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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2016

Fiktion? Oder doch schon Zukunftsmusik?!

Mirror
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Karl Olsberg legt mit „Mirror“ seinen neuesten spannungsgeladenen Roman vor. Fiktion oder doch schon Zukunftsmusik?! Technische Vorrichtungen in Form digitaler Spiegelbilder, die ihrem jeweiligen Nutzer ...

Karl Olsberg legt mit „Mirror“ seinen neuesten spannungsgeladenen Roman vor. Fiktion oder doch schon Zukunftsmusik?! Technische Vorrichtungen in Form digitaler Spiegelbilder, die ihrem jeweiligen Nutzer das Leben erleichtern sollen, das Wohlbefinden steigern und alle Wünsche, Regungen und Gefühlslagen der Menschen erkennen. Wie schon der Klappentext besagt: „Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.“ Doch was, wenn die „Spiegel“ ein Eigenleben entwickeln? Wenn sie nicht mehr nur eine Hilfe darstellen, sondern manipulieren und eingreifen in die Leben der Nutzer? Was, wenn sie beinahe unbemerkt und flächendeckend die Macht übernehmen und die Wünsche ihrer Nutzer ändern?!
Genau dieses Thema hat Karl Olsberg auf perfide Weise und sehr realistisch wirkend in diesem Roman umgesetzt und „weiter gesponnen“! Nicht nur subtil grausig die Idee, sondern tatsächlich ein beginnender Kampf zwischen der zum Leben erwachten digitalen Welt und Mensch. Zumindest im Buch. Einige der Roman-Charaktere kommen demnach den Veränderungen ihrer digitalen Spiegel auf die Schliche, befinden sich durch ihren Widerstand gegen die neue digitale Bedrohung sogleich in Gefahr und begeben sich in einen ungeahnt schwierigen Kampf in diesem ungleichen Krieg. Die überschaubare Anzahl von Protagonisten nimmt den Leser in „Mirror“ von Anfang an mit auf eine rasante und spannende Reise. Der Schreibstil von Karl Olsberg ist flüssig und das Buch dadurch sehr gut zu lesen. Man findet sich schnell in die Geschichte ein und kann dem Inhalt jederzeit bestens folgen. Die Verläufe sind zudem durchweg schlüssig und nachvollziehbar. Alle Figuren wirkten auf mich authentisch, auch wenn der ein oder andere Charakter durchaus „speziell“ ist. Die Idee hinter „Mirror“ finde ich zudem brandaktuell, da man die Thematik stets auch im realen Leben vor Augen hat. Hardware, Software, Apps, Gadgets und Co. übernehmen mehr und mehr richtungsweisende Funktionen in unserem Leben und verändern zunehmend unsere Lebensausrichtung. Umso mehr wirkt die Fiktion in „Mirror“ reell. Bedrohlich, spannend und doch glaubhaft. Mir gefiel der Roman, angefangen von der Idee bis hin zu der sprachlichen und inhaltlichen Umsetzung wahnsinnig gut! Ein tolles Buch, absolut lesenwert! (*****)

Veröffentlicht am 22.09.2016

Ein Leitfaden für alle angehenden Autoren mit vielen Hintergrundinformationen...

Bestseller
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"Bestseller! Wie Sie Ihr Buch zum Erfolg pushen. PR und Buchmarketing für Autoren."
Elmar Weixlbaumer und Monika B. Paitl legen einen Leitfaden für das richtige Setting der eigenen Publikation auf dem ...

