Platzhalter für Profilbild

PinaColada999

Lesejury Profi
offline

PinaColada999 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit PinaColada999 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung wird aufgebaut

Der letzte Sommer in der Stadt
0

Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere ...

Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere Auflagen, die auch wieder schnell verkauft wurden, sodass es nunmehr erneut und in Deutschland erhältlich ist.

Das Entstehungsjahr muss man natürlich bei der Bewertung berücksichtigen. Es erfüllt nicht mehr den heutigen Zeitgeist. Im Buch geht es um einen Menschen, der nach Rom kommt und in der Wohnung seines Freundes wohnt. Es wird sein Leben beschrieben, wie er arbeitet, wie er eine Frau kennenlernt und sich in sie verliebt, wie ein guter Freund von ihm stirbt. Insgesamt erzeugt das Buch keine Spannungskurve, die Geschichte plätschert so vor sich hin.
Es war auch durchaus etwas schwer für mich das Buch fertig zu lesen und immer dranzubleiben, obwohl es nur 200 Seiten hat.

Im Großen und Ganzen war es okay und erinnert mehr an eine Pflichtlektüre für den Deutschunterricht. Bestimmt für einige Personen ein Buch, welches sich gerne lesen würden, für mich allerdings leider nicht. Daher nur 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Humorvoller Krimi

The Maid
0

Was für ein tolles Buch!
Ein Zimmermädchen, das leicht zum Autismus neigt und für die es oberste Priorität ist, ein Zimmer in den Zustand der Perfektion zurückzuversetzen, wird zum Mittelpunkt eines Mordes. ...

Was für ein tolles Buch!
Ein Zimmermädchen, das leicht zum Autismus neigt und für die es oberste Priorität ist, ein Zimmer in den Zustand der Perfektion zurückzuversetzen, wird zum Mittelpunkt eines Mordes. Molly, das Zimmermädchen, entdeckt beim Aufräumen eines Zimmers die Leiche des Reichen Mr. Blacks in einem Zimmer. Um Personen zu schützen, von denen sie anfangs denkt es sind ihre Freunde, gerät sie immer mehr zur Tatverdächtigen...
Das Buch ist aus der Sicht dieses Zimmermädchens beschrieben, welche auf charmant witzige Weise den Leser immer mehr fesselt.
Es bleibt auch bis zum Ende hin spannend. Aufgrund der naiven Erzählweise von Molly, erkennt man auch erst am Ende selbst, wer der wahre Täter ist.
Der Roman/Krimi ist auch für Personen geeignet, die gar nicht so besonders Krimis mögen, da dies hier gar nicht im Mittelpunkt ist. Es ist durchaus sehr humorvoll und witzig geschrieben, trotz eines so schlimmen Ereignisses.
Von mir gibt es hierzu eine ganz klare Kaufempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Eine starke Frau

Manifesto. Warum ich niemals aufgebe
0

Bernardine Evaristo beschreibt in diesem Buch von Geburt bis zum hier und jetzt wie ihr Leben verliegt, ihren beruflichen Werdegang sowie ihren Höhen und Tiefen. Es wird ganz deutlich erkennbar, dass sie ...

Bernardine Evaristo beschreibt in diesem Buch von Geburt bis zum hier und jetzt wie ihr Leben verliegt, ihren beruflichen Werdegang sowie ihren Höhen und Tiefen. Es wird ganz deutlich erkennbar, dass sie kein leichtes Leben hatte und mit Rückschlägen und persönlichen Angriffen zu rechnen hatte. Durch ihre Hautfarbe musste sie damals viele Einschränkungen erleben. Auch das Verhältnis zu ihrem Vater ist sehr schwierig.
Es gibt viele interessante Stellen im Buch, bei denen man auch teilweise mit dem Wissen der heutigen Zeit sehr schockiert ist. Jedoch gibt es auch einige Stellen, die sehr langatmig sind, wie beispielsweise in der letzteren Hälfte des Buches, in dem sie über ihre einzelnen Bücher schreibt. Am interessantesten für mich war tatsächlich die erste Hälfte des Buches, in dem sie von ihrer Kindheit bis zur Eröffnung ihres Frauentheaters erzählt hat. Insgesamt ein durchwachsenes Buch, in dem jedoch ein bisschen Humor und Spannung fehlt, was allerdings sicherlich Absicht der Autorin war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Guter Ratgeber

Sei stärker als die Angst
0

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn ...

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn man wirklich die Tipps beherzigt und gedanklich die Tipps im Kopf bei einer Angstsituation befolgt, denke ich, dass man durchaus seine Angst auf langfristige Zeit verlieren kann.
Besonders gut fande ich hierbei die Idee, seine Angst zu verkörperlichen, damit die Angst ein Gesicht bekommt und diese dann gedanklich beispielsweise in einen Käfig zu sperren, damit sie nicht raus kann oder mit Liebe überschütten. Das hilft auch sehr, um sich dies gut vorstellen zu können. Insgesamt schreibt die Autorin mit viel Herz und Mitgefühl, denn jede Personen hat doch vor etwas Angst und dieses Buch dient als tolle Hilfestellung beim Bekämpfen seiner Angst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannend bis zum Ende

Der dreizehnte Mann
0

Da ich bereits ein Buch von Michael Tsokos (in Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek) gelesen habe, habe ich mir schon Vielversprechendes von dem Buch erhofft. Florian Schwiecker und Michael Tsokos wissen ...

Da ich bereits ein Buch von Michael Tsokos (in Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek) gelesen habe, habe ich mir schon Vielversprechendes von dem Buch erhofft. Florian Schwiecker und Michael Tsokos wissen es einfach, wie sie einen guten Krimi schreiben können. Sie haben es geschafft, einen Krimi zu erschaffen, in dem sich die Spannung immer weiter aufbaut. Auch werden viele juristische Vorgehensweisen erläutert, die der Wahrheit entsprechen (was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann); wodurch das Buch jedoch nicht langatmig oder gar ermüdend erscheint. Überraschend ist auch die Wende in dem Buch, die man gar nicht erwartet hatte - ohne groß etwas verraten zu wollen -. Besonders verursacht das Buch Gänsehautmomente und lässt einem kalt den Rücken runterlaufen, wenn man am Ende erfährt, dass es tatsächlich eine ähnlich wahre Geschichte gibt, die hierfür sicherlich die Grundlage war. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch. Ich freue mich schon mehr von diesen Autoren zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere