Bizarre Geschichte
Die VegetarierinYeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme ...
Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt.
"Ich hatte einen Traum," so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.
Ich weiß gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Die ganze Geschichte wurde im Verlauf immer schockierender und bizarrer.
Auch, nachdem jetzt ein bisschen Zeit vergangen ist und ich über die Geschichte nachdenken konnte, habe ich den Sinn darin nicht ganz gefunden. Vielleicht habe ich aber auch die Geschichte nicht ganz verstanden oder weiß zu wenig über die südkoreanische Kultur.
Absolut positiv sind aber die drei SprecherInnen Rike Schmid, Devid Striesow und Thomas Loibl aufgefallen, denen ich sehr gut zuhören konnte.