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Veröffentlicht am 17.01.2017

Die Geheimnisse einer Familiendynastie

Bourbon Kings
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Seit vielen Dynastien verdient die Familie Bradford ihr Geld mit dem Handel mit Bourbon, was sie zu einer der einflussreichsten und wohlhabenden Familien des Landes gemacht hat. Doch die hübsche Fassade ...

Seit vielen Dynastien verdient die Familie Bradford ihr Geld mit dem Handel mit Bourbon, was sie zu einer der einflussreichsten und wohlhabenden Familien des Landes gemacht hat. Doch die hübsche Fassade des Geldes verbirgt Intrigen, Machtspiele und Geheimnisse, deren erschreckende Wahrheiten sich einen Weg an die Öffentlichkeit bahnen. Als Lane, einer der Söhne des Hauses Bradford, unfreiwillig in sein altes Leben zurückkehrt, versucht er nicht nur die Liebe seines Lebens zurückzugewinnen, sondern muss sich auch mit seinem herrischen Vater und dessen Machenschaften auseinander setzen. Als auch noch eine Leiche auftaucht, erscheint die heile Welt der "Bourbon Kings" große Risse zu bekommen.

Das Buch "Bourbon Kings" ist eine Geschichte voller Intrigen und Geheimnisse, die hinter einer schönen Fassade des Geldes und der Festlichkeiten ablaufen und zeigen, dass auch die reichsten Mitglieder der Gesellschaft nur Menschen sind. Der Schreibstil liest sich fließend und schnell. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven der Protagonisten erzählt, welche flüssig ineinander übergehen. Gerade am Anfang war es jedoch etwas schwierig die Protagonisten und ihre Familienzugehörigkeiten zu durchblicken. Die Spannung des Buches wird stets hochgehalten und es werden nach und nach immer mehr Geheimnisse aufgedeckt. Hierbei helfen auch die Rückblenden, die ebenfalls gut in die Geschichte eingefügt sind. Die Charaktere an sich sind sehr facettenreich, wobei ich gerade Lane als Figur sehr interessant finde, da meine anfängliche Meinung über ihn als Playboy doch sehr schnell revidiert werden musste. Gerade auch das Ende der Geschichte und der kurze Einblick in den nächsten Band versprechen viel Spannung auch für die 2 weiteren geplanten Teile der Reihe.
Insgesamt ein sehr gelungenes, spannendes und geheimnisvolles Buch über eine interessante und zu allem bereite Familie. Wer das Drama und Intrigen liegt, dem wird dieses Buch sehr gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Lesespass
  • Handlung
Veröffentlicht am 11.01.2017

Bis zum Ende spannend!

König Tod
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Thaddäus von Bergen ist ein angesehener Journalist aus wohlhabenden Verhältnissen, der das obere Stockwerk seiner Villa in Hamburg an drei Studenten vermietet. Nachdem er einen Artikel in einer renommierten ...

