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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2024

Band 4 der neunten Staffel mit einigen Überraschungen

Buffy The Vampire Slayer (Staffel 9)
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Mitten aus einem Kampf mit einer sehr starken Zompirin, wird Buffy unfreiwillig herausteleportiert – von Illyria, die sie um Hilfe bittet.

Dawn ist krank, und fällt schließlich in eine Art Koma, im Krankenhaus ...

Mitten aus einem Kampf mit einer sehr starken Zompirin, wird Buffy unfreiwillig herausteleportiert – von Illyria, die sie um Hilfe bittet.

Dawn ist krank, und fällt schließlich in eine Art Koma, im Krankenhaus ist man ratlos.

Nach Wolfram und Hart nun auch noch Illyria, wer wird wohl noch vom Angelensemble auftauchen? Billy, der Jungjäger aus dem letzten Band wohnt nun bei Buffy und geht mit ihr auf die Jagd nach den Zompiren, dass sie plötzlich aus dem Kampf verschwindet, bringt ihn in große Gefahr. Eine Überraschung haben dagegen die Mitbewohnerin Buffys und die zurückkehrende Willow auf Lager. Man sieht, es bleibt spannend und ist nie vorhersehbar.

Neben der Covergalerie gibt es dieses Mal auch Sketchbookauszüge – gefällt mir!

Auch Band 4 der neunten Staffel hat mich komplett überzeugt.

Veröffentlicht am 12.02.2024

Teilweise überraschend

Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
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Ein sechzehnjähriges Mädchen wird tot aufgefunden, an ihr finden sich mehrere verschiedene DNA-Spuren, auch die eines abgelehnten Asylbewerbers. Da dieser nicht gefunden werden kann, gibt Oliver von Bodenstein ...

Ein sechzehnjähriges Mädchen wird tot aufgefunden, an ihr finden sich mehrere verschiedene DNA-Spuren, auch die eines abgelehnten Asylbewerbers. Da dieser nicht gefunden werden kann, gibt Oliver von Bodenstein eine Suchmeldung heraus, und tritt, obwohl der Mann zunächst nur als Zeuge gesucht wird, eine Lawine los – man hätte es ahnen können.

Nicht ahnen konnte man, dass man zusätzlich in ein Wespennest gestochen hat, das letztlich das Team ganz persönlich trifft.

Der elfte Band der Reihe nimmt wieder einmal ein aktuelles Thema auf, doch dabei bleibt es nicht, obwohl zum Teil doch, aber es sind vor allem juristische Problematiken, die letztlich im Mittelpunkt stehen, was auch recht früh schon inhaltlich thematisiert wird, auch wenn man zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit den kompletten Auswirkungen rechnen kann. Dennoch, einiges kann man als Leser:in ahnen, wenn auch wohl nicht die ganze Brisanz. Die Autorin schaut dabei in gesellschaftliche Abgründe, ich persönlich hätte mir ein deutlicheres Statement gewünscht. So hatte ich, wie bereits im siebten Band, in dem es u. a. um Transplantationen ging, stellenweise ein ungutes Gefühl.

Da ich selbst Mutter bin, ging mir die Trauer, die Gedanken und Gefühle der Familie des toten Mädchens besonders nahe. Hier ist es der Autorin gut gelungen, mich emotional zu packen. Sehr gut nachvollziehen kann ich auch die Empfindungen des Teams um Oliver von Bodenstein und Pia Sander, nachdem es eine schockierende Entdeckung machen muss.

Die Geschichte nimmt einen Verlauf, den ich so nicht erwartet hatte, im Grunde splittet sie sich auf. Ein Teil erhält letztlich eine in meinen Augen recht banale Auflösung, die mich ein bisschen enttäuscht hat, auch wenn sie nicht unlogisch ist, während ein anderer Teil für mich etwas zu langgezogen wird.

Der elfte Band der Reihe ist in meinen Augen nicht der beste, hat mir aber dennoch spannende Lesestunden beschert. Die Thematik ist aktuell, der Verlauf der Geschichte zum Teil vorhersehbar, zum Teil aber auch unerwartet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Krimifreunde.

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Veröffentlicht am 11.02.2024

Hat mir sehr gut gefallen

Buffy The Vampire Slayer (Staffel 9)
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Kennedy bietet Buffy einen Job an, sie hat eine Firma gegründet, die Bodyguards stellt. Doch ob das der richtige Job für Buffy ist?

In einer zweiten Geschichte lernen wir Billy, den Vampirjäger kennen, ...

Kennedy bietet Buffy einen Job an, sie hat eine Firma gegründet, die Bodyguards stellt. Doch ob das der richtige Job für Buffy ist?

In einer zweiten Geschichte lernen wir Billy, den Vampirjäger kennen, der zunächst so gar nicht in das Bild eines Vampirjägers passt, aber mit Mut und Willen punktet.

Dieser Band hat mich überrascht, denn ein Feind aus der Angel-Serie taucht auf, Wolfram und Hart, und mischt sich direkt gewaltig in Buffys ersten Bodyguard-Job ein. Mir hat das richtig Spaß gemacht und ich bin jetzt noch mehr gespannt, was uns in den weiteren Bänden erwarten wird.

Natürlich gibt es auch in diesem Band wieder eine sehenswerte Covergalerie.

Band 3 der neunten Staffel hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 08.02.2024

Ziemlich abgefahren

Ein ko(s)mischer Auftrag
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Eigentlich will der Privatdetektiv Thomas Lohbeck sich gerade umbringen, doch dann erhält er einen Auftrag, dem er sich nicht verweigern kann. Dafür sorgt schon der sprechende Teddybär, der vor ihm steht.

Patrick ...

