Eine große Schauspielerin
Elizabeth Taylor (Ikonen ihrer Zeit 11)Wieder eine Romanbiographie, dieses Mal über Elizabeth Taylor. Ich mag diese Form von Biographien, die Hauptperson kommt durch die Romanform auch gut selber zu Wort und trotzdem kann man sich als Leser ...
Wieder eine Romanbiographie, dieses Mal über Elizabeth Taylor. Ich mag diese Form von Biographien, die Hauptperson kommt durch die Romanform auch gut selber zu Wort und trotzdem kann man sich als Leser ein eigenes Bild machen.
Der Roman beginnt mit Elizabeths Kindheit, die reglementiert verlief und ihre Mutter arbei-tete extrem darauf hin, dass Elizabeth Schauspielerin wird. Das war für sie sicherlich nicht einfach und der Wunsch nach Ausbruch aus dem Elternhaus trieb sie wohl in ihre erste Ehe.
Ihre vielen Ehen starteten alles mit viel Leidenschaft, die mal schnell verflog oder länger an-hielt. Generell konnte sie erst im Alter alleine sein und die Leidenschaft für einen Mann musste bei ihr immer in einer Ehe enden. Die letzten Ehen wurden im Roman weniger inten-siv behandelt. Die Schilderungen von den Filmsets fand ich interessant, die Umstände waren nicht immer wirklich angenehm. Der Schmerz von Elizabeth beim Tod von Mike Todd war greifbar.
Die Schilderungen von Elizabeth Freundschaft und Zusammensein mit Montgomerey Clift empfand ich als sehr intensiv und dieser tat mir durchaus leid.
Elizabeth Taylor war sicherlich eine Diva, aber eine mit einem großen Herz, die, wie jeder Mensch, mit ihren sog. Dämonen zu kämpfen hat.
Dieser biographische Roman hat mir gut gefallen, vom Schreibstil her hat er sich gut lesen lassen.