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Veröffentlicht am 04.01.2022

Monster, Action und tolle Charaktere

Das hungrige Glas (Glas-Trilogie Band 1)
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Als Moritz kleine Schwester Konstanze nachts aus ihrem Bett im Kinderheim entführt wird, wird Moritz größter Albtraum Wirklichkeit. Keiner will ihm glauben, dass Konstanze von einem geflügelten Monster ...

Als Moritz kleine Schwester Konstanze nachts aus ihrem Bett im Kinderheim entführt wird, wird Moritz größter Albtraum Wirklichkeit. Keiner will ihm glauben, dass Konstanze von einem geflügelten Monster verschleppt wurde. Und so macht sich Moritz allein auf die Suche nach dem Ungeheuer und bekommt dabei unerwartete Hilfe von zwei sonderbaren Gestalten, Edgar und seine Schwester Helene. Mit Edgars Hilfe lernt Moritz neben dem Umgang mit dem Kampfstab auch alles was er über Monster wissen muss.

Von diesem Buch hab ich schon so viel Gutes gehört, aber ich muss sagen, dass ich sehr skeptisch war. Monsterbücher sind mir oft zu eintönig oder zu fade bzgl. der Handlung. Aber dann ist mir der erste Band der Reihe in die Hände gefallen und ich dachte mir warum eigentlich nicht!

Und so bin ich in die Welt von Moritz, Konstanze, Edgar und Helene eingetaucht und bin dort komplett hängen geblieben. Schon von der ersten Seite an konnte mich die Geschichte fesseln und dank des tollen Schreibstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Aufgrund der spannenden Handlung blätterten sich die Seiten dann auch fast von allein um und ich habe überhaupt nicht gemerkt wie die Stunden verflogen.

Warum genau ich so begeistert bin? Das ist ganz einfach zu beantworten. Diese Geschichte ist einfach anders und genau das hat mich begeistert. Die Welt an sich ist interessant aber nicht zu hochgestochen und gut nachvollziehbar. Die Charaktere sind gut durchdacht mit einer angenehmen Tiefe und tollen Charakterzügen. Am besten gefallen haben mir die kreativen, faszinierenden und auch ein wenig schaurigen Monster, die ich mir unglaublich gut vorstellen konnte.

Dank dieser tollen Welt und deren Bewohnern war es ein absolutes Vergnügen diese Geschichte zu lesen und ich habe bereits nach wenigen Seiten gewusst, dass diese Geschichte zu meinen Highlights 2021 gehören wird. Ein Dauerplatz in meinem Bücherregal ist dieser Reihe schon nach Band eins gewiss gewesen.

In meinen Augen absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Die Idee hinter diesem Format finde ich unterstützenswert

Channel Kindness - Geschichten über Freundlichkeit und Zusammenhalt
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Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung von Erfahrungsberichten, welche die Born this way Foundation von Lady Gaga gesammelt und veröffentlicht hat.

Die Born this way Foundation ist eine gemeinnützige ...

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung von Erfahrungsberichten, welche die Born this way Foundation von Lady Gaga gesammelt und veröffentlicht hat.

Die Born this way Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für mehr Freundlichkeit auf der Welt einsetzt und junge Menschen in ihrem Werdegang unterstützt. Freundlichkeit als Antriebskraft für die Welt ist natürlich ein schönes Ziel, aber dies zu erreichen wird wohl ein Traum bleiben. In diesem Buch berichten verschiedene Menschen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, in denen sie Freundlichkeit nicht nur erfahren haben, sondern beschreiben auch, was dieses Verhalten ihres Gegenübers mit ihnen gemacht hat.


Lady Gaga ist in meinen Augen eine der spektakulärsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Das sie eine eigene Foundation gegründet hat war mir bisher allerdings noch nicht bekannt. Durch dieses Buch bin ich erst darauf aufmerksam geworden und war direkt interessiert.

Als das Buch dann bei mir einzog war ich von dem Format und der Aufmachung begeistert. Man spürt das Besondere schon allein aufgrund des Formats, der Farben und der Haptik. Richtig gut gefallen hat mir aber auch, dass Lady Gaga sich hier als Persönlichkeit wirklich zurückhält. Sie ist Autorin des Vorworts und das hat mir gut gefallen. Ansonsten spürt man ihre Anwesenheitin diese Buch eher weniger und der Fokus liegt erfreulicherweise auf den Geschichten und Erfahrungen.

Die Darstellung dieser Erzählungen ist ansprechend gewählt und übersichtlich. Dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch in meinen Augen nicht geeignet für eine durchgängige Lektüre ist. Die einzelnen Kapitel muss man durchaus auch mal kurz sacken lassen. Aber das man über das Gelesene nachdenkt ist ja auch Teil der Idee.

Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut und ich denke, dass man den ein oder anderen Denkanstoß aus der Lektüre mitnehmen kann.

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Ein würdiger Abschluss für eine tolle Reihe

Nordstern - Der Zauber der freien Pferde
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1783: Der Ausbruch des Laki-Vulkans steht kurz bevor. Dieses Ereignis spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte Islands. Wenige Tage vor diesem Naturkatastrophe reist Erla durch die Zeit um ihre Stute ...

1783: Der Ausbruch des Laki-Vulkans steht kurz bevor. Dieses Ereignis spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte Islands. Wenige Tage vor diesem Naturkatastrophe reist Erla durch die Zeit um ihre Stute Drifa und viele weitere Islandpferde zu retten. Doch ihre Reise durch Raum und Zeit bleibt nicht ohne Folge und Erla muss einen hohen Preis für ihren Mut zahlen. Wird es ihr dennoch gelingen die Katastrophe zu verhindern? Und wird sie Floki je wiedersehen?

