Profilbild von Primrose24

Primrose24

Lesejury Star
offline

Primrose24 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Primrose24 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2017

Vom Labyrinth in die Brandwüste

Die Auserwählten - In der Brandwüste
0

Nun zum zweiten Teil der Trilogie. Da ich den Film hier noch nicht kannte war ich sehr gespannt wie es um die Überlebenden des Labyrinthes weitergeht.
Thomas und seine Freunde wiegen sich in scheinbarer ...

Nun zum zweiten Teil der Trilogie. Da ich den Film hier noch nicht kannte war ich sehr gespannt wie es um die Überlebenden des Labyrinthes weitergeht.
Thomas und seine Freunde wiegen sich in scheinbarer Sicherheit. Sie sind dem Labyrinth und seinen furchtbaren Kreaturen entkommen. Doch der Schein trügt. Nur eine Nacht bleibt Thomas und seinen Freunden bis sich den neuen Gefahren und Tests stellen müssen, die die ominöse Organisation namens ANGST für sie ersonnen hat. Die Freunde werden in die Brandwüste geschickt, eine von Sonneneruptionen vertrocknete Einöde voller Infizierter. Der "Brand" heißt die Krankheit, die Menschen zu wilden Bestien werden lässt und sich rasend schnell ausbreitet. Nur wenn Thomas und seine Freunde es schaffen die Brandwüste zu durchqueren, stellt ANGST ihnen das Heilmittel zur Verfügung. Eine scheinbare unlösbare Aufgabe voller neuer Gefahren.

Im zweiten Teil der Trilogie werden immer mehr Hintergründe über die Ursprünge des Labyrinths und über die Organisation ANGST enthüllt. Thomas und seine verbliebenen Freunde müssen sich erneut unheimlichen Gefahren stellen. Während der erste Teil der Trilogie für mich eher dem Subgenre Abenteuer zugeordnet werden kann, muss sich dieser Teil schon fast in die Kategorie Thriller/ Horror schieben lassen. Die Infizierten, besser bekannt als Cranks, ähneln wild gewordenen Zombies, die Jagd auf alles Lebendige machen, um es zu töten und zu verspeisen. Einige Stellen des Buches ließen mich beim Lesen wirklich erschauern.
Auch ein paar neue Figuren werden eingeführt. Dabei scheint vor allem Brenda noch eine größere Rolle in der Geschichte zu spielen. Wie auch schon im Labyrinth müssen Thomas und seine Freunde einige Tests bestehen und auch hier zeigt sich, dass nicht alles so ist wie es scheint. ANGST stellt die Überlebenden vor einige Herausforderungen, deren Sinn und Zweck lange verborgen bleibt.
Meine Lieblingsfigur, neben Thomas, ist auch wie im vorherigen Band Minho. Mir gefällt seine lockere Art mit Problemen umzugehen. Natürlich musste ich auch einige Male über sein loses Mundwerk schmunzeln.
Eine gute Fortsetzung des ersten Teils, die einige neue Hintergründe liefert und trotzdem noch Einiges an Informationen offen lässt. Ich bin sehr gespannt, was der letzte Teil der Reihe noch offenbaren wird.

Veröffentlicht am 07.01.2017

Das Ende einer Reihe

Die Auserwählten - In der Todeszone
0

Die Reise von Thomas und seinen Freunden geht in die letzte Runde. Thomas und seine Freunde haben die Brandwüste überlebt und befinden sich im Hauptquartier von ANGST. Endlich sollen sie ihre Erinnerungen ...

Die Reise von Thomas und seinen Freunden geht in die letzte Runde. Thomas und seine Freunde haben die Brandwüste überlebt und befinden sich im Hauptquartier von ANGST. Endlich sollen sie ihre Erinnerungen wiederbekommen und damit die Herstellung eines Gegenmittels gegen den "Brand" zum Abschluss bringen. Doch will Thomas diese Erinnerungen wirklich zurück? Immerhin hat er einst selbst diese unmenschlichen Tests mit geplant, denen er sich selbst stellen musste und die so viele seiner Freunde getötet haben. Thomas kann ANGST nicht trauen. Zumindest das scheint sicher zu sein. Zu oft haben sie ihn schon für ihre Zwecke manipuliert. Er und seine Freunde schaffen es aus der Zentrale nach Denver zu fliehen, einen der wenigen Städte in denen die Menschen noch sicher vor dem Brand scheinen. Dort treffen sie auf den Roten Arm, eine Organisation, die ANGST stürzen will. Doch ist Denver wirklich so sicher vor dem Brand wie es scheint?