"Bestseller! Wie Sie Ihr Buch zum Erfolg pushen. PR und Buchmarketing für Autoren."
Elmar Weixlbaumer und Monika B. Paitl legen einen Leitfaden für das richtige Setting der eigenen Publikation auf dem Buchmarkt vor. Sie geben einen detaillierten Überblick über die Konzeption eines Buches, Veröffentlichungs-Optionen, den Weg bzw. Erstkontakt zu Verlagen, sowie Tipps für die nötige PR, um das eigene veröffentlichte Buch bestens in Szene zu setzen. Die Kapitel sind dabei übersichtlich strukturiert und sämtliche Inhalte verständlich dargestellt. Ein vorangestelltes Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die einzelnen Themenschwerpunkte. Ergänzend kommen diverse Autoren zu Wort und schildern in kurzen Beiträgen ihre eigenen Erfahrungen, geben persönliche Ratschläge. Interessant dürfte dieses Buch für all jene sein, die planen, ein Buch zu veröffentlichen oder solche, die einen Einblick in die Verfahrenswege einer Buchveröffentlichung benötigen oder auch schlichtweg hinter die Kulissen der Verlage schauen möchten. Das Buch gibt viele Hintergrundinformationen, klärt potentielle Autoren über diverse Möglichkeiten auf und präsentiert Zahlen und Fakten in unterschiedlichsten Grafiken. Es werden viele mögliche Problemstellungen auf dem Weg hin zur Publikation behandelt und aufgearbeitet. Insgesamt ist dieses Sachbuch meiner Meinung nach gut aufgebaut und interessant gestaltet. Sprachlich durchweg eingängig und optisch durch besondere Hervorhebungen ansprechend. „Bestseller!“ ist in meinen Augen ein absolut hilfreicher Leitfaden und erster Ratgeber für angehende Autoren. Man erhält einen guten Einblick in die Verfahrenstechniken der Verlage und die nötigen Schritte für Schriftsteller, angefangen von der Buchidee über Veröffentlichung bis hin zur bestmöglichen Präsentation. Ich fand das Buch sehr aufschlussreich und interessant und würde es uneingeschränkt weiterempfehlen! (*****)

Veröffentlicht am 22.09.2016

Absolut interessanter Ansatz...

Denken heilt!
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Welche Möglichkeiten hat der Mensch, sich durch positives Denken psychisch und physisch gesund zu halten? Albert Kitzler beleuchtet die Antworten auf diese Frage im Kontext der Aussagen alter Philosophen ...

Welche Möglichkeiten hat der Mensch, sich durch positives Denken psychisch und physisch gesund zu halten? Albert Kitzler beleuchtet die Antworten auf diese Frage im Kontext der Aussagen alter Philosophen in seinem neuen Buch „Denken heilt!“. Ein interessanter Ansatz, der hier detailliert in diversen Kapiteln und vielen Unterpunkten aufbereitet wird. Der Autor greift jegliche Form von Emotion auf und zeigt durch die Weisheiten der alten Griechen (Aristoteles, Platon, Homer & Co) einen Weg zur Überwindung von problematischen Empfindungen oder gar milder Krankheiten. Zu den potentiell problematischen Empfindungen zählen z.B. Zorn, Ärger, Sorgen, Trauer, Habgier oder Eifersucht. Zu jedem der einzelnen Punkte werden die Bezüge zu den „alten Weisen“ durch zahlreiche Zitate herbeigeführt. Wege zur Vermeidung oder Überwindung dieser schädlichen Zustände werden im Buch als „Heilmittel“ beschrieben und beinhalten in den meisten Fällen eine Schärfung der Sinne und ein Bewusstmachen der Situationen. Albert Kitzler nutzt zur Darstellung der philosophischen Inhalte durchweg einen gut lesbaren und verständlichen Schreibstil. Sprachlich kann man den Texten und Ausführungen sehr gut folgen. Mir gefiel zudem die Aufmachung, Strukturierung und Unterteilung des Buches recht gut. Nicht alle Themen konnten meine Zustimmung finden, aber im Grundansatz ist es ein sehr lesenswertes Sachbuch. Man erhält vielerlei Ratschläge, in sich zu hören und mögliche Schwierigkeiten des Alltags hinter sich zu lassen. Wer kennt es nicht, den Zwist mit den Kollegen? Oder die Trauer nach einem Verlust? Dieses Buch ist ein guter Leitfaden für eine veränderte Herangehensweise an Probleme oder belastende Gefühlszustände. Man kann das Buch aber auch schlichtweg als philosophische Lektüre nehmen und erfährt Vieles über das Denken der alten Griechen, der Weisen. So oder so, ich kann das Buch empfehlen. (*****)

Veröffentlicht am 22.09.2016

Ganz nette Lektüre, aber nicht ganz nach meinem Geschmack...

Das Geheimnis der Mittsommernacht
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„Das Geheimnis der Mittsommernacht“, der neue Norwegen-Roman von Christine Kabus. Roro, eine kleine norwegische Stadt um 1895. Sofie und Clara, zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. ...