Thaddäus von Bergen ist ein angesehener Journalist aus wohlhabenden Verhältnissen, der das obere Stockwerk seiner Villa in Hamburg an drei Studenten vermietet. Nachdem er einen Artikel in einer renommierten Zeitung über den sogenannten Shakespeare-Mörder verfasst hat, der auf bestialische Weise einen Mann ermordete und am Tatort ein Zitat aus König Lear hinterließ, wird eine seiner Mitbewohnerinnen, eine gewisse Monika, auf dieselbe grausame Art und Weise ermordet. Daraufhin beschließen er und sein israelischer Mitbewohner Amir, Student der Informatik und gleichzeitig talentvoller Hacker, auf eigene Faust zu ermitteln und der Polizei bei dem Fall weiterzuhelfen, wobei sie sich selbst einigen Gefahren aussetzen, um den Mörder zu fassen.
Der Einstieg in das Buch gelingt sehr gut und die Figuren wuchsen mir in ihrer schwierigen Situation sogleich ans Herz. Die beiden fast gegensätzlichen Parts von Thaddäus und Amir ergänzen sich bei den Ermittlungen und in ihren Charakterzügen erfolgreich. Auch der Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfigur Thaddäus gibt wie ich finde eine gute Ergänzung zur Erzählung ab und ließ mich einige Male schmunzeln. Das Verständnis welches hingegen die Polizei für das eigene Ermitteln der Beiden aufbringt, finde ich sehr optimistisch eingeschätzt und auch nicht ganz realistisch. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach in seiner erzählerischen Gestaltung ausbaufähig ist, so ist einem die Überraschung bei der Enthüllung des Mörders doch gewiss. Und genau das ist es, was die Spannung bis zum Ende hochhält und einem zum Weiterlesen antreibt, auch wenn es vor allem im Mittelteil des Buches Passagen gibt, die etwas wenig Handlung ausdrücken. Alles in allem gibt der Autor sein gelungenes Debüt im Genre Thriller. Ich würde mich freuen weitere Geschichten über die beiden ungleichen Partner zu lesen. 

Veröffentlicht am 11.01.2017

Sehr Empfehlenswert!

Choices
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Der junge Elementarius Log will mit Hilfe der Magie das Unrecht, welches in der großen Hauptstadt Zorin zwischen den Reichen und Armen herrscht, ausgleichen. Zu spät erkennt er, dass er damit eine Folge ...

Der junge Elementarius Log will mit Hilfe der Magie das Unrecht, welches in der großen Hauptstadt Zorin zwischen den Reichen und Armen herrscht, ausgleichen. Zu spät erkennt er, dass er damit eine Folge von Ereignissen einleitet, die nicht nur die Reichen, sondern alle Menschen der Hauptstadt in große Gefahr bringt und eine alte Macht wiedererweckt, die ihre Rückkehr schon vor langer Zeit geplant hat. Gemeinsam mit Parett, einem erfolgreichen Journalisten der Oberschicht und einem Zauberbuch versucht er das Gleichgewicht  wiederherzustellen. Doch dabei dürfen die beiden ungleichen Partner die wichtigste aller Regeln nicht vergessen: Jede Magie fordert ihren Preis!

Der Einstieg in das Buch gelingt sehr schnell. Die Geschichte ist aus den verschiedenen Ich-Perspektiven der Hauptfiguren geschrieben, sodass man nach und nach die Motivationen und Hintergründe der einzelnen Personen verstehen lernt und schrittweise eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. So zeigt sich auch gut die Entwicklung, welche die Charaktere durchmachen, als ihre Welt mehr oder weniger aus den Fugen gerät. Dabei kommen aber auch Witz und Spannung nicht zu kurz, wobei mich besonders das Zauberbuch schnell zum schmunzeln bringen konnte. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk bei dem man echte Freude beim Lesen hat.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Ein wunderschöner historischer Roman

Wind von Westen
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Wind von Westen erzählt die Geschichte einer Halfenfamilie im 18. Jahrhundert. Agnes, die Halfentochter, muss sich nach dem Tod ihres Mannes einen neuen Ehemann nehmen, der den Hof bewirtschaftet und für ...

