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Veröffentlicht am 10.03.2024

Abgebrochen

Andrew im Wunderland (Band 1): Ludens City
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Andrew ist ein Computernerd und verbringt seine Abende vor allem damit den Helden in der virtuellen Welt zu spielen. Als er eines Abends jedoch einer Bedienung mit Hasenohren in ein Hinterzimmer folgt, ...

Andrew ist ein Computernerd und verbringt seine Abende vor allem damit den Helden in der virtuellen Welt zu spielen. Als er eines Abends jedoch einer Bedienung mit Hasenohren in ein Hinterzimmer folgt, findet sich Andrew plötzlich in einer Parallelwelt wieder in der Mischwesen von Menschen unterdrückt und ausgebeutet werden. Lola, halb Mensch halb Hase, bittet ihn um Hilfe. Nun muss Andrew beweisen, dass er nicht nur in der virtuellen Welt ein Held sein kann.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch nach ungefähr 110 Seiten abgebrochen habe und deshalb nichts über den gesamten Inhalt berichten kann. Mein Grund dafür die Geschichte letztlich abzubrechen waren die Charaktere allen voran Andrew. Ich habe noch nie einen Protagonisten erlebt, der so ein riesiges (und man verzeihe mir den Ausdruck) sexistisches, notgeiles Arschloch war. Ich konnte einfach nicht mehr dabei zuhören, wie er Lola ständig auf die Brust starrt. Mal davon abgesehen scheint auch Lola keinerlei Selbstachtung zu besitzen, da es sie offensichtlich nicht stört. Es schockiert mich ehrlich, dass dieses Buch von einer Frau geschrieben wurde.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Das Ende...

Merle. Das Gläserne Wort
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Kaum aus der Hölle entkommen, finden sich Merle und ihre Freunde im alten Ägypten wieder, dem Zuhause ihrer Feinde. Doch ganz Ägypten ist in eisigem Winter versunken und die Sphinxe sind kurz davor eine ...

Kaum aus der Hölle entkommen, finden sich Merle und ihre Freunde im alten Ägypten wieder, dem Zuhause ihrer Feinde. Doch ganz Ägypten ist in eisigem Winter versunken und die Sphinxe sind kurz davor eine bösartige Gottheit wieder zum Leben zu erwecken, die es nicht nur auf ihre Welt abgesehen hat. Kann Merle das Erwachen dieser Bestie verhindern und wenn ja wie hoch wird der Preis für ihren Sieg sein?

Der dritte Teil der Merle-Trilogie knüpft nahtlos an die vorherigen Bände an. Merle, Vermithrax und die fließende Königin sind in Ägypten angekommen, welches durch Winter in Schnee und Eis versunken ist. Dort treffen sie auf Seraphin und Lalapeia, die sich als Merles Mutter zu erkennen gibt. Ehrlicherweise wirkte diese Begegnung für mich ziemlich unspektakulär. Ich hätte mir bei der ersten Begegnung der Beiden deutlich mehr Emotionen erhofft und auch in der weiteren Geschichte, ist ihre Beziehung zueinander eher eine Randnotiz. Für mich werden in der Geschichte zu viele Handlungsstränge begonnen, die zunächst bedeutsam wirken, aber nicht genug Platz in der Geschichte erhalten. Junipers Spiegelaugen finde ich äußerst interessant und auch ihre Position als Führerin, aber auch diese Nebenhandlung bleibt sehr oberflächlich. Mit dem Ende konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden und ich weiß, dass es vielen Lesern ähnlich ging wie mir. Insgesamt hatte ich mir vom letzten Band doch etwas mehr versprochen, auch wenn mich die Geschichte insgesamt unterhalten konnte.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Mord am Sheriff

Der Schoko-Muffin-Mord
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In Lake Eden steht die Wahl des neuen Sheriffs bevor, für die Hannahs Schwager Bill gegen den amtierenden Sheriff Grant kandidiert. Doch nur wenige Wochen vor der Wahl wird Sheriff Grant hinterrücks erschlagen ...

In Lake Eden steht die Wahl des neuen Sheriffs bevor, für die Hannahs Schwager Bill gegen den amtierenden Sheriff Grant kandidiert. Doch nur wenige Wochen vor der Wahl wird Sheriff Grant hinterrücks erschlagen in einer Mülltonne gefunden und als Hauptverdächtiger gilt niemand anderes als Bill. Um seine Unschuld zu beweisen stürzt sich Hannah erneut in die Ermittlungen und es wird schnell klar, dass mehr als eine Person ein Motiv hatte den Sheriff zu ermorden.

