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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Dieser Thriller hat mich überzeugt

Ein dunkles Versteck
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Isabell wird von einem Mann gestalkt. Normalerweise hat sie keine Furcht, doch selbst in ihrer eigenen Wohnung verspürt sie Unbehagen. Ihr Partner ist zudem geschäftlich abwesend. Als sie ein Armband vor ...

Isabell wird von einem Mann gestalkt. Normalerweise hat sie keine Furcht, doch selbst in ihrer eigenen Wohnung verspürt sie Unbehagen. Ihr Partner ist zudem geschäftlich abwesend. Als sie ein Armband vor ihrer Tür findet, informiert sie die Polizei. Diese kann jedoch nichts unternehmen.
Gleichzeitig wird das Freiburger Kommissariat mit einer grausam zugerichteten Leiche konfrontiert, und als eine Frau als vermisst gemeldet wird, läuft ihnen die Zeit davon, da sie befürchten, dass es zu weiteren Verbrechen kommen könnte.

Die Spannung ist sofort da und zieht sich durch große Teile der Geschichte.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven. Einerseits begleitet man Isabell, die sich in ernsthafter Gefahr befindet. Andererseits verfolgt man die Ermittlungen von Kommissarin Evelyn Holm und ihrem Team, die vor einer großen Herausforderung stehen. Zusätzlich sorgt die Perspektive einer gefangenen Frau für eine Beklemmung, die mich in Atem hielt.
Die Ermittlungsarbeit ist interessant geschildert und gibt gute Einblicke in die Polizeiarbeit. Im Mittelteil lässt die Spannung jedoch etwas nach.
Die neue Kollegin Dorothea wirkt auf mich unsympathisch und schwer zugänglich. Gleichzeitig weckt genau das mein Interesse, denn es scheint, als ob ihre Geschichte in einer Fortsetzung ausführlicher behandelt wird.

Fazit: Das Finale ist ein echtes Highlight und setzt dem Ganzen die Krone auf. Die Wendungen sind überraschend und gut durchdacht.
Dieser Thriller überzeugt mit starken Perspektivwechseln und einem unerwarteten Ende. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Tolles Setting

REM
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Annika erinnert sich daran, dass ihr Vater ihr in ihrer Kindheit sagte, sie solle nicht einschlafen. Trotzdem fiel sie in den Schlaf, und ihr Vater starb. Sie wächst bei einer Adoptivfamilie mit Nico auf. ...

Annika erinnert sich daran, dass ihr Vater ihr in ihrer Kindheit sagte, sie solle nicht einschlafen. Trotzdem fiel sie in den Schlaf, und ihr Vater starb. Sie wächst bei einer Adoptivfamilie mit Nico auf. Nacht für Nacht plagen sie Albträume, und ihre Furcht davor ist ständig präsent.

Das Buch beginnt gleich spannend und nimmt mich mit auf eine Reise durch die Vergangenheit und Traumwelten.
Besonders gelungen ist das Setting eines verlassenen Hotels. Die Autoren beschreiben diesen Ort so anschaulich, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Dies sorgt ab und zu für Gänsehaut. Immer wieder entstehen Momente, die unheimlich wirken und Spannung erzeugen. Gleichzeitig geschieht ständig etwas Neues, sodass es nie langweilig wird.
Die Erzählung ist kein traditioneller Thriller und nimmt am Ende eine Richtung ein, die an Science-Fiction erinnert. Das ist spannend gestaltet, auch wenn ich mir persönlich mehr Grusel gewünscht hätte, da der Horroraspekt manchmal etwas zu kurz kommt.
Dennoch bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam. Die ungewöhnliche Mischung aus Thriller, Träumen und übernatürlichen Elementen sorgt für eine besondere Leseerfahrung.

Fazit: Es ist ein spannendes und originelles Buch, das durch seine besondere Atmosphäre und seine ungewöhnliche Handlung überzeugt. Wer sich darauf einlässt und keinen reinen Thriller oder viel Horror erwartet, wird hier gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein Thriller, ganz nach meinem Geschmack

Das Gehöft
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Mit ihren Freunden plant die Biologin Laura, einen Hof auf einer abgelegenen Hallig in der Nordsee zu bewirtschaften. Zunächst sind alle begeistert, doch bald ist vom Paradies nichts mehr zu spüren.
Laras ...

Mit ihren Freunden plant die Biologin Laura, einen Hof auf einer abgelegenen Hallig in der Nordsee zu bewirtschaften. Zunächst sind alle begeistert, doch bald ist vom Paradies nichts mehr zu spüren.
Laras Bruder verschwindet spurlos und es scheint, dass sie doch nicht die Einzigen auf der Insel sind, wie sie angenommen hatten. Eine Rückkehr aufs Festland wird unmöglich, da eine Sturmflut droht.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ließ mich nicht mehr los. Die Spannung ist sofort spürbar und wächst im Verlauf der Erzählung stetig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Atmosphäre bleibt durchweg düster und bedrückend. Eine kleine Gruppe von Freunden befindet sich auf einer Insel, umgeben vom Meer.
Auf der Hallig ist es zunächst ruhig, fast idyllisch, doch schnell wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Versuche, die Insel zu verlassen, scheitern an den gefährlichen Prielen.
Lara weiß irgendwann selbst nicht mehr, wem sie noch Vertrauen schenken kann. Auch wenn ich nicht alle ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte, hat das meinen Lesegenuss nicht beeinträchtigt.

