Cover-Bild Das Gehöft
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 26.03.2026
  • ISBN: 9783423221573
Leo Brandt

Das Gehöft

Dieser Ort lässt dich nicht gehen. Thriller | Nervenaufreibender Psychothrill mit bedrohlichem Setting

»Das Paradies hatte sich innerhalb weniger Tage in eine Hölle verwandelt.«

Ein kleines Team um die Biologin Lara hat ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog gekauft, um es ökologisch zu bewirtschaften. Doch bald nach der Ankunft geschehen seltsame Dinge. Laras Bruder Malte verschwindet spurlos, kurz darauf reißt die Funkverbindung ab. Die Gruppe ist von der Außenwelt abgeschnitten; ein Entkommen ist wegen der gefährlichen Strömung in einem Priel unmöglich. Lara ist sich sicher, dass sie nicht allein auf der Insel sind. Zugleich verdichten sich Hinweise, dass ihr Lebensgefährte Henry etwas mit dem Verschwinden von Malte zu tun hat. Werden sie von einem Unbekannten verfolgt oder besitzt Henry eine dunkle, gewalttätige Seite? Als eine weitere Person verschwindet, eskaliert die Situation ...

Ein außergewöhnliches Setting in der Nordsee: Die sturmumtoste Hallig macht jedes Entkommen unmöglich

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Toxische Männlichkeit

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Mit "Das Gehöft - Dieser Ort lässt dich nicht gehen" liegt ein Nordsee-Thriller des Autors Leo Brandt vor. Dies ist das erste Buch, dass unter seinen richtigen Namen erscheint, frühere Veröffentlichungen ...

Mit "Das Gehöft - Dieser Ort lässt dich nicht gehen" liegt ein Nordsee-Thriller des Autors Leo Brandt vor. Dies ist das erste Buch, dass unter seinen richtigen Namen erscheint, frühere Veröffentlichungen erschienen unter einem Pseudonym. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die Biologin Lara, ihr Partner Henry, ihr Bruder Malte, ein befreundetes Pärchen und ein Mitarbeiter. dem eine dunkle Aura umgibt und dessen Frau verschwunden ist. Die Gruppe zieht auf die fiktive Hallig Weesteroog um sich dort niederzulassen und zu arbeiten, doch schnell verwandelt sich dieser Ort in ein Gefängnis und Lara muss um ihr Überleben kämpfen. Wem kann sie vertrauen und wem nicht? Der Thriller wird sehr spannend und lebendig erzählt und es fällt schwer, sich seiner Stimmung zu entziehen. Zentrale gesellschaftliche Themen wie "Toxische Männlichkeit" werden sichtbar und klar behandelt. Gelesen wird das Hörbuch von Tim Gössler, dem es sehr gut gelingt die Hörer*innen zu fesseln und neugierig auf das Geschehen zu machen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Unterhaltsam, aber mit Längen

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Als Thriller angekündigt, bin ich mit einer gewissen Erwartung in Das Gehöft von Leo Brandt gestartet. Ganz erfüllt hat das Buch diese Erwartung für mich allerdings nicht – auch wenn die Grundidee durchaus ...

