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Veröffentlicht am 19.09.2022

Ein spannender und beklemmender Thriller

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
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Die Kommissarin Amaia Salazar besucht eine Fortbildung der FBI Akademie und fällt durch ihre scharfsinnigen Analysen auf. Der Leiter Andrew Dupree möchte, dass sie sich bei einem aktuellen Fall beteiligt. ...



Die Kommissarin Amaia Salazar besucht eine Fortbildung der FBI Akademie und fällt durch ihre scharfsinnigen Analysen auf. Der Leiter Andrew Dupree möchte, dass sie sich bei einem aktuellen Fall beteiligt. Eine Familie wurde Opfer eines Hurrikans. Zweifel kommen auf und bei einem ähnlichen Fall gibt es Hinweise, dass die Familien getötet wurden. Ein Hurrikan in New Orleans wird erwartet und sie hoffen, dass sie den Täter finden, bevor weitere Familien dem Täter zum Opfer fallen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn das Team befindet sich im Auge des Hurrikans.

Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang an herrscht Spannung.
Amaia besticht durch Intelligenz und Scharfsinn und erkennt vor allen anderen Zusammenhänge. Dabei hat sie mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Sie ist äußerst taff, ihre Kollegen finden sie hochmütig und mich haben ihre messerscharfen Analysen beeindruckt.
Gleichzeitig wird Dupree mit einem alten Fall konfrontiert, dem sie auch nachgehen.
Im letzten Drittel wird es mystisch. Das ist nicht unbedingt mein Thema. Dadurch wird das Buch in die Länge gezogen.
Die Rückblicke auf Amaias Kindheit war spannend. Dass aber die Autorin auch noch Duprees Vergangenheit beleuchtet hat, hat meinen Lesefluss unterbrochen. Ich hätte die eingefügte Geschichte nicht benötigt.
Absolut gut gewählt war New Orleans als Szenarium. Die Ausmaße des Hurrikans Katrina im Jahr 2005, die das Leid und Elend, die Plünderungen und Verbrechen darstellen, wurden sehr gut integriert.

Fazit: Ein spannender und beklemmender Thriller, in dem ein Täter unbemerkt Verbrechen während einer Naturkatastrophe begeht, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war das Mystische nicht unbedingt meins.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Ein spannender und niveauvoller Kriminalroman

OST WEST DEUTSCH TOT
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Die Bonner Kommissare Freddy Ahlefeld und Rudi Gattung haben es mit einem Mord an einem DDR-Bürger zu tun. Dazu entsendet die Kripo in Ost-Berlin den Kommissar Ricardo Müller. Sehr zum Leidwesen der ...



Die Bonner Kommissare Freddy Ahlefeld und Rudi Gattung haben es mit einem Mord an einem DDR-Bürger zu tun. Dazu entsendet die Kripo in Ost-Berlin den Kommissar Ricardo Müller. Sehr zum Leidwesen der Ermittelnden, denn sie vermuten in ihm einen Stasi-Spitzel.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, dass sich viele Staatsorgane einmischen. Als ein weiterer Mord geschieht, kommen sie dem Täter näher. Was für ein Motiv hatte er?

Bisher hat mich noch kein Buch von Dieter Aurass enttäuscht. Seine Kriminalromane und Thriller sind spannend, informativ und interessant.
Mit Ricardo und Freddy sind ihm ausgesprochen gute Charaktere gelungen. Sie begegnen sich auf Augenhöhe, nachdem sich Ricardo in der Zusammenarbeit bewährt hat.
Nach und nach erfährt man mehr, da auch unter anderem aus der Sicht des Täters erzählt wird. Die Umstände, die zu den Taten geführt hat, ist dramatisch.
Auch das damalige Regime der DDR beschreibt der Autor sehr verständlich. Ebenso das Leid und Elend der Hinterbliebenen, der sogenannten Republikflüchtlinge. Dies ist unfassbar und entspricht den Tatsachen.
Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, hat der Autor als Erster Hauptkommissar dies in ähnlicher Form erlebt. Das macht den Krimi umso realer.
Die Geschichte spielt im Jahr 1988 und gibt Rückblicke auf das Jahr 1963. Clever eingefädelt fand ich die Nachrichten, die im Geheimen übermittelt wurden.

Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mit ausdrucksstarken Charakteren punktet, sowie uns die Polizeiarbeit im damaligen Osten und Westen näher bringt. Es ist eine niveauvolle Krimikost, die mir spannende Lesestunden bereitet hat und ich habe viel Interessantes über die damalige Zeit erfahren.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.09.2022

Ein spannender Krimi mit ein wenig Humor

Detektei Reichert und Winter / MUTTERERDE: Kriminalroman - Detektei Reichert und Winter - Band 1
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Die Detektei Reichert und Winter läuft nicht optimal. Kurz bevor Julius Reichert Insolvenz anmelden muss, rauscht auf den letzten Drücker ein Auftrag herein.
Sie sollen im Auftrag der Mutter Moritz von ...



