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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein fantastisches Buch mit wertvollen Erkenntnissen

Du bist gut, wie du bist
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Dieses Buch habe ich erst vor wenigen Tagen erhalten, aber ich musste sofort reinlesen und aus dem Reinlesen wurde dann ein Auslesen. 

Charlène Steck enttabuisiert mit diesem Buch die mentale Gesundheit, ...

Dieses Buch habe ich erst vor wenigen Tagen erhalten, aber ich musste sofort reinlesen und aus dem Reinlesen wurde dann ein Auslesen. 

Charlène Steck enttabuisiert mit diesem Buch die mentale Gesundheit, genauer Depressionen. Und dabei ist sie selbst ein offenes Buch und erzielt unverblümt aus ihrem Leben. Von dem zunächst Alkoholkranken Vater, der es schafft aufzuhören, aber dann erkrankte. Von der Mutter, die überfordert war und nicht mehr konnte und in eine Klinik kam. Von ihren älteren und ihrem jüngeren Bruder, von letzterem, von dem sie fast getrennt wurde in eine Pflegefamilie sollte. Und natürlich von sich selbst, die bereits als Kind erwachsen werden und sich kümmern musste, da es sonst niemand konnte. All das hat sie mit sich getragen und irgendwann kam dann der Punkt, an dem nichts mehr ging, obwohl sie doch alles besaß. Aber Depressionen machen vor niemandem halt, egal wie gut es ihm oder ihr zu gehen scheint. Und dann schrieb sie dieses Buch aus einem Impuls heraus, um ihre Dunkelheit zu teilen. 

„Wenn ich mit diesem Buch nur einen Menschen helfen kann, von meinem Leid verschont zu bleiben, hat es sich gelohnt.“ 

S. 130

Charlène versuchte viele Therapien, rutschte in die Tablettensucht, versuchte dann ihre Gefühle mit Arbeit zu betäuben und unterdrücken, doch nichts half. Sie ging sogar so weit, dass die gar keinen Ausweg mehr fand und sich bei Exit, einer Vereinigung für humane Sterbehilfe in der Schweiz, anmeldete. Durch eine letzte Therapie jedoch fand sie zu ihrem Lebensmut und Lebenswillen zurück und teilt nun all ihre in dieser Zeit gewonnen Erkenntnisse mit uns. Ich habe selbst erlebt, wie dunkel und grausam eine Depression sein kann, weiß wie Therapien und Medikamente helfen (oder auch nicht) und wie sich der Wunsch zum Ende immer mehr manifestiert. Daher habe ich ihr Buch nicht nur gelesen, sondern mit ihr gefühlt und alles wieder erlebt. 

Ihre Erkenntnisse waren mir meist nicht neu, aber noch einmal schön, für sich in Erinnerung zu rufen. Sie hat einige Dinge ganz klar und präzise auf den Punkt gebracht: 

❗️Vergleiche machen krank

❕Social Media ist weder sozial noch authentisch

❗️Handy- und Bildschirmzeit ist verschwendete Lebenszeit

❕umgib dich mit Personen, die dir gut tun und verabschiede dich von den anderen

❗️konsumiere nicht, um dich gut zu fühlen und die Leere in dir zu füllen, sondern höre genau in die Leere hinein

❕Du lebst dein Leben für dich und nicht, um die Erwartungen von anderen zu erfüllen

❗️Hilfe zu suchen und anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke 

❕sei du selbst und lasse deine Masken fallen, Perfekt zu sein ist eine Illusion und führt zu übermäßigen Druck 

❗️lerne „Nein“ zu sagen, denn das ist ein „Ja“ zu dir

 ❕vertraue auf dein Bauchgefühl und deine Intuition: wenn es sich gut anfühlt, ist es auch gut, wenn nicht, dann nicht

❗️ Du bist gut, wie du bist mit allen Ecken und Kanten, mit all deinen Schwächen und Stärken 

❕Lebe und fokussiere dich dabei auf das Wesentliche, anstatt kurzfristige und oberflächliche Ablenkung zu suchen

❗️Schätze die kleinen Dinge im Leben und sei dankbar

❕Schaffe Raum für Leere und beschäftige dich mit dir selbst, tue das, was dir Freude bereitet

❗️Verlasse deine Komfortzone und stelle dich deiner Angst, denn oft sind Ängste nur Einbildungen und das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass du an wertvoller Lebenserfahrung gewinnst

❕Glaube an deine Vision und setze sie um 

Mich hat das Buch sehr beeindruckt und mich wieder an die Dinge erinnert, die für mich wichtig sind! Danke, liebe Charlène, dass du dieses Buch geschrieben hast.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein toller Auftakt

Die Schatten von Prag
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Was macht einen guten Kriminalroman aus? Natürlich eine spannende Geschichte, ein Verbrechen, das es zu lösen gilt, einen Ermittler, der trotz aller Widrigkeiten nicht nachgibt, vielleicht sogar einen ...

