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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2022

Ein Krimi an der Nordsee ist auch spannend...

Akte Nordsee - Am dunklen Wasser
4

Am dunklen Wasser ist eine neue Reihe von Eva Almstädt, deren Bücher mit Pia Korrtiki ich schon fast alle verschlungen habe. Hier gehören die Protagonisten jedoch nicht zur Polizei sondern sind Anwältin ...

Am dunklen Wasser ist eine neue Reihe von Eva Almstädt, deren Bücher mit Pia Korrtiki ich schon fast alle verschlungen habe. Hier gehören die Protagonisten jedoch nicht zur Polizei sondern sind Anwältin und Journalist.
Nachdem Anwältin Fentje einen desorientierten und leicht verletzten Mann auf ihrer Schafweide findet, beginnt schon das Abenteuer. Gemeinsam stoßen sie auf die Leiche seiner Freundin, die sich scheinbar im Garten erhängt hat. Als sich herausstellt, dass es sich um Mord handelt, hat Fentje gleich einen neuen Mandanten, da für die Polizei eine Beziehungstat feststeht. Auch Journalist Niklas stößt dazu und gemeinsam versuchen sie, den Mord aufzuklären, als zusätzlich noch zwei Schülerinnen vom nahegelegenen Internat verschwinden. Zufällig hat die Tote dort als Lehrerin gearbeitet...
Fentje und Niklas erleben bei ihrer gemeinsamen Recherche einige Abenteuer, mal mehr und mal weniger gefährlich. Aber immer spannend zu lesen und lange Zeit weit weg von der Aufklärung. Im Gegenteil - es kommt sogar noch ein Todesfall hinzu, der vielleicht sogar mit allem im Zusammenhang steht.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wenn ich auch am Anfang erstmal mit den Protagonisten warm werden musste. Ich freue mich auf weitere spannende Fälle mit Fentje und Niklas, in denen sie dann hoffentlich lockerer miteinander umgehen.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Spannend bis zum Schluss

Windbruch
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Wenn man so wie ich schon spätere Bände dieser Serie gelesen hat, ist dieser erste Band doch eher ungewöhnlich. Hauptperson ist hier der vor vielen Jahren nach New York gezogene Maarten Sieverts, der sich ...

Wenn man so wie ich schon spätere Bände dieser Serie gelesen hat, ist dieser erste Band doch eher ungewöhnlich. Hauptperson ist hier der vor vielen Jahren nach New York gezogene Maarten Sieverts, der sich von seiner Assistentin dazu überreden lässt, zur Hochzeit seiner Cousine nach Ostfriesland zu reisen. Dort angekommen, bittet ihn sein Jugendfreund um Hilfe, der bei seiner Arbeit auf Ungereimtheiten gestoßen ist. Im Laufe der sehr flüssig und gut geschriebenen Geschichte gibt es einige Todesfälle, deren Ursache bzw. Täter nicht so ganz offensichtlich sind. Bei knapp der Hälfte des Buches kommen dann endlich Büttner und Hasenkrug ins Spiel, die dann fleißig von Maarten und seiner Assistentin unterstützt werden. Für die Aufklärung aller hier vorkommenden Taten muss man sich als Leser aber fast bis ganz zum Schluss gedulden, was das Buch für mich besonders spannend gemacht hat!

Sehr gut gefallen hat mir auch die Schilderung mancher ostfriesischen Bräuche und der Dialekt, verbunden mit der herrlich trockenen friesischen Art. Dafür kam das Privatleben von Hauptkommissar Büttner gar nicht vor. Das kommt wohl erst in den nächsten Bänden. Es lohnt sich auf jeden Fall hier dran zu bleiben!

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Veröffentlicht am 17.05.2022

Spannender Küstenkrimi mit Humor

Küstenhuhn
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Dies ist nun schon der dritte Krimi rund um Hohwacht und Oke Oltmanns. Der mitunter etwas polterige Oke steht fast genau daneben, als der Hühnerbaron Bartelsen ermordet wird. Aber trotzdem weit und breit ...

Dies ist nun schon der dritte Krimi rund um Hohwacht und Oke Oltmanns. Der mitunter etwas polterige Oke steht fast genau daneben, als der Hühnerbaron Bartelsen ermordet wird. Aber trotzdem weit und breit kein Täter in Sicht, obwohl es genug Verdächtige gäbe, war Bartelsen doch nicht grad sonderlich beliebt. Aber Oke muss sich nebenbei auch noch um eine doppelt vermietete Ferienwohnung kümmern, in der dem treuen Leser die schon bekannte Familie Bachmann aus Hamburg ihren Urlaub verbringen wollte. Und dann gibt Wencke der ausgedienten Legehenne Marlene auch noch ein neues Heim in ihrem Imbiss. Nicht immer zur Freude ihres Mannes Jan. Dafür ist Marlene nun immer mit dabei, sei es als Orakel oder sogar als Maskottchen auf dem SUP-Board...

Dieser Krimi ist wieder sehr schön und flüssig geschrieben, mit Dialekten und Humor, so dass ich im Urlaub gar nicht wieder aufhören konnte und das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Vielen Dank an Patricia Brandt für diese amüsanten Stunden, in denen ich erst sehr spät auf den Täter kam.

Ich empfehle allen, diese Serie unbedingt zu lesen, am besten in der richtigen Reihenfolge, dann lernt man die Charaktere am besten kennen!

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Veröffentlicht am 03.05.2022

Dolce Vita und Mord in der Toskana

Flüssiges Gold
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Ich bin eigentlich mit wenig Erwartungen an das Hörbuch rangegangen und muss nun sagen, es hat mich wirklich sehr angenehm überrascht! Nicht nur war die Stimme von Frank Stöckle sehr angenehm und gut auf ...

Ich bin eigentlich mit wenig Erwartungen an das Hörbuch rangegangen und muss nun sagen, es hat mich wirklich sehr angenehm überrascht! Nicht nur war die Stimme von Frank Stöckle sehr angenehm und gut auf die Charaktere angepasst. Auch die Geschichte fand ich sehr gut aufgebaut. Ein kleines beschauliches Städtchen in der Toskana und plötzlich passiert ein Mordanschlag! Und dann kommt auch noch so eine arrogante Vice Questora aus Florenz und mischt sich ein... Aber so schlimm, wie es den Anschein hat, ist sie gar nicht und so ermitteln Luca und sie gemeinsam. Die Spannung baut sich immer mehr auf, Verdächtige gibt es auch (aber das Wort mit M nehmend wir hier nicht in den Mund). In den letzten Kapiteln kommt dann das spannende und rasante Finale, bei dem natürlich die Täter in die Falle gehen und das Städtchen wieder so beschaulich wie früher in der toskanischen Sonne liegt!

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. Kann es nur weiterempfehlen. Ab und zu lief mir glatt das Wasser im Munde zusammen, so herrlich hat Frank Stöckle die italienischen Speisen beschrieben. Und dazu stehts das gute toskanische Olivenöl! Aber vor allem bin ich gespannt auf den zweiten Teil, wie es im Privatleben von Luca weitergeht...

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Fulminantes Finale der Trilogie, die wohl (zum Glück) keine bleibt!

Bretonisch mit Herz
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Vorweg gleich mein dringlichster Appell: Lest die drei Bücher rund um Tereza in der richtigen Reihenfolge. Sie bauen aufeinander auf und man versteht so einiges besser!

Nachdem Tereza sich inzwischen ...

Vorweg gleich mein dringlichster Appell: Lest die drei Bücher rund um Tereza in der richtigen Reihenfolge. Sie bauen aufeinander auf und man versteht so einiges besser!

Nachdem Tereza sich inzwischen heimisch in ihrer Villa Wunderblau fühlt, macht ihr ein Unbekannter über einen dubiosen Anwalt das Häuschen streitig. Gleichzeitig veranstaltet Tereza ein Shakespeare-Festival, um ihre Finanzen aufzubessern. Durch ein altes Journal, welches sie findet und viele Mythen, die sich um Shakespeare ranken, nimmt das Buch rasch an Fahrt auf. Das Journal erzählt eine Geschichte in der Geschichte, die immer mehr mit der Bretagne verbunden scheint. Aber auch der Kapuzenmann, der sich seit Band 1 durch Terezas Leben bewegt, taucht hier wieder auf und jagt ihr einen Schrecken nach dem anderen ein.

Auch wenn ich sonst eher ungern Romane in Ich-Form lese, hat mich vor allem dieser dritte Teil gepackt. Die Geschichte wurde flüssig und sehr spannend erzählt. Mittlerweile kannte ich Tereza ja schon besser und konnte manche ihrer Handlungen zumindest nachvollziehen. Sehr gut haben mir auch die Gespräche zwischen ihr und Gabriel Mahon gefallen, wo immer wieder zwischen Sie und Du gewechselt wurde. Eine gewisse knisternde Spannung habe ich beim Lesen schon gemerkt...

Ich habe mich wieder sehr gerne in die schöne Bretagne entführen lassen und zwischendurch immer mal wieder im Internet nachgeschaut, wo die einzelnen Orte liegen und wie es dort aussieht. Die Bilder hatte ich beim Lesen dann schön im Hinterkopf.

Die Mythen rund um Shakespeare fand ich ebenfalls ganz interessant, obwohl ich nicht sehr vertraut mit ihm bin und noch nie etwas von ihm gelesen oder gesehen habe. Aber allein die Vorstellung, dass er heimlich in der Bretagne gelebt haben soll und dort die erste Fassung des Sommernachtstraums geschrieben haben soll - warum nicht?

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