Cover-Bild Stumm wie der Schnee
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Wolf Larsen"
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beTHRILLED
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.11.2025
  • ISBN: 9783751743419
Bernhard Stäber

Stumm wie der Schnee

Norwegen-Krimi
Silvester steht vor der Tür, und die norwegische Telemark liegt unter einer dicken Schneedecke. Der Privatdetektiv Wolf Larsen hat sich gut in seiner neuen Heimat Bø eingelebt und feiert zusammen mit seiner Mitbewohnerin Nora eine große Party zum Jahreswechsel. Auch ein neuer Auftrag steht an: Nora bittet Wolf, ihre Freundin Anita zu beschützen - denn die wird von einem Unbekannten bedroht. Gemeinsam mit seiner Partnerin, der Journalistin Sanna, versucht Wolf herauszufinden, wer dahintersteckt. Doch als sich die Ereignisse während der Silvesterparty überschlagen, wird Wolf klar: Der Stalker befindet sich im Haus - und schreckt auch nicht vor Mord zurück ...Der atmosphärische und spannende zweite Band der Norwegen-Krimi-Reihe von Bernhard Stäber um das ungleiche Ermittlerduo Wolf und Sanna. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Böse Silvesternacht

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Bernhard Stäber gelingt mit "Stumm wie der Schnee" ein atmosphärischer und packender zweiter Band seiner Norwegen-Krimi-Reihe. Der Privatdetektiv Wolf Larsen und seine Partnerin, die Journalistin Sanna, ...

Bernhard Stäber gelingt mit "Stumm wie der Schnee" ein atmosphärischer und packender zweiter Band seiner Norwegen-Krimi-Reihe. Der Privatdetektiv Wolf Larsen und seine Partnerin, die Journalistin Sanna, ermitteln diesmal inmitten der malerischen, aber auch bedrohlich verschneiten Telemark zur Silvesternacht. Wer schon den ersten Teil "Kalt wie die Nacht" gelesen hat, kennt die Protagonisten mit ihren Eigenheiten schon. Ein paar recht seltsame Gestalten aber nicht unsympathisch. Alle anderen müssen sich wahrscheinlich erstmal an die multiple Sanna und den verbitterten Witwer Wolf gewöhnen.

Was diesen Krimi besonders auszeichnet, ist die dichte, nordische Atmosphäre. Die winterliche Kulisse wird so bildhaft beschrieben, dass man die Kälte und die Abgeschiedenheit förmlich spürt, was die ohnehin schon bedrohliche Ausgangslage verstärkt. Die Handlung spielt größtenteils während einer Silvesterparty, was einen klaustrophobischen und intensiven Rahmen schafft, da der Täter im Haus vermutet wird und vor Mord nicht zurückschreckt.

Die Charaktere sind das Herzstück der Geschichte. Besonders das ungleiche Ermittlerduo Wolf und Sanna überzeugt. Wolf arbeitet sich langsam aus seiner Trauer heraus und Sanna, eine faszinierende und komplexe Figur, deren Hintergründe weiter beleuchtet werden, ergänzen sich perfekt. Ihre Interaktionen sind spannend und verleihen der Geschichte eine persönliche Tiefe. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet und tragen zur Glaubwürdigkeit der Handlung bei.

Der Schreibstil ist flüssig, professionell und sorgt dafür, dass man rasch in die Handlung hineingezogen wird. Stäber liefert einen ruhigen, aber intensiven Ermittlungsstil, der mit psychologischer Spannung punktet. Auch wenn das Tempo nicht immer atemberaubend ist, fesselt der Fall durch seine Komplexität und die emotionalen Verstrickungen der Figuren.

"Stumm wie der Schnee" ist ein absolut lesenswerter Krimi für alle, die eine Kombination aus nordischem Flair, komplexen Figuren und einer intensiven, psychologisch spannenden Erzählweise schätzen. Ein gelungenes Gesamtpaket, das Lust auf mehr vom Duo Wolf und Sanna macht!