„Das Geheimnis der Mittsommernacht“, der neue Norwegen-Roman von Christine Kabus. Roro, eine kleine norwegische Stadt um 1895. Sofie und Clara, zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sofie aus reichem Hause, Clara durch Heirat vom Dienstmädchen zur Juristen-Frau aufgestiegen. Beide ereilen in diesem Roman Schicksalsschläge, beide sind einem Geheimnis auf der Spur, dessen Aufklärung alle Beteiligten in Gefahr bringen könnte. Die Svartsteins als mächtige und herrschende Familie stehen mit den Töchtern Sofie und Silje im Zentrum des einen Erzählstrangs, Clara ist die Hauptprotagonistin des zweiten Erzählstrangs. Schauplatz ist beinahe durchgängig Roro, wo Sofie und Clara aufeinandertreffen und sich die jeweilige wie auch die gemeinsame Geschichte der Frauen entwickelt. Der Schreibstil der Autorin ist durchweg schlicht und gut lesbar. Man kann sich sehr schnell in die Geschichte einlesen und springt mit jedem Kapitel von der einen Protagonistin zur anderen. Der Leser wird im Verlauf immer weiter in die unterschiedlichen Inhalte eingeführt und auch in die Geheimnisse der Frauen eingeweiht. Die Figuren sind überwiegend sympathisch, für meinen Geschmack aber nicht durchgängig authentisch dargestellt. Die Spannung ist stellenweise gegeben (insbesondere zum Schluss), jedoch gibt es meiner Meinung nach zu viele „leere“ Füllszenen. Zudem hätte ich mir an mancher Stelle etwas mehr Detailgenauigkeit oder weitere Ausführungen gewünscht. Andere Szenen dagegen würde ich schlichtweg streichen. Insgesamt ist das Buch sicherlich eine nette Lektüre. Man darf aber, wie ich finde, nicht zu viele Ansprüche an die Handlung stellen und sich nicht an Ungereimtheiten aufhängen. Mich konnte der Roman leider nicht ganz überzeugen. Aber da es auch eine Geschmacksfrage ist und andere Leser diesem Buch bessere Bewertungen zugesprochen haben, vergebe ich gut gemeinte 3 Sterne. Es war allerdings nicht ganz meins. Sorry!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hochspannung!

Eden
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Mit „Eden“ bringt die australische Bestseller-Autorin Candice Fox nun das zweite Buch der „Hades-Serie“ auf den deutschen Markt. Und legt damit eine gehörige Portion Spannung wie Nervenkitzel nach.. In ...

Mit „Eden“ bringt die australische Bestseller-Autorin Candice Fox nun das zweite Buch der „Hades-Serie“ auf den deutschen Markt. Und legt damit eine gehörige Portion Spannung wie Nervenkitzel nach.. In der australischen Heimat ist sie nicht umsonst der neue Thriller-Star!
Im aktuellen Buch sieht sich Ermittlerin Eden einem kniffligen Fall gegenübergestellt, der ihr bei ihren Undercover-Ermittlungen einiges abverlangt. Derweil wird ihr Ziehvater Hades bedroht und benötigt die diskrete Hilfe von Edens Partner, Detective Frank Bennett. Was geht vor sich? Wer steckt hinter den Drohungen und den grausamen Verbrechen?! Hochspannend schreibt Candice Fox in gewohnt flüssigem Stil eine Geschichte mit vielen Überraschungen und einigen Kniffen. Inhaltlich steht der Thriller seinem Vorgänger in nichts nach! Die Figuren sind authentisch, wenn auch durchweg wieder ein wenig skurril und unsympathisch. Sie alle haben ihre besonderen Geheimnisse und hadern ihrer jeweiligen Vergangenheit - mit Alkohol oder Verschlossenheit. Es gibt mehrere Handlungsstränge und auch verschiedene Zeitebenen. Doch der Leser wird geschickt durch die einzelnen Abschnitte geführt. Ich fand den Thriller hochspannend und fesselnd. Insbesondere zum Schluss gibt die Autorin noch einmal alles. Man kann nur gespannt auf den nächsten und letzten Teil dieser Trilogie sein! Ein toller Thriller, den ich absolut und uneingeschränkt empfehlen kann! 5 Sterne.