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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Winjbüüdel soweit das Auge reicht

Der Duft von Kuchen und Meer
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Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der ...

Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der gesamten Geschichte ein wenig Traurigkeit liegt. Der verstorbene Vater, die gesamte Vergangenheit von Oma Udine.. und vor allem bei den vielen Omas und Tanten wurde es für mich auch ein wenig verwirrend.
Schön fand ich allerdings, dass die Kapitel nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt haben, wie es oft der Fall bei solchen Büchern ist. Es spielt grundsätzlich in der Gegenwart und es gibt nur ab und an Rückblicke zurück, aber im großen und ganzen reiht sich ein Kapitel an das nächste an. Leni und Maren fand ich dabei sehr sympathisch, man wird mit denen richtig warm und würde sie gern kennenlernen. Auch ihre Idee was mit dem Haus geschehen soll, fand ich schön und denke auch, es war die beste Entscheidung.
Die Argumente, weshalb Udine nicht mehr nach Amrum kommt, fand ich etwa schwach. Da hätte man sich schon längst mit der Familie bei solchen Lappalien aussprechen können aber naja.

Fazit: Ein schöner Roman, den man zwischendurch lesen kann. Vor allem wenn man schon mal auf Amrum war oder deren Sprache spricht, ist das Buch denke ich genau richtig.
Aufgrund des traurigen Hauchs über dem Ganzen und der wirklich harmlosen Vergangenheit ziehe ich einen Stern ab.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Gehört in die Top 10 der Bestseller-Listen

Die Frau im Park
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Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es meinen Geschmack aufgrund des schlichten Covers und der Geschichte dahinter treffen würde und die notwendige Spannung bereit ...

Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es meinen Geschmack aufgrund des schlichten Covers und der Geschichte dahinter treffen würde und die notwendige Spannung bereit hält, doch dieses Buch schafft es in knapp 300 Seiten den Leser komplett zu fesseln und in das Geschehen eintauchen zu lassen.
Es beschreibt das Leben von Eva Rosenberg, die nach nunmehr 15 Jahren aufgrund des Auszuges ihrer Tochter "in den Tag hineinlebt", da ihr die Zukunft ohne Perspektive scheint.. bis sie im Park auf Ben trifft, der sie in ihren Ideen verstärkt und Zuversicht gibt.
Die Autorin schafft es, dass man sich komplett in die Rolle von Eva hineinversetzen kann und dieser typische Frauen-Roman überraschend viel Spannung bereit hält. Ich würde dieses Buch jedes Mal von Neuem lesen wollen, da es so gefühlvoll und einfach schön geschrieben ist, dass man unbedingt mehr davon lesen möchte.
Definitive Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unerwartete Wende

Der Junge, der das Universum verschlang
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Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, ...

Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, dass sein Stiefvater mit Drogen dealt; er ist geschockt. Zunächst will er ihm dabei helfen, doch als Lyle auf mysteriöse Weise verschwindet, man davon ausgeht, dass er nicht mehr am Leben ist und seine Mutter ins Gefängnis kommt, hat er nur noch einen Wunsch: Er möchte seine Mutter an Weihnachten sehen. Hierzu muss er in das Gefängnis einbrechen und bekommt dabei Hilfe von seinem Babysitter Ex-Häftling Slim. Eli wird klar, dass die Menschen, die nach außen hin böse wirken, gar nicht wirklich schlecht sind und das vermeintlich gute Menschen auch eine dunkle Fassade haben. Somit ist sein Entschluss gefasst, das wahre Gesicht, des Drogenbosses seines Stiefvaters aufzudecken.

Die Lektüre verarbeitet eine gute und spannende Geschichte, die jedoch noch manche Ecken und Kanten hat. Zwischendurch ist es etwas langatmig geschrieben, man kämpft sich teilweise durch. Jedoch gibt es ganz oft Momente, wo man die Seiten aufgrund der Spannung nur verschlingt.
Man darf eben nicht vergessen, dass es sich um einen 11-jährigen Jungen handelt, der die ganze Geschichte erlebt. Man ist teilweise regelrecht überrascht, dass es sich noch um ein Kind und nicht um einen Erwachsenen handelt, da die Handlung durchaus schreckliche Szenen für das Kind hat.

Fazit: Obwohl es nicht die Art der Bücher ist, die ich sonst lese und der Sprachstil anfangs schwierig und ungewohnt ist, hat mich das Buch durchaus überzeugt und es gibt eine klare Leseempfehlung von mir, da die Handlung interessante und zum Nachdenken anregende Aspekte hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Gute Story, aber zu kurz

Berlin Heat
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Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner ...

Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner Kredithai gemacht hat und diese nun zurückzahlen will, ist ihm jedes Mittel recht um an Geld zu kommen. So kommt er an zwei Typen, die einen Politiker vermeintlich "entführt" haben und verbringt sogar eine Nacht in Untersuchungshaft bis es am Ende einen unerwarteten Knall gibt.

Die Geschichte spielt nach der Corona-Pandemie, nachdem sämtliche Freizeitaktivitäten geöffnet haben und das normale Leben wieder möglich ist. Jedoch wird dies nur kurz angeschnitten und am Rande erzählt.
An sich ist es eine gute Geschichte, die die dunklen Abgründe von Berlin zeigt, die so auch durchaus real sein könnten. Allerdings werden die Handlungen immer nur kurz beschrieben, der Autor springt quasi von Handlung zu Handlung. Eine Spannung wird durchaus aufgebaut, diese ist jedoch auch wieder schnell vorbei, da das Buch lediglich nur 254 Seiten hatte.
Der Wechsel zu den politischen Handlungen mit den Bundestagswahlen ist zunächst ein totaler Gegensatz, passt sich der Geschichte jedoch super an.
Die Wahl der Sprache schockt anfangs etwas, lässt sich aber flüssig lesen und passt sehr gut zum aktuellen Geschehen.

Insgesamt ist das Buch aktuell und real verfasst, allerdings etwas zu kurz gehalten.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Charmant witzig

Nachrichten von Männern
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Das Buch ist mit seinen 180 Seiten sehr kurz gehalten, was jedoch bei diesem Thema völlig ausreichend ist.
Es werden die einzelnen Männertypen dargestellt und kurze Chatverläufe als Beispiel demonstriert. ...

Das Buch ist mit seinen 180 Seiten sehr kurz gehalten, was jedoch bei diesem Thema völlig ausreichend ist.
Es werden die einzelnen Männertypen dargestellt und kurze Chatverläufe als Beispiel demonstriert. Anschließend folgt eine genauere Erklärung, wie man am besten mit dieser Sorte von Männern umgeht und ihnen anwortet und dies lieber unterlässt.
Insgesamt witzig geschrieben und lädt zum Schmunzeln ein. Man kann sich an manchen Stellen identifizieren und sich genau in die Frauen hineinversetzen.
In vielen Momenten merkt man, dass man genau mit dieser Typ Mann bereits Kontakt hatte und kann direkt feststellen, ob man sich "richtig" verhalten hat.
Aufgrund seiner locker leichten Schreibweise lässt es sich flüssig lesen. Ich persönlich finde jedoch den Preis von 15 € für 180 Seiten (nicht voll beschrieben) etwas zu viel, die man nach 2 Tagen schnell durch hat.
Alles in allem jedoch eine abwechslungsreiche Abendlektüre, die man zwischendurch mal lesen kann.

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