Die Detektei Reichert und Winter läuft nicht optimal. Kurz bevor Julius Reichert Insolvenz anmelden muss, rauscht auf den letzten Drücker ein Auftrag herein.
Sie sollen im Auftrag der Mutter Moritz von Traun suchen, der nach dem Tod seines Freundes Matthew verschwunden ist. Frau von Traun möchte, dass dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt.
Ihre Nachforschungen führen dazu, dass sie bedroht werden. Wo ist Moritz? Ist er Täter oder Opfer?

Ich habe schon einige Bücher des Autorenduos gelesen. Dieses unterscheidet sich, dass es ernsthafter und nicht so skurril ist.
Mit Reichert und Winter haben sie ernstere Charaktere geschaffen. Es gibt aber dennoch humorvolle Dialoge, die meist auf Kosten von Karl Winter gehen. Beide sind sehr unterschiedlich und das gibt dem Buch die Würze.
Am Ende läuft Karl zur Höchstform auf und wir treffen auf einen alten Bekannten, nämlich Norbert Hübner.

Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mit guten Dialogen punktet, sowie kompetente und ausgearbeitete Charakteren beinhaltet. Sehr detailgetreu und bildlich wird man durch das Buch geführt. Manches war mir zu ausführlich beschrieben. Die kurzen Kapitel und die Spannung haben mich dennoch gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.09.2022

Ein heiterer Gesellschaftsroman

Mütter, Töchter und andere Krisen
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Meine Rezension zu

Brigitte Teufl-Heimhilcher Mütter, Töchter und andere Krisen

Monika zieht mit ihrer Tochter Sarah zu ihrer Mutter in die große Villa, da ihr Mann Udo sie betrogen hat. Ihre Mutter ...

Meine Rezension zu

Brigitte Teufl-Heimhilcher Mütter, Töchter und andere Krisen

Monika zieht mit ihrer Tochter Sarah zu ihrer Mutter in die große Villa, da ihr Mann Udo sie betrogen hat. Ihre Mutter Anette ist eine tüchtige Geschäftsfrau und möchte unbedingt, dass Monika bei ihr einsteigt. Nachdem Monika das vehement ablehnt, macht sie Udo zum Geschäftsführer. Die Probleme sind da natürlich vorprogrammiert. Ihre Mutter mischt sich ständig in ihr Leben ein. Wird Monika ihren eigenen Weg finden?

Die Bücher von Brigitte Teufl-Heimlicher beschäftigen sich oft mit vielfältigen Themen. So wie auch hier.
Monika ist auch eher ein häuslicher Typ und muss sich erstmal selbst finden, während Anette eine tüchtige Geschäftsfrau ist. Allerdings hat Anette mit der derzeitigen Wirtschafts- und Bankenkrise zu kämpfen.
Monika hat mich mit ihrem Gesundheitswahn manchmal genervt, aber sie kam trotzdem authentisch rüber.
Es spielen soviele Personen mit, dass ich fast den Faden verlor, wer zu wem gehört.

Fazit: Ein heiterer Gesellschaftsroman hat mir schöne Lesestunden bereitet. Mit aktuellen Themen wurde das noch unterstrichen. Von mir gibt es 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.09.2022

Konnte mich nicht wir überzeugen

Dienstschluss
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Meine Rezension zu

Franz Bauer Dienstschluss

Alex Liszt ist in der Statistik beschäftigt. Nach dem Tod von Hofrat Komarek findet er heraus, dass er immer noch in der Statistik geführt wird. Als Beamter ...

Meine Rezension zu

Franz Bauer Dienstschluss

Alex Liszt ist in der Statistik beschäftigt. Nach dem Tod von Hofrat Komarek findet er heraus, dass er immer noch in der Statistik geführt wird. Als Beamter muss er natürlich der Sache nachgehen, schließlich sollen ja keine Steuergelder verschwendet werden. Dabei tritt er aber gewissen Leuten auf die Füße und gerät selbst in Gefahr. Er stellt fest, dass Komarek kein Einzelfall ist. Wird er die Machenschaften stoppen können.

Dies ist ein satirischer Krimi von Franz Bauer. Ich habe mich anfangs sehr schwergetan, in die Geschichte zu kommen.
Im Mittelpunkt steht Alex Liszt. Als er versucht, die Machenschaften aufzudecken, schwebt er in Gefahr. Leichen pflastern seinen Weg.

Fazit: Die Geschichte war gut aufbereitet und nimmt die Beamten auf die Schippe, aber ich habe mich mit dem Humor und Satire etwas schwergetan.

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