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Veröffentlicht am 07.04.2020

Rettet das Märchenreich!

Land of Stories: Das magische Land - Eine düstere Warnung
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Die Geschichte beginnt damit dass Napoleons Grand Armee die Gebrüder Grimm gefangen nimmt. General Marquis verlangt von ihnen, dass sie ihm den Weg ins Märchenreich preisgeben. Dann gibt es einen Schnitt ...

Die Geschichte beginnt damit dass Napoleons Grand Armee die Gebrüder Grimm gefangen nimmt. General Marquis verlangt von ihnen, dass sie ihm den Weg ins Märchenreich preisgeben. Dann gibt es einen Schnitt und der Leser befindet sich in der heutigen Zeit.
Connor Bailey hat das Glück, dass er an einem Schulausflug nach Berlin teilnehmen darf. Dort wurden in einer Zeitkapsel unveröffentlichte Märchen der Gebrüder Grimm entdeckt. Bei dieser Veröffentlichung erleben Conner und seine Mitreisenden eine unerwartete Überraschung.
Sehr schnell habe ich in dieses Buch hinein gefunden und fand es auch nicht störend dass es schon der dritte Teil einer Reihe ist. Die Geschichte um die Zwillinge Connor und Alex, die in zwei verschiedenen Welten leben und sich doch so nah sind, hat mich sofort gefesselt. Wie Beide von dem geplanten Angriff der französischen Armee erfahren und jeder versucht ihn zu verhindern, ist spannend geschrieben.
Am Anfang war mir etwas zu viel Romantik in der Story. Dieses, Mädchen trifft Junge und Teenager ist heimlich verliebt, war mir etwas zu klischeehaft. Sehr gut hat mir dagegen gefallen, dass eine Reihe der Märchenfiguren vorkommen, deren Geschichten man aus seiner Kindheit kennt. Die Charaktere wie z. B. Rotkäppchen, Cinderella oder Froschkönig werden so dargestellt, als wären sie ganz normale Menschen.

Fazit: Eine sehr spannende Geschichte einer Reihe, die ich auch weiterempfehlen kann, wenn man die Vorgänger Bände nicht gelesen hat.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Nicht ganz mein Fall!

Haarmann
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Friedrich „Fritz“ Haarmann war ein Serienmörder, der wegen Mordes an insgesamt 24 Jungen und jungen Männern im Alter von zehn bis 22 Jahren vom Schwurgericht Hannover am 19. Dezember 1924 zum Tode verurteilt ...

Friedrich „Fritz“ Haarmann war ein Serienmörder, der wegen Mordes an insgesamt 24 Jungen und jungen Männern im Alter von zehn bis 22 Jahren vom Schwurgericht Hannover am 19. Dezember 1924 zum Tode verurteilt wurde.

Ich habe eine ganze Zeit gebraucht um in dieses Buch hinein zu finden. Der Schreibstil konnte mich nicht wirklich begeistern. Auch die Geschichte selbst war für mich nicht das, was ich erwartet hatte.
Dieses Werk ist, meiner Meinung nach, weniger die Geschichte Haarmann`s, sondern die Erlebnisse des Kriminalkommissars Robert Lahnstein. Es wird sehr viel über die schweren Zeiten, die nach dem ersten Weltkrieg herrschten und ihre politischen Wirrungen geschrieben. Des Weiteren behandelt der Autor das Kriegstrauma, welches Lahnstein erlitten hat.
Die Geschichte des Fritz Haarmann, die zur Ergreifung und letztendlich zu seiner Überführung führte wurde nicht in den Vordergrund gestellt.
Gut gefallen hat mir allerdings, das Dirk Kurbjuweit, teilweise originale Aussagen mit eingebracht hat.
Somit bin ich der Meinung, dass es sich bei diesem Buch weniger um ein Kriminalroman, sondern eher um einen zeitgenössischen Schicksalsroman handelt.

Fazit: Ein mäßig spannender Roman, der eher den Leser von Zeitgeschichte, als den Krimiliebhaber anspricht. Also nur eine bedingte Weiterempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Locker, leichter Krimi mit Sommergefühl!

Mitten im August
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Auf Capri wird, in einem Boot, die Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Ispettore Enrico Rizzi und seine neue Kollegin Antonia Cirillo nehmen die Untersuchungen auf. Schnell stellen sie fest, dass es sich ...

Auf Capri wird, in einem Boot, die Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Ispettore Enrico Rizzi und seine neue Kollegin Antonia Cirillo nehmen die Untersuchungen auf. Schnell stellen sie fest, dass es sich bei dem Toten um Jack Milani handelt, der mit seiner Freundin Sofia im Feriendomizil seiner Eltern wohnte. Sofia ist verschwunden, warum? Und wo ist sie? Da ein Mord auf Capri sehr selten ist, schaltet sich zum Leidwesen der Beamten auch noch Hauptstelle in Neapel ein.

