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Niknak

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Veröffentlicht am 08.03.2019

Was Liebe alles erreichen kann

Das Licht in meiner Dämmerung
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Inhalt:
(Klappentext)
Eleonore Zander hat nicht nur den für sie wichtigsten Menschen verloren, sondern muss auch um ihr eigenes Leben fürchten. Auf der Flucht trifft sie auf den mürrischen Ethan Mc Connor, ...

Inhalt:
(Klappentext)

Eleonore Zander hat nicht nur den für sie wichtigsten Menschen verloren, sondern muss auch um ihr eigenes Leben fürchten. Auf der Flucht trifft sie auf den mürrischen Ethan Mc Connor, der zurückgezogen in den Wäldern am Fuße der Rocky Mountains lebt. Er bietet ihr Zuflucht an, als sie schwer traumatisiert und zu Tode verängstigt am Straßenrand kauert. Mit seinen langen Haaren und dem dichten Bart wirkt er eher wild als vertrauenserweckend. Sein Blick ist düster, beinahe angsteinflößend, und doch bleibt Eleonore nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen.
Fernab der Zivilisation begibt sie sich in den Schutz dieses Mannes, dessen raue Schale sie nach und nach durchdringt. Aus Angst wird Neugierde. Aus Neugierde Interesse. Und aus Interesse Wertschätzung sowie eine tiefe Zuneigung, mit der sie beide nicht gerechnet haben. Besonders Ethan nicht, der seit seiner Kindheit niemandem wirklich nahe sein kann. Trotzdem gelingt es Eleonore, sein versteinertes Herz auf eine Weise zu berühren, dass er sie um jeden Preis vor der drohenden Gefahr retten will. Zur Not auch mit seinem Leben.

Mein Kommentar:
Ich bin schon lange ein großer Fan von Sarah Saxx und hatte daher auch hohe Erwartungen an ihr neues Buch, welche sie voll und ganz erfüllen konnte.
Sie hat wie immer einen sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil und die Emotionen kommen gut beim Leser an.
Ich fand es sehr schön, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ethan und Eleonore geschrieben ist. So lernte man beide sehr gut kennen und erfuhr viel über deren Gefühle und Gedanken. Ich fand es schön so richtig mit ihnen mitfiebern zu können.

Mit Eleonore und Ethan hat sie zwei ganz besondere Charaktere geschaffen, welche beide kein Vertrauen mehr zu ihren Mitmenschen haben und schlimme Dinge erlebt haben. Gemeinsam begeben sie sich in eine Zukunft und lernen wieder Vertrauen aufzubauen. Beide haben eine schwierige Vergangenheit und dennoch können sie sich gegenseitig helfen, um wieder positiv in die Zukunft zu blicken. Diese Entwicklung kann man bei beiden sehr gut nachvollziehen und man merkt, wie sie sich langsam wieder öffnen. Dadurch, dass sie dem anderen helfen wollen, lernen sie mit ihren eigenen Problemen umzugehen, was ich sehr schön fand. Man braucht einen Partner im Leben zu dem man Vertrauen hat und dann kann man alle Hindernisse überwinden.

Aber nicht nur die Hauptprotagonisten sind sehr schön und mit viel Tiefe beschrieben, sondern auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Allen voran Heathcliff, der immer zur Stelle ist, wenn einer der beiden ein Problem hat und Hilfe oder auch nur einen Rat braucht. Er ist so etwas wie ein väterlicher Freund, der immer zur richtigen Zeit zur Stelle ist. Das fand ich sehr schön beschrieben.

Dennoch gab es immer wieder Rückschläge und Eleonore und Ethan mussten immer wieder aufs Neue mit ihren eigenen Dämonen kämpfen. Allerdings merkte man auch, dass sie sich gegenseitig Halt gaben, um mit den Situationen besser umgehen zu können.

Mein Fazit:
Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die sich aber nur langsam entwickeln kann, da beide Hauptprotagonisten sehr viele eigene Probleme haben, die sie erst überwinden müssen. Ob ihnen das gelingt und sie dann zu einem Happy End kommen, muss jeder selbst herausfinden. Aber ich kann nur sagen, dass es sich lohnt auf diese Entdeckungsreise zu gehen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 08.03.2019

Kat und Jamie – eine besondere Verbindung

Du und ich und das für immer
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Inhalt:
(Klappentext)
Jamie und Kat wachsen zusammen bei einer Pflegefamilie auf. Im tristen Alltag schenken sie sich gegenseitig Liebe und Nähe, vertrauen und beschützen sich. Doch dann trennen sich die ...

