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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Zwanzig Lichtjahre innerhalb eines Wimpernschlages!

Deep Space Band 1
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Meinung:

Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch ...

Meinung:

Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch Vorstellungskraft vermittelt. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, aber zu viel wurde beschrieben, anstatt dem Lesenden den Raum zu geben, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Forschungsschiff "Aseculap": Davon habe ich gar keine Vorstellung, weil es mir einfach entglitten ist. Man muss in dieser Geschichte auf so viel achten, damit man überhaupt mitkommt. Das Deep-Space-Konsortium wird von der Föderation um Hilfe gebeten, um Energieanomalien auf ihrer Kolonie zu untersuchen. An erster Stelle stehen hier Dr. Brunner, Mark, Alice und anschließend Sally, die KI. Die Reise ist alles andere als einfach, und sogar Zeitsprünge kommen hier vor. Es geschehen merkwürdige Dinge, Signale von unter dem Eis werden gesendet und Dr. Van Deyken hat da so ihre eigenen Theorien, wie sie zustande kommen. Mir hat es an Spannung und Enthusiasmus gefehlt, für mich war es eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Es ist zwar erst der erste Band einer neunteiligen Reihe und es wird alles erst eingeführt, aber dass die Charaktere sich für mich total unreal angefühlt haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Da trägt es auch nicht dazu bei, wenn man komische Protas (Balden, der Gouverneur) hinzunimmt, um den Leser zu verwirren. Es ist eine Sci-Fi-Dystopie, die im Jahr 2731 spielt, und doch konnte sie mich nicht erreichen. Die Föderation ist für mich ein einizig großes Rätsel, welches ich nicht entschlüsseln kann. Und Dr. Brunner hat auf jeden Fall Geheimnisse, die er nur mit der KI Sally geteilt hat. Zum Schluss erscheinen dann auch noch Wesen, die sogenannten Zentauren, die entweder friedlich oder auf Kreig aus sind. Mit Technik und dem Universum kennt sich das Autoren-Duo auf jeden Fall aus! Für ein Erstlingswerk finde ich das Buch in Ordnung, doch es müsste dringend aufpoliert werden, da sich auch viele Fehler im Buch befinden.

Fazit:

Leichte Sci-Fi, die mich fesseln konnte, aber ich bin nicht an die Charaktere 'rangekommen - tolles Debüt, das ausbaufähig ist.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Übe dich in Geduld!

Schule der Schatten - Die schwimmende Festung
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Meinung:

In der Fortsetzung geht es darum, sich im Wasser zu verstecken, seine Sinne einzusetzten und weiterzulernen. Nori, Asus, Ryu und Tenzo sind total unterschiedliche Charaktere, die aber super zusammenpassen. ...

Meinung:

In der Fortsetzung geht es darum, sich im Wasser zu verstecken, seine Sinne einzusetzten und weiterzulernen. Nori, Asus, Ryu und Tenzo sind total unterschiedliche Charaktere, die aber super zusammenpassen. Während sie lernen, kommt eine Unheil verkündene Nachricht, die alle aufdeckt, besonders den Sensei und Ryu: Die Flusspiraten sind wieder auftaucht! Man lernt hier die Geschichte von Ryu kennen, und ich kann verstehen, warum der Wut und Hass empfindet, aber dies ist der falsche Weg für einen Ninja. Der Schreibstil ist wieder sehr bildlich und flüssig zu lesen. Und während Sensei sich aufmacht, den König zu warnen, machen sich auch die Schüler auf ein gefährliches Abenteuer. Tenzo ist für mich immer noch total überheblich und arrogant, Nori hingegen ist total unsicher, aber trotzdem mutig, Asa ist ein wahres Naturtalent und Ryu kann gut mit Hunden. Das Ende hat mich leider enttäuscht, denn es wird nicht weiter auf die Steine eingegangen oder ob sich der Krieg, der vor 20 Jahren stattgefunden hat, wieder eintritt. Auch wird Mardox nicht weiter erwähnt, was er genau jetzt vorhat und ob er das Tal der Schattenschule vielleicht schon gefunden hat. Von Sensei Okuse weiß man leider auch nichts, und so bleibe ich enttäuscht zurück.

Fazit:

Eine Fortsetzung, die gut umgesetzt worden ist, mich aber unbefriedigt zurücklässt, weil es Ende einfach nicht aufgelöst wird!

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Die Kunst der geräuschlosen Bewegungen!

Schule der Schatten - Die lautlosen Kämpfer
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Meinung!

Das Buch hat mich in der Bibliothek so angelacht, musste einfach mit! Ehrlich gesagt, bin ich auch nicht enttäuscht worden. Das Cover und der Klappentext haben mir auf Anhieb zugesagt. Der Schreibstil ...

Meinung!