Als Thriller angekündigt, bin ich mit einer gewissen Erwartung in Das Gehöft von Leo Brandt gestartet. Ganz erfüllt hat das Buch diese Erwartung für mich allerdings nicht – auch wenn die Grundidee durchaus spannend ist.
Im Mittelpunkt steht Lara, die Hamburg verlässt und auf eine kleine Hallig bei Pellworm zieht. Dort kauft sie ein Gehöft, um gemeinsam mit ihrem Freund Henry, ihrem Bruder Malte und einem befreundeten Paar ein ökologisches Projekt aufzubauen. Doch dann verschwindet Malte in einer stürmischen Nacht spurlos. Lara fühlt sich zunehmend beobachtet, seltsame Dinge passieren – und von der Hallig kommt sie ohne Boot nicht mehr weg. Ein unheimlicher Fremder taucht auf, und irgendwann gerät sogar Henry in Verdacht.
Die Atmosphäre ist dabei sehr dicht: Sturm, Dunkelheit und die raue Landschaft prägen die Geschichte und vermitteln gut das Gefühl von Isolation. Gleichzeitig entwickelt sich die Handlung deutlich ruhiger als erwartet. Es gibt zwar immer wieder spannende Momente, insgesamt hat der Roman für mich aber auch einige Längen.
Im Verlauf hatte ich stellenweise sogar den Eindruck, dass sich bestimmte Situationen fast ein wenig wiederholen: Es ist wieder stürmisch, wieder dunkel und wieder gefährlich, Lara ist orientierungslos oder begibt sich in riskante Situationen, die mir teilweise nicht ganz logisch erschienen. Das wirkte auf mich gelegentlich sogar leicht unfreiwillig komisch. Gleichzeitig passt genau dieses Verhalten aber auch zum Setting – zur Unsicherheit, zur Isolation und zu den extremen Bedingungen auf der Hallig – und wirkt deshalb im Grundgedanken durchaus realistisch.
Mit der Hauptfigur Lara bin ich persönlich nicht ganz warm geworden. Einerseits wirkt sie forsch und direkt, andererseits fehlt ihr in manchen Momenten die nötige Durchsetzungskraft. Dadurch blieb ich emotional etwas auf Distanz.
Sehr gut gefallen hat mir dagegen die Sprecherstimme des Hörbuchs. Das Lesetempo ist angenehm und gut hörbar. Ein wenig schwierig wurde es für mich nur dann, wenn der Sprecher Frauenstimmen im Dialog nachgeahmt hat – das wirkte teilweise etwas übertrieben. Insgesamt ist das Hörbuch aber sehr solide gelesen.
Eine interessante Idee, eine starke Atmosphäre und ein sehr besonderes Setting – als Thriller hätte ich mir allerdings mehr Spannung gewünscht.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Nervtötend statt nervenaufreibend

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Unter dem Namen Leo Brandt wechselt der Autor Richard Brandes vom Krimi- ins Thriller-Genre. Zu den Krimis habe ich immer wieder positive Resonanz mitbekommen. Das hat mich neugierig gemacht, und so habe ...

Unter dem Namen Leo Brandt wechselt der Autor Richard Brandes vom Krimi- ins Thriller-Genre. Zu den Krimis habe ich immer wieder positive Resonanz mitbekommen. Das hat mich neugierig gemacht, und so habe ich das Thriller-Debüt DAS GEHÖFT sofort auf meine Leseliste gesetzt. In diesem Fall haben sich meine Erwartungen aber leider nicht erfüllt.
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Darum geht’s: Die Biologin Lara zieht mit ihrem Freund, ihrem Bruder und einem befreundeten Pärchen auf die Hallig Westeroog. Kaum dort angekommen, verschwindet Laras Bruder und es geschehen weitere seltsame Dinge…
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Was ich mochte, war das Setting. Eine einsame und sturmumwehte Hallig – in Verbindung mit einer spannenden Story kann das zum Selbstläufer werden. Leider kam es hier aber anders. Der Verlag kündigt das Buch als nervenaufreibenden Thriller an. Hm, ich habe ihn leider in zunehmendem Maße als nervtötend empfunden. Das liegt vor allem an den Charakteren und ihren Handlungsweisen. Es geht hier um Erwachsene, die mir allerdings eher vorkamen wie tiefpubertäre Jugendliche. Vor allem Protagonistin Lara hat mich zunehmend auf die Palme gebracht. Ihre Stimmungen und Gedankengänge habe ich als extrem sprunghaft und naiv empfunden. Anfangs habe ich noch wohlwollend ein Auge zugedrückt. Als es aber munter so weiterging, konnte ich einfach nur noch den Kopf schütteln. Für mich war das einfach unlogisch und nicht nachzuvollziehen. Auch die Dialoge habe ich als sehr gestelzt und künstlich empfunden. Das war für mich einfach nicht schön zu lesen. Die Spannungselemente fand ich für die letztendliche Auflösung überdramatisch.
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Fazit: Das Setting, die Grundstimmung und die Atmosphäre haben mir generell gefallen. Mit dem Rest konnte ich persönlich leider nichts anfangen. Wie immer gilt: Wenn euch das Buch interessiert, solltet ihr euch natürlich eure eigene Meinung bilden.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Leider ein Flop

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Inhalt
Lara kauft mit Lebensgefährte Henry, ihrem Bruder Malte und zwei Freunden ein Gehöft auf der Hallig Westeroog. Dort sind sie abgeschieden vom Rest der Welt. Bei ihrer Ankunft scheint alles so zu ...

