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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2025

Wahnsinnig umfangreich

Reise Know-How Reiseführer Kanada Osten / USA Nordosten
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Dieser Reiseführer deckt einen sehr großen Bereich ab. Den Osten Kandas, den Nordosten der USA und noch einen Bereich der großen Seen einschließlich des Lake Huron. Mit knapp 900 Seiten passt die Bezeichnung ...

Dieser Reiseführer deckt einen sehr großen Bereich ab. Den Osten Kandas, den Nordosten der USA und noch einen Bereich der großen Seen einschließlich des Lake Huron. Mit knapp 900 Seiten passt die Bezeichnung umfangreich.
Gestartet wird mit allgemein wissenswertes über die USA und Kanada, wie Einreisevor-schriften, die Reiseform, Zahlmöglichkeiten, Vorschriften, Leihwagen, Flüge, Hotels, Essen und einiges mehr.
Dann sind die verschiedenen Reisegebiete aufgeteilt und der Bereich wird auf einer Karte dargestellt und viele Dinge erklärt. Wichtiges über die Gegend, etwas Geschichte, Verkehrs-situation, Hotelkosten und Hotel sowie andere Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten, Natur und Beschreibung der Route.
Dieser Reiseführer informiert sehr detailliert und umfassend und der Leser sollte vielleicht vorab schon genauer wissen in welche Region er reisen möchte.
Grundsätzlich erfährt man über jede Region
Dazu gibt es noch eine extra Karte zum Rausnehmen für den abgedeckten Bereich und ein extra Heft für New York City (Karten Erklärungen, Transport usw.)
Vom Umfang und Gewicht eignet sich der Reiseführer eher weniger zur Mitnahme auf eine Reise, daher unbedingt vorher ausgiebig studieren und das für einen relevante notieren.
Und selbst wenn man keine Reise planen will vermittelt dieses Buch reichlich Wissen. Oder der Umfang überfordert einen .

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Ein Haus über dem Meer

Die Frauen von Maine
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Die Geschichte um den Platz auf einer Klippe an der Küste Maines.
Jane kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Haus zurück und kommt mit der Eigentü-merin des alten Hauses an der Klippe in Kontakt. Sie ...

Die Geschichte um den Platz auf einer Klippe an der Küste Maines.
Jane kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Haus zurück und kommt mit der Eigentü-merin des alten Hauses an der Klippe in Kontakt. Sie hat es sanieren lassen und interes-siert sich für die Geschichte des Hauses. Jane selber hat durch Suchtverhalten ihre Ehe und Karriere aufs Spiel gesetzt.
Mir persönlich kam die Geschichte recht schleppend in Gang, aber trotzdem ist es so ge-schrieben, dass ich weiter lesen musste. Als dann die Geschichte der vorher dort leben-den Frauen erzählt wird, wurde der Roman für mich wesentlich interessanter. Dann erga-ben sich Zusammenhänge und die Geschichte wurde stimmiger. Es fügte sich alles gut zu-sammen. Gerade von den früher dort lebenden Frauen zu lesen hat mir sehr gut gefallen. Zeigte es auch etwas aus der Geschichte des Staates Maine.
Die Kulisse Maines, als atemberaubend auf dem Schutzumschlag genannt, kommt dann doch zu kurz. Jemand hat den Roman als zäh beschrieben und dem könnte ich mich an-schließen.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Wunsch Café

Montags bei Monica
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In London hat sich Monica vor einiger Zeit von ihrem gut bezahlten Job verabschiedet und ein eigenes Café eröffnet, hat allerdings mit den Finanzen zu kämpfen. Julian war einst ein bekannter Künstler und ...

