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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2024

Wundervoll

Und dahinter das Meer
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Laura Spence-Ash schreibt in ihrem Buch " Und dahinter das Meer" über das Leben von Bea, die 1940 mit 11 in die USA geschickt wird, um sie vor dem Krieg zu schützen. Wir erfahren wie es ihr damit ging, ...

Laura Spence-Ash schreibt in ihrem Buch " Und dahinter das Meer" über das Leben von Bea, die 1940 mit 11 in die USA geschickt wird, um sie vor dem Krieg zu schützen. Wir erfahren wie es ihr damit ging, wie sie die Zeit in Amerika erlebte und wie es für sie war, nach einigen Jahren wieder zurück nach England zu gehen. Dabei begleiten wir sie über mehr als zwei Jahrzehnte.

Wir erleben aber nicht nur Beas Sicht, sondern die aller beteiligten. Die Autorin schafft es die Charaktere wundervoll zu beschreiben und ihre Denkweisen darzustellen. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und klar und schafft es das man die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

Für mich ein sehr berührendes, emotionales Buch das mich noch lange begleiten wird und mir sehr gut gefallen hat.
Ein fünf Sterne Buch das ich allen empfehlen kann die gerne Geschichten mit verschiedenen Zeitebenen lesen.


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Veröffentlicht am 31.08.2024

Gute Geschichte

Unser Buch der seltsamen Dinge
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Im Buch "Unser Buch der seltsamen Dinge" geht es um die 12 jährige Miv die in Yorkshire in England Ende der 70er Jahre lebt. Zu dieser Zeit macht ein Serienmörder die Gegend unsicher, was Miv´s Vater dazu ...

Im Buch "Unser Buch der seltsamen Dinge" geht es um die 12 jährige Miv die in Yorkshire in England Ende der 70er Jahre lebt. Zu dieser Zeit macht ein Serienmörder die Gegend unsicher, was Miv´s Vater dazu veranlasst über einen Umzug nachzudenken. Voller Angst darüber umziehen zu müssen und damit ihre beste und einzige Freundin Sharon zu verlieren beschließt Miv gemeinsam mit ihr den Mörder zu schnappen, damit sie in Yorkshire bleiben kann.

Erwartet habe ich ein locker, leichtes Jugendbuch mit kriminalistischem Teil. Bekommen habe ich eine doch sehr schwere Geschichte, in der die Jagd nach dem Mörder eigentlich nur eine Nebenrolle spielt weil es so viele wichtige Themen gibt, wie Rassismus, Armut und Arbeitslosigkeit und ganz besonders Freundschaft.

Mir hat das Buch gut gefallen, wenn auch ich etwas anderes erwartet habe. Allerdings fand ich es gerade im Mittelteil doch etwas langatmig und zäh, so dass es für mich leider kein Highlight Buch war. Es hat mir auch viel zu viele deprimierende Themen beinhaltet und etwas mehr Fröhlichkeit hätte hier bestimmt nicht geschadet. Vor allem wenn man bedenkt das es ja eigentlich ein Jugendbuch ist. Meine Tochter , die im Alter von Miv und Sharon ist würde an diesen Themen zur Zeit keine Interessen haben.

Besonders gut gefallen hat mir das die Autorin wahre Begebenheiten in die Geschichte hineinfließen lies.
Von mir gibt es gute 4 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Hallt lange nach

Die schönste Version
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Was für ein Buch. Nach dem Lesen musste ich erst ein paar Tage warten zum schreiben der Rezension, da ich noch sehr viel darüber nachgedacht habe.

Ruth- Maria Thomas hat ein sensationelles Buch geschaffen, ...

Was für ein Buch. Nach dem Lesen musste ich erst ein paar Tage warten zum schreiben der Rezension, da ich noch sehr viel darüber nachgedacht habe.

Ruth- Maria Thomas hat ein sensationelles Buch geschaffen, das eine toxische Beziehung auf beiden Ebenen hervorragend beschreibt und die Schuld nicht nur einem zu spricht. Denn es gehören immer zwei dazu das es soweit kommen kann.

Ich fand nämlich auch, das nicht nur Yannick viele Fehler gemacht hat sondern das auch Jella in vielen Situationen nicht ganz unschuldig war.
Sehr gut finde ich auch das die Autorin vermittelt, wie schwer es ist, aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen da ja in der Beziehung nicht alles schlecht ist.

Der Schreibstil ist stellenweise sehr hart und provokant aber das passt sehr gut zum Buch. Man muss es aber mögen.
Das Cover gefällt mir auch.

Für mich ein 5 Sterne Buch das lange nachhallt und zum Nachdenken und darüber reden anregt. Genau so soll ein Buch sein.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Reise ins Leben

Graceland – Die Geschichte eines Sommers
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Ich dachte mich erwartet ein schöner leichter Sommerroman aber was ich hier bekam war viel besser.

Grace die zu ihrer Mutter Loralynn keine so gute Beziehung hat und nur einmal im Monat mit ihr telefoniert, ...

Ich dachte mich erwartet ein schöner leichter Sommerroman aber was ich hier bekam war viel besser.

Grace die zu ihrer Mutter Loralynn keine so gute Beziehung hat und nur einmal im Monat mit ihr telefoniert, wird mehr oder weniger von ihr dazu gezwungen, mit ihr anlässlich ihres 70. Geburtstags einen Roadtrip nach Graceland zu machen. Loralynn ist nämlich ein großer Elvis Fan und möchte unbedingt einmal sein Anwesen in Graceland besichtigen.
Was sie dann auf dieser Reise zusammen erleben und wie sie wieder zueinander finden, erzählt uns diese Geschichte.

Ich habe das Buch so gerne gelesen. Es ist emotional, aber auch witzig und man lernt nicht nur Grace und Loralynn besser kennen, sondern denkt auch viel darüber nach was wirklich wichtig im Leben ist. Mir hat es auch gefallen das Elvis zwar immer wieder eine Rolle spielt, aber dennoch sich eher im Hintergrund bemerkbar macht und nicht so viel Raum einnimmt.

Ein besonderes Buch nicht nur für Mütter und Töchter, das ich sehr gerne weiter empfehlt.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Berührend

Solito
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Im Buch "Solito" schildert Javier Zamora seine Flucht aus El Salvator nach Kalifornien zu seinen Eltern. Alleine begibt er sich mit weiteren Flüchtlingen auf die gefährliche und lange Reise durch Guatemala ...

Im Buch "Solito" schildert Javier Zamora seine Flucht aus El Salvator nach Kalifornien zu seinen Eltern. Alleine begibt er sich mit weiteren Flüchtlingen auf die gefährliche und lange Reise durch Guatemala und Mexiko. Dabei schildert er die Reise sehr detailreich und ausführlich.

Das Buchcover finde ich sehr passend und gefällt mir sehr gut.

Von mir bekommt das Buch vier Sterne. Mich haben die vielen Spanischen Begriffe doch sehr beim Lesen gestört, bzw. fand ich es lästig immer im Glossar nachzuschauen. Ich hätte es besser gefunden die Begriffe mit Fußnoten auf der jeweiligen Seite zu übersetzen. Auch fand ich es zwischenzeitlich etwas zäh und langatmig weshalb ich einen Stern abgezogen habe.
Dennoch empfehle ich das Buch allen weiter, da es eine sehr wichtige Geschichte/Autobiografie ist die zum Nachdenken anregt.

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