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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2024

Tolle Protagonisten aber etwas langatmig

Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
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Emily ist strukturiert und fokussiert, sie will mehr Informationen über die Feen herauszufinden, um ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Nicht wirklich interessiert und geschickt beim Smalltalk, verärgert ...

Emily ist strukturiert und fokussiert, sie will mehr Informationen über die Feen herauszufinden, um ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Nicht wirklich interessiert und geschickt beim Smalltalk, verärgert sie schon in der ersten Woche die Bewohner von Ljosland. Dann taucht Wendell auf, ihr Arbeitskollege und Rivale, der komplett das Gegenteil von Emily ist, er lässt sich von seinen Studenten verwöhnen, selbst die Dorfbewohner sind schon am ersten Tag seines Ankommens seinem Charme verfallen. Er grätscht sich immer wieder in ihre Arbeit ein, was Emily nur noch mehr verärgert. Die beiden sind einfach ein köstliches Duo, mit Wendells humorvoll überspitzten Charme lockt er Emily immer wieder aus der Reserve. Die Interaktionen sind einfach unterhaltsam und haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht.

So sehr ich die Protagonisten mochte, konnte mich die Story leider nicht ganz abholen. Der Schreibstil ist so, als ob man Emilys Tagebuch liest, ein Stil, der mir eigentlich gut gefallen hat. Aber die Geschichte plätschert langsam dahin, gerade weil man am Anfang viel über Emilys bisherigen Entdeckungen erfährt. Erst im letzteren Abschnitt des Buchs kommt etwas Spannung auf, aber da konnte ich manche Handlungen von Emily nicht ganz nachvollziehen.

Fazit: Mir haben die Protagonisten sehr gefallen und die Interaktion der beiden war sehr unterhaltsam, aber die Storyline konnte mich nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 04.07.2024

Urlaub auf Seiten

This could be love
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Louisa Herzog-Riggs steigt gerade die Leiter ihrer Tenniskarriere auf, als sie bei einem Match eine fatale Verletzung erleidet. Nach einem erfolglosen Trainingsjahr besucht sie ihre Patentante, die Tennistrainerin ...

Louisa Herzog-Riggs steigt gerade die Leiter ihrer Tenniskarriere auf, als sie bei einem Match eine fatale Verletzung erleidet. Nach einem erfolglosen Trainingsjahr besucht sie ihre Patentante, die Tennistrainerin auf Hawaii ist, um sich für die US Open vorzubereiten. Louisa ist voller Tatendrang, doch die Hitze und das starke Ausdauertraining setzen ihren Körper ganz schön zu. In einem Moment noch am Strand doch plötzlich auf der Couch eines fremden wacht Louisa auf. Um festzustellen, dass der Surfer Boy vom Strand ihr geholfen hat, nachdem sie sich so übernommen hat. Doch Vince hat Streit mit Patentante Kay. Kann das gut ausgehen?

Mein allererstes Buch von Lilly Lucas und was soll ich sagen, ich bin absolut begeistert. Der Schreibstil lädt einfach zum Träumen ein, die wunderschöne Kulisse von Hawaii war einfach ein Urlaub auf Seiten. Ich habe alle Protagonisten so geliebt, Louisa, Vince, Laurie, Chip und Gabe sind mir besonders ans Herz gewachsen. Ich lese eher selten Sports-Romance, aber die Mischung aus Tennis und Surfen hat mir richtig gut gefallen, der Hauptfokus bleibt dennoch bei der Charakterentwicklung und Beziehung zwischen Louisa und Vince, sodass die Mischung perfekt harmoniert hat. Außerdem möchte ich nochmal ein ganz großes Lob an die Gestaltung des Buchs aussprechen. Die Goldfolierung, das innen Artwork, die Gestaltung der Kapitelseiten und dieser traumhafte Farbschnitt machen dieses Buch zu einem wunderschönen Kunstwerk.

Fazit: Ein Buch, das sich wie Urlaub auf Hawaii anfühlt. Eine Romanze, die mein Herz zum Klopfen brachte und liebenswerte Protagonisten, einfach perfekt! Ich freue mich schon so auf das nächste Buch.

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Meine absolute Lieblingsreihe

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
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Inhalt: In diesem Buch geht es um Lee, sie hat ihren Traum auf Hawaii Profisurferin zu werden erfüllt, doch das Schicksal stellt sich ihr in die Queere. Als sie einen Brief aus Harbour Bridge bekommt, ...

Inhalt: In diesem Buch geht es um Lee, sie hat ihren Traum auf Hawaii Profisurferin zu werden erfüllt, doch das Schicksal stellt sich ihr in die Queere. Als sie einen Brief aus Harbour Bridge bekommt, kehrt sie nicht nur zu ihren ehemaligen besten Freundinnen zurück, dort trifft sie auch auf Parker, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Und dann sind da noch unausgesprochene Worte über Josies Verschwinden, die Lee nie ihren Freundinnen anvertraut hat.

Fazit: Ich schreibe diese Rezension mit Tränen in den Augen, denn es war einfach so schön. Für mich hat diese Reihe die mit Abstand besten Protagonistinnen, die ich je gelesen habe. Die Freundschaft zwischen Lee, Odina, Isa, Avery und Josie ist etwas Unvergessliches, ich hatte das Gefühl beim Lesen live dabei zu sein. Noch nie habe ich mich so verbunden gefühlt. Ich habe mit den Mädchen gelacht und geweint und es hat sich angefüllt, als wäre auch ich ein Teil der Gruppe. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, die Mischung aus Romance und Suspense war perfekt ausgeglichen und es blieb bis zum Schluss spannend. Und dann bekommt man auch endlich das letzte fehlende Puzzlestück zu Josies Verschwinden. Diese Reihe hat einen Riesen großen Platz in meinem Herzen und ich werde mich oft zurück an das wunderschöne Setting von Harbour Bridge träumen.

Ich wünsche mir noch so sehr ein Buch zu Josie, wie sie das ganze erlebte als Kinderstar wahrgenommen hat, denn es fällt mir wirklich schwer diese Reihe loszulassen.

Vielen Dank an Kristina Moninger, für diese Herzensreihe

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Veröffentlicht am 22.06.2024

Ein Schreibstil mit Aussagekraft

Windstärke 17
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Bereits “22 Bahnen” hat mir unglaublich gut gefallen, aber dieses Buch toppt nochmal alles.

Wir begleiten in “Windstärke 17” die nun erwachsene Ida. Nachdem ihre Mutter verstorben ist, weiß sie einfach ...

Bereits “22 Bahnen” hat mir unglaublich gut gefallen, aber dieses Buch toppt nochmal alles.

Wir begleiten in “Windstärke 17” die nun erwachsene Ida. Nachdem ihre Mutter verstorben ist, weiß sie einfach nicht mehr, was sie vom Leben will. Anstatt wie geplant zu ihrer Schwester Tilda zu fahren, zieht es sie an die Ostsee nach Rügen. Dort lernt sie Knut in seiner Kneipe kennen, der sie bei ihm einstellt und ihr mit seiner Frau Marianne auch gleichzeitig ein Zuhause bietet. Und dann ist da Leif der sich in Idas Herz schleicht. Ida taucht in ihre traumatische Vergangenheit, um sich selbst zu verstehen und endlich abschließen zu können.

Caroline Wahl hat einen so einnehmenden Schreibstil, der mich einfach nicht loslässt, selbst, nachdem ich das Buch beendet habe, hallen ihre Worte in mir nach. Dieses Buch war nochmal viel emotionaler, ich habe Idas Schmerz und Frustration so hart gefühlt, dass ich manchmal selbst durchatmen musste. Es war einfach nur spannend, die Geschehnisse aus Idas Perspektive sehen zu können.Wie anders ich Ida aus Tildas Wahrnehmung eingeschätzt habe.

Die Protagonisten waren wieder einfach nur ein ganz großes Highlight. Ich wünschte ich würde solch wunderbaren Menschen wie Knut, Marianne und Leif begegnen. Der Austausch zwischen den Protagonisten ist meist kurz und knapp geschrieben, dennoch sind sie so tiefgründig, dass ich jedes Mal sprachlos bin, wie man mit so wenig Worten so viel auf den Punkt bringen kann.

Fazit: Caroline Wahl hat mich mit beiden Büchern restlos begeistert. Ich bin so extrem gespannt auf das nächste Werk der Autorin, und ob es sich um eine neue Figur handeln wird oder ob sie auch schon in diesem Buch eine Rolle gespielt hat.

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Zwei Schwestern die zusammenhalten

22 Bahnen
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Ein außergewöhnliches Debüt. Der Schreibstil der Autorin ist direkt und auf den Punkt bringend, er wirkt augenscheinlich sehr simpel, doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt, wie tiefgründig Tildas ...

Ein außergewöhnliches Debüt. Der Schreibstil der Autorin ist direkt und auf den Punkt bringend, er wirkt augenscheinlich sehr simpel, doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt, wie tiefgründig Tildas Gedankengänge sind. Zwischen schweren Momenten findet sich immer wieder kleine Momente der Leichtigkeit, in denen die Protagonistin nostalgisch auf schöne Momente zurückblickt. Gerade diese Momente machten das Buch für mich zu etwas Besonderem, ich hatte wirklich das Gefühl tief in die Seele der Protagonistin blicken zu können.

Tilda und Ida sind zwei unglaublich starke Protagonisten. Die Alkoholerkrankung ihrer Mutter ist dafür verantwortlich, dass die beiden sich blind vertrauen.,dieses besondere Band konnte ich beim lesen spüren.Tilda zieht ihre kleine Schwester praktisch alleine groß,
umso emotionaler war es zu beobachten, wie die 10 Jahre jüngere Ida sich im Laufe der Geschichte entwickelt, wie erwachsen sie werden muss, wie mutig sie ist.

Das Ende war für meinen Geschmack ein bisschen zu abrupt, es macht mich aber gleichzeitig neugierig, wie die Autorin die Geschichte in „Windstärke 17“ fortsetzten wird.

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