Inhalt:
(Klappentext)

Jamie und Kat wachsen zusammen bei einer Pflegefamilie auf. Im tristen Alltag schenken sie sich gegenseitig Liebe und Nähe, vertrauen und beschützen sich. Doch dann trennen sich die Wege der beiden: Jamie wird adoptiert, und Kat bleibt allein zurück ...

30 Jahre später:
James ist ein erfolgreicher Versicherungsmakler in London und mit der attraktiven Schauspielerin Jasmine zusammen. Obwohl er damals von liebevollen Eltern adoptiert wurde, fühlt er eine Leere in sich, die weder seine Karriere noch Jasmine füllen können.

Kat nennt sich jetzt Rina und ist gefangen in einer Ehe mit einem gewalttätigen und kriminellen Ehemann, dem sie aus eigener Kraft nicht entkommen kann. Sie hat sich schon fast aufgegeben. Das Einzige, das sie am Leben hält, ist der Gedanke an Jamie.

Eines Tages treffen sich James und Rina - ohne zu ahnen, dass sich Jamie und Kat gegenüberstehen.

Mein Kommentar:
Dieses Buch stammt von der Autorin Grace Lowrie, die ich bisher noch nicht kannte. Sie hat einen flüssigen und lebhaften Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin.

Die Geschichte ist in der Ich Perspektive erzählt und wechselt ständig zwischen Kat und Jamie. So lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen und erfährt sehr viel über beide. Sie waren mir sofort sympathisch und ich habe beide gleich ins Herz geschlossen. Beide hatten früher eine ganz besondere Beziehung, an die sie immer wieder zurückdenken und die ihnen Kraft gibt, wenn das Leben ihnen wieder einiges abverlangt. Besonders bei Kat/Rina merkt man dies sehr gut. Sie denkt sehr oft an Jamie zurück, vor allem wenn sie ihr Mann Vic wieder einmal schlägt und es ihr schlecht geht. Dann ist ihr Jamie eine richtige Stütze auch wenn er eigentlich gar nicht da ist.
Diese Verbindung kann man als Leser sehr gut nachvollziehen und versteht sie auch.

Man merkt, dass beide sich gegenseitig brauchen. Das kommt meiner Meinung nach wieder sehr gut zu Tage als sie sich wieder gegenüberstehen und die Gefühle von damals sofort wieder da sind. Wenn auch ein wenig anders und stärker. Obwohl Kat verheiratet ist, will sie Jamie nicht aufgeben und versucht alles, um ihr zu helfen. Immerhin hat sie ihn früher immer geholfen und so kann er ihr jetzt auch wieder etwas zurückgeben. Ich fand es sehr schön zu lesen, dass die beiden ihr besonderes Verhältnis auch durch die lange Zeit nicht verloren haben. Sie merkten beide, dass ihnen ein Teil fehlt und sie erst wieder komplett waren, nachdem sie sich neu gefunden hatten.

Beide Hauptprotagonsisten sind so schön beschrieben und mir sofort ans Herz gewachsen. Aber auch die Nebencharaktere waren sehr schön gestaltet. So hat Jamie zum Beispiel mit Liam einen Freund, der immer für ihn da ist und unterstützt. Egal was er gerade braucht. Solche Freunde wünscht sich sicherlich jeder Mensch. Diese Personen sind richtig authentisch gestaltet und das macht die Geschichte auch so glaubwürdig und geht sicher auch dadurch noch mehr unter die Haut.

Die Autorin hat immer wieder unerwartete Wendungen ins Buch eingebaut, sodass man sich als Leser nie sicher sein konnte in welche Richtung sich die Geschichte denn nun entwickelt. Dadurch gab es einen sehr guten Spannungsbogen, der bis zum Schluss erhalten blieb.

Ich war so von der Geschichte und diesen beiden starken Persönlichkeiten gefangen, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte.

Mein Fazit:
Ein wirklich ergreifendes und gefühlvolles Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Es wird sicher keinen kalt lassen und man fiebert von Beginn an mit den Hauptprotagonisten mit, welche nie den Mut verloren, auch wenn das Leben noch so schwer für sie war.

Ganz liebe Grüße.
Niknak

Veröffentlicht am 08.03.2019

Die wahre Liebe findet ihren Weg

Die Blütenmädchen
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Inhalt:
(Klappentext)
Mit gebrochenem Herzen kehrt Dafne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück und sucht Trost auf dem Landgut ihrer Großeltern, das von weitläufigen Blumenwiesen umgeben ist. Sie fasst ...

Inhalt:
(Klappentext)

Mit gebrochenem Herzen kehrt Dafne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück und sucht Trost auf dem Landgut ihrer Großeltern, das von weitläufigen Blumenwiesen umgeben ist. Sie fasst den Plan, die alte Werkstatt ihres Großvaters wieder zu eröffnen, um Trödel und Antiquitäten für eine neue Verwendung herzurichten. Schon bald ist ihre Kreativität im Dorf gefragt. Zum Glück bekommt sie Unterstützung von dem jungen Handwerker Milan. Als Dafne eine alte Uhr in die Hände bekommt, die derjenigen Milans zum Verwechseln ähnlich sieht, ahnt sie, dass er nicht zufällig in ihr Dorf gekommen ist …

Mein Kommentar:
Dieses Hörbuch stammt von der Autorin Valentina Cebeni und wurde von Sabine Kabst gelesen.
Bisher kannte ich die Sprecherin noch nicht, aber sie hat eine feine und angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Man kann sich einfach fallen lassen und die Geschichte genießen. Leider schafft sie es meiner Meinung nach nicht immer die Emotionen richtig rüber zu bringen und so kommen die Emotionen etwas zu kurz. Dennoch konnte man sich beim Zuhören sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Durch die Beschreibungen hatte man ein klares Bild vor Augen und konnte sich alles sehr gut vorstellen. Die Gegenstände, die Daphne in ihrer Arbeit benutzt und denen sie durch ihre Arbeit ein neues Aussehen gibt, waren sehr schön und detailliert beschrieben und man konnte förmlich das neue Leben in ihnen spüren. Man freute sich über die Dinge, die Daphne aus ihnen herauslas und was ihre früheren Besitzer damit in Verbindung brachten. Es war sehr schön zu erfahren, was sie aus all den alten Dingen machte.

Daphne selbst wurde als starke Frau dargestellt, die ihren Weg geht trotz aller Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg legen. Dennoch braucht auch sie oftmals Hilfe und Unterstützung von Freunden und vor allem ihrer Großmutter Clelia. Clelia wirkt zuerst etwas verschlossen, aber als man dann mit der Zeit ihr Geheimnis erfährt, wird sie einem immer sympathischer und ich habe sie richtig ins Herz geschlossen. Es ist sehr berührend zu erfahren, was den Frauen in ihrer Familie für Schicksale beschert wurden. Dennoch gaben sie nie auf und versuchten das Beste daraus zu machen. Das fand ich sehr beeindruckend.

Daphne selbst hat auch ein schweres Schicksal und als sie dann Milan kennenlernt und sich in ihn verliebt, hat man als Leser das Gefühl, dass endlich auch sie das Glück gefunden hat. Aber die beiden haben so viele Probleme miteinander, dass ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte, um sie zur Vernunft zu bringen. Milan wirkt sehr verschlossen und ich brauchte relativ lange, bis ich mit ihm warm wurde. Das liegt sicher auch daran, dass die Geschichte eher aus Daphnes Sicht erzählt wird und man so nicht viel von ihm persönlich erfährt. Aber je mehr ich von ihm erfuhr, umso mehr mochte ich ihn dann auch und zum Schluss habe ich auch ihn richtig ins Herz geschlossen.

Es ist eine Geschichte mit sehr vielen Höhen und Tiefen, die den Hörer auf eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle schickt. Bis zum Schluss wusste ich nicht genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Da gab es die Erzählungen aus der Gegenwart und andererseits aber auch die Geschichten, welche von Daphnes Vorfahren berichten und wie es ihnen mit der Liebe erging. Diese wurde sehr gut in Einklang gebracht, da Daphne immer wieder Visionen hatte und so vergangene Dinge sehen konnte. Das fand ich sehr schön beschrieben.

Mein Fazit:
Eine wirklich gelungene Geschichte, die eine Liebesgeschichte aus der Vergangenheit perfekt mit der Gegenwart kombiniert. Dabei wird der Hörer auf eine emotionale Reise mitgenommen, bei der man nie genau weiß, wie sie enden wird.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 24.02.2019

Das Geheimnis der Donatis

Die Oleanderschwestern
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Inhalt:
(Klappentext)
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was ...