Eigentlich will der Privatdetektiv Thomas Lohbeck sich gerade umbringen, doch dann erhält er einen Auftrag, dem er sich nicht verweigern kann. Dafür sorgt schon der sprechende Teddybär, der vor ihm steht.

Patrick von Wantoch hat sich offenbar dem skurrilen und abgefahrenen Genremix verschrieben. Ich weiß gar nicht, in welche Kategorie ich diesen Roman einsortieren sollte. Ein bisschen Crime noir, ein bisschen Fantasy, ein bisschen Horror und ein gut Teil Science-Fiction ergibt jedenfalls einen Roman, auf den man sich einlassen muss, damit er einen gut unterhalten kann, und das ist nicht immer einfach, vor allem, wenn er hin und wieder ziemlich derbe wird. Kennt jemand den Film „Ted“? An ihn musste ich bei Bo Bär, dem Teddy-Protagonisten direkt denken. Ähnlichkeiten gibt es einige. Apropos Film: Der Roman bietet einige popkulturelle Anspielungen, nicht nur aus dem Film-, sondern auch aus dem Serien- und Musikbereich. So ist Bo ein großer Fan des „King of Pop“, Thomas dafür einer des „King of Rock 'n' Roll“.

Nicht nur Bo ist ein sehr skurriler Charakter, neben Thomas, der noch am normalsten ist, schließt sich dem Team noch der „Infomann“ Werner, der sich als Prepper einen Bunker unter einer Bibliothek eingerichtet hat, und der „Waffenmann“ Harald, der ein früherer Polizeikollege Thomas' ist, und wirklich alles beschaffen kann, an. Der ko(s)mische Auftrag des Teams ist übrigens nichts anderes als die Rettung der Welt, wie sie vom tatsächlichen Auftraggeber nach einer Reise mit einem Raumschiff ans andere Ende des Universums erfahren. Und auch dort, wird es ziemlich skurril.

Ob die Rettung der Welt gelingt, verrate ich hier natürlich nicht. Es gibt auf jeden Fall ein passendes Ende, und bis dahin geht es sehr actionreich und teilweise recht blutig zu. Und es wird nebenbei eine der bekanntesten Fragen der Welt beantwortet.

„Ein ko(s)mischer Auftrag“ ist ein ziemlich abgefahrener Genremix, dessen Titel perfekt passt. Mich hat der Roman gut unterhalten, mit seinem skurrilen Geschehen und ebensolchen Charakteren. Gut haben mir auch die vielen popkulturellen Referenzen gefallen. Ich werde sicher weitere Romane des Autors lesen, einer liegt bereits auf meinem Reader.

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Langweiliger Krimi mit einer nervtötenden Liebesgeschichte

Ohrenzeugen
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Der Hohenloher Bauer und Kaninchenzüchter Rudolf Weidner wird im Angesicht seiner viel prämierten Tiere mit einer Axt erschlagen. Kommissar Heiko Wüst ermittelt mit seiner Kollegin Lisa Luft.

Der Kriminalroman ...

Der Hohenloher Bauer und Kaninchenzüchter Rudolf Weidner wird im Angesicht seiner viel prämierten Tiere mit einer Axt erschlagen. Kommissar Heiko Wüst ermittelt mit seiner Kollegin Lisa Luft.

Der Kriminalroman spielt in Crailsheim, und da ich nicht weit davon aufgewachsen bin, hatte er mich vor einigen Jahren interessiert, nun habe ich ihn endlich gelesen. Heimatgefühle haben sich dabei leider nur bedingt eingestellt, lediglich der Dialekt, in dem die viele der Dialoge geschrieben sind, hat bei mir angeschlagen. Der könnte allerdings auf jene abschreckend wirken, die ihn nicht kennen, aber ich denke, der Roman lässt sich dennoch verstehen. Auch, weil Lisa Luft erst kürzlich von jenseits der Main-Linie zugezogen ist, und auch nichts versteht, so dass Heiko öfter mal für sie übersetzen muss. Das wirkt leider von Anfang an fragwürdig, denn sprachlich so schlecht kann man gar nicht aufgestellt sein, wie Lisa, die immerhin schon ein paar Monate mit den Leuten dort zu tun hat, und trotzdem wirklich gar nichts versteht. Das mag am Anfang vielleicht noch witzig sein, wird im Laufe des Romans aber immer nervtötender.

Aber, was soll's. Viel nervtötender ist es, dass man von Krimi hier kaum sprechen kann. Klar, es gibt einen Fall, und der wird am Ende auch aufgelöst, spielt aber im Grunde eher eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die „Gefühle“, die Heiko für Lisa hat, und fast noch mehr im Zentrum stehen seine Vorurteile, die er gegenüber Frauen hat, die sind nämlich oft zickig, und haben komische Vorlieben. Aber auch über Lisas Gedanken musste ich oft den Kopf schütteln. Beide finden den jeweils anderen ständig „putzig“ und „süß“, manches soll vielleicht auch witzig sein, kam bei mir aber nicht so an. Zwischendurch musste ich mal schauen, aus welchem Jahr der Roman stammt, 2011, kaum zu glauben.

Leider habe ich mich immer mehr über diesen Roman geärgert. Warum ich ihn trotzdem zu Ende gelesen habe, weiß ich nicht so genau, wegen Hohenlohe wahrscheinlich. Immerhin ist die Auflösung einigermaßen okay.

Der Roman ist der erste Band einer Reihe, für mich wird er der letzte gewesen sein. Ich habe leider keine Freude an ihm gehabt, allenfalls der Hohenloher Dialekt, der in manchen Dialogen zum Ausdruck kam, hat mich ein bisschen in Erinnerungen schwelgen lassen. Ansonsten kann ich „Ohrenzeugen“ leider gar nicht empfehlen.

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