Der dritte Band "In der Todeszone" bringt die Reihe um Thomas und ANGST zu Ende. Es zeigt sich erstmals wie das Leben in der Welt außerhalb von ANGSTs Experimenten seinen Lauf nimmt. Die Städte der Nichtinfizierten bilden dieses Mal den Schauplatz neuer Gefahren.
Es werden mehr und mehr Hintergründe zu ANGST und dessen Gründung enthüllt. Ohne zu viel verraten zu wollen, gibt es auch die ein oder andere Szene, die den Leser traurig stimmen wird, denn der Brand macht auch vor Thomas und seinen Freunden nicht halt. Thomas muss in diesem Band einiges an schweren Entscheidungen treffen.
Leider muss ich für mich festlegen, dass dieser Band für mich der Schwächste der Reihe war. Die Handlung zog sich etwas in die Länge und hielt nicht mehr so viele Überraschungen bereit, wie die anderen Bände es vermochten. Gerade auch das Ende hätte ein paar mehr Seiten vertragen können. Trotzdem kann man wohl von einem gelungenen Ende der Reihe reden.
Mir werden Thomas und seine Abenteuer auf jeden Fall fehlen.

Veröffentlicht am 07.01.2017

Gefährliche Legenden

Die Legendenreiter
0

Legenden sind gefährlich. Genau aus diesem Grund gibt es eine geheime Gruppe aus Wächtern, die diese Legenden beschützen und hüten muss: die Legendenreiter. Emily ist eine von Ihnen, wie schon ihr Großvater ...

Legenden sind gefährlich. Genau aus diesem Grund gibt es eine geheime Gruppe aus Wächtern, die diese Legenden beschützen und hüten muss: die Legendenreiter. Emily ist eine von Ihnen, wie schon ihr Großvater vor ihr. Zusammen mit ihren Geschwistern und ein paar anderen Auserwählten bilden sie die neue, unerfahrene Generation der Legendenreiter. Um die Welt zu beschützen, müssen sie sich auf eine gefährliche Mission begeben und eine Legende wiederfinden, die vor Jahren gestohlen worden ist.

"Die Legendenreiter" ist der Auftakt einer Reihe um eine junge Gruppe von Auserwählten. In dessen Mittelpunkt stehen vor allem Emily und ihre beiden Geschwister, sowie Mortimer, Emilys heimlicher Schwarm. Ich war von Anfang an gefesselt von der spannenden Geschichte, den schön konstruierten Figuren und dem humorvollen Schreibstil. Emily war als Erzählerin sehr schnell eine meine Lieblingsfiguren, vor allem die Tatsache, dass sie ein riesiger Morgenmuffel ist, hat sie in meinen Augen sehr sympathisch erscheinen lassen. Der Einstieg in das Buch gelingt sehr schnell und die Story war so fesselnd, dass ich das Buch in Windeseile gelesen habe.
Leider, so muss ich anmerken, war ich vom Ende etwas enttäuscht. Auf den letzten 50 Seiten hatte ich nicht nur das Gefühl, dass alle Handlungsstränge noch schnell zu einem akzeptablen Ende gebracht werden mussten, sondern die Handlung wirkte auch auf mich sehr konstruiert und in keinster Weise mehr überraschend. Auch erschließt sich mir nicht ganz warum die Kinder nicht schon viel früher wussten, um wen es sich bei der Schönen handelte, da ich es ungefähr ab Seite 50 des Buches schon geahnt hatte. Von diesen Dingen jedoch abgesehen, fand ich das Buch sehr unterhaltsam und spannend und freue mich darauf weitere Abenteuer der Legendenreiter zu erleben. Die Geschichte hat auf jeden Fall einiges an Potenzial, dass noch ausgeschöpft werden kann.

Veröffentlicht am 07.01.2017

Leider enttäuschend

Die tödlichen Talente des Mr. Diehl
0

Adam Diehls beinahe toter Körper wird in seinem kleinen Häuschen in der Nähe des Strandes entdeckt, beide Hände von seinem Körper abgetrennt und unauffindbar. Seine Schwester und ihr Verlobter Will tappen ...