Nachdem Band zwei der Reihe mich nicht voll von sich überzeugen konnte hatte ich große Hoffnung in den Abschlussband dieser Reihe. Und ich war direkt zu Beginn schon wieder begeistert.

Die Geschichte startet direkt wieder spannend und mit viel Action. Es passiert viel und die Ereignisse überstürzen sich. Wie gewohnt wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, sodass man als Leser einen guten Rundumblick auf die Geschehnisse hat.

Der Schreibstil und auch die Erzählweise der Autorin haben mich direkt wieder abgeholt und in der Geschichte versinken lassen.

Die Entwicklung der Geschichte war absolut überraschend und einfach genial erzählt. Komplizierte und anfänglich unverständliche Zusammenhänge webt die Autorin sehr geschickt in die Handlung ein und macht sie dadurch faszinierender Weise doch leicht verständlich.

Während des Lesens war ich immer mehr fasziniert von der Fantasie und der Hingabe, die man in der Geschichte auf jeder Seite spürt.

Für mich war es ein tolles Leseerlebnis und ich musste nach dem Zuschlagen des Buches erstmal durchatmen und wieder in der wirklichen Welt ankommen. Schade, dass diese Reihe nun abgeschlossen ist. Aber das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von der Autorin gewesen sein.

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Wieder ein Lesevergnügen

Verloschen: Thriller
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Julia Schwarz, oder die Eislady, wie sie von ihren Kollegen heimlich genannt wird, ist als Gerichtsmedizinerin den Anblick von Toten gewöhnt. Doch als sie von ihrem Kollegen Florian Kessler an den Tatort ...

Julia Schwarz, oder die Eislady, wie sie von ihren Kollegen heimlich genannt wird, ist als Gerichtsmedizinerin den Anblick von Toten gewöhnt. Doch als sie von ihrem Kollegen Florian Kessler an den Tatort eines bizzaren Verbrechens gerufen wird, ist auch sie erstaunt. So etwas hat sie noch nie gesehen. Dann wird auch noch in eine nahegelegene Universität eingebrochen und verschiedenene Präparate entwendet. Hängen diese beiden Fälle vielleicht zusammen?


Eigentlich lese ich ja keine Thriller, ich kann dann nachts oft nicht gut schlafen. Aber die Bücher von Catherine Shepherd haben es mir angetan und ich nehme sie immer gerne zur Hand.

Und so war es auch bei diesem Buch. Schon zu Beginn habe ich schnell gemerkt, dass die Autorin es dank ihres tollen Schreibstils wieder schafft mich komplett in die Geschichte zu ziehen. Ich musste mich richtig zurücknehmen um das Buch nicht zu schnell zu verschlingen.

Die Entwicklung der bekannten Charaktere hat mir wieder gut gefallen. Ich mag besonders die Entwicklung der Beziehung zwischen Julia und Florian, aber auch zwischen Lenja und Julia sehr gerne.

Der Fall an sich war wirklich skuril und hat mich schon ein bisschen mitgenommen. Dennoch hat er mir gut gefallen und ich habe bei den Ermittlungen ordentlich mitgerätselt. Die Auflösung war in meinen Augen etwas zu vorhersehbar, daher auch ein Stern Abzug.

Insgesamt hat mich das Buch wieder super unterhalten und das geliefert, was ich mir erhofft habe. Die Julia Schwarz Reihe, aber auch die Laura Kern Reihe kann ich weiterhin nur empfehlen.


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Veröffentlicht am 08.12.2021

Spannend erzählt

Disney Villains 2: Das Biest in ihm
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Die Schöne und das Biest gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsmärchen. Es gibt mittlerweile ja unendlich viele Varianten von der Geschichte, das Prinzip ist aber immer das Gleiche. Aber warum ist der ...

Die Schöne und das Biest gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsmärchen. Es gibt mittlerweile ja unendlich viele Varianten von der Geschichte, das Prinzip ist aber immer das Gleiche. Aber warum ist der Prinz zum Biest geworden? Und wie fühlt man sich eigentlich so als Biest?

Nachdem ich Band eins der Reihe ganz gerne mochte, die Geschichte mich aber nicht ganz überzeugen konnte, war ich sehr neugierig auf die Geschichte des Biests. Also habe ich die Reihe direkt fortgesetzt.

Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir deutlich leichter. Dieses Mal wusste ich ja, wie die Geschichte erzählt wird und was mich insgesamt vom Format her erwartet. Das hat mir wirklich geholfen und ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende genossen.

Auch hier war die Handlung wieder nachvollziehbar und interessant. Die Charaktere waren anders als in den Märchen, aber dennoch gab es einen hohen Wiedererkennungswert. Auch ist mir aufgefallen, dass dieses Format einen deutliche Schwerpunkt auf die Ereignisse vor den Märchen legt. Der Inhalt der Märchen spielt dann erst am Ende eine Rolle. Das mag ich ganz gerne.

Das hier die gleiche Sprecherin wie in Band eins eingesetzt wurde hat mich anfangs etwas irritiert, denn so fiel es mir schwerer die Charaktere neu zu definieren. Aber das hat sich schnell gelegt.

Insgesamt hat mir diese Geschichte deutlich besser gefallen als der erste Teil der Reihe. Langsam fange ich an die Überstrukturen zu verstehen und sehe, dass nicht jeder Bösewicht wirklich so böse ist, wie die Märchen einen glauben machen wollen.

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