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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Auf zur Bücherjagd

Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt
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Emily ist ein begeisterter Fan von Mister Griswolds Bücherjagd - einem Spiel für alle die Bücher lieben. Als Emily in die Heimatstadt des großen Mister Griswold zieht ist sie umso begeisterter ihrem Idol ...

Emily ist ein begeisterter Fan von Mister Griswolds Bücherjagd - einem Spiel für alle die Bücher lieben. Als Emily in die Heimatstadt des großen Mister Griswold zieht ist sie umso begeisterter ihrem Idol so nah zu sein. Doch während der Vorbereitungen für eine neue tolle Bücherjagd wird Mister Griswold überfallen. Emily und ihr neuer Freund James finden durch Zufall den ersten Hinweis der neuen Schnitzeljagd, ein Buch namens "Der Goldkäfer" und beginnen mit einer wundersamen Suche, die nicht nur allerlei Rätsel, sondern auch Gefahren für die Bücherjäger bereit hält.

Allein die Idee der Bücherjagd war ausreichend, damit ich dieses Buch lieben lernen konnte. Die Tatsache, dass Bücherliebhaber auf der ganzen Welt ein Spiel spielen in dem es um das Verstecken und Finden von Bücher und die Verschlüsselung mittels Rätseln geht, ist eine wunderschöne Vorstellung und lässt das Herz jeder Leseratte höher schlagen.
Die Autorin initiiert eine spannende Jagd zweier cleverer Kids voller Witz und Rafinesse. Eine kurzweilig fesselnde Geschichte, die Lust auf den zweiten Teil macht.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Vier mal London

Vier Farben der Magie
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Kell ist ein Antari, er ist in der Lage zwischen verschiedenen Welten hin und her zu springen. Denn die Stadt London existiert nicht nur einmal, sondern gleich viermal. Doch ein London hat wenig mit dem ...

Kell ist ein Antari, er ist in der Lage zwischen verschiedenen Welten hin und her zu springen. Denn die Stadt London existiert nicht nur einmal, sondern gleich viermal. Doch ein London hat wenig mit dem anderen zu tun. Das rote London, die Heimat von Kell pulsiert von Magie, das weiße London ist eine brutale Welt in der der Stärkste regiert, im grauen London ist die Magie bereits vor langer Zeit versiegt und das schwarze London wurde vor Jahren verriegelt, da dort nur Tod und Verderben lauern. Kell dachte, alles was einst aus dem schwarzen London kam wurde vernichtet. Doch versehentlich gerät ein altes Stück Magie aus dem schwarzen London in seine Hände und löst eine Katastrophe aus. Denn das weiße London versucht sich auszubreiten und die Tore zwischen den Welten, die verschlossen waren, zu öffnen.

Die "vier Farben der Magie" ist der Auftakt einer Trilogie und führt den Leser in eine Welt der Magie, die jedoch nicht jedem zur Verfügung steht. Kell ist einer der letzten Antari, ein Weltenwanderer, der als Bote zwischen den Welten fungiert. Er ist ein starker und freundlicher Charakter, der versucht das Richtige zu tun. Delilah, Lila, ist ebenfalls ein starker Charakter, der viel durchzumachen hatte und daran gewachsen ist. Sie ist vorlaut und abenteuerlustig und mir äußerst sympathisch.
Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber man erahnt schon, dass die Geschichten dieser Welt noch nicht alle erzählt sind. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Langatmig, emotionslos und einfach nur enttäuschend

Splitterherz
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Elisabeth Sturms Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt als sie aus der Großstadt Köln aufs Land ziehen muss. Das bedeutet eine neue Schule und neue Mitschüler und das nur ein Jahr vor dem Abitur. ...

Elisabeth Sturms Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt als sie aus der Großstadt Köln aufs Land ziehen muss. Das bedeutet eine neue Schule und neue Mitschüler und das nur ein Jahr vor dem Abitur. Das einzig Faszinierende an der Einöde die Ellie ihr zuhause nennt ist Colin. Unnahbar, geheimnisvoll und arrogant ist Ellies neue Bekanntschaft. Doch wie oft Ellie auch versucht mehr über den mysteriösen Fremden zu erfahren, er stößt sie immer wieder von sich, denn Colin hat ein Geheimnis das nicht nur Ellie in Gefahr bringen kann, sondern auch alle Menschen, die sie liebt.

Eigentlich hab ich mich durchaus auf die Geschichte von Colin und Ellie gefreut. Der Klappentext an sich verrät noch nicht allzu viel über die Handlung, nur das es um Kreaturen geht die nicht von dieser Welt sind. Ich finde es erfrischend, dass nicht Vampire oder Werwölfe, zu deren Geschichten es schon hunderte gibt, sondern Mahre, als eine seltene Riege der mystischen Wesen in den Fokus der Geschichte gestellt wurden. Hier hören jedoch die positiven Aspekte des Buches für mich auf.
Ich musste mich wirklich durch die mehr als 600 Seiten des Buches kämpfen, immer auf der Suche nach einer Handlung, die in irgendeiner Weise Spannung aufbaut. Lange erfährt man nicht, welches Wesen Colin eigentlich ist, sondern wird langsam heran geführt. Im Verlauf erfährt man von den abstrusesten Fähigkeiten der Mahre, die ich deutlich zu vielfältig fand. Gedanken lesen, Träume und Tiere beeinflussen, Krankheiten schicken, das alles war mir viel zu viel. Der eigentliche Fokus liegt jedoch auf der „Liebesgeschichte“ von Colin und Ellie, die für mich eigentlich nie eine war. Das Gefühl, das ich beim Lesen hatte, war eine hoch pathologische Beziehung zwischen Colin und Ellie, die er mit Krankheiten und Albträumen belegt und sie tausendmal wegschickt und sogar mehrfach verletzt, körperlich und emotional, um sie zu „beschützen“. Und Ellie kommt immer wieder zu ihm zurück, obwohl sie zeitweise sogar furchtbare Angst davor hat, dass er sie umbringt. Ihr Charakter ähnelt in vielem einem Kleinkind, das genau das tut was sie nicht soll, dafür jeden hintergeht und sich quälen lässt. Eigentlich wird sie im Buch als klug beschrieben, ein Mädchen, das reifer ist als ihre Altersgenossinnen und nur Einsen schreibt. Trotzdem verhält sie sich überhaupt nicht erwachsen, wird sofort bockig, wenn ihr etwas nicht gefällt und ist alles in allem nur nervtötend. Die Geschichte besteht über 600 Seiten nur aus Treffen zwischen Ellie und Colin in denen er sie nach wenigen Minuten wieder wegschickt. Diese Routine wird letztlich immer wiederholt, sodass man den Inhalt des Buches auch auf 100 Seiten hätte zusammenfassen können. Auch das Ende gibt nicht wirklich Anlass zu hoffen. Der erwartete Endkampf ist zweifelsfrei auf mehrere weitere Buchteile ausgerichtet und ich war am Ende auch nicht schlauer als vorher.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass mir das Buch einfach absolut nicht gefallen hat. Mit einer Liebesgeschichte hat es nicht viel gemein und der Fantasyaspekt kommt mir zu kurz. Ich konnte keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und fand sie letztlich einfach nur nervig. Leider leider wirklich eine große Enttäuschung.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Geschichte zweier Genies

Die Vermessung der Welt
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Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß sind zwei Koryphäen ihrer Zeit. Während Humboldt sich durch Urwälder und moskitoverseuchte Flüsse kämpft, um Berge und Landschaften zu vermessen, sitzt Gauß ...

Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß sind zwei Koryphäen ihrer Zeit. Während Humboldt sich durch Urwälder und moskitoverseuchte Flüsse kämpft, um Berge und Landschaften zu vermessen, sitzt Gauß lieber in seiner Heimat und entwirft Formeln, die der Menschheit die Welt näher erklären. Zwei Genies, die unterschiedlicher nicht sein können.

„Die Vermessung der Welt“ ist ein fiktives Buch über die beiden Genies Gauß und Humboldt. Der Schreibstil ist durch die durchgehende indirekte Rede sehr gewöhnungsbedürftig und schafft eine gewisse Distanz zwischen den Hauptcharakteren und dem Leser. Die einzelnen Kapitel Wechseln anfangs zwischen Gauß und Humboldt. Nachdem sich beide treffen wird auch innerhalb der Kapitel zwischen beiden gewechselt. Es gibt teilweise große Zeitsprünge, die nicht immer klar rausgestellt sind. Das Buch wird vor allem auf dem Klappentext als humorvoll beschrieben, was ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ich war insgesamt etwas enttäuscht wie oberflächlich für meine Vorstellung die Charaktere und die Geschichte an sich beschrieben sind. Ich hatte nie den Eindruck voll in die Geschichte abtauchen zu können.
Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen, weder die Charaktere noch die Handlung an sich.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Spiel das Spiel deines Lebens

Das Spielhaus
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Das Spielhaus bietet jedem der mutig und klug ist die Chance seine Fähigkeiten in jedem Spiel zu erproben und Ruhm und Reichtum zu erringen. Doch die Spieler der oberen Gemächer spielen nicht nur um Geld, ...

Das Spielhaus bietet jedem der mutig und klug ist die Chance seine Fähigkeiten in jedem Spiel zu erproben und Ruhm und Reichtum zu erringen. Doch die Spieler der oberen Gemächer spielen nicht nur um Geld, sondern um alle Güter, die das Herz begehrt: die Macht über Menschen und ganze Länder, Lebensjahre, Gesundheit und vieles mehr. Doch je höher der Einsatz desto härter die Regeln und desto tödlicher das Spiel.

Das Buch teilt sich letztendlich in 3 einzelne Geschichten, die miteinander in Verbindung stehen. Die drei Protagonisten Thene, Remy und Silver sind Spieler der oberen Gemächer und erzählen über ihre größten und wichtigsten Spiele. Die einzelnen Geschichten spielen in verschiedenen Epochen und unterstreichen damit die Macht, mit der das Spielhaus seit Jahrhunderten die Geschichte beeinflusst. Die erste Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da sie einen Einstieg in die Geschicke des Spielhauses bietet in denen Thene ihr erstes Spiel in den hohen Gemächern spielt. Auch die zweite Geschichte ist zu Anfang spannend zieht sich jedoch gegen Ende ein wenig. Mit der dritten Geschichte konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Ich fand sie sehr langatmig und nicht besonders spannend, sodass ich hier leider ein paar Abstriche machen muss. Auch das Ende fand ich etwas konfus und nicht richtig mitreißend.
Grundsätzlich fand ich die Idee des Buches sehr originell, doch finde ich die Geschichte in sich nicht wirklich abgeschlossen und etwas langatmig am Ende, was leider ein wenig Punktabzug bringt.