Was macht einen guten Kriminalroman aus? Natürlich eine spannende Geschichte, ein Verbrechen, das es zu lösen gilt, einen Ermittler, der trotz aller Widrigkeiten nicht nachgibt, vielleicht sogar einen Partner von diesem, der jedoch nicht nur eine Randfigur ist, einen Ort, der düster ist und der so gut beschrieben wird, dass man selbst die modrige Luft riechen, den Nebel sehen und den kalten Rauch der Zigarren von unheimlichen Gestalten auf der Zunge schmecken kann.
All das findet sich in dem Auftakt dieser Reihe. Wir finden uns im Prag von 1910 wieder. Die „Goldene Stadt“ wird vom herannahenden Halleyschen Kometen erhellt und die Gemüter erhitzt, denn der Weltuntergang wird befürchtet. Neben all dem finden unerklärliche Morde statt, denen der rasende Reporter Egon Erwin Kisch auf den Grund geht. Zunächst ausgebremst lässt er sich nicht beirren, da er glücklicherweise auch Unterstützung vorbereitet jungen ehemaligen Medizinstudentin Lenka Weißbach erhält. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und erhält durch die vielen Handlungsstränge und die unterschiedlichen Charaktere eine Spannung, die sich durchweg hält. Mir war es eine Freude, im Prag der 1910er unterwegs zu sein (war ich es doch zuletzt im Jahr 2005) und gemeinsam mit Egon und Lenka diese abscheulichen Verbrechen aufzudecken. Der flüssige Schreibstil, die durch eine wundervolle und spannende Sprache geschaffene Atmosphäre und die Darstellung der Stadt haben mir es leicht gemacht, das Buch in wenigen Tagen zu verschlingen. Auch die Aufmachung des Buches selbst hat mir sehr gut gefallen. Ich kann diese Reihe weiterempfehlen und freue mich auf den nächsten Band, der im Oktober erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Weiter geht es spannend und mit Humor

Grenzverkehr
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In „Grenzverkehr“, Band 2 der Reihe, treffen wir wieder auf unsere beiden bekannten Polizisten, dieses Mal in einem neuen Fall, der skurriler nicht sein kann: während Vilsmayr in seinem ungewollten Urlaub ...

In „Grenzverkehr“, Band 2 der Reihe, treffen wir wieder auf unsere beiden bekannten Polizisten, dieses Mal in einem neuen Fall, der skurriler nicht sein kann: während Vilsmayr in seinem ungewollten Urlaub einem betrügerischen Verleger auf der Spur ist, der seiner Frau übel mitgespielt und deren Kochbuch nicht gedruckt hat, kommt auch Golob wieder ins Land über die Bregenzer Festspiele, die auch einen Mord nicht verdecken können. Wieder einmal schreit das nach einem gemeinsamen Fall, einer Ermittlung, bei der der eine nicht ohne den anderen kann, aber auch nicht wirklich mit. Und wieder einmal erfahren wir ein bisschen mehr über beide Charaktere, die - so unterschiedlich sie auch sein mögen - tatsächlich ein perfektes Ermittler-Duo abgeben und somit gewusst ist: das Verbrechen hat gegen diese beiden einfach keine Chance!
Auch im zweiten Teil konnte mich Cornelia Mohrmann mit ihrem Schreibstil und vor allen Dingen den beiden Charakteren abholen und vollends überzeugen! Die Fälle sind so interessant, wie sie miteinander versponnen sind und lassen den Leser nicht ohne Weiteres los. Ich habe mehrmals versucht, das Buch abends aus der Hand zu legen und bin letzten Endes immer wieder an einem „nur noch ein Kapitel, dann leg ich es weg!“ gescheitert. Alles in einem kann ich sagen: eine tolle Reihe für Leser des guten Krimis mit Lokalkolorit und viel Humor.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Ein toller Auftakt!

Grenzfälle
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Was tut man, wenn eine Leiche direkt an der Grenze zwischen zwei Ländern angespült wird? Tja, man ruft die Polizei und die muss - aufgrund der Zuständigkeit beider Länder - grenzübergreifend zusammenarbeiten ...

