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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Suche nach sich selbst

FREI – Bester Anfang (FREI 3)
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Der dritte Band der Reihe hat mich richtig abgeholt. Die Geschichte von Koray fühlt sich total echt an – ein Junge, der endlich wissen will, wer sein Vater ist, und dabei merkt, dass Familie ...

Der dritte Band der Reihe hat mich richtig abgeholt. Die Geschichte von Koray fühlt sich total echt an – ein Junge, der endlich wissen will, wer sein Vater ist, und dabei merkt, dass Familie viel mehr bedeutet als nur Blutsverwandtschaft.

Koray ist super sympathisch, manchmal chaotisch, manchmal unsicher, aber immer mit Herz. Seine Clique – Nico, Nasrin, Nina und Josh – ist einfach gold wert. Die fünf halten zusammen, egal wie kompliziert es wird. Genau das macht das Buch so warm und menschlich.

Die Mischung aus Humor, kleinen Abenteuern, Dorfgeheimnissen und ersten Gefühlen passt richtig gut. Man liest sich total schnell rein, weil alles so leicht und modern erzählt ist. Auch Themen wie Identität, Familie und Queerness werden angenehm natürlich eingebaut – ohne schwere Sprache, einfach so, wie Jugendliche eben reden und fühlen.

Für mich ist es ein schönes, ehrliches Coming-of-Age-Buch, das zeigt, wie wichtig Freundschaft ist und wie mutig es sein kann, seinen eigenen Weg zu suchen. Perfekt für alle ab 12, die Geschichten mögen, die ans Herz gehen, aber trotzdem locker bleiben.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Lustig und leicht zu lesen

Keine Panik – wir stellen die Schule auf den Kopf
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Ich habe „Keine Panik – wir stellen die Schule auf den Kopf“ gelesen und war direkt vom bunten Cover begeistert. Die Comic‑Illustrationen sind richtig cool, und auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. ...

Ich habe „Keine Panik – wir stellen die Schule auf den Kopf“ gelesen und war direkt vom bunten Cover begeistert. Die Comic‑Illustrationen sind richtig cool, und auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Auch die verschiedenen Schriftarten machen das Buch lebendig und abwechslungsreich. Genau so stellt man sich ein modernes, wildes Kinderbuch vor.

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, und durch die Comic‑Elemente liest sich das Buch sehr schnell. Am Anfang werden alle Figuren vorgestellt, was einen guten Überblick gibt.

Mika, die Ich‑Erzählerin, ist sympathisch, witzig und wirkt sehr authentisch. Auch die anderen Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Es gibt viele lustige Momente, bei denen man wirklich schmunzeln muss.

Trotzdem geht es auch um ein ernstes Thema: die marode Schule. Das wird kindgerecht erklärt, ohne zu überfordern. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und bietet viele Anlässe für Gespräche über Schule, Verantwortung und Zusammenhalt.

Das Buch ist insgesamt richtig gut gelungen – unterhaltsam, warmherzig und gleichzeitig lehrreich. Es zeigt, dass man mit Teamarbeit, Engagement und Durchhaltevermögen viel erreichen kann. Und dass Rückschläge dazugehören, man sich davon aber nicht entmutigen lassen sollte.

Am Ende gibt es ein Happy End – zumindest teilweise. Denn an der kaputten Schule hat sich eigentlich nichts geändert. Das macht neugierig auf einen zweiten Teil.

Für Grundschulkinder ist das Buch auf jeden Fall eine große Empfehlung. Es ist modern, humorvoll und behandelt wichtige Themen wie Mitbestimmung, Umwelt, Gemeinschaft und Demokratie. Die Figuren sind lebendig, die Handlung bleibt spannend, und die comicartigen Illustrationen lockern alles wunderbar auf.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Alt genug - um loszulassen

Alt genug
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Das Buch Alt genug von Ildikó von Kürthy ist sehr persönlich und leicht zu lesen. Die Autorin erzählt offen über ihr Leben in der Lebensmitte. Sie spricht über die Wechseljahre, über Ängste und ...

Das Buch Alt genug von Ildikó von Kürthy ist sehr persönlich und leicht zu lesen. Die Autorin erzählt offen über ihr Leben in der Lebensmitte. Sie spricht über die Wechseljahre, über Ängste und darüber, wie befreiend es sein kann, älter zu werden. Sie merkt, dass sie niemandem mehr etwas beweisen muss und endlich Dinge tun darf, die sie früher nicht gewagt hat. Dazu gehören Reisen nach New York oder sogar ein Casting bei Germany’s Next Topmodel.