Adam Diehls beinahe toter Körper wird in seinem kleinen Häuschen in der Nähe des Strandes entdeckt, beide Hände von seinem Körper abgetrennt und unauffindbar. Seine Schwester und ihr Verlobter Will tappen wie die Polizei im Dunkeln. Wer könnte ein so grausames Verbrechen begangen haben? Adam Diehls Leben war geprägt von alten Büchern, Raritäten mit ungeheurem Wert. Könnte das Motiv für die Tat bei einem der sonst so stillen Buchhändler liegen. Denn diese Welt in der sich Adam bewegte, ist nicht so unschuldig wie man sich vorstellen möchte, sondern ein Metier in welchem sich Fälscher und allerlei anderes Gesindel seine Zeit vertreibt.

Als ein reißerischer Krimi beschrieben und sogar als Thriller eingestuft, entbehrt dieser Roman leider für mich fast jedweder Spannung. Der zu Beginn beschriebene Mord an Adam ist bis auf die letzten Seiten der Auflösung, das einzige kriminalistische Element das sich in dem Buch finden lässt. Die restlichen Seiten des Buches sind eher eine Beschreibung der Gegenwart und Vergangenheit des Protagonisten Will und seiner Zeit und seinen Fähigkeiten als Fälscher.
Eine Klassifizierung des Buches als Roman und nicht als Krimi hätte der Erwartungshaltung und damit der Beurteilung des Buches in vielerlei Hinsicht besser getan.
Wills endlose Ausschweifungen, Paranoia und immer wieder um die gleichen Dinge kreisenden Gedanken, sind auf Dauer leider sehr anstrengend und einfach nur langweilig.
Klappentext, Titel und Inhalt des Buches sind leider auch nicht wirklich stimmig, sodass ich als Leser mit einer ganz anderen Erwartung an die Lektüre gegangen bin. Auch die Handlungen von Will ergeben für mich im Laufe der Zeit immer weniger Sinn. Diese Aussage lässt sich leider nicht genauer präzisieren ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, weshalb ich an dieser Stelle nicht genauer werden kann.
Insgesamt bin ich auch kein großer Fan des Schreibstils, da sehr wenig mit Dialogen und mehr mit inneren Monologen gearbeitet wird. Das ist aber nur eine sehr persönliche Einschätzung, da ich weiß, dass Vielen dieser Schreibstil gut gefällt. Für mich Wirken dadurch einige Stellen sehr emotionslos und einseitig.
Ich muss leider sagen, dass mich das Buch einfach nicht begeistern konnte. Ich habe mich sehr durch die nur 280 Seiten quälen müssen und hätte ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich nie beendet. Ich entschuldige mich für die einseitige Kritik, kann das Buch aber leider nicht besser bewerten.

Veröffentlicht am 07.01.2017

Eine Leiche im Kamin

Flavia de Luce 7 - Eine Leiche wirbelt Staub auf
0

Auf in die Ferne. Flavia wird aus ihrem zu Hause gerissen und auf eine höhere Mädchenschule nach Kanada verfrachtet. Wer Flavia kennt, weiß, dass ihr das gar nicht gefällt. Neben den nervigen Mädchen, ...

Auf in die Ferne. Flavia wird aus ihrem zu Hause gerissen und auf eine höhere Mädchenschule nach Kanada verfrachtet. Wer Flavia kennt, weiß, dass ihr das gar nicht gefällt. Neben den nervigen Mädchen, der unbekannten Umgebung und dem Heimweh, muss sich Flavia auch an ihrem ersten Tag mit einer Leiche rumschlagen, die ihr quasi vor die Füße purzelt. Verkohlt und unkenntlich stürzt die Leiche in eine Flagge gehüllt direkt vor Flavia aus einem Kamin. Na wenigstens gibt es jetzt eine vertraute Sache in Flavias Leben, denn mit Leichen kennt sich unsere kleine Detektivin aus.

Der siebente und aktuellste Teil der Reihe um die Nachwuchsdetektivin Flavia führt dieses Mal aus der beschaulichen Landschaft Buckshaws nach Kanada. Bei den neuen Bekanntschaften, die Flavia auf ihrer neuen Schule schließen muss, kommen einige bisher unbekannte Protagonisten dazu, während viele alte Bekanntschaften aus vorherigen Teilen in den Hintergrund rücken. Die Schule selbst und die Lehrerschaft umranken viele Geheimnisse von denen selