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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2024

Ein interessantes Buch, leider mit leichten Schwächen

Der Stich
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Ich durfte in einer wunderbaren Leserunde bei der Lesejury das neue Buch von Thilo Winter "Der Stich" lesen. Dieses Buch ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Und es juckte mich überall während des lesens, ...

Ich durfte in einer wunderbaren Leserunde bei der Lesejury das neue Buch von Thilo Winter "Der Stich" lesen. Dieses Buch ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Und es juckte mich überall während des lesens, es geht nämlich um genveränderte Mücken, die freigelassen wurden.
Herr Winter hat hier ein Konstrukt geschaffen, das ich bitte nie erleben möchte.
Eine sehr geschäftstüchtige Firma namens DNArtists hat anfangs aus sozialen Gründen Mücken genetisch verändert und die richtigen wichtigen Menschen mit genügend Geld und die Aussicht auf noch mehr Geld (wer kennt es nicht ^^) bestochen, so dass diese Tierchen auf der Insel Key West zu "Testzwecken" freigelassen werden. Entgegen aller Vorhersagen paaren sich diese Tiere mit den dort vorkommenden Mücken wiederum und die daraus resultierende Generation ist für die dort lebenden Menschen tödlich. Allerding nur dann, wenn sie bestimmte Bakterien und Viren in sich tragen, und das ist leider bei zu vielen davon der Fall.
Quito, der Sohn des ortsansässigen stellvertretenden Polizeichefs, studiert Meeresbiologie, kennt sich aber auch sehr gut mit diesen Insekten aus und versucht allen voran seinen Vater vor dieser Firma zu warnen. Doch seine Warnungen werden anfangs immer ausgeschlagen.
Ich fand dieses Buch wirklich gut, es hätte auch sehr viel Potential um verfilmt zu werden, das war auch der Tenor in der Leserunde. Allerdings gibt es auch einige Stellen, die klischeemässig abgetan werden oder die wir uns anders gewünscht hätten. Aber das gehört vermutlich immer zu einem Buch dazu.
Alles in allem trotzdem ein echt interessanter Thriller, der zum Glück jetzt im Winter erschienen ist und nicht im Rest des Jahres, wenn eh schon Mückenzeit ist ^^.
Ich sage daher Danke, dass ich ihn lesen durfte.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

Ein sehr interessantes, dystopisches Hörbuch

VITA
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Ich durfte das Hörbuch "Vita" von Christina Dalcher bereits im letzten Jahr hören, welches im Harper Audio Verlag erschien ist und eingelesen wurde von Katja Körper sowie von Philipp Oehme.
Ich fand die ...

Ich durfte das Hörbuch "Vita" von Christina Dalcher bereits im letzten Jahr hören, welches im Harper Audio Verlag erschien ist und eingelesen wurde von Katja Körper sowie von Philipp Oehme.
Ich fand die Story an sich eine schwere Kost. Sie ist aber auch sehr interessant und auch spannend gemacht.
Es geht hier in dieser Geschichte um die Staatsanwältin Justine Callaghan, die sich alleinerziehend durchkämpfen muss.
Sie war einst Anführerin einer Bewegung namens VITA, um das Rechtssystem und die Todesstrafe zu überdenken. Zu der Zeit wurden nämlich gern auch ohne tiefgründige Beweise Todesstrafen verhängt. Justine hat dazu beigetragen, dass dieses System überarbeitet wurde und der Staatsanwalt sich dermaßen sicher sein muss, dass der Beschuldigte auch wirklich schuldig im Sinne der Anklage ist, bevor er die Todesstrafe verhängt. Sollte sich im Nachhinein ein Gegenbeweis ergeben, bekommt der Staatsanwalt dafür die Todesstrafe auferlegt.
Justine ist absolut gegen die Todesstrafe, nur ein einziges Mal in ihrem Leben hat sie diese selbst einem Beschuldigten auferlegt. Zu dieser Zeit trauerte sie selbst um ihren eigenen Mann. Da verurteilte sie den angeklagten Jake Milford zur Todesstrafe.
Und jetzt bekommt sie einen Brief von dessen Witwe, dass es Beweise für seine Unschuld gibt. Bei Justine überschlagen sich die Ereignisse. Sie versucht, sich nichts anmerken zu lassen, und gleichzeitig ihr Leben für sich und ihren Sohn zu retten.
Zum Glück ist dieser Thriller eine utopische Geschichte. Ich mag mir garnicht vorstellen, wie es wäre, wenn es real wäre.
Die Story wird zwischendurch unterbrochen davon, dass eine männliche Person aus der Todeszelle über dem Ablauf seiner letzten Tage erzählt. Es wird immer deutlicher, dass es sich hierbei um Jake Milford handelt.
Die beiden Sprecher haben einmal durch Frau Körber den Part von Justine eingesprochen und Herr Oehme hat den Part von dem Insassen Milford eingesprochen. Das hat dem Hörbuch sehr gut getan und es hat mir auch sehr gut gefallen, mit wie viel Feingefühl diese Story eingesprochen wurde.
Insgesamt hat mir dieses Hörbuch gut gefallen und ich sage Danke, dass ich es hören durfte.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

In sehr spannendes Hörbuch, für jeden Psychothrillerfan zu empfehlen

The Institution
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Ich durfte das Hörbuch "The Institution" von Helen Fields aus dem Ronin Hörverlag, gelesen von Michaela Gaertner hören und ich Reihe mich ebenfalls zu den Begeisterten ein.
Erst einmal, wer kommt bitte ...

Ich durfte das Hörbuch "The Institution" von Helen Fields aus dem Ronin Hörverlag, gelesen von Michaela Gaertner hören und ich Reihe mich ebenfalls zu den Begeisterten ein.
Erst einmal, wer kommt bitte auf so eine Idee, eine komplett von der Außenwelt abgeschnittene Hochsicherheitsanlage als Gefängnis für psychisch kranke Schwerverbrecher anzulegen. Und auf der Station "H" wie "Himmel" arbeitete eine von allen gemochte junge hochschwangere Frau als Krankenschwester. Ebendiese wird eines Morgens tot aufgefunden, und von dem Baby fehlt jede Spur.
Die Profilerin Dr. Connie Woolwine mischt sich undercover als Psychologin auf diese Station gemeinsam mit ihrem Kollegen, der angeblich als neuer Bewohner erst einmal zur Probe dort ist.
Mir hat dieser Thriller wirklich gut gefallen. So nach und nach hatte ich das Gefühl, jeder der dort anwesenden Personen kam in Frage, irgendwie hatte jeder was zu verbergen, egal ob angestellt oder Patient, jeder hat eine eigene Geschichte. Die Sprecherin Frau Gaertner hat die Story auch super eingelesen. Da bekam ich einige Male Gänsehaut und im Grunde konnte ich auch nicht abwarten, diese Geschichte zu Ende zu hören. Entsprechend kann ich sie wirklich jedem Thriller und Psychothrillerfan empfehlen.
Ich sage daher Danke, dass ich dieses tolle Hörbuch hören durfte.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

Eine schöne Geschichte, aber ich glaube, eher für größere Kinder geeignet

Der Spurenfinder
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Ich durfte das Hörbuch "Der Spurenfinder" von Marc-Uwe Kling (der hier im übrigen auch als Sprecher auftritt) und seinen Töchtern Johanna und Luise Kling bereits Ende vergangenen Jahres hören, möchte Euch ...

Ich durfte das Hörbuch "Der Spurenfinder" von Marc-Uwe Kling (der hier im übrigen auch als Sprecher auftritt) und seinen Töchtern Johanna und Luise Kling bereits Ende vergangenen Jahres hören, möchte Euch meine Rezension aber nicht vorenthalten.
Für mich war es eine lustige und fantastische Geschichte, die im Kern die Auflösung eines merkwürdigen Kriminalfalles beinhaltet. Allerdings glaube ich, ist die Zielgruppe doch eher bei den größeren Kindern zu finden. Wir lernen viele interessante Figuren und auch kuriose Dinge kennen. Elos von Bergen ist Spurenfinder, kein Spurensucher, das ist ein großer Unterschied, wie es immer wieder mal zur Sprache kommt. Und er ist in der ganzen Gegend sehr bekannt und eigentlich seiner Kinder wegen nicht mehr als solcher unterwegs.
Als es aber einen brutalen Mord in seinem Dorf gibt, kann er garnicht anders, als wieder aktiv zu werden. Doch seine Zwillinge Ada und Naru denken gar nicht daran, solange zu Hause zu bleiben. Sie schleichen sich hinterher und das große Abenteuer beginnt.
Es ist zwischendurch sehr erfrischend, dem Dialog zwischen Vater und Kindern zu lauschen. Da merkt man, dass Herr Kling dieses Buch mit seinen Töchtern gemeinsam geschrieben hat. Es ging vermutlich daheim ähnlich zu.
Es bleibt noch zu erwähnen, dass Herr Kling das Hörbuch auch komplett selbst eingesprochen hat. Und das hat er echt fantastisch hinbekommen. Wenn man einmal überlegt, wieviele verschiedene Personen es in dieser Story gibt, ist es wirklich gelungen. Chapeau.
Mir hat das Hörbuch gut gefallen, ich kann mir aber vorstellen, dass es etwas größeren Kindern noch besser gefällt, vielleicht mit den Eltern zusammen daraus gemeinsame Lesestunden machen. Das Buch bringt es auf jeden Fall mit. Ich sage Danke, dass ich das Hörbuch hören durfte.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Ein absolut krasser Thriller

Stigma
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Ich durfte den Thriller "Stigma" aus dem Ullsteinverlag lesen und was soll ich sagen außer "wow". Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an umgehauen. Den hätte ich auch schon früher gelesen, denn ...

Ich durfte den Thriller "Stigma" aus dem Ullsteinverlag lesen und was soll ich sagen außer "wow". Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an umgehauen. Den hätte ich auch schon früher gelesen, denn dieser erste Teil ist bereits am 26.01.2023 erschienen.
Es gab nicht einen Moment, an dem ich in der Lage war, das Buch mal freiwillig zur Seite zu legen, da immer wieder etwas Neues passiert ist und immer wieder was los war.
Das Buch ist allerdings auch absolut nichts für zarte Gemüter. Es muss hier auch ganz klar eine Triggerwarnung ausgesprochen werden. Hier wird so manch gefundene Leiche im Detail beschrieben. Aber es ist so spannend und flüssig geschrieben, dass ich zumindest nur schwer mal eine Pause einlegen konnte.
Dieses Ermittlerduo war ganz nach meinem Geschmack. Sie waren Kollegen, die sich aufeinander verlassen konnten, sich aber auch mal ganz schön auf den gegenseitigen Nerv gingen. Aber im Falle des Falle war eben immer Verlass aufeinander. Zum Ende hin wird es richtig wild und es geht ordentlich rund, aber es ist ja schließlich auch ein Thriller.
Bei "Stigma" handelt es sich um den ersten Fall rund um die beiden Mordermittler Jagoda Milosovic und Vicent Frey. Es wird unter dem Autorenpseudonym leaadam geschrieben, hinter dem Regina Denk und Lisa Bitzer stecken.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung "Agonie", welche am 28.12.2023 erscheint.
Daher sage ich Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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