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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Niemand ist nur Gut oder Böse!

Der Club der Rabenschwestern
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Meinung:

Der Klappentext hat mir zugesagt, deshalb ist es bei mir gelandet. Wir starten ganz langsam in die Geschichte. Es startet mit Vivi, die eine Mutter hat, die Tarotkarten legt und sie warnt, nicht ...

Meinung:

Der Klappentext hat mir zugesagt, deshalb ist es bei mir gelandet. Wir starten ganz langsam in die Geschichte. Es startet mit Vivi, die eine Mutter hat, die Tarotkarten legt und sie warnt, nicht aufs Westerly-Collage zu gehen. Im College angekommen, lernt sie nach und nach die Rabenschwestern kennen, die im Geheimen ein Hexenzirkel sind. Die Geschichte wird aus der Sicht von Vivi und Scarlett erzählt, und beide sind super ausgearbeitet, sodass man sich in beide hineinversetzen kann. Hexen, die mit Tarotkarten ihre Magie speisen? Klingt so genial! Es gibt nicht nur eine heile Welt, es gibt Streitigkeiten, Eifersucht und eine alles verzehrende Macht und Spielchen, die echt begeistern. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt; ich war überrascht, geschockt und verzweifelt. Die Magie konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen. Und ja, die Menschen sind nicht immer gut und böse, es gibt immer eine Graustufe, die allen anheim fällt. Die Romanzen waren zum Glück nicht der Plot, sondern haben sich einfach eingefügt, sodass sie niemals die Oberhand gewinnen. Es geht immer nur um den Hexenzirkel und die Schwesternschaft, aber eben auch um Verantwortung. Die Spannung fügt sich nahtlos ein, ist zu jeder Zeit greifbar, sodass man immer wissen will, wie es weitergeht.

Fazit:

Eine Dark-Academie Geschichte, die alle Graustufen besitzt, weder gut noch böse ist und mich überzeugt hat!

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Foto-Plopp-Superkraft?

Ich schenk dir eine Geschichte - Mission Roboter – ein spannender Fall für die Glücksagentur
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Meinung:

Wer kann bitte bei Timo Grubings Illus Nein sagen? Wir jedenfalls nicht! 😁 Der Schreibstil ist einfach gehalten und leicht zu verstehen. Mila und Baran sind total tolle Charaktere, die super ...

Meinung:

Wer kann bitte bei Timo Grubings Illus Nein sagen? Wir jedenfalls nicht! 😁 Der Schreibstil ist einfach gehalten und leicht zu verstehen. Mila und Baran sind total tolle Charaktere, die super miteinander harmonieren. Mila hat ein "Helfersyndrom" und Baran ist der absolute Technik-Nerd.😍 Zusammen gründen sie die Glücksagentur, um anderen zu helfen. Bis eines Tages ein Roboter bei ihnen landet und alles auf den Kopf stellt. Der Roboter war mir auf der einen Seite total sympathisch, auf der anderen Seite sehr gruselig: Wer möchte schon eine KI haben, die menschliche Gefühle hat - brrr! Aber es ist lustig umgesetzt und hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht Auch geht es um Freundschaft, um Mobbing und kreative Ideen umsetzen und an sich glauben: Man ist genauso gut, wie man ist! 💜

Fazit:

Ein super-galaktisches Abenteuer, das mich an eine Dystopie erinnert und mich Schmunzeln lassen hat - Gelungen!

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Das Meer ist immer faszinierend!

Wilderland - Das Meer
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Meinung:

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Der Schreibstil hat sich nach dem zweiten Teil ein wenig gebessert und fühlt sich nicht mehr ganz so unnahbar an. Da es hier die meiste Zeit um Miro ...

Meinung:

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Der Schreibstil hat sich nach dem zweiten Teil ein wenig gebessert und fühlt sich nicht mehr ganz so unnahbar an. Da es hier die meiste Zeit um Miro geht (mein Lieblingscharakter), konnte ich die Geschichte wieder mehr greifen. Nachdem Pétur sie im letzten Teil sozusagen verraten hat, ist Miro hin- und hergerissen. Er denkt ständig an Pétur und nimmt heimlich Kontakt mit ihm auf. Ich finde es stark, wie Miro hier kämpft: Um seine Freunde, die Liebe und seine Verzweiflung. Aber wir erfahren auch endlich mehr über das Wilderland-Projekt: Wer die Initiatoren waren und wie das mit Skye zusammenhängt. Es taucht sogar ein Charakter auf, mit dem ich gar nicht mehr gerechnet habe - uff! Auch das mit dem Luchs finde ich schön, wer hätte damit gerechnet?^^ Das Ende wird mit einem Showdown angepriesen, was für mich jetzt keiner war, wobei wieder einmal Charaktere in Gefahr geraten. Zusammenhalt, Freundschaft und Gemeinschaft werden hier ganz großgeschrieben, was ich echt gut finde. Der Anfang hat sich zwar wie Käse auf einer Pizza gezogen, aber man wollte einfach wissen, wie es weitergeht. Ich würde mir auf jeden Fall den vierten Teil (Wilderland - Der Berg), der im Herbst 26 erscheint, besorgen.😍

Fazit:

Eine Fortsetzung, die dieses Mal besser geschrieben ist und die sich um Miro und Zusammenhalten dreht - besser als Teil II!

