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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

Die Burgatmosphäre ist sehr gelungen

Tod auf Hohenzollern
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Der Schlossmeister Wolfgang Kramer entdeckt eines Tages den Wachmann Basti leblos in der Kirche St. Michaelis. Schnell wird ihm klar, dass es sich hierbei nicht um ein Unglück handeln kann, und zusammen ...

Der Schlossmeister Wolfgang Kramer entdeckt eines Tages den Wachmann Basti leblos in der Kirche St. Michaelis. Schnell wird ihm klar, dass es sich hierbei nicht um ein Unglück handeln kann, und zusammen mit seiner Tochter Hannah macht er sich daran, herauszufinden, wer für seinen Tod verantwortlich ist. Auf ihrer Suche stoßen sie auf zahlreiche Verdächtige.

Der Krimi lebt vor allem von seinem besonderen Schauplatz. Die Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb sorgt mit ihrer eindrucksvollen Kulisse sofort für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Wenn dann auch noch der Nebel aufzieht, wird die Atmosphäre nahezu perfekt für einen Kriminalfall.
Wolfgang stößt bei seinen Nachforschungen auf ein altes Familiengeheimnis. Seine Freunde, die regelmäßigen Karten spielen, hätte der eine oder andere ein Motiv gehabt.
Anscheinend wollte Basti Wolfgang noch etwas Wichtiges mitteilen.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman. Die Atmosphäre rund um die Burg Hohenzollern ist die größte Stärke des Buches, während die Handlung mich nicht ganz überzeugen konnte. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Clevere Wendungen

Der Fjord
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Amelias Schwester Rose ist seit über einem Jahr verschwunden, und sie vermutet, dass ihr während der legendären Sommerparty der Familie Fowley etwas zugestoßen sein könnte. Als Amelia eine Einladung zur ...

Amelias Schwester Rose ist seit über einem Jahr verschwunden, und sie vermutet, dass ihr während der legendären Sommerparty der Familie Fowley etwas zugestoßen sein könnte. Als Amelia eine Einladung zur kommenden Feier erhält, sieht sie die Möglichkeit, mehr darüber herauszufinden. Dort ist sie sich jedoch unsicher, wem sie ihr Vertrauen schenken kann.

Die Beschreibungen der norwegischen Küste und des Fjords wurden mit einer sehr guten Atmosphäre versehen. Auch das prunkvolle Anwesen trägt dazu bei und wirkt gleichzeitig anziehend und bedrohlich. Besonders beeindruckt hat mich Amelia. Mit Entschlossenheit und viel Einfallsreichtum gelingt es ihr, sich Zugang zu der exklusiven Einladung zu verschaffen. Sie wirkt tough. Merkt aber schnell, dass hinter der glänzenden Fassade nichts so ist, wie es scheint. Viele sind undurchschaubar. Obwohl ich ihr naives Verhalten in manchen Situationen etwas kritisiere, fand ich die Auflösung sehr gelungen.

Fazit: Besonders gefallen hat mir die clevere Wendung. Auch wenn anfangs die Spannung nur unterschwellig ist, war ich mit Freuden dabei. Gegen Ende zieht das Tempo deutlich an und mündet in einen überraschenden Twist, der das zuvor Gelesene noch einmal in ein neues Licht rückt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein sehr gelungener Start einer neuen Reihe

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Mias Schwester verstarb vor elf Jahren im Haus nebenan. Verlassene Orte faszinieren ihre Freundin Charlotte, so auch das leerstehende Haus, in dem Mias Schwester gestorben ist. Das wird ihr bald zum Verhängnis. ...

Mias Schwester verstarb vor elf Jahren im Haus nebenan. Verlassene Orte faszinieren ihre Freundin Charlotte, so auch das leerstehende Haus, in dem Mias Schwester gestorben ist. Das wird ihr bald zum Verhängnis. Jetzt zieht Nora zusammen mit ihrem Sohn Lukas dort ein, und die Gerüchte über einen angeblichen Mord, den er verübt haben soll, verbreiten sich rasch. Lukas wird sofort Ziel der Ermittlungen.