Was tut man, wenn eine Leiche direkt an der Grenze zwischen zwei Ländern angespült wird? Tja, man ruft die Polizei und die muss - aufgrund der Zuständigkeit beider Länder - grenzübergreifend zusammenarbeiten und wie das aussehen kann, zeigt uns Cornelia Mohrmann in ihrer Lokalkrimireihe. Inspektor Golob aus Österreich muss so mit dem Kollegen Oberinspektor Emmeran Vilsmayr aus Bayern Vorlieb nehmen. In dem Krimi treffen also nicht nur zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander, sondern regelrecht Welten, denn beide bringen jede Menge Missverständnisse, aber auch Vorurteile gegenüber dem jeweils anderen mit und sorgen so mehr als einmal für einen Schmunzler, ein Kopfschütteln oder einen herzhaften Lacher bei dem Leser. Ich konnte mich zeitweise nicht mehr einkriegen - und das in einem Kriminalroman! Natürlich bleibt der Fall bei dem Geplänkel der beiden nicht auf der Strecke und wird gelöst, aber der Weg dorthin ist nicht gerade leicht.

Der erste Band von Cornelia Mohrmanns Lokalkrimireihe verspricht viel und hält es auch! Ich habe mich durchweg unterhalten gefühlt, obwohl ich manchmal wirklich nochmal aufs Cover schauen musste, um mir das Genre zu vergegenwärtigen. Mir hat das Lesen wirklich sehr viel Spaß gemacht und daher war ich auch froh, dass Band 2 direkt griffbereit neben mir lag und den möchte ich euch ebenfalls nicht vorenthalten.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Dieses Buch ist nicht für jeden geeignet

Wer ich war, wer ich bin, wer ich werde
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Es gibt Bücher, die holen mich direkt ab, die faszinieren mich, die sind fesselnd und lassen mich nicht los - auch nicht nach dem Lesen. Und dann gibt es solche, für deren Themen ich offen bin, für die ...

Es gibt Bücher, die holen mich direkt ab, die faszinieren mich, die sind fesselnd und lassen mich nicht los - auch nicht nach dem Lesen. Und dann gibt es solche, für deren Themen ich offen bin, für die ich mich interessiere und die mich so gar nicht packen können und mich enttäuschen.
Ein solches Buch möchte ich euch heute vorstellen.
Der Titel „Wer ich war, wer ich bin, wer ich werde“ lässt Großes und Bedeutendes erahnen. Im Klappentext wird von Reinkarnationen gesprochen und wie man sich an solche erinnern kann, um mehr über sich (auf verschiedenen Ebenen) zu lernen. Das Buch ist dabei klar eingeteilt:
Es gibt drei Teile, die sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft befassen. In der Vergangenheit lernen wir, dass wir weder unser Name, noch unser Aussehen, unsere Hautfarbe oder Herkunft und auch nicht unser Geschlecht sind. Warum? Weil wir bereits mehrfach reinkarniert sind und daher immer wer anders waren und uns nicht so identifizieren können, da wir mehr(ere) sind. Hin zu diesem mehr kommen wir mit Hilfe von Meditationen und Übungen, die alle ineinander greifen.

Die Gegenwart befasst sich mit dem Hier und Jetzt, unseren Gedanken und Glaubenssätzen über uns, unsere Beziehungen und „Rollen“, unseren Leiden und unserer Geschichte. Auch hier geht man auf die unterschiedlichen Kapitel mit Hilfe von Meditationen und Übungen ein. Die Zukunft beschäftigt sich mit dem Zyklus des Lebens, der mit dem Tod endet. Welche Erfahrungen haben wir bereits mit dem Tod gemacht und welche Gefühle verbinden wir mit ihm - das sind nur zwei Aufgaben. Intensiver wird die Übung, seinen Nachruf zu verfassen oder in der Meditation an sein Lebensende zu gehen und dort sein Leben Revue passieren zu lassen, um abschließen zu können. Mit dem Wissen oder dem Bewusstsein über den eigenen Tod geht es weiter mit der Veränderung: wie kannst du deine Geschichte verändern? Und zu guter letzt erfahren wir, was wir sind (nachdem anfangs gesagt wurde, was wir nicht sind): eine Seelen, deren Lebenszweck die Liebe ist.
Puh, alles in einem eine interessante Reise, mit teilweise merkwürdigen Übungen und Meditationen, aber so richtig überzeugen oder abholen konnte mich das Ganze nicht. Ich glaube das Befassen mit dem Tod war etwas zu extrem für mich (auch von der Meditation und den Übungen) - natürlich bin ich dem Tod schon begegnet und habe mich mit ihm befasst, aber nicht in dieser Art und Weise. Vielleicht kann mich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt mehr begeistern.

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