Zwanzig Lichtjahre innerhalb eines Wimpernschlages!
Deep Space Band 1Meinung:
Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch ...
Meinung:
Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch Vorstellungskraft vermittelt. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, aber zu viel wurde beschrieben, anstatt dem Lesenden den Raum zu geben, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Forschungsschiff "Aseculap": Davon habe ich gar keine Vorstellung, weil es mir einfach entglitten ist. Man muss in dieser Geschichte auf so viel achten, damit man überhaupt mitkommt. Das Deep-Space-Konsortium wird von der Föderation um Hilfe gebeten, um Energieanomalien auf ihrer Kolonie zu untersuchen. An erster Stelle stehen hier Dr. Brunner, Mark, Alice und anschließend Sally, die KI. Die Reise ist alles andere als einfach, und sogar Zeitsprünge kommen hier vor. Es geschehen merkwürdige Dinge, Signale von unter dem Eis werden gesendet und Dr. Van Deyken hat da so ihre eigenen Theorien, wie sie zustande kommen. Mir hat es an Spannung und Enthusiasmus gefehlt, für mich war es eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Es ist zwar erst der erste Band einer neunteiligen Reihe und es wird alles erst eingeführt, aber dass die Charaktere sich für mich total unreal angefühlt haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Da trägt es auch nicht dazu bei, wenn man komische Protas (Balden, der Gouverneur) hinzunimmt, um den Leser zu verwirren. Es ist eine Sci-Fi-Dystopie, die im Jahr 2731 spielt, und doch konnte sie mich nicht erreichen. Die Föderation ist für mich ein einizig großes Rätsel, welches ich nicht entschlüsseln kann. Und Dr. Brunner hat auf jeden Fall Geheimnisse, die er nur mit der KI Sally geteilt hat. Zum Schluss erscheinen dann auch noch Wesen, die sogenannten Zentauren, die entweder friedlich oder auf Kreig aus sind. Mit Technik und dem Universum kennt sich das Autoren-Duo auf jeden Fall aus! Für ein Erstlingswerk finde ich das Buch in Ordnung, doch es müsste dringend aufpoliert werden, da sich auch viele Fehler im Buch befinden.
Fazit:
Leichte Sci-Fi, die mich fesseln konnte, aber ich bin nicht an die Charaktere 'rangekommen - tolles Debüt, das ausbaufähig ist.