wird Marcus derjenige sein, der gegen ihn antreten wird?

Marcus ist ein Ex-Cop, doch er hat seinen Job verloren, weil er etwas getan hat, dass er auf ewig bereuen wird. Er lernt Maggie kennen, eine Bardame und die Tochter des Sheriffs. Sie werden von ein paar Proleten angegriffen und da er weiß wie man kämpft, verteidigt er sich und Maggie wirklich gut. Der Sheriff ermahnt ihn ein guter Kerl zu sein und seine Tochter nicht zu verletzen. Als sie nach einem gemeinsamen Essen, Marcus Nachbarin besuchen wollen, entdeckt er sie schrecklich zugerichtet in ihrem Haus. War das Ackerman, der seit neuesten in der Gegend sein Unwesen treibt? Doch irgendwas stimmt hier nicht! Warum sind alle auf einmal gegen ihn?

Meine Meinung

Die Cover der Bücher sind einfach toll. Die 4 Bücher haben alle eine andere Farbe und dass nicht nur auf dem Cover, sondern auch auf den Seiten. „Ich bin die Nacht“ ist in schwarz, „Ich bin die Angst“ in rot, „Ich bin der Schmerz“ in weiß und „Ich bin der Zorn“ in braun gehalten. Dadurch haben sie ein eher schlichtes Aussehen und bringen trotzdem eine gewisse Spannung gleich mit.

Ich habe ja beides, sowohl das Buch, als auch das Hörbuch und dass liegt tatsächlich an der Vorgeschichte „Racheopfer“. Nachdem ich es gehört habe, wollte ich unbedingt weiter zuhören, aber an was ich nicht gedacht habe, zu schauen ob es der selbe Sprecher ist und leider hat dieser gewechselt. Erstmal war ich sehr enttäuscht, weil ich mich an Thomas Balou Martin gewöhnt hatte. Trotzdem habe ich mich mit der Zeit auch an Uve Teschner gewöhnt und er passt tatsächlich fast schon ein bisschen besser mit seiner Stimme in die Geschichte. Es fiel mir nur Anfangs aber schwer.

Ethan Cross hat mit „Ich bin die Nacht“ und Francis Ackerman Jr. einen Serienkiller ins Leben gerufen, der nicht ausschließlich böse ist, sondern auch eine gewisse Sympathie entwickelt. Ich habe ihn nicht gehasst, sondern habe immer gehofft dass er vielleicht schafft, doch noch ein guter Kerl zu werden. Aber da es noch ein paar Bücher gibt, hat er noch die Chance dazu. Er ist schließlich in einer Welt aufgewachsen, die ihn komplett zerstört hat und wenn er eine Chance bekommt, vielleicht durch Marcus kann er sich noch ändern.

Fazit

Die Geschichte war echt spannend und ich habe mitgefiebert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen/-hören und kann sie jedem nur weiterempfehlen, der sympathische Thriller mag.