Authentisch beschriebene Geschichte
Schlehengrund1950: Die vertriebenen Familien aus Wollseifen haben überwiegend in den umliegenden Orten ein neues zu Hause gefunden. Albert Lintermann findet in Embken einen Bauernhof, der ihm sofort zusagt. Die Entscheidung ...
1950: Die vertriebenen Familien aus Wollseifen haben überwiegend in den umliegenden Orten ein neues zu Hause gefunden. Albert Lintermann findet in Embken einen Bauernhof, der ihm sofort zusagt. Die Entscheidung des Kaufes möchte er keinesfalls über den Kopf seiner Schwiegertochter hinweg treffen, denn sie soll den Hof eines Tages zusammen mit ihrem Ehemann Karl übernehmen und führen. Nachdem auch Johanna von dem Projekt begeistert ist, packen alle gemeinsam an um das Haus wohnlich zu gestalten und den Hof zu bewirtschaften. Johanna strengt sich ganz besonders an und beschäftigt sich intensiv mit der Landwirtschaft. Als ihr Mann Karl dann aus dem Krieg zurückkehrt will er sein Leben zurück und die Entscheidungen auf dem Hof alleine treffen. Für die selbstbewusste und tatkräftige Johanna brechen ihre Träume zusammen. Sie fühlt sich ausgeschlossen und alleine gelassen.
Die Familie wächst und die ältere Generation stirbt nach und nach. Man spürt den sozialen Wandel und den wirtschaftlichen Aufschwung.
Durch die Tagebucheinträge von Emil Schlösser werden kulturelle und geschichtliche Ereignisse in die jeweils aktuelle Zeit gut eingebaut.
Die Geschichte ist authentisch und emotional geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig. Das Cover passt gut zu der Geschichte.