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Nilchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2019

vielfältig und interessant

Gebrauchsanweisung für Spanien
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Wenn man Spanien nur als Urlaubsland mit Strand wahrnimmt, ist das ein gelungener Einstieg in das "echte Spanien". Ein guter Mix an Information, so das nie Langeweile aufkommt. Mich hat nur die Überheblichkeit ...

Wenn man Spanien nur als Urlaubsland mit Strand wahrnimmt, ist das ein gelungener Einstieg in das "echte Spanien". Ein guter Mix an Information, so das nie Langeweile aufkommt. Mich hat nur die Überheblichkeit des Autors gegenüber den Deutschen gestört. Er selbst ist Deutscher und scheint ein akribischer Schreiberling zu sein, aber stellt deutsche Eigenschaften in der ersten Hälfte des Buches sehr negativ dar.
Fazit: Informationen sind vielfältig und interessant, aber der Unterton ist unschön!

Veröffentlicht am 22.02.2019

feine dünnes Buch

Die Möwe Jonathan
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Dieses feine dünne Buch handelt über das Leben einer ehrgeizigen und entschlossenen Möwe, die das Leben eines Außenseiters fristet. Es ist unheimlich inspirierend und lenkt den Blick auf Wesentliches im ...

Dieses feine dünne Buch handelt über das Leben einer ehrgeizigen und entschlossenen Möwe, die das Leben eines Außenseiters fristet. Es ist unheimlich inspirierend und lenkt den Blick auf Wesentliches im Leben, obwohl es auch recht traurig ist. Diese Geschichte lässt viel Raum für Interpretationen, was auch sicherlich einer der Erfolgsgründe dieses Buches ist.
Diese Ausgabe ist auch besonders auf Grund der Gestaltung zu Empfehlen.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Leicht und locker

Hectors Reise
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Eine Geschichte erzählt von einem französischen Psychotherapeuten, der sich auf eine Weltreise begibt um das Glück zu suchen. Es liest sich wie ein Kindermärchen für Erwachsene. Leicht und locker erzählt ...

Eine Geschichte erzählt von einem französischen Psychotherapeuten, der sich auf eine Weltreise begibt um das Glück zu suchen. Es liest sich wie ein Kindermärchen für Erwachsene. Leicht und locker erzählt mit einer kindlichen Naivität. Es werden keine Orte oder Personen namentlich genannt, vieles erahnt man nur und bringt dadurch seine eigene Phantasie in Gang.
Es geht um ein Thema das jeden beschäftigt, das Glück. Dieses Buch gibt Denkanstösse und wirkt auf gleiche weise sehr beruhigend, da Glück für jeden etwas anderes bedeutet und es auch am anderen Ende der Welt Menschen gibt, die sich die gleiche Frage stellen: Was ist Glück?

Veröffentlicht am 22.02.2019

Sommerabend

Seide
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Eine Geschichte der Liebe, die verzaubert und wie ein Märchen erscheint, obwohl das Ende bittersüß ist. Sehr schön zu lesen an einem Sommerabend...

Eine Geschichte der Liebe, die verzaubert und wie ein Märchen erscheint, obwohl das Ende bittersüß ist. Sehr schön zu lesen an einem Sommerabend...

Veröffentlicht am 22.02.2019

Ein herrlich österreichisches Buch!

Ich war Diener im Hause Hobbs
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Verena Rossbacher schreibt grandios, sie spielt virtuos mit Wörtern, schafft amüsante Szenarios und philosophiert wie nebenbei über die großen und kleinen Dinge im Leben. ‚Ich war Diener im Hause Hobbs‘ ...

Verena Rossbacher schreibt grandios, sie spielt virtuos mit Wörtern, schafft amüsante Szenarios und philosophiert wie nebenbei über die großen und kleinen Dinge im Leben. ‚Ich war Diener im Hause Hobbs‘ erzählt eine verzwickte verzwackte Geschichte aus der Sicht eines Butlers, der nicht auf den Punkt kommt und doch somit alles Wesentliche erzählt. Auch die Auflösung passiert doch tatsächlich erst auf den letzten Seiten. Nun dieser Butler, der eigentlich Christian heißt, aber dann Robert genannt wird, ist in Anstellung bei einer Oberschicht-Familie an der Goldküste Zürichs und das Chaos nimmt nach Jahren seinen Lauf.

Ein Roman der uns die feinen, aber klaren Unterschiede auf amüsante, weniger fingerzeigende Art zeigt, was den Pöbel & das neue Geld von echten Reichen, alteingesessenen Familien unterscheidet.

Und aus meiner Sicht ganz klar ein Aufruf zu überdenken wie weit man sich in das Leben anderer einmischt. Was macht man mit Geheimnissen, die ganze Leben zerstören könnte? Wie geht man mit Wissen um, dass eventuell gerne unentdeckt bleibt? Die Grenzen respektieren und wohl überlegt sollte es sein – bloß kein unüberlegtes Geplapper!

Mir hat der Roman nicht nur sprachlich große Freude bereitet, daher wünsch ich diesem famosen Werk unzählige weitere Leser. Wenn es in diesem Jahr nicht klappen sollte, nicht verzagen, denn dieser Roman hat eine zeitlose Art, der liest sich immer gut!