Bodenständig und realitätsnah
Die amerikanische Autorin Jessica Berger Gross befasst sich in ihrem ersten Roman "Hazel sagt nein" mit der Frage, welche Folgen ein Nein für ein ganzes Dorf und vor allem für eine junge Schülerin bedeutet. ...
Die amerikanische Autorin Jessica Berger Gross befasst sich in ihrem ersten Roman "Hazel sagt nein" mit der Frage, welche Folgen ein Nein für ein ganzes Dorf und vor allem für eine junge Schülerin bedeutet.
Als Hazel in ihre neue Schule zum Direktor gerufen wird, macht dieser ihr ein sexuelles Angebot, das er scheinbar jedes Jahr einem auserkorenen Mädchen macht. Hazel zögert nicht und unterwirft sich nicht. Ihr Körper ubd ihr Geist gehören ihr allein – dieser Satz ist nur einer von vielen, die den feinfühligen und realitätsnahen Schreibgeist der bodenständigen Autorin zum Vorschein bringen. Nach und nach erfährt der Leser mehr über die Eltern von Hazel, ihren Bruder Wolf und den Direktor, die in eigenständigen Kapiteln und teilweise mit Zeitsprüngen dargestellt werden.
Fazit: Das Buch, das angenehme Seiten zum Umblättern hat, lässt sich kaum aus den Händen legen und ist ein gelungenes Meisterwerk, das mit Humor und Feingefühl einem wichtigen Thema auf den Grund geht. Absolut empfehlenswert!