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Veröffentlicht am 03.05.2025

Die Geschichten vom Nonnatus House gehen weiter

Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser
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Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem ...

Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem Band die Zustände der damaligen Armenhäuser in den 1950er Jahren im Vordergrund.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In jedem Teil steht ein bestimmtes Thema im Focus.
Der erste Teil behandelt die Zustände in den Armenhäusern.
Der zweite Teil dreht sich hauptsächlich um Schwester Monica Jones, die beschuldigt wird zu stehlen. Dabei leidet sie immer mehr darunter dement zu werden.
Der dritte Teil ist dann einem besonderen Patienten gewidmet. Die Autorin ist eingeteilt die Fürsorge für seine offenen Beine zu übernehmen. Mit der Zeit freunden Jennifer Worth und Joseph Collett sich an. Jennifer erfährt seine Lebensgeschichte und beginnt zu verstehen, warum er aus ihrer Sicht in menschenunwürdigen Verhältnissen lebt und sich dort wohlfühlt.
Es sind ergreifende und emotionale Geschichten in diesem Buch beschrieben.
Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, die Protagonisten authentisch dargestellt. Man kann sich alles bildlich vorstellen.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Liebe zwischen den Zeilen

Die Bibliothek der geborgten Herzen
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Chloe arbeitet in einer Bibliothek. Als ihr beim Bücher aussortieren der Roman „Wendekreis des Krebses“ von Henry Miller in die Hände fällt, ist sie neugierig. In der Annahme, dieses Buch könnte noch einen ...

Chloe arbeitet in einer Bibliothek. Als ihr beim Bücher aussortieren der Roman „Wendekreis des Krebses“ von Henry Miller in die Hände fällt, ist sie neugierig. In der Annahme, dieses Buch könnte noch einen Wert haben, spielt sie mit dem Gedanken es zu verkaufen und nimmt es mit. Beim durchblättern entdeckt sie Eintragungen in dem Buch, die sich wie ein Briefwechsel zwischen Liebenden lesen. Als zufällig ihr mürrischer Nachbar Jaspar von dem Buch erfährt, will er es Chloe für einen hohen Geldbetrag abkaufen. Da Chloe nun umso neugieriger geworden ist, was es mit dem Buch auf sich hat, löst sie Jaspars Scheck nicht ein, sondern vertieft sich in das Buch. Anhand der Schrift von Jaspars Scheck, erkennt sie, dass es sich bei der einen Person um seine Handschrift im Buch bei den Randnotizen handelt.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, im heute und im Jahr 1960. Sie wird abwechselnd auf den Zeitebenen und aus der Sicht der Protagonisten geschildert.
Die Handlungen der Protagonisten konnte ich teilweise nicht nachvollziehen. Es wirkte auf mich zu konstruiert. Auch gab es zu viele Zufälle damit die Fäden für die Geschichte zusammenlaufen konnten.
Die Schicksale der Protagonisten sind mir nahegegangen, obwohl mich auch nicht alles wirklich überzeugt hat und nicht authentisch war.
Es war mir einfach zu viel Drama, jedoch eine Liebesgeschichte mit Charme.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Eine schöne Weihnachtsgeschichte

Das Wunder der Tannenbäume
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Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger ...

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen … (Klappentext)

Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Es verbreitet eine solide Weihnachtsstimmung. Der Schreibstil ist lebendig und leicht zu lesen.
Die Beschreibungen der Landschaften wurden wunderbar herausgearbeitet, die Charaktere und ihre Entwicklung gut dargestellt.
Das Ende wirkte dann nicht wirklich authentisch, aber es handelt sich hier um eine Weihnachtsgeschichte und darf auch ein wenig von einem Märchen enthalten. Anneliese und ihr Bruder Kasper müssen einige Schicksalsschläge ertragen, so ist es am Ende schön zu lesen, dass die Geschichte eine positive Wendung nimmt, auch wenn es vorhersehbar ist.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Geburtshilfe in den 50er Jahren

Call the Midwife - Ruf des Lebens
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In den späten 50er Jahren verschlägt es Jennifer Worth ins Londoner East End-Viertel. Sie tritt dort eine Stelle als Hebamme im Nonnatus House an, in dem vor allem Nonnen mit Krankenschwester- und Hebammenausbildung ...

In den späten 50er Jahren verschlägt es Jennifer Worth ins Londoner East End-Viertel. Sie tritt dort eine Stelle als Hebamme im Nonnatus House an, in dem vor allem Nonnen mit Krankenschwester- und Hebammenausbildung arbeiten und leben. Im East End lebt die sozial nieder gestellte Schicht, in teilweise menschenunwürdigen Verhältnissen. Das Viertel wird beherrscht von Armut, Prostitution, Misshandlungen, Krankheiten und weiterem Elend. Die Autorin erzählt von ihren Erlebnissen während ihrer Arbeit dort und wie ihr die Menschen mit der Zeit ans Herz wachsen. Es sind berührende und bewegende Geschichten, mit vielen verschiedenen Schicksalen. Die Erzählungen sind nahegehend und unterhaltsam.
Man bekommt einen Einblick in das Leben, die Medizin und vor allem die Geburtshilfe der damaligen Zeit. Jennifer Worth beschreibt auch die unterschiedlichen Charaktere ihrer Kolleginnen und der Nonnen. Die Beschreibungen sind lebendig und authentisch dargestellt.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Spannende und emotionale Geschichte

Im Nordlicht
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Hamburg 1914: Alice sucht mit Hilfe von John und Jaris ihre 5-jährige Tochter Rosa. Henk hat sie vor ihr versteckt. Gleichzeitig läuft der Prozess wegen ihrer Scheidung von Henk und dem Sorgerecht für ...

Hamburg 1914: Alice sucht mit Hilfe von John und Jaris ihre 5-jährige Tochter Rosa. Henk hat sie vor ihr versteckt. Gleichzeitig läuft der Prozess wegen ihrer Scheidung von Henk und dem Sorgerecht für Rosa. Alice arbeitet währenddessen als Dienstmädchen bei der Familie Reeven, jeden Tag mit der Anwesenheit von John konfrontiert und dem Wissen das er bald Evelyn heiraten wird.
Die Geschichte hat mich sehr berührt. Das Schicksal von Alice ist hart. Man erfährt in Rückblicken immer wieder kleine Abschnitte aus ihrer Kindheit und Jugendzeit.
Alle Familienmitglieder der Familie Reeven haben ihr Päckchen zu tragen. Sie sind alle irgendwie mit ihrem Leben unzufrieden. Das ganze Unglück welches in kürzester Zeit, alles im Jahr 1914, über die Familie Reeven hereinbricht wirkt auf mich nicht wirklich authentisch. Teilweise sind auch die Handlungen der Protagonisten schwer begreiflich.
Auch das Ende der Geschichte ist sehr offen gehalten, nicht wirklich zu Ende gebracht.
Das Frauenbild, welches in der hier beschrieben Zeit herrscht, wurde derweil sehr gut beschrieben. Frauen hatten keine Rechte, sie hatten Pflichten. Das Recht war auf den Seiten der Männer.
Wenngleich ich die Geschichte um die Familie Reeven auch für etwas überzogen halte, so hat mir der Roman insgesamt doch gut gefallen.
Der Schreibstil ist leicht und gut lesbar. Die Geschichte war spannend und emotional. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

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