Inhalt:
(Klappentext)

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Mein Kommentar:
Dieses Hörbuch stammt von der Autorin Christina Caboni und wurde von Nicole Engelen gelesen. Bisher kannte ich weder die Autorin noch die Sprecherin und ging ganz unvoreingenommen an die Sache heran.
Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und man hört ihr eigentlich ganz gerne zu. Doch leider fehlten mir die Emotionen zu Beginn komplett. Mit der Zeit wurde es etwas besser, doch ich denke, dass da noch viel drin gewesen wäre.

Dafür hat sie die verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Stimmlagen gesprochen, sodass man als Hörer immer sofort wusste, welcher Zwilling gerade spricht. Auch die anderen Personen waren gut unterscheidbar. Für meinen Geschmack hat sie Iris, die immer alle lieb hat und recht naiv wirkt, mit einer teilweise zu hohen Stimme gesprochen, die schon fast schrill wirkte. So war es für mich schwer, sie sympathisch zu finden, da mir einfach die Stimmlage nicht gefiel.
Im Gegensatz dazu hat ihre Schwester Viola eine eher kalte und unnahbare Art, welche auch am Hörbuch sehr gut rüberkommt.
Daher war es eher schwer auch nur eine der beiden Schwestern ins Herz zu schließen.
Ihre Großmutter Giulia Donati wirkt sehr geheimnisvoll, was die Sprecherin sehr gut rübergebracht hat. Man merkt, dass sie ein Geheimnis hat, welches nach und nach aufgedeckt wurde.

Es war für mich eher schwer dem Hörbuch zu folgen, da es keine Kapitel und Unterteilungen gab. Zumindest wurden sie nicht angesagt. Es gab immer wieder längere Pausen, welche meiner Meinung nach ein Kapitel abschlossen, was aber nicht deutlich zum Ausdruck kam. Das fand ich schade, da es sicher recht interessant gewesen wäre und man sich leichter zu Recht gefunden hätte.
Immerhin gibt es ja einige verschiedene Handlungsstränge. Es wird von Viola erzählt, aber auch von Iris und natürlich die Geschichte rund um Giulia und ihre Vergangenheit.

Außerdem wirken die Zwillinge nicht wie junge Damen, da sich ihre Eltern immer Sorgen machen, wenn sie kurz unterwegs sind und ständig überwacht werden. So fragt die Familie auch nach, ob alles in Ordnung ist, wenn sie nur kurz allein in den Wald gehen, oder einen Ausflug nach Volterra machen. Das war schon ein wenig nervig. Zumindest bin ich der Meinung, dass sie in diesem Alter ruhig selbständiger hätten sein können, ohne dass sie dauernd überwacht werden.

Das Geheimnis rund um die Familie Donati fand ich recht interessant und das mysteriöse kam sehr schön zur Geltung. Auch die Beschreibung des Gartens oder der verschiedenen Blumen fand ich sehr schön. Es gab immer wieder sehr detaillierte Beschreibungen von einzelnen Pflanzen und welche Wirkung sie auf den Menschen haben. Das war sehr genau und schön beschrieben und gefiel mir gut. So konnte man sich auch beim Zuhören ein sehr gutes Bild machen.

Leider hat die Geschichte sich am Schluss fast ein wenig zu schnell entwickelt und die vielen Geheimnisse wurden etwas zu schnell und teilweise gar nicht so wirklich aufgeklärt. So wartete ich zum Beispiel immer darauf zu erfahren, warum die Eltern die Zwillinge getrennt haben, aber so richtig kam das bis zum Schluss nicht heraus.

Mein Fazit:
Eine sehr mysteriöse Geschichte rund um ein altes Familiengeheimnis, welches mit der Zeit geklärt wird. Leider blieb noch viel Potential nach oben, welches nicht ausgenutzt wurde. Und die Sprecherin könnte sich in ihrer Art auch noch steigern.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 24.02.2019

Neuanfang in Manhattan?

Eine Liebe in Manhattan
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Inhalt:
(Klappentext)
Als Kind hat sie in New York in einem Moment alles verloren. Kann sie die Vergangenheit hinter sich lassen und der Liebe eine Chance geben?

Emma kehrt in die Stadt zurück, aus der ...