Wind von Westen erzählt die Geschichte einer Halfenfamilie im 18. Jahrhundert. Agnes, die Halfentochter, muss sich nach dem Tod ihres Mannes einen neuen Ehemann nehmen, der den Hof bewirtschaftet und für die Familie sorgt. Nachdem Balthazar sich gegen andere Bewerber durchgesetzt hat, wird er der neue Halfe. In seiner neuen Rolle muss er sich nicht nur mit der Arbeit des Hofes, sondern auch mit seiner neuen Familie und seinen neuen Pflichten auseinandersetzen. Dabei wird er mehr als einmal vor eine Herausforderung gestellt, sei es die quirlige kleine Schwägerin, sein sturer Schwiegervater oder der Einfall der Franzosen.
Selbst für diejenigen, die schon viele historische Romane gelesen haben, könnte das Wort „Halfe“ einige Rätsel aufgeben. Auch mir selbst war es bis dato unbekannt. Wer gerne mehr erfahren will, der ist bei diesem Roman gut aufgehoben.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um ein hervorragendes Buch, welches einen lebhaft in diese Zeit zurückzuversetzen mag. Dabei helfen auch anschauliche Schilderungen des Alltages und der damit verbundenen Arbeit einer Familie, die einen großen Hof bewirtschaften musste. Hierbei wird einem mal wieder klar welche Annehmlichkeiten und Vorzüge man als Bewohner des 21. Jahrhunderts hat. Auch die gelegentlichen Einflüsse des zu dieser Zeit herrschenden Dialekts in die Dialoge stören nicht den Lesefluss, sondern lassen das Geschehene noch realer wirken. Dazu trägt ebenfalls bei, dass dieses Werk auf der eigenen Familiengeschichte der Autorin beruht.  
Dies ist bisher das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es wird sicherlich nicht das Letzte sein.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Irrungen und Wirrungen der Liebe

REMEMBER Winterzauber
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Hannah ist über die Festtage auf dem Weg mit ihrem Auto in ihre Heimatstadt. Unterwegs dorthin bleibt sie im Schneegestöber des Winters liegen und versucht den Rest des Weges zu trampen. Dabei trifft sie ...

Hannah ist über die Festtage auf dem Weg mit ihrem Auto in ihre Heimatstadt. Unterwegs dorthin bleibt sie im Schneegestöber des Winters liegen und versucht den Rest des Weges zu trampen. Dabei trifft sie nicht nur ihren Exfreund Nick, wobei ihre damalige Beziehung kein gutes Ende nahm, sondern auch dessen Bruder Momo wieder. Die Erinnerung an diese beiden verschiedenen Brüder und die Ereignisse vor ein paar Jahren brechen sich nach und nach Bahn und hinterlassen ein Gefühlschaos, welches Hannah eigentlich schon zu überwinden geglaubt hatte. Die Zeit in ihrer Heimatstadt zwingt sie dazu sich mit den Problemen und Verwirrungen von damals auseinanderzusetzen und sich die Frage zu stellen, ob einer von Beiden noch eine Chance verdient ihr Herz zu gewinnen oder ob sie es für immer verschließen soll. 

Der Lesefluss gestaltet sich sehr flüssig und auch der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr leicht. Die Geschichte wird jeweils kapitelweise aus den Perspektiven von Hannah und Momo erzählt. Die bestehende Dreiecksgeschichte zwischen den zwei Brüdern und Hannah deutet schon das hohe Konfliktpotenzial in der Thematik an.
Interessant ist dabei, wie die Autorin es schafft, die Gefühlswelten, vor allem der beiden erzählenden Personen, so realistisch darzustellen. Die Irrungen und Wirrungen, welche die Beiden durchmachen, sowie die Missverständnisse, die sich als Folge unklarer Aussagen zwischen den beiden ergeben, sind sehr glaubhaft dargestellt. So wird es nach einer Weile selbst für den Leser frustrierend, wie doch eine Geste oder eine Aussage des Einen, zu einer völligen Fehlinterpretation durch die jeweils andere Person führen kann. Am liebsten wollte ich als Leser selbst in die Geschichte eingreifen und Hannah und Momo sagen sie sollen endlich mal Klartext reden, so wirklichkeitsnah erschien mir das Geschriebene. Gut dass die Beiden in dem Buch jedoch auch gute Freunde und Familienmitglieder haben, die sich für sie einsetzen und ihnen ins Gewissen reden können. Insgesamt ist es eine lesenswerte Liebesgeschichte, die einen lehrt, dass ein paar klare ehrliche Worte einem Menschen in bestimmten Situationen viel Leid und Kummer ersparen können.