Inhalt
Lara kauft mit Lebensgefährte Henry, ihrem Bruder Malte und zwei Freunden ein Gehöft auf der Hallig Westeroog. Dort sind sie abgeschieden vom Rest der Welt. Bei ihrer Ankunft scheint alles so zu sein, wie sie es sich erträumt haben, doch nur kurze Zeit später verschwindet Malte spurlos. Dann glaubt Lara, einen Fremden auf der Hallig gesehen zu haben und auch Henry benimmt sich zusehends seltsamer. Bis plötzlich noch jemand verschwindet und die Situation eskaliert.

Eigene Meinung
Puuuuh. Der Schreibstil war viel zu einfach und sensationsheischend. Die Dialoge waren zu platt und gestelzt und überhaupt nicht natürlich, locker leicht. Das hat das lesen super anstrengend gestaltet.

Aus einer ganz normalen Situation wird rasend schnell, ohne Ankündigung plötzlich eine brisante und aggressive Lage. Das passiert andauernd. Ständig fühlt sich irgendjemand unglaublich schnell angegriffen und rastet aber dann auch direkt aus. Das passiert viel zu oft und lässt einen nur noch die Augen verdrehen.

Angeblich sind sie alle ach so toll miteinander befreundet, davon merkt man aber leider überhaupt nichts. Alles wirkt total oberflächlich.
Es passieren auch ständig so komische Sachen wie, dass Henry unglaublich abfällig über Laras autistischen Bruder Malte redet und sie lässt es ihm durchgehen. Schlimmer noch, sie entschuldigt sein Verhalten sogar. Für mich war das komplett unverständlich. Zumal die fünf schon vor dem Umzug testweise zusammengewohnt haben. Das merkt man aber gar nicht. Eher scheint es, als müssten Fremde plötzlich unter einem Dach leben.

Unnötige Abstecher in die Ökologie der Insel konnten leider nicht einmal ansatzweise Atmosphäre aufbauen, dabei war hier so unglaublich viel Potential.
Es hilft dabei auch nicht, dass in den wenigen Tagen mehrmals große Stürme angekündigt werden, die Insel sogar überflutet wird und die Protagonisten sich TROTZDEM ins freie begeben, um dann festzustellen, dass es ja eine lebensbedrohliche Situation ist, auf die sie überhaupt nicht vorbereitet sind. Ach ne.

Hauptfigur Lara dramatisiert auch immer direkt alles. Sie zieht bei jeder sich bietenden Gelegenheit voreilige Schlüsse und geht NATÜRLICH immer direkt vom schlimmsten aus. Wenn's nach ihr gehen würde, wären sofort am Anfang schon mehrere Menschen gestorben. In dieser dramatischen Hektik, die sie dann an den Tag legte, ging die Handlung ein wenig unter, so dass man sich anstrengen musste, zu folgen. Ich kam bei ihren wirren und oft unlogischen Gedankengängen gar nicht mehr hinterher.

Was bei ihr und den anderen ebenfalls nicht gepasst hat, war das Verhalten nachdem Malte verschwunden ist. Es wurde ein bisschen gesucht und schon Stunden später geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Bis irgendjemandem plötzlich wieder einfällt, dass Malte verschwunden ist und Lara wieder in unglaublich tiefe Trauer stürzt. Heeeee...

Leider hat man im Laufe der Geschichte eine Ahnung, wie das ganze enden wird und man wird traurigerweise dahingehend auch nicht überrascht.

Fazit
Eine vorhersehbare Story, die viel zu viel erzwungene Dramatik beinhaltet und dadurch lächerlich wirkt. Ich konnte die Geschichte und auch die Figuren nicht ernst nehmen. Das war leider nichts.