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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2025

Wohlfühlroman mit Tiefgang

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Gabriela Engelmann ist für mich ein Garant für ein gutes Buch, auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Innerhalb eines Tages habe ich dieses Buch nur so verschlungen.

Die Handlung wechselt zwischen Gegenwart ...

Gabriela Engelmann ist für mich ein Garant für ein gutes Buch, auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Innerhalb eines Tages habe ich dieses Buch nur so verschlungen.

Die Handlung wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und es entfaltet sich nach nach ein Gesamtbild.

Die Probleme vor allem in der Vergangenheit waren recht schnell offensichtlich und sehr bewegend. Es ist immer wieder traurig, Schicksale aus dieser Zeit zu lesen, seinen sie fiktiv oder real, aber man weiß: So ist es vielen in dieser Zeit gegangen.

Aber auch die Gegenwart hat ihre Probleme und dürfen wir auf beiden Zeitebenen Frauen verfolgen, die vor große Entscheidungen gestellt werden und wie sie diese meistern.

Ich muss zugeben, die Gegenwart war für mich teilweise etwas zu "einfach" gestrickt, da ging vieles doch zu glatt, dennoch habe ich auch diesen Teil gemocht.

Sehr gut gefallen haben mir die Schilderungen des Lebens auf Sylt, generell der Landschaft und vor allem der Bücherliebe. Diese war in jeder Zeile zu spüren.

Auf jeden Fall eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Zeitenwende

Berchtesgaden
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Komplex und sehr detailliert erfährt man in diesem Buch vieles über das Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Obersalzberg.
Ich muss zugeben, dass ich vor allem mit dem Anfang des Buches meine Schwierigkeiten ...

Komplex und sehr detailliert erfährt man in diesem Buch vieles über das Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Obersalzberg.
Ich muss zugeben, dass ich vor allem mit dem Anfang des Buches meine Schwierigkeiten hatte, jedes Kapitel ausgeschmückt mit vielen Details und dann aber auch gleich sehr viele unterschiedliche Personen eingeführt, das war zunächst viel zu "verdauen".


Das Buch ist sehr vielschichtig und akribisch recherchiert. Viele Dinge wusste man zwar oberflächlich, allerdings ergibt sich durch dieses Buch ein neues Tiefenwissen und aufgrund der vielen Protagonisten konnten sich Einzelschicksale nochmal nachdrücklicher zeigen.
Darin liegt einerseits die Stärke dieses Buches und für mich zeitgleich auch die größte Schwäche. Am Ende war es mir ein zu viel an Infos, Personen und Details. Dadurch hat sich das thematisch spannende Buch stellenweise sehr gezogen. Auch habe ich zu den wenigsten Protagonisten persönlichen Zugang gefunden, ich war wenig "mittendrin", sondern immer eher ein außenstehender Beobachter.

Ein nachdrückliches und berührendes Buch, da hier weniger die positive "Aufbruchstimmung" nach dem Krieg thematisiert wurde, sondern vor allem die Schrecken des Krieges und der letzten Kriegstage sowie die Unsicherheit in dieser speziellen Zeit.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Nimms nicht persönlich...

Nimms nicht persönlich
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...aber das war wohl nichts für mich.

Die Kurzbeschreibung klang lassen, nachdem es leider keine Leseprobe gab, musste ich mich auch nur darauf verlassen.

Tja, von einer lustig/schrägen Geschichte, wie ...

...aber das war wohl nichts für mich.

Die Kurzbeschreibung klang lassen, nachdem es leider keine Leseprobe gab, musste ich mich auch nur darauf verlassen.

Tja, von einer lustig/schrägen Geschichte, wie ich anhand der Kurzbeschreibung dachte, war nicht viel zu lesen.
Vielmehr war ich dauerhaft verwirrt und konnte auch bis zum Schluss nicht herausfinden was der Autor mir mit seinem Buch sagen wollte.
Ich vermute im Hinblick auf die Kündigungen sollte es gesellschaftskritisch gemeint sein, das war jedoch wenig herauszulesen.
Einiges war auch wirr und unzusammenhängend. Der eigenwillige Schreibstil hat sein übriges getan.

Bizarr und leider so gar nicht nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Magische Welt

Der Sternenstaubdieb
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Die Geschichten aus 1001 Nacht haben mich schon immer fasziniert und mit diesem Buch konnte ich perfekt in diese Welt eintauchen.
Einige bekannte Elemente u.a. die vierzig Räuber waren auch enthalten und ...

Die Geschichten aus 1001 Nacht haben mich schon immer fasziniert und mit diesem Buch konnte ich perfekt in diese Welt eintauchen.
Einige bekannte Elemente u.a. die vierzig Räuber waren auch enthalten und sehr schön mit den eigenen Ideen verwoben.

Gefallen hat mir auch, dass verschiedene Sichtweisen der Protagonisten dargestellt wurden. Etwas schöner hätte ich es noch gefunden, wenn es in der Ich-Form geschrieben wäre, das hätte manchen Momenten nochmal eine persönlichere Tiefe verliehen. Dennoch waren die Charaktere sehr vielschichtig gezeichnet und jeden konnte ich auf seine Art nachvollziehen.

Stellenweise hat es sich leider etwas gezogen, dennoch war der Spannungsbogen durchgängig gehalten.
Abenteuerlich mit märchenfeeling und total schön, ohne großartig verkitscht zu werden. Eine kleine Liebesgeschichte hätte ich dennoch begrüßt.

Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Potenzial nicht ausgenutzt

Undoubtable Love
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Die Idee, welche ich aus dem Klappentext vermittelt bekommen habe, hat mich total eingefangen und ich wusste: das will ich unbedingt lesen.
Immerhin taucht nicht bei jedem mal eben eine Scheidungsurkunde ...

Die Idee, welche ich aus dem Klappentext vermittelt bekommen habe, hat mich total eingefangen und ich wusste: das will ich unbedingt lesen.
Immerhin taucht nicht bei jedem mal eben eine Scheidungsurkunde aus der Zukunft auf.

Von meiner Begeisterung über die Idee ist am Ende des Buches leider nicht mehr ganz so viel übrig geblieben.
Der locker leichte Schreibstil hat mich zwar gut unterhalten, allerdings gabs gar keinen Tiefgang. Vieles wurde angedeutet bzw. angefangen, aber dann gar nicht oder nur sehr seicht abgehandelt.

Die Figuren haben oft nicht unbedingt "altersgemäß" gehandelt und von viel "ich will nicht" ging es dann recht überstürzt zu "ganz viel", das war für mich auch nicht sehr glaubwürdig.

Das Ende war dann ziemlich kurz und knackig, die Scheidungsurkunde oder deren Herkunft blieb weiterhin eher ein Nebenprodukt.
Schade, da hätte man sicher einiges mehr draus machen können. Die Vorgeschichte in den Details hätte ich am Ende gar nicht gebraucht, diese Seiten hätte man gerne in den eigentlichen Plot stecken können.

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