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Der Ruf des Königs?

Das geheime Leben der Tiere (Meer) - Das Lied der Orcas
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Meinung:

Das Cover und auch die Illustrationen passen wunderbar zum Buch. Der Schreibstil ist unnahbar und wirkt in meinen Augen total fremd und lieblos. Es geht hier um Orca Echo, der vieles von seiner ...

Meinung:

Das Cover und auch die Illustrationen passen wunderbar zum Buch. Der Schreibstil ist unnahbar und wirkt in meinen Augen total fremd und lieblos. Es geht hier um Orca Echo, der vieles von seiner Familie lernen muss, aber vieles ihn einfach ablenkt. Und irgendwann geht er verloren und muss sich im Meer allein zurechtfinden. Ich hätte mir gewünscht, dass Echo in meinem Kopf richtig lebendig wird und er sich wie "echte" Protas anfühlen: Lebendig, authentisch und greifbar. Leider ist das nicht gelungen. Es fühlt sich eher so an, als hätte die Autorin dem Orca eine Stimme gegeben, die sich für sie richtig anfühlt. Zwischenzeitlich geht es um Angst, Hoffnungslosigkeit und Mut, aber immer mit dem Daumen darauf, dass das Meer ja krank ist und man Orcas nicht in einem Park besuchen soll. Dann gibt es noch andere Orcas, die sich mit Echo und anderen nicht verständigen können und Fleischfresser sind und andere Techniken besitzen. Ich muss sagen: Ich halte Orcas zwar für sehr schlau, aber ich mag ihre Hinterlistigkeit mal so gar nicht. Leider wird in diesem Buch auch beschrieben, wie sie Robben jagen und wie das Blut aus der Beute läuft - ähm ja: Für Kinder ab 8 Jahren nicht geeignet. Da man hier annimmt, dass es eine Wohlfühlgeschichte ist, in der man Echo näherkommt und sich in ihn hineinversetzen kann. Das ist leider nicht gelungen. Für mich ist es eher eine Aneinanderreihung einzelner Fakten, die in einem kompletten Sachbuch besser aufgehoben wären.

Fazit:

Kinderbuch meets Sachbuch - eine realistische Verbindung zu Echo hat nicht stattgefunden und mich nicht gecatched. Schade ...

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Das größte Abenteuer, das in die Hose geht!

Glim aus dem Ginsterwald
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Meinung:

Das Cover und der Klappentext hat mir zugesagt, die Geschichte leider nicht. Der Schreibstil ist viel zu ausschweifend, viel zu viel wird beschrieben. Die Protagonisten wirken unnahbar. Gerade ...

Meinung:

Das Cover und der Klappentext hat mir zugesagt, die Geschichte leider nicht. Der Schreibstil ist viel zu ausschweifend, viel zu viel wird beschrieben. Die Protagonisten wirken unnahbar. Gerade mit Glim, dem Wichtelmädchen, die Zauberstäbe herstellt, hätte man so eine tiefe Verbindung schaffen können. So ist sie leider auf der Strecke geblieben. Einige Absätze haben mich sehr an "FLORA BRIMBLE" erinnert und sind eins zu eins übernommen worden. So auch der Frühling, der hier eine Rolle spielt. Zwar sind die magischen Ideen witzig (Wichtel, die sich ums Essen streiten etc.), doch die ausufernden Beschreibungen waren mir persönlich zu viel. Generell ist diese Geschichte schon wieder sehr philosophisch angehaucht, sodass ich nicht glaube, dass Kinder diesen Zusammenhang erkennen werden. Annievé ist hingegen ein Elfenmädel, das an Drachen und Wald-Unholde glaubt und eine Freundschaft mit ihr eingeht. Auch sie ist in meinen Augen leblos geschrieben, was ich sehr schade finde. Die Geschichte hätte Potential, wenn man sie anders geschrieben hätte.

Fazit:

Glim, Zauberstäbe und ein Abenteuer, das der Vorgänger von Flora Brimble sein könnte - wieder geht es um den Frühling, nicht überzeugend!

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