Fazit: Besonders beeindruckend ist, wie der Autor die Stimmung einfängt. Eingeschlossen auf einer Hallig ohne echte Fluchtmöglichkeit, entsteht ein Gefühl der Bedrohung. Von Idylle ist hier keine Spur. Das Motiv und der Täter bleiben lange im Dunkeln, was die Spannung konstant hochhält. Ich hatte zwar zwischenzeitlich eine Vermutung, war mir aber nie sicher.
Es handelt sich um einen äußerst spannenden und fesselnden Thriller, der mich begeistert hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Our Last Resort - Teilst du dein Zimmer mit einem Mörder?
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Die Geschwister Frida und Gabriel verbringen ihren Urlaub in einem Luxus-Resort. Sie genießen ihre Zeit, bis eine junge Frau tot aufgefunden wird. Schneller als gedacht gerät Gabriel in Verdacht, da er ...

Die Geschwister Frida und Gabriel verbringen ihren Urlaub in einem Luxus-Resort. Sie genießen ihre Zeit, bis eine junge Frau tot aufgefunden wird. Schneller als gedacht gerät Gabriel in Verdacht, da er bereits wegen des Mordes an seiner Frau unter Beschuss stand. Trotzdem ist Frida fest von seiner Unschuld überzeugt. Hat sie möglicherweise falsch über ihren Bruder gedacht?

Dieses Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der heutigen Zeit begleiten wir Frida und Gabriel, die eigentlich einen erholsamen Urlaub verbringen möchten. Dann wird dieser durch den Tod einer Frau überschattet. Dennoch blieb dieser Handlungsstrang für mich eher ruhig und stellenweise etwas langatmig.
Deutlich intensiver und bewegender ist der Blick in die Vergangenheit. Hier bekommen wir Einblicke in die Kindheit und das Aufwachsen von Frida und Gabriel. Diese Phase ist alles andere als sorglos. Sie wachsen unter schwierigen Bedingungen auf und erleben eine Kindheit, die von Einschränkungen und mangelnder Freiheit gekennzeichnet ist. Dieser Abschnitt der Erzählung hat mich emotional tief berührt und teilweise sogar erschüttert.
Im Gegensatz dazu konnte mich die Gegenwartshandlung nicht in gleichem Maße fesseln. Die Spannung, die ich bei einem Thriller erwarte, blieb für mich weitgehend aus. Zwar steuert die Geschichte auf eine Wendung zu, doch diese Entwicklung war für mich recht früh erkennbar und konnte daher keine große Überraschung mehr bieten.

Fazit: Insgesamt hat mir vor allem der Teil in der Vergangenheit gefallen, da er deutlich mehr Tiefe und emotionale Wirkung hatte. Die Gegenwart konnte dieses Niveau für mich nicht halten. Für mich fühlt sich das Buch eher wie einen Roman an als wie einen klassischen Thriller.
Von mir gibt es 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Ein warmherziger Roman

Sieben Sommer ohne dich
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Emery ließ vor sieben Jahren die malerische Insel Summerset hinter sich, nachdem ein dramatisches Ereignis sie heftig getroffen hatte. Doch auch an ihrem neuen Ort erlebt sie eine schmerzhafte Enttäuschung ...

Emery ließ vor sieben Jahren die malerische Insel Summerset hinter sich, nachdem ein dramatisches Ereignis sie heftig getroffen hatte. Doch auch an ihrem neuen Ort erlebt sie eine schmerzhafte Enttäuschung und kehrt wieder zurück. Dort wird sie nicht gerade herzlich empfangen. Bei ihrer Rückkehr trifft sie auf Cole und erkennt, dass ihre Gefühle für ihn nach wie vor sehr intensiv sind.

Es ist eine gefühlvolle und zugleich spannende Geschichte über die Vergangenheit und zweite Chancen. Emery kommt nach sieben Jahren wieder und schnell wird deutlich, dass die damaligen Ereignisse nicht nur sie, sondern auch ihren Freundeskreis bis heute belasten.
Besonders spannend ist, wie Emery beginnt, den damaligen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten, die ans Licht kommen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, und offenbart, was damals wirklich geschah und inwiefern all diese Erfahrungen jeden Einzelnen geprägt haben.
Auch ihre Verbindung zu ihrer früheren Freundin Wren ist zu Beginn angespannt. Emery hat jedoch den starken Wunsch, ihr zu helfen.

Fazit: Mich haben der Roman durch die warmherzige Atmosphäre und das Setting überzeugt. Dazu tragen auch die Themen wie Freundschaft, Vergebung und Liebe bei, die sich durch die gesamte Handlung ziehen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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