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Nicawa

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Emotionale Story mit Luft nach oben

Love is like a Thunderbolt
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Mit Love is like a Thunderbolt erwartet Leser eine Mischung aus College-Romance, Sports-Setting und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Elli startet am Miravalle Memorial College neu und versucht, ein ...

Mit Love is like a Thunderbolt erwartet Leser eine Mischung aus College-Romance, Sports-Setting und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Elli startet am Miravalle Memorial College neu und versucht, ein schwieriges Kapitel ihres Lebens hinter sich zu lassen. Dort trifft sie auf den Quarterback Riven, der zwar selbstbewusst und unnahbar wirkt, aber schnell zeigt, dass auch hinter seiner Fassade mehr steckt.

Besonders gefallen hat mir der starke Fokus auf Freundschaft. Die Dynamik zwischen Elli, Piper und Clover wirkt sehr herzlich und unterstützend und gehört für mich zu den schönsten Aspekten des Buches. Auch der Zusammenhalt im Cheerleading-Team sorgt immer wieder für emotionale Momente und vermittelt ein schönes Gefühl von Gemeinschaft.

Mit der Liebesgeschichte zwischen Elli und Riven hatte ich dagegen etwas meine Schwierigkeiten. Ihre Beziehung ist stark von Höhen und Tiefen geprägt, was teilweise sehr intensiv, stellenweise aber auch etwas anstrengend zu verfolgen war. Manche Entwicklungen wirkten auf mich etwas sprunghaft, wodurch ich die Dynamik der beiden nicht immer vollständig greifen konnte.

Der Schreibstil liest sich insgesamt angenehm und die Kapitel lassen sich schnell weglesen. Gleichzeitig hatte ich gegen Ende das Gefühl, dass viele Ereignisse recht dicht aufeinander folgen, sodass einige Momente kaum Zeit bekommen, richtig zu wirken.

Insgesamt war Love is like a Thunderbolt für mich eine unterhaltsame Geschichte mit schönen Freundschaftsmomenten und einem spannenden Hintergrund, die mich jedoch nicht komplett überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Wenn ein Fluch das Herz zu lenken versucht

Wicked Souls (Bd. 1)
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Wicked Souls – Verhexte Prophezeiungen war für mich insgesamt ein solides Buch, das sich sehr angenehm lesen lässt, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Der Fokus der Geschichte liegt klar auf ...

Wicked Souls – Verhexte Prophezeiungen war für mich insgesamt ein solides Buch, das sich sehr angenehm lesen lässt, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Der Fokus der Geschichte liegt klar auf der Liebesgeschichte rund um den Fluch und genau dieser Teil ist auch am stärksten ausgearbeitet. Die romantische Entwicklung wirkt nachvollziehbar und emotional, wodurch sich das Buch insgesamt eher an ein jüngeres Publikum richtet.

Der Spannungsaspekt konnte mich dagegen weniger abholen. Die mysteriösen Ereignisse am Institut waren für mich recht vorhersehbar und boten nur wenig echte Überraschungen. Auch der magische Anteil blieb hinter meinen Erwartungen zurück, da die Geschichte deutlich mehr Gewicht auf zwischenmenschliche Beziehungen als auf Magie oder Weltenbau legt.

Etwas gestört haben mich die häufigen Anspielungen auf eine andere Buchreihen der Autorin. Zwar ist es nicht notwendig, diese zu kennen, um der Handlung folgen zu können, dennoch fühlte sich das für Leser*innen ohne Vorkenntnisse stellenweise wie beiläufige Werbung an und hat meinen Lesefluss gelegentlich unterbrochen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger im Romantasy-Bereich eignet sich die Geschichte gut. Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich aktuell noch nicht, da mir für echte Begeisterung etwas Spannung und Tiefe gefehlt haben.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Schmerzhaft schön und voller Sehnsucht

Wild Reverence
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Ich habe Wild Reverence als Hörbuch gehört und ich habe diese Geschichte nicht einfach nur gehört, ich habe sie gefühlt. Von der ersten Minute an hat mich diese ruhige, poetische Atmosphäre eingefangen. ...

Ich habe Wild Reverence als Hörbuch gehört und ich habe diese Geschichte nicht einfach nur gehört, ich habe sie gefühlt. Von der ersten Minute an hat mich diese ruhige, poetische Atmosphäre eingefangen. Rebecca Ross schreibt so sanft und gleichzeitig so intensiv, dass sich jede Szene wie ein leises Nachhallen im Herzen anfühlt.

Wir begleiten Matilda von ihrer Geburt an. Als jüngste Göttin wächst sie in einer Welt auf, die von Machtkämpfen und Gefahren geprägt ist. Trotz dieser Härte bleibt sie unglaublich nahbar. Ihre Entwicklung war für mich eines der stärksten Elemente der Geschichte. Sie ist mutig, aber nicht unverwundbar. Stark, aber voller Zweifel. Gerade dieses Menschliche in einer göttlichen Figur hat mich tief berührt.

Die Liebesgeschichte zwischen Matilda und Vincent ist ein echter Slow Burn. Leise, sehnsuchtsvoll und voller unausgesprochener Gefühle. Es sind die kleinen Momente, die Blicke, die vorsichtigen Annäherungen und die schmerzhaften Trennungen, die diese Verbindung so besonders machen. Nichts daran ist laut, aber alles fühlt sich bedeutend an.

Auch die Welt der Götter konnte mich vollkommen einnehmen. Die verschiedenen Reiche wirken mystisch, atmosphärisch und von alten Machtstrukturen durchzogen. Regeln, Verantwortung und göttliche Hierarchien prägen das Geschehen und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Dabei nimmt sich das Buch bewusst Zeit. Es ist ruhig und fast biografisch erzählt, was ich als Hörbuch besonders intensiv erlebt habe.

Für mich ist Wild Reverence eine schmerzhaft schöne, atmosphärische Romantasy, die lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Wie gut kennst du den Menschen neben dir?

This Story Might Save Your Life
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This Story Might Save Your Life hat mich leise abgeholt und mit jeder Seite stärker hineingezogen. Was zunächst wie ein spannender Vermisstenfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einer sehr emotionalen ...

This Story Might Save Your Life hat mich leise abgeholt und mit jeder Seite stärker hineingezogen. Was zunächst wie ein spannender Vermisstenfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einer sehr emotionalen Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und die Frage, wie gut wir die Menschen wirklich kennen, die uns am nächsten stehen.

Besonders berührt hat mich die Verbindung zwischen Joy und Benny. Ihre gemeinsame Vergangenheit fühlt sich echt an, ihre Dynamik glaubwürdig und nahbar. Während in der Gegenwart die Spannung langsam steigt, entfaltet sich in der Rückschau eine Beziehung voller unausgesprochener Gefühle und komplizierter Entscheidungen.

Die Geschichte lebt weniger von spektakulären Wendungen als von zwischenmenschlicher Intensität. Themen wie Kontrolle, Abhängigkeit und Loyalität werden eindringlich, aber sensibel erzählt. Ich mochte besonders, dass die Spannung sich Schritt für Schritt aufbaut und nicht auf schnelle Effekte setzt.

Das Ende war für mich stimmig und rund. Es ist kein Nervenkitzel-Thriller, sondern eine Mischung aus psychologischer Spannung und emotionaler Tiefe, die mich nach dem Zuklappen noch beschäftigt hat.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Wenn ein Nein verhallt

Hazel sagt Nein
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Hazel sagt Nein beginnt mit einer Szene, die sofort unter die Haut geht. Ein Machtmissbrauch, so offen ausgesprochen und so selbstverständlich eingefordert, und eine junge Frau, die instinktiv Nein sagt. ...

Hazel sagt Nein beginnt mit einer Szene, die sofort unter die Haut geht. Ein Machtmissbrauch, so offen ausgesprochen und so selbstverständlich eingefordert, und eine junge Frau, die instinktiv Nein sagt. Dieser Moment hat Wucht und verspricht ein intensives Buch über Selbstbehauptung, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Dynamiken.

Der Einstieg konnte mich wirklich packen. Man spürt die Tragweite dieses Moments und die möglichen Konsequenzen für Hazel und ihre Familie. Auch die verschiedenen Perspektiven innerhalb der Familie fand ich zunächst spannend, weil sie zeigen, wie unterschiedlich mit einer solchen Situation umgegangen wird.

Doch im weiteren Verlauf entfernte sich die Geschichte für mich zunehmend vom eigentlichen Kern. Nebenstränge nahmen viel Raum ein und zusätzliche Themen wurden angerissen, während die emotionale Tiefe rund um das Ursprungsthema für mich etwas in den Hintergrund rückte. Besonders die beginnende Liebesgeschichte wirkte auf mich sehr überhastet und wenig greifbar. Hier fehlte mir der Aufbau, um die Gefühle wirklich nachvollziehen zu können.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Luft ein wenig raus ist. Die Wucht des Anfangs ebbte für mich spürbar ab und ich merkte, dass ich emotional nicht mehr so eingebunden war, wie ich es mir bei diesem Thema gewünscht hätte. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Buch vorzeitig zu beenden.

Trotzdem finde ich die Grundidee stark und das Buch regt durchaus zum Nachdenken über gesellschaftliche Dynamiken, Schuldzuweisungen und mediale Mechanismen an. Für mich blieb jedoch das Gefühl, dass hier viel Potenzial vorhanden war, das nicht ganz ausgeschöpft wurde.

⭐️⭐️⭐️ bis zum Abbruch

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