Das Buch hat mich in der Bibliothek so angelacht, musste einfach mit! Ehrlich gesagt, bin ich auch nicht enttäuscht worden. Das Cover und der Klappentext haben mir auf Anhieb zugesagt. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Passt also zu einem Kinderbuch ab zehn Jahren. Es gibt ein paar Illustrationen, die mir sehr gefallen haben. Aber jetzt zur Geschichte: Es geht hauptsächlich um vier Kinder, die in die Schule der Schatten aufgenommen werden und die Kunst der Ninja erlernen sollen. Die Protas sind Nori (in der Sicht wird auch erzählt), Asa, Tenzo (der echt arrogant ist) und Ryu mit seinem Hund. Von ihrem Lehrmeister Sensei Okuse lernen sie, wie man sich bewegt, versteckt und sich unsichtbar machen kann. Die Herausforderung liegt darin, es so auszuführen, wie der Sensei das möchte, aber ihnen immer die Möglichkeit lässt, selbst zu denken, und entweder allein oder im Team zu arbeiten. Das wurde so toll beschrieben! ♥ Dann passiert etwas und sie müssen all ihre Tricks und Techniken anwenden, um jemandem zu helfen, der dringend Hilfe braucht. Die Charaktere, insbesonder Nori, haben sich gut entwickelt. Ob jetzt wieder ein Krieg zwischen Kazara und Isantaj beginnt? Das werde ich im zweiten Buch lesen, denn das Ende ist mit einem Cliffhanger versehen - aber ich mag die Dinger! ♥

Fazit:

Ein tolles Abenteuer, das mit Ninja-Kunst und Zusammenhalt daherkommt - Ninja-mäßig!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Die Engel der Finsternis!

Im Bann der Finsternis
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Meinung:

Das Cover passt zur Geschichte. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber auch nichts Weltbewegendes, das mich abholen konnte. Es wurde versucht, poetisch zu schreiben, aber es kam leider nicht an. ...

Meinung:

Das Cover passt zur Geschichte. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber auch nichts Weltbewegendes, das mich abholen konnte. Es wurde versucht, poetisch zu schreiben, aber es kam leider nicht an. Die Grundidee, dass Vamyre gegen Götter (Lichte) kämpfen, ist an sich gut, denn es ist mal etwas Neues. Habe ich so noch nicht gelesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und es gibt so viele Charaktere, dass ich den Überblick verloren habe. Am Anfang beginnt sofort die "Erotik", die für mich keine war. In zwei Sätzen war der Akt schon beendet. Das geht definitiv besser, auch als Mann. Die Welt an sich kann man nicht beschreiben, weil sie irgendwo angesiedelt worden ist. Die Charaktere wissen zwar, was sie wollen (insbesondere Serenety, die ich gar nicht mochte!), aber sie bleiben blass, machen keine Entwicklung durch. Generell bleiben alle Charaktere ohne nennenswerte Emotionen zurück. Der Geschichte hätte es gut getan, wenn sie besser beschrieben und mit mehr Emotionen bestückt worden wäre. Bitte beachtet, dass die Geschichte erst ab 16 Jahren ist! Die Beziehung zu den Charakteren bleiben oberflächlich, und gerade die "Erotikszenen" verlieren an Bedeutung. Der Fantasyanteil, von dem ich mir erhofft habe, dass er mich überzeugen kann, ist leider im Winde verweht. Schade drum, denn hier wurde so viel Potential verschenkt.

Fazit:

Fantasy gepaart mit Erotik - Die Grundidee ist gut, an der Umsetzung hapert es leider. Konnte mich nicht überzeugen!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Das flüsternde Buch!

Die Bibliothek meines Großvaters
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Meinung:

Ich muss als Erstes sagen: Das Cover passt so hervorragend zur Geschichte - das ist der Wahnsinn! Beginnen wir damit, dass diese Geschichte eine stille ist und man zwischen den Zeilen lesen muss, ...

Meinung:

Ich muss als Erstes sagen: Das Cover passt so hervorragend zur Geschichte - das ist der Wahnsinn! Beginnen wir damit, dass diese Geschichte eine stille ist und man zwischen den Zeilen lesen muss, um eine Verbindung herzustellen. Opa ist an Demenz erkrankt (DLB), nicht an einer gewöhnlichen, sondern an einer, in der man seinen Augen nicht mehr trauen kann; so etwas wie Halluzinationen. Die Enkelin Kaede hat eine besondere Beziehung zu ihrem Opa, denn sie "lösen" alte Krimnialfälle, die von ihnen anderes zusammengesetzt werden. Es ist keine Geschichte, die laut vonstatten geht, sondern eine, die ans Herz und in den Kopf geht. Der Schreibstil ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, aber das legt sich, wenn man einmal drin ist. Das Buch ist aber nicht einfach nur eine traurige Geschichte über Demenz und ihrer Folgen, sondern wird mit Witz und Würde gegenüber dem Opa aufpoliert. Auch ist es eine Hommage an bekannte Krimiautoren (Carr, Poe, Agatha Christie), bitte erwartet keinen rasanten Thriller! Jedes Rätsel an sich wird später zu einem großen Puzzlestück zusammengesetzt und schafft eine Verbindung. Lasst euch vom Titel bitte nicht beirren, denn es ist kein Familienroman. Des Weiteren ist es sehr einfühlsam, fast poetisch geschrieben. Die Übersetzungen ist gut gelungen, und toll fand ich, dass einige japanisxhe Begriffe beibehalten worden sind. Das Buch ist anderes als erwartet, aber trotzdem lesenswert für diejenigen, die stille, poetische und einfühlsame Romane mögen.

Fazit:

Ein stilles Buch, das man zwischen Zeilen verstehen muss. Mit Verbindung zwischen Opa, Enkelin und Kriminalfällen. Anders als erwartet!

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