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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

Familienurlaub auf Amrum

Immer wieder im Sommer
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Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan. die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. ...

Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan. die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max.

"Immer wieder im Sommer" ist der erste von aktuell vier Teilen der "Farben des Sommers"-Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und ich war sofort in der Geschichte.

Durch die Erkrankung von Annas Mutter bekommt die Handlung eine Tiefgründigkeit, die auch emotional macht, aber dennoch eher mit Humor behandelt wird und dadurch nicht trübsinnig macht.

Alle Charaktere haben mir sehr gut gefallen und besonders von Nelly war ich das ein oder andere Mal beeindruckt. Für eine achtjährige wirkt sie deutlich reifer und älter.

Da ich hier nicht spoilern möchte, werde ich nicht näher auf das Ende eingehen. Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen, ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie ihr Leben an einem anderen Ort weiterführen.

Die weiteren Bücher dieser Reihe werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Delphine & Covey

Belladaire Academy of Athletes - Misfits
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Delphine Fleury galt schon immer als Ausnahmetalent im Turnen. Doch kaum jemand weiß, was sie aufgeben musste, um so stark und grazil zu wirken – und dass alles nur Fassade ist und sie in Wahrheit ihr ...

Delphine Fleury galt schon immer als Ausnahmetalent im Turnen. Doch kaum jemand weiß, was sie aufgeben musste, um so stark und grazil zu wirken – und dass alles nur Fassade ist und sie in Wahrheit ihr eigenes Spiegelbild hasst. Covey Jenkins ist seit jeher fasziniert von der Schauspielerei. Für eine Rolle in einem Sportler-Biopic soll er einige Wochen an der Belladaire Academy trainieren, um seine Stunts zu perfektionieren. Delphine soll ihn dabei unterstützen. Schnell merkt Covey, dass es eigentlich Delphine ist, die Hilfe benötigt, um ihrem dunklen Geheimnis zu entfliehen – doch dafür muss er erst das Vertrauen der kühlen Schönheit gewinnen ...

Zuerst einmal möchte ich wieder auf das Cover eingehen, das wieder richtig schön geworden ist. Das dunkle Grün mit der goldenen Schrift gefällt mir total gut.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und locker und die Autorin schafft es zuverlässig, mich aus jeder Leseflaute zu holen. Besonders die schlagfertigen Dialoge sind sehr unterhaltsam und haben mich immer zum Schmunzeln gebracht.

Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Delphine ihre Geschichte bekommen hat, die man schon in den ersten beiden Bänden am Rande ein wenig kennen gelernt hat. Die Beziehung zwischen Covey und ihr hat mir gut gefallen und hat eine gesunde Beziehungsdynamik erzeugt. Ganz im Gegenteil zu dem eher toxischen Mutter-Tochter-Verhältnis zwischen Delphine und ihrer Mutter.

Die zudem wichtige Thematik einer Essstörung, die hauptsächlich aus diesem Verhältnis entsteht, ist schon erschreckend zu verfolgen, aber es gibt im Leistungssport sicher einige Sportler und Sportlerinnen, die dem Druck nicht standhalten können und in eine solche Situation kommen.

Der dritte und letzte Teil dieser Reihe war für mich ein überzeugender Abschluss. Es gibt allerdings auch noch einige weitere Charaktere in der ganzen Reihe, die auch noch ihre eigene Geschichte bekommen könnten. Vielleicht kehren wir ja irgendwann noch einmal an die Belladaire Academy of Athletes zurück.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Unterhaltsame Fortsetzung

Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück
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Eigentlich war gerade alles gut. Aber das Leben durchkreuzt, wie immer, Nells Pläne: Der Podcast-Sponsor springt ab, ihre Zeitungskolumne wird eingestellt, und die Klamotten passen irgendwie auch nicht ...

Eigentlich war gerade alles gut. Aber das Leben durchkreuzt, wie immer, Nells Pläne: Der Podcast-Sponsor springt ab, ihre Zeitungskolumne wird eingestellt, und die Klamotten passen irgendwie auch nicht mehr. Immerhin darf sie weiter Nachrufe schreiben. Und zum Glück hat sie ihre über 80-jährige exzentrische Freundin Cricket! Gemeinsam überstehen die zwei jede Menge Katastrophen von missglückten Heiratsanträgen über ein schrecklich anstrengendes Selbstfindungs-Wochenende bis hin zu sehr wütenden Angehörigen!