Ich bin weiterhin ein großer Fan unserer backenden Hobbydetektivin, die einiges mehr an Ermittlungsfähigkeiten besitzt als die hiesige Polizei. Auch die Plätzchenrezepte im Buch sind mal wieder der Hit. Trotzdem gibt es einige Passagen, die mich sehr stören je mehr Bände der Reihe ich lese. Vor allem ihre Unentschlossenheit zwischen Norman und Mike eine Wahl zu treffen, wird langsam wirklich anstrengend. Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass sie Mikes Charakter wirklich mag, sondern nur seinen Körper und seine Attraktivität. Auch die Art wie er sie bevormundet und bei den Ermittlungen teilweise herablassend mit ihr umgeht, mag ich überhaupt nicht. Andrea und Delores mag ich jedoch von Band zu Band mehr, da sie sich für Hannahs Ermittlungen sehr begeistern und sie unterstützen.

Insgesamt konnte mich die Geschichte wieder unterhalten, die Bände folgen jedoch immer demselben Muster, welches damit endet, dass Hannah gerettet werden muss. Auch wenn ich die Geschichten weiterhin gerne lese, wird dieses Vorgehen langsam etwas langweilig.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Ermittlungen in einem Cold Case

Murder in the Family
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Zwanzig Jahre nach dem ungeklärten Mord an seinem Stiefvater Luke Ryder bringt Guy Howard als Regisseur sechs Experten zusammen, die den Cold Case in der True-Crime Show „Infamous“ neu untersuchen sollen. ...

Zwanzig Jahre nach dem ungeklärten Mord an seinem Stiefvater Luke Ryder bringt Guy Howard als Regisseur sechs Experten zusammen, die den Cold Case in der True-Crime Show „Infamous“ neu untersuchen sollen. Und schon bald tauchen neue Beweise und Indizien auf, die den Fall voranbringen könnten. Wissen die Experten dieses Falles mehr als sie zugeben wollen? Und kann der Mordfall nach all den Jahren noch aufgeklärt werden?

Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich vor allem durch die Frage auf dem Cover „Kannst du den Fall vor den Experten lösen?“, was mich direkt neugierig gemacht hat. Das Konzept der Erzählung unterscheidet sich sehr von anderen Krimigeschichten, die ich bisher gelesen habe. Die Geschichte ist wie ein Drehbuch aufgebaut, zusätzlich gibt es Abdrucke von Zeitungsartikeln, Landkarten, Chatverläufen, Emails etc. welche die Experten als Hilfsmittel oder zur Kommunikation außerhalb der Sendung verwenden. So ist der Leser quasi Live dabei, während die Experten neue Indizien und Beweise sammeln. Ich habe natürlich während des Lesens versucht meine eigenen Schlüsse zum Mörder zu ziehen, die Handlung und Enthüllung des Mörders am Ende waren mir jedoch ein bisschen weit hergeholt. Das Miträtseln war deshalb für mich nicht wirklich möglich. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und das Erzählkonzept war ziemlich einzigartig und spannend.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Der Remedies Act

VITA
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Justine Callaghan hat einst zusammen mit ihren Mitstreitern das Rechtssystem und die Todesstrafe revolutioniert. Um die Todesstrafe fordern zu können, muss der zuständige Staatsanwalt sein eigenes Leben ...

Justine Callaghan hat einst zusammen mit ihren Mitstreitern das Rechtssystem und die Todesstrafe revolutioniert. Um die Todesstrafe fordern zu können, muss der zuständige Staatsanwalt sein eigenes Leben verpfänden. Denn sollte sich herausstellen, dass der zum Tode verurteilte, unschuldig ist, so wird der Staatsanwalt ebenfalls hingerichtet. Justine hat nur ein einziges Mal die Todesstrafe verhängt. Eigentlich ein klarer Fall voller hieb und stichfester Beweise und einem Geständnis des Angeklagten. Doch nach der Hinrichtung des Mörders stellt sich heraus, dass dieser ein Alibi gehabt hat. Um ihr eigenes Leben zu retten, begibt sich Justine auf die Suche nach der Wahrheit, egal wie diese auch aussehen mag.

Die Geschichte war tatsächlich völlig anders, als ich nach Lektüre des Klappentextes erwartet habe. Ich habe eher mit einer Art Detektivgeschichte gerechnet bei der sich Justine auf die Suche nach Beweisen für Schuld oder Unschuld des Verurteilten Jack Milford begibt. Tatsächlich treten die neuen Beweise relativ schnell ans Licht, was Justine vor ein moralisches Dilemma stellt. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt, sowohl aus der Perspektive von Jack, der im Todestrakt sitzt, als auch Justine, die als Staatsanwältin die Todesstrafe gegen ihn verhängt hat. Beleuchtet werden vor allem die Hintergründe und Entscheidungen von Justine und Jack, die sie bis zu diesem Punkt geführt haben. Dabei entwickelt sich die Handlung völlig anders als ich erwartet habe und deckt einige menschliche Abgründe auf. Eine unglaublich spannende Geschichte die das Rechtssystem hinterfragt und viel Diskussionsstoff bietet.

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