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Bedrohlicher Silvester

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Privatdetektiv Wolf hat nach dem Tod seiner Frau Anna sein Leben umgekrempelt, ist von Oslo in die Telemark gezogen und hat gerade seinen ersten Fall hinter sich gebracht. Seine Schwägerin und Miteigentümerin ...

Privatdetektiv Wolf hat nach dem Tod seiner Frau Anna sein Leben umgekrempelt, ist von Oslo in die Telemark gezogen und hat gerade seinen ersten Fall hinter sich gebracht. Seine Schwägerin und Miteigentümerin des Wohnhauses plant für Silvester ein Fest, bei dem Wolf ein wachsames Auge auf ihre Freundin Anita werfen soll, denn seit einigen Wochen erhält diese seltsame Drohnachrichten.

Grundsätzlich ist für diesen zweiten Fall für Wolf Larsen kein Vorwissen nötig, dennoch fördert es das Verständnis für einzelne Figuren, wenn man „Kalt wie die Nacht“ schon gelesen hat. Wie schon im ersten Band, besticht auch der Silvesterkrimi durch eine düstere Atmosphäre im Landschaftsstrich Telemark, schneebedeckte Wege und tiefe Wälder verstärken die bedrohliche Lage um den Jahreswechsel auf anschauliche Weise. Die zurückhaltende Art der Bewohner dieser Gegend schlägt sich in den beschriebenen Charakteren augenscheinlich nieder, besondere Eigenschaften wie die dissoziative Identitätsstörung werden fließend ins Geschehen eingebettet und bestens mit der Handlung verwoben. Auch wenn die Figuren eine gewisse Distanz wahren, so vermag man als Leser dennoch in ihre Gefühlswelt einzutauchen und ihre Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen. Die Silvesterparty bringt die Vergangenheit auf bedrohliche Art und Weise in die Gegenwart zurück und sogar Wolf in Bedrängnis. Wiewohl es dauert, bis die Geschichte zum Kern vordringt, steigt dann sie Spannung kontinuierlich an, bis schließlich ein Täter überführt werden kann und gleichzeitig der Stein für eine Fortsetzung gelegt wird.

Nicht allzu aufregend, durch die speziellen Charaktere und die beklemmende Atmosphäre aber jedenfalls ebenso lesenswert wie Teil 1.


Veröffentlicht am 01.11.2025

Die Luft ist raus

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Den 1. Teil 'Kalt wie die Nacht' muss man vorher nicht gelesen haben, aber man ist dann bereits etwas warm geworden mit den Protagonisten.

Ich habe mich sehr gefreut und wollte fem ganzen nach dem ersten ...

Den 1. Teil 'Kalt wie die Nacht' muss man vorher nicht gelesen haben, aber man ist dann bereits etwas warm geworden mit den Protagonisten.

Ich habe mich sehr gefreut und wollte fem ganzen nach dem ersten Teil noch eine Chance geben.
Dieser hatte leider noch weniger Power als sein Vorgänger...

Ex-Polizist, Ermittler und Witwer Wolf feiert Silvester gemeinsam mit seiner Schwägerin Nora und ihren Freunden in deren Haus.
Früher wurden sie die sechsgliedrige Hand genannt, weil die sechs Freunde unzertrennlich waren.
Nach Mitternacht kommt es zu einer tödlichen Vergiftung und schnell wird klar: einer der anwesenden Freunde ist ein Mörder.


Mir kam es besonders auf den ersten Seiten bis Mitternacht unglaublich in die Länge gezogen vor.
Der Schreibstil ist wieder gut, aber der Spannungsbogen war mir zu niedrig.
Dann wurde es nach hinten raus, als sehr schnell klar war, wer der Täter ist, abenteuerlich, aber für meinen Geschmack spannungslos.
Ich rätsle gerne mit wer was getan haben könnte, warum wieso oder weshalb- hier war es nicht so.

Das Setting um die Freunde und den Abend mit Tina fand ich sehr seltsam.

Vllt. sind die Bücher des Autors einfach nichts für mich..

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