Bereits der Prolog hat mich begeistert, und diese hielt bis zum Schluss an. Die Handlung bleibt lange unvorhersehbar, sodass ich immer wieder eigene Theorien aufstellte, jedoch oft in die Irre geleitet wurde.
Die kurzen Kapitel verstärken das hohe Tempo und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch wenn die klassische Ermittlungsarbeit eher im Hintergrund bleibt, rückt dafür die beklemmende Atmosphäre in den Vordergrund. Besonders die Beschreibung der verlassenen Orte ist sehr eindrucksvoll.

Fazit: Dies ist der Beginn einer neuen Reihe, die vielversprechend beginnt. Von Anfang an wird spannend erzählt und es wird eine fesselnde Atmosphäre mit gelungenen Wendungen geschaffen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Eine lockere und leichte Geschichte

Sommerliebe im kleinen Eisladen am Meer
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Luisa verbringt ihre Ferien regelmäßig mit ihren Eltern auf Sylt und kennt Finn seit ihrer frühen Kindheit. Beide erhalten eine Einladung von Ellen und genießen fröhliche Tage in ihrer Gesellschaft. Finn ...

Luisa verbringt ihre Ferien regelmäßig mit ihren Eltern auf Sylt und kennt Finn seit ihrer frühen Kindheit. Beide erhalten eine Einladung von Ellen und genießen fröhliche Tage in ihrer Gesellschaft. Finn hat Luisa in der Vergangenheit enttäuscht, und sie nähern sich nun langsam an. Nach dem Tod von Ellen erben die beiden den Eisladen, jeweils zur Hälfte. Allerdings hat Finn andere Absichten, und Luisa merkt, dass ihre Gefühle für ihn nach wie vor stark sind. Werden sie erneut zueinanderfinden?

Der Roman erzählt eine gefühlvolle Geschichte über zweite Chancen und alte Gefühle, die nie ganz verschwunden sind. Nach längerer Zeit treffen Finn und Luisa erneut aufeinander, und bald zeigt sich, dass zwischen ihnen weiterhin eine besondere Beziehung besteht. Luisa spürt sofort, wie sehr Finn ihr Herz bewegt. Finn trägt ein Geheimnis mit sich, das ihn davon abhält, sich auf eine Beziehung einzulassen. Gleichzeitig stehen beide vor einer wichtigen Entscheidung. Die Trauer um Ellen liegt noch schwer auf ihnen.

Fazit: Es ist eine schöne Liebesgeschichte mit dem besonderen Flair von Sylt. Eine lockere und leichte Geschichte, die dennoch berührt und zum Träumen einlädt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Ein sehr unterhaltsamer Krimi

Bei Kirmes Mord
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Henriette Bachmann ist nicht gerade beliebt in Immenberg. Sie plant nicht nur, die anstehende Kirmes zu boykottieren, sondern verursacht auch Schwierigkeiten für eine Bäckerei und viele andere. Rita ist ...

Henriette Bachmann ist nicht gerade beliebt in Immenberg. Sie plant nicht nur, die anstehende Kirmes zu boykottieren, sondern verursacht auch Schwierigkeiten für eine Bäckerei und viele andere. Rita ist die Vorsitzende von den Schönen Tönen und kann es nicht ertragen, dass die Kirmes nicht stattfindet soll. Kurz darauf wird Henriette tot aufgefunden. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Regine und Daniela beginnt Rita mit den Ermittlungen. Sie stoßen auf zahlreiche Verdächtige.

Rita steht dabei gleich vor zwei Herausforderungen, denn neben den Ermittlungen muss auch noch ein neuer Dirigent für den Musikverein gefunden werden. Beides bringt einige Verwicklungen und humorvolle Situationen mit sich.
Wie schon in den vorigen Büchern liegt auch hier deutlich der intensive Blick auf den Charakteren und ihrem Miteinander. Das verleiht dem Krimi eine sympathische und authentische Note, auch wenn die Spannung sich nur langsam aufbaut. Die Zweitnamen bereiteten mir ein wenig Mühe.
Die Kombination aus Krimi und Vereinsleben ist besonders gelungen. Man merkt, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen einbringt, was die Beschreibung des Musikvereins sehr glaubwürdig erscheinen lässt.

Fazit: Es ist ein unterhaltsamer Krimi mit viel Atmosphäre und liebevoll gezeichneten Figuren. Der Humor lockert die Geschichte immer wieder auf und der Dialekt bleibt angenehm dezent und gut verständlich.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4, 5 Sterne

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