Die Geschichte springt immer mal wieder zwischen Sofia und den Orten der Ermittlungen hin und her. Das macht die Story spannend. Außerdem lässt der Autor uns nicht nur an den Geschehnissen teilhaben, sondern beschreibt zusätzlich die Schönheiten Capri`s. Wobei mir persönlich diese Nebensächlichkeiten teilweise etwas zu viel waren.
Ab Mitte des Buchs nahm die Handlung dann an Fahrt auf und ich war komplett gefesselt. Obwohl ich hier und da schon einen Verdacht hatte, wer der Mörder sein könnte, war das Ende dann doch überraschend.
Fazit: Ein leichter Krimi für Leser die gleichzeitig auch etwas über den Handlungsort erfahren wollen. Nichts für hartgesottene Thriller Fans, aber eine sehr gute Urlaubslektüre, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 17.03.2020

Fesselnd von Anfang bis Ende

Schlüssel 17 (Tom-Babylon-Serie 1)
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Eine Tote hängt im Dom unter der Kuppel, das ist echt eine bizarre Vorstellung. Dann der Schlüssel um ihren Hals, der dann auch noch verschwindet. Ein Mordfall der Kommissar Tom Babylon in seine Kindheit ...

Eine Tote hängt im Dom unter der Kuppel, das ist echt eine bizarre Vorstellung. Dann der Schlüssel um ihren Hals, der dann auch noch verschwindet. Ein Mordfall der Kommissar Tom Babylon in seine Kindheit zurückführt. Wie kam die Tote an diesen Schlüssel und lebt Tom`s Schwester Viola doch noch? Das sind Fragen, die es für die Protagonisten und mich als Leser zu lösen gab.
Sofort war ich tief in der Geschichte drin und total gefesselt. Sie springt immer wieder zwischen den Ereignissen im Jetzt und den Geschehnissen rund um den Schlüssel, im Jahr 1998, Hin und Her. So kommt der Leser langsam immer mehr hinter die Bedeutung der Zahl 17.
Ein dritter Strang zeigt eine in der Psychiatrie sitzende Patientin, die auch irgendwie mit diese Zahl in Zusammenhang steht.

Die Hauptcharaktere:
Der Autor beschreibt wie Polizist Tom Babylon und Psychologin Sita Johanns sich Stück für Stück annähern. Jeder hat seine Geheimnisse und überlässt dem Anderen die Entscheidung wie viel er davon preisgibt. Auch SOKO Leiter Jo Morten wird sehr undurchsichtig dargestellt. So hat irgendwie jeder sein Päckchen zu tragen.
Dann gibt es da noch im zweiten Strang Klara Winter und Fridericke Meisner. Mich hat der Mut fasziniert wie Friderike nicht aufgibt Klara zu helfen. Sehr undurchsichtig ist auch die Rolle Prof. Wittenbergs. Von Anfang an hat man die Vermutung, dass er mit der ganzen Geschichte etwas zu tun hat.
Die Personen aus Tom´s Vergangenheit tauchen teilweise auch im Jetzt wieder auf. So wird eine Verbindung zwischen diesen beiden Zeiträumen gebildet. Das fand ich, hat Marc Raabe sehr gut dargestellt.
Da ich den zweiten Band „Zimmer 19“ vorher schon gelesen habe, waren mir einige Begebenheiten nicht ganz fremd. Das empfand ich allerdings nicht als störend.

Fazit: Ein super Thriller von Anfang bis Ende, den ich 100% weiterempfehlen kann. Man kann den ersten und zweiten Band unabhängig voneinander lesen. Aber wer noch keines der Bücher kennt, dem würde ich die richtige Reihenfolge empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

Thriller mit mittelmäßiger Spannung!

Die Zucht
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Erster Strang: Der kleine Oleg Schwabe wird aus dem elterlichen Garten entführt. Kommissar Henry Conroy muss sich nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit seiner neuen Kollegin Manuela Sperling auseinander ...

Erster Strang: Der kleine Oleg Schwabe wird aus dem elterlichen Garten entführt. Kommissar Henry Conroy muss sich nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit seiner neuen Kollegin Manuela Sperling auseinander setzen. Diese ist frech, vorlaut und hat ihre eigene Meinung. Dadurch kommen aber verschiedene Ansatzpunkte zum Vorliegenden Fall auf.
Zweiter Strang: Tierschützerin Rieke arbeitet in einer Tierhandlung. Eines Tages kommt ein Kunde, der nach einem Stachelhalsband für Hund fragt, sie ist entsetzt und folgt ihm heimlich bis zu einem Gehöft in der Nähe der tschechischen Grenze. Beim Betreten des Grundstücks wird sie erwischt.
Dieses Buch wird von Simon Jäger gelesen. Er hat eine angenehme Stimme, die sehr gut zur Geschichte passt. Er kann die Höhen und Tiefen im Geschehen spannend wiedergeben. Nur die Stimmlage von Manuela Sperling erschien mir oft zu aggressiv.
In die Story des Thrillers, kam ich zunächst etwas schwer rein. Durch mehrere doch sehr unterschiedliche Stränge in der Handlung, wurde mir nicht klar, wo dass hinführen sollte. Ca. bei der Hälfte des Hörbuches wurde der Zusammenhang dann eindeutiger. Das Ende konnte ich dann wieder nur teilweise nachvollziehen, zumal eine Frage offen blieb.
Die Charaktere haben mir wiederum sehr gut gefallen. Conroy, der Mürrische mit dem weichen Herz, Sperling, die Taffe die zu Conroy vordringen kann, in dem sie keine Ruhe gibt und auch die restlichen Figuren sind sehr gut herüber gebracht worden.
Fazit: Ein guter, etwas verwirrender Thriller, der aber nicht immer die Spannung halten kann.

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