Der Stil ist humorvoll, warm und ehrlich. Von Kürthy zeigt sich verletzlich, aber auch mutig. Sie verbindet kleine Geschichten aus ihrem Alltag mit Gedanken über das Älterwerden. Manchmal ist es lustig, manchmal nachdenklich, aber immer sehr menschlich. Beim Lesen fühlt man sich, als würde man mit ihr an einer Bar sitzen und ihr zuhören, wie sie von ihrem Leben erzählt.

Viele Frauen in der Lebensmitte werden sich in diesem Buch wiederfinden. Die Autorin spricht Themen an, über die oft geschwiegen wird, und bricht damit liebevoll einige Tabus. Sie zeigt, dass Älterwerden nicht bedeutet, bergab zu gehen, sondern dass eine neue Freiheit beginnt. Das Buch macht Mut, sich selbst anzunehmen, gelassener zu werden und Veränderungen zuzulassen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Ein warmes, gefühlvolles Buch über Heimat, Familie und Neuanfang

Und das Glück duftet nach Wolken und Meer
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„Und das Glück duftet nach Wolken und Meer“ ist ein richtiger Wohlfühlroman, der sich anfühlt wie ein kurzer Urlaub an der irischen Küste. Die Autorin beschreibt Old Quay so lebendig, dass man das Meer ...

„Und das Glück duftet nach Wolken und Meer“ ist ein richtiger Wohlfühlroman, der sich anfühlt wie ein kurzer Urlaub an der irischen Küste. Die Autorin beschreibt Old Quay so lebendig, dass man das Meer fast riechen und den Wind spüren kann. Die Atmosphäre ist ruhig, warm und sehr emotional.

Im Mittelpunkt steht Kayla, die nach vielen Jahren aus Berlin zurück in ihr Heimatdorf kommt. Ihr Vater ist gestorben, ihr Bruder ist wütend auf sie, und die alte Geschichte um ihre verschwundene Mutter hängt immer noch über der Familie. Kayla weiß nicht, ob sie bleiben oder wieder gehen soll. Doch je länger sie in Old Quay ist, desto mehr merkt sie, wie sehr ihr die Heimat gefehlt hat.

Die Figuren wirken sehr echt und menschlich. Kayla hat Zweifel, macht Fehler und muss viel verarbeiten. Ihre Gran ist liebevoll und gibt ihr Halt. Nathan, der junge Witwer mit der Parfümerie, bringt neue Gefühle in Kaylas Leben. Und auch die schwierige Beziehung zu ihrem Bruder Logan ist glaubwürdig beschrieben. Man versteht gut, warum die beiden sich so schwer tun.

Der Schreibstil ist leicht, warm und angenehm zu lesen. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Themen Trauer, Familie, Schuldgefühle und Neuanfang werden einfach, aber sehr berührend erzählt. Trotzdem gibt es auch schöne, humorvolle Momente, die das Buch leicht machen.

Für mich ist es ein Roman, der ans Herz geht und gleichzeitig Hoffnung gibt. Er zeigt, dass man manchmal zurückgehen muss, um wieder nach vorne schauen zu können. Wer Irland liebt, Familiengeschichten mag und gerne in warmen, emotionalen Büchern versinkt, wird dieses Buch sehr genießen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Lese Highlight Fantasy-Märchen

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds
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Die Geschichte beginnt sehr traurig: Ava und ihre Schwester Linn leben in großer Armut. Der Vater weiß nicht mehr, wie er die beiden ernähren soll. Deshalb bringt er sie in den Wald – und lässt sie dort ...

Die Geschichte beginnt sehr traurig: Ava und ihre Schwester Linn leben in großer Armut. Der Vater weiß nicht mehr, wie er die beiden ernähren soll. Deshalb bringt er sie in den Wald – und lässt sie dort zurück.

Im Nebelwald finden die Mädchen ein abgelegenes Haus. Dort lebt Nebula, eine geheimnisvolle Frau ohne Augenlicht, die trotzdem alles zu sehen scheint. Sie nimmt Ava und Linn auf, aber trennt die Schwestern voneinander. Die Kinder, die bei ihr leben, wirken seltsam und haben besondere Fähigkeiten. Man spürt sofort, dass in diesem Haus etwas Magisches, aber auch etwas Unheimliches steckt.

Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel, neblig und märchenhaft. Der Wald wirkt wie ein eigener Charakter – gefährlich, aber auch faszinierend. Die Spannung baut sich langsam auf und wird im zweiten Teil der Geschichte immer stärker. Besonders Ava wächst einem schnell ans Herz. Sie ist mutig, aber auch unsicher, und kämpft die ganze Zeit darum, ihre Schwester zu schützen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen, bildhaft und sehr atmosphärisch. Das Ende ist spannend und offen – man merkt, dass Avas Reise gerade erst beginnt. Mich hat das Buch total gefesselt und überzeugt. Klare Weiterempfehlung.

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