In London hat sich Monica vor einiger Zeit von ihrem gut bezahlten Job verabschiedet und ein eigenes Café eröffnet, hat allerdings mit den Finanzen zu kämpfen. Julian war einst ein bekannter Künstler und hat nun mit seiner Einsamkeit zu kämpfen. Er schreibt sein Gefüh-le in ein kleines Heft und lässt es in Monicas Café liegen und sie findet es, schreibt selbst hinein und lässt es weiter wandern. Monica macht sich Gedanken wie sie Julian helfen kann, der Finder des Büchleins macht sich Gedanken wie er Monica helfen kann.
Dadurch wird eine Dynamik in Gang gesetzt, die sechs verschiedene Menschen zusammen bringt, Monicas Café zu einer Art zu Hause für alle werden lässt und sich alle irgendwie unterstützen. Da entstehen Freundschaften, die ohne dieses Büchlein nicht gewesen wä-ren.
Die Geschichte ist sehr schön und einfühlsam geschrieben. Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn die Geschehnisse heutzutage eher unwahrscheinlich wirken. Ein Wohlfühlroman der auch zum Nachdenken anregt und an unser Mitgefühl appelliert. Durchaus wichtig in unserer Zeit und ich kann den Roman nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Zwischen den Welten

Zwei Federn
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Two Feathers ist der Name eines jungen Mannes vom Stamm der Choctaw. Er wurde 1819 geboren und wuchs bei einer Choctow-Familie auf, die den Lebensstil der weißen Einwande-rer angenommen hat. Er wächst ...

Two Feathers ist der Name eines jungen Mannes vom Stamm der Choctaw. Er wurde 1819 geboren und wuchs bei einer Choctow-Familie auf, die den Lebensstil der weißen Einwande-rer angenommen hat. Er wächst zu einem begabten Handwerker und Jounalisten heran.
In Irland herrscht 1847 eine große Hungersnot. Amy O`Brian lebt auf dem Landgut ihres Vaters und arbeitet als Schriftstellerin. Two Feathers überbringt von den Choctaw gesam-meltes Geld um die Not in Irland zu lindern. Amy und Two Feathers werden ein Paar und reisen zusammen nach Amerika, meistern den strapaziösen Weg in den Westen. Durch ihre Aufzeichnungen werden sie zu einem bekannten Autorenpaar.
Durch die Geschichte finden in der heutigen Zeit Bridget O`Brian und Rian Doyle zusam-men, die so einen Rahmen um die Erzählung bilden.
Mir hat der Roman gut gefallen, der Schreibstil hat sich gut lesen lassen und die Gescheh-nisse wurden gut und nachvollziehbar dargestellt. Mir fehlte eine größere, ausführlichere Schilderung der Reise in den Westen. Dafür wurde dann sogar Sutter erwähnt, was wieder einen geschichtlichen Bezug gebracht hat. Die Darstellung der Protagonisten empfand ich als durchaus gelungen und auch deren Gefühle, deren Antrieb.
Viel mehr mag ich über das Buch gar nicht schreiben, dann würde ich zu viel verraten und den Lesespaß schmälern. Für mich fand die Handlung der Geschichte in einer interessanten Zeit statt.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Einblick in die heutige Situatin in einem Reservat

Die kleine Schule der großen Hoffnung
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Die Ich-Erzählerin Yammie musste als Kind Uashat, einem Ort in einem Reservat in Kana-da, verlassen. Nun kehrt sie Jahre später als Lehrerin zurück.
Wie wird sie sich einleben, kann sie den Jugendlichen ...

Die Ich-Erzählerin Yammie musste als Kind Uashat, einem Ort in einem Reservat in Kana-da, verlassen. Nun kehrt sie Jahre später als Lehrerin zurück.
Wie wird sie sich einleben, kann sie den Jugendlichen näher kommen und Unterstützung geben?
Mir hat das Lesen des kleinen Romans gut gefallen. Die kurzen Kapitel stellen die Ge-schehnisse passend dar und sind ohne überflüssiges. Gerade dadurch wirkt der Text in-tensiv und die Probleme in einem Reservat sind durch die kurzen Anrisse über die Schüler recht gut dargestellt, bzw. vorstellbar.
Das Nachwort machte mich nochmal betroffen. Was in den letzten Jahrzehnten den First Nation weiter angetan wurde und wird.

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