Bis ich begonnen habe, dieses Hörbuch zu hören, war mir gar nicht klar, dass es sich dabei um die Fortsetzung zu "Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht" handelt, geschweige denn, dass es überhaupt eine Fortsetzung gibt. Da ich den ersten Teil damals sehr gemocht habe, habe ich mich noch mehr aufs Hören gefreut.

Wie schon der erste Teil, ist auch der zweite Band sehr humorvoll und locker geschrieben. Und auch die Sprecherin Verena Wolfien war wieder richtig toll und es war eine Freude, ihr zuzuhören, wie sie die Protagonisten ein weiteres Mal zum Leben erweckt.

All die Charaktere waren mir noch genauso sympathisch, wie schon im ersten Band und obwohl bei mir ein paar Jahre zwischen dem Hören der beiden Bücher liegen und ich nicht auf diese Fortsetzung vorbereitet war, bin ich sofort wieder in die Geschichte reingekommen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es irgendwann auch noch einen dritten Teil der Reihe geben würde.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Ein Sommer in den Hamptons

Die Einladung
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Der Sommer in den Hamptons neigt sich dem Ende zu, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist nur zu Gast – und keine Einladung gilt ...

Der Sommer in den Hamptons neigt sich dem Ende zu, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, driftet Alex von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten
und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche.

Ich weiß gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch schreiben soll, da ich es auf der einen Seite verschlungen habe und mich von dem Sommer-Feeling habe anstecken lassen. Auf der anderen Seite gab es mit Alex eine Protagonistin, mit der ich die ganze Zeit über nicht so ganz warm geworden bin, kann aber auch nicht sagen, dass ich sie überhaupt nicht mochte.

Ich war auf erschreckende Art und Weise "beeindruckt" davon, wie weit sie mit all ihren Lügen gekommen ist. Ob sie am Ende auffliegt oder nicht, werde ich natürlich nicht verraten.

Von dem recht abrupten Ende war ich etwas überrascht, da ich gerade gespannt war, was als nächstes passieren würde, als es plotzlich schon vorbei war-

Eine, auf merkwürdige Art und Weise, faszinierende Geschichte mit einer durchaus interessanten Protagonistin, die Sommer-Feeling vermittelt und sich schnell zwischendurch lesen lässt.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Eine tödliche Mittsommernacht

Refugium
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Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.

Ursprünglich ...

Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.

Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären.

Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht

Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mittsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln.

Der Prolog des ersten Teils der "Mittsommer"-Trilogie war sehr vielsprechend und spannend und hat direkt Lust gemacht, das Buch zu lesen - eigentlich, wie es bei einem guten Thriller sein sollte.

Der Schreibstil und die kurzen Kapitel, die aus verschiedenen Sichten geschrieben sind, haben mir gut gefallen und das Buch lässt sich dadurch schnell und flüssig lesen. Man muss wohl sagen, dass man sich glücklicherweise für diesen Stil entschieden hat, da es die Geschichte aufgelockert und noch etwas mehr Spannung erzeugt hat, sont wäre die ganze Geschichte wohl nur so vor sich hin geplätschert.

Hinzu kommt, dass wir es hier mit vielen unterschiedlichen Charakteren zu tun bekommen und sich die Schauplätze des Geschehens auf mehrere Städte bzw. Länder erstrecken, was es manchmal etwas unübersichtlich werden lässt.

Die Affäre zwischen Julia und Kim beginnt sehr schnell und ziemlich unerwartet. Da dies schon gleich zu Beginn des Buches passiert, spoilere ich also nicht allzu viel. Die Schilderungen entsprechender Handlungen waren mir in der Art und Weise absolut too much und haben sehr befremdlich gewirkt.

Die Geschichte hatte zwischendurch immer wieder spannende Elemente, sodass ich bis zum Schluss durchgehalten habe, aber das Ende war dann leider - wie fast schon zu erwarten - wenig überraschend.

Nach einem spannenden und fesselndem Prolog ist dem Autor leider nicht gelungen, die Spannung durchgängig aufrecht zu erhalten. Da wäre deutlich mehr drin gewesen. Ich denke, dass ich die beiden Folgebände auch nicht lesen werde. Wirklich schade.

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