Inhalt:
(Klappentext)

Als Kind hat sie in New York in einem Moment alles verloren. Kann sie die Vergangenheit hinter sich lassen und der Liebe eine Chance geben?

Emma kehrt in die Stadt zurück, aus der sie nach einer Tragödie als Kind geflohen war. New York City. Hier besucht die Dolmetscherin im Rahmen einer Weiterbildung eine Sprachschule. Ein Angebot für einen Nebenjob kommt ihr gerade recht: Emma soll neben ihrem Studium Touristen auf Rundflügen über New York betreuen. Als sie dabei den Piloten Floyd kennenlernt, ist es Abneigung auf den ersten Blick. Denn der attraktive Mann wirkt arrogant und überheblich auf sie. Doch aus der Zusammenarbeit entsteht nach und nach eine Freundschaft und die beiden kommen sich sogar näher. Doch plötzlich stößt Emma Floyd von sich und die Narben der Vergangenheit brechen wieder auf …

Mein Kommentar:
Dies ist ein Buch der Autorin Kate Dakota, die ich schon kenne und ihre Bücher liebe. Von daher ging ich mit großen Erwartungen an das Buch heran und wurde auch nicht enttäuscht. Sie hat wie immer einen sehr gefühlvollen und lebhaften Schreibstil und das Buch ist viel zu schnell zu Ende gelesen. Dies liegt sicher auch daran, dass ich es nach dem Beginn gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich war so gespannt, wie es weitergeht, dass es mich nicht mehr losließ.

Die Protagonisten sind sehr schön beschrieben und man erfährt nach und nach sehr viel über ihr Leben, ihre Gefühle, aber auch ihre Vergangenheit. Dadurch wirken sie sehr lebendig und man schließt sie sehr schnell ins Herz. Bei Floyd war ich zu Beginn noch skeptisch, aber man merkt als Leser schnell, dass man nicht nur auf den ersten Eindruck schauen soll, sondern manchmal muss man die Personen einfach besser kennenlernen, um sich ein Bild von ihnen zu machen. Dies hat die Autorin sehr gut rübergebracht.

Sie schafft es immer wieder aufs Neue den Leser mit kleinen Details zu überraschen und die Geschichte dadurch in eine andere Richtung zu lenken. So bleibt die Spannung auch bei einer Liebesgeschichte immer erhalten. Ich finde es sehr schön, dass in ihren Büchern nicht immer alles so geradlinig verläuft, sondern die Protagonisten auch ihre Ecken und Kanten haben und sich wie Menschen im richtigen Leben verhalten. Das macht ihre Bücher so glaubhaft.

Außerdem bringt sie sehr viel Tiefe in ihre Bücher, da sie auch immer ernste oder schwierige Themen in die Geschichte einbaut, ohne dass das Buch dadurch an Leichtigkeit verliert. Ich mag es, wenn die Personen mit ihren Problemen zu kämpfen haben, die sich aus ihrer Vergangenheit ergeben und man im Laufe des Buches merkt, wie sie es immer besser schaffen, sich davon zu lösen und positiv in die Zukunft zu schauen. So wie bei Emma. Sie hat ihre Mutter in Manhattan verloren und versucht nun die Vergangenheit zu bewältigen, um eine Zukunft für sich zu bekommen. Man erlebt ihre Ängste und ihre Sorgen sehr gut mit, aber man erfährt auch wie sie es in kleinen Schritten und mit Hilfe ihrer Freunde schafft, langsam wieder ins Leben zurückzukehren.

Aber auch andere Themen, wie Sucht, den Tod eines geliebten Familienmitgliedes und die Bewältigung der Vergangenheit hat die Autorin sehr gut verarbeitet. Und somit mich und sicher auch die anderen Leser zum Nachdenken angeregt. So kann man zwar am Ende das Buch mit einem ruhigen Gewissen zur Seite legen, aber dennoch bleibt noch etwas hängen und man denkt weiter über die Geschichte und gewisse Themen nach. Ich finde es toll, dass man dadurch auf eine leichte Art und Weise wachgerüttelt wird und auf Probleme aufmerksam gemacht wird, ohne dass sie die Geschichte überlagern.

Mein Fazit:
Ein Buch für alle, die emotionale Liebesgeschichten mögen, mit sehr viel Tiefe und aktuellen Themen, die zum Nachdenken anregen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin und bin gespannt, womit sie uns diesmal überraschen wird.

Ganz liebe Grüße,
Niknak