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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Das Leben des Autors

Mein Sternzeichen ist der Regenbogen
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Der Autor schildert in diesem Buch selbst erlebte Geschichten, aber auch Geschichten, die er erzählt hat. Es handelt sich hierbei um Kurzgeschichten um die 20 Seiten. Das Cover wirkt abstrakt und bunt, ...

Der Autor schildert in diesem Buch selbst erlebte Geschichten, aber auch Geschichten, die er erzählt hat. Es handelt sich hierbei um Kurzgeschichten um die 20 Seiten. Das Cover wirkt abstrakt und bunt, wodurch es sicherlich die verschiedenen Facetten der Geschichten wiedergeben möchte.
Erwartet habe ich ein Buch, das lustig und unterhaltsam ist und zwischendurch unterwegs auch immer gelesen werden kann. Jedoch muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht wurde. Es kommen durchaus ab und zu lustige Geschichten vor, der Autor schreibt diese auch mit voller Gefühl nieder, sodass man die Situation nachempfinden kann, allerdings ist das Buch an vielen Stellen auch langatmig und man braucht doch sehr lange, bis das Buch fertig gelesen ist.
Natürlich kann ich dies nur aus meiner persönlichen Sicht schilden und sicherlich gibt es den ein oder anderen der Gefallen an dem Buch findet.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Wie der Titel so der Inhalt

Erschütterung
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Der Titel passt hier durchaus zum Buch. Anfangs fängt es eher langatmig an. Es sind viele verschachtelte Sätze und eingeschobene Absätze über Höhlen und Gesteine, die zum restlichen Kontext nicht passen. ...

Der Titel passt hier durchaus zum Buch. Anfangs fängt es eher langatmig an. Es sind viele verschachtelte Sätze und eingeschobene Absätze über Höhlen und Gesteine, die zum restlichen Kontext nicht passen. Man merkt auch, dass das Buch einen psychologischen Background hat.
Ab Seite 40 ungefähr wechselt der Autor meiner Meinung nach den Schreibstil und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Es geht nun um seine Tochter, bei der Symptome einer Krankheit bemerkt werden. Anfangs können diese nicht gedeutet werden, doch recht schnell wird klar, dass es sich um eine Krankheit ohne Heilung handelt. Im Buch wird weiter der tragische Verlauf der Krankheit beschrieben. Hier wird es durchaus sentimental und emotional, sodass der Titel genau ins Schwarze trifft.
Während es immer schlimmer um die Tochter aussieht, gibt es einen Wandel im Buch. Der Vater entdeckt einen Hilferuf in einer Jacke, welchem er nachforscht bis er diese Person findet.
Interessanterweise gibt es in diese Richtung tatsächlich noch ein Happy End.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung wird aufgebaut

Der letzte Sommer in der Stadt
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Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere ...

Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere Auflagen, die auch wieder schnell verkauft wurden, sodass es nunmehr erneut und in Deutschland erhältlich ist.

Das Entstehungsjahr muss man natürlich bei der Bewertung berücksichtigen. Es erfüllt nicht mehr den heutigen Zeitgeist. Im Buch geht es um einen Menschen, der nach Rom kommt und in der Wohnung seines Freundes wohnt. Es wird sein Leben beschrieben, wie er arbeitet, wie er eine Frau kennenlernt und sich in sie verliebt, wie ein guter Freund von ihm stirbt. Insgesamt erzeugt das Buch keine Spannungskurve, die Geschichte plätschert so vor sich hin.
Es war auch durchaus etwas schwer für mich das Buch fertig zu lesen und immer dranzubleiben, obwohl es nur 200 Seiten hat.

Im Großen und Ganzen war es okay und erinnert mehr an eine Pflichtlektüre für den Deutschunterricht. Bestimmt für einige Personen ein Buch, welches sich gerne lesen würden, für mich allerdings leider nicht. Daher nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Humorvoller Krimi

The Maid
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Was für ein tolles Buch!
Ein Zimmermädchen, das leicht zum Autismus neigt und für die es oberste Priorität ist, ein Zimmer in den Zustand der Perfektion zurückzuversetzen, wird zum Mittelpunkt eines Mordes. ...

Was für ein tolles Buch!
Ein Zimmermädchen, das leicht zum Autismus neigt und für die es oberste Priorität ist, ein Zimmer in den Zustand der Perfektion zurückzuversetzen, wird zum Mittelpunkt eines Mordes. Molly, das Zimmermädchen, entdeckt beim Aufräumen eines Zimmers die Leiche des Reichen Mr. Blacks in einem Zimmer. Um Personen zu schützen, von denen sie anfangs denkt es sind ihre Freunde, gerät sie immer mehr zur Tatverdächtigen...
Das Buch ist aus der Sicht dieses Zimmermädchens beschrieben, welche auf charmant witzige Weise den Leser immer mehr fesselt.
Es bleibt auch bis zum Ende hin spannend. Aufgrund der naiven Erzählweise von Molly, erkennt man auch erst am Ende selbst, wer der wahre Täter ist.
Der Roman/Krimi ist auch für Personen geeignet, die gar nicht so besonders Krimis mögen, da dies hier gar nicht im Mittelpunkt ist. Es ist durchaus sehr humorvoll und witzig geschrieben, trotz eines so schlimmen Ereignisses.
Von mir gibt es hierzu eine ganz klare Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Eine starke Frau

Manifesto. Warum ich niemals aufgebe
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Bernardine Evaristo beschreibt in diesem Buch von Geburt bis zum hier und jetzt wie ihr Leben verliegt, ihren beruflichen Werdegang sowie ihren Höhen und Tiefen. Es wird ganz deutlich erkennbar, dass sie ...

Bernardine Evaristo beschreibt in diesem Buch von Geburt bis zum hier und jetzt wie ihr Leben verliegt, ihren beruflichen Werdegang sowie ihren Höhen und Tiefen. Es wird ganz deutlich erkennbar, dass sie kein leichtes Leben hatte und mit Rückschlägen und persönlichen Angriffen zu rechnen hatte. Durch ihre Hautfarbe musste sie damals viele Einschränkungen erleben. Auch das Verhältnis zu ihrem Vater ist sehr schwierig.
Es gibt viele interessante Stellen im Buch, bei denen man auch teilweise mit dem Wissen der heutigen Zeit sehr schockiert ist. Jedoch gibt es auch einige Stellen, die sehr langatmig sind, wie beispielsweise in der letzteren Hälfte des Buches, in dem sie über ihre einzelnen Bücher schreibt. Am interessantesten für mich war tatsächlich die erste Hälfte des Buches, in dem sie von ihrer Kindheit bis zur Eröffnung ihres Frauentheaters erzählt hat. Insgesamt ein durchwachsenes Buch, in dem jedoch ein bisschen Humor und Spannung fehlt, was allerdings sicherlich Absicht der Autorin war.

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