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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2022

Ein Land unter fremder Herrschaft

Die Birken der Freiheit
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Zeiten. Zum einem geht es um Luise, die im Jahr 1914 als Begleitung der jungen Adeligen Wilhelmine von Oldenburg aus in das Land reist. Der zweite Erzählstrang spielt 1989 und hier ist Merike die Hauptperson. ...

Zeiten. Zum einem geht es um Luise, die im Jahr 1914 als Begleitung der jungen Adeligen Wilhelmine von Oldenburg aus in das Land reist. Der zweite Erzählstrang spielt 1989 und hier ist Merike die Hauptperson.
Ich muss gestehen, das mich beim Lesen des Klappentextes vor allem der Teil angesprochen der im Jahr 1914 spielt, da ich diese Zeit besonders interessant finde. Dieser Teil hat mir auch gut gefallen. Es war interessant die Welt der damaligen Zeit mit den Augen von Wilhelmine und Luise zu sehen und die Geschichte war sehr einfühlsam erzählt.
Wirklich gepackt hat !ich aber dann Merikes Geschichte. Die Zeit als Estland noch unter russischer Herrschaft stand und der Wille der Ersten ihr eigenes Land zu erhalten, das Leben von jungen Menschen denen eingetrichtert wird, was sie zu denken haben und die Einblicke in das Gefühlschaos eines jungen Mädchens dessen Welt voller Schweigen zu sein scheint , waren einfach grandios.
Der Roman war so aufgebaut das sich die Zeiten immer abwechselnden und ich so immer von einer Zeit in die andere gewandert bin. Allerdings habe ich nie Probleme gehabt die Zeiten und Personen zu wechseln..
Ein Roman der mir ein unbekanntes Land näher gebracht hat.

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Veröffentlicht am 15.02.2022

Schicksalsschläge

Esthers Verschwinden
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Die Geschichte von Eli Rosen muss man einfach gelesen haben. Er wird von den Amerikanern aus dem KZ Birkenau gerettet. Zu dem Zeitpunkt ist er nur noch Haut und Knochen und doch hat er den Willen zu überleben. ...

Die Geschichte von Eli Rosen muss man einfach gelesen haben. Er wird von den Amerikanern aus dem KZ Birkenau gerettet. Zu dem Zeitpunkt ist er nur noch Haut und Knochen und doch hat er den Willen zu überleben. Er will wissen, was mit seiner Frau Esther geschehen ist. Seine Hoffnung etwas zu erfahren ist der Pole Max, dem er einst vertraute, der ihn aber verraten hat...

Der Roman erzählt über eine schreckliche Zeit und die Verbrechen die damals begangen wurden, ohne direkt die Gräultaten zu schildern. Trotzdem sind sie Allgegenwärtig und die Angst der Menschen ist spürbar erzählt.
Ein großer Teil des Romanes spielt nach dem Krieg in einem Auffanglager der Amerikaner, diesen Teil fand ich sehr interessant. Vor allem die Schwierigkeiten ein Visum in die USA zu bekommen waren gut nachvollziehbar beschrieben zu und zeigen viele Ungerechtigkeiten, die damals Vorherachten.

Ich habe bereits mehrere Romane des Autors gelesen und bin immer wieder beeindruckt wie nahe er uns seine Charaktere bringt und wie tief er uns in die Zeit eintauchen läs

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Veröffentlicht am 15.02.2022

Mord in Hamburg

Hafenmörder
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Bei diesem Buch finde ich es sehr interessant das der Krimi komplett in der Ich Perspektive geschrieben ist. Der Bakteriologe Carl Jakob erzählt von grausamen Morden, die im Jahr 1904 in Hamburg geschehen ...

Bei diesem Buch finde ich es sehr interessant das der Krimi komplett in der Ich Perspektive geschrieben ist. Der Bakteriologe Carl Jakob erzählt von grausamen Morden, die im Jahr 1904 in Hamburg geschehen sind. Sein Freund Martin ist Polizist und verwickelt ihn in die Fälle...

Der Fall ist spannend erzählt und auch die Polizeiarbeit der Zeit wird bildhaft beschrieben. Zum Fall selbst will ich gar nicht mehr schreiben, das soll jeder selbst erleben. Der Schreibstil und die Art der Herangehensweise hat mir sehr gut gefallen. Die Figuren waren authentisch und passten in die Zeit in der der Roman spielt.

Ich mag historische Kriminalromane, die ihre Zeit wieder spiegeln und mir als Leser die Menschen der Zeit näher bringen. Hier geht es sowohl in die Wohnzimmer der Oberschicht, als auch in die Behausungen der Armen. Es wird also ein Querschnitt der Zeit gezeigt.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Sarah in Wien

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 2)
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In Das Aktionshaus geht es um die junge Sarah die es in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts geschafft hat, sich an die Spitze eines Wiener Aktionshauses zu setzen. Natürlich muss sie in dieser ...

In Das Aktionshaus geht es um die junge Sarah die es in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts geschafft hat, sich an die Spitze eines Wiener Aktionshauses zu setzen. Natürlich muss sie in dieser Zeit mit Missgunst und Unverständnis kämpfen, den nicht jeder ist begeistert davon eine Frau in dieser Position zu sehen. Auch ihr Privatleben ist turbulent, da ist zum einen ihr Geliebter Philip, zum anderen ihr Jugendfreund Charly....

Natürlich geht es in dem Roman in erster Linie um Sarah, ihr Leben, ihre Familie,, ihre Gefühle, doch auch die Zeichen der Zeit werden behandelt.So zum Beispiel der aufsteigende Antisemitismus in Wien, der vor allem ihre jüdische Freundin Hannah beunruhigt. Aber auch die schwere Situation einer arbeitenden Frau werden veranschaulicht..

Sarah ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Sie geht ihren Weg, weiß was sie will und ist immer für ihre Freunde da. Trotzdem und das mag ich an ihr, ist sie nicht perfekt, sondern hat auch ihre Fehler und wird dadurch sehr menschlich..
Der Roman behandelt eine interessante Zeit und bringt sie mir anhand von vielen tollen Charakteren näher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Schicksalhafte Familiengeschichte

Zeiten des Wandels
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Diese Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Antonia, Leo und Carla, die auf einem kleinen Weingut auf Mallorca aufwachsen sind. Die Geschichte beginnt ...

Diese Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Antonia, Leo und Carla, die auf einem kleinen Weingut auf Mallorca aufwachsen sind. Die Geschichte beginnt im Jahr 1914 und obwohl Mallorca nicht direkt vom ersten Weltkrieg betroffen ist, sind auch hier die Folgen zu spüren. In dieser schweren Zeit werden die drei Geschwister erwachsen, erleben die erste Liebe und den harten Kampf ums Überleben. Antonia und ihr Mann Mateo sehen auf der Insel keine Zukunft und wandern nach Kuba aus. Doch auch hier ist es nicht so einfach wie gedacht....

Mich haben an der Geschichte vor allen zwei Aspekte gereizt. Zum einen die bekannte Ferieninsel Mal von einer völlig anderen Seite kennenzulernen. Lange bevor die Touristen sie entdeckten. Das ist der Autorin wunderbar gelungen. Der Roman erzählt die Geschichte der einfachen Bevölkerung und führt uns ganz dicht in ihr Leben. Zum anderen fand ich es sehr interessant zu lesen wie die Menschen hier die Zeit erlebt haben. Während in Europa der Krieg tobte ging hier das Leben zwar etwas eingeschränkt, aber dennoch Recht normal weiter. Aber auch die Abschnitte über Kuba waren sehr interessant. Vor allem die Überheblichkeit der Weissen auf der Insel hat mich nachdenklich gemacht.
Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, so sehr haben mich Antonia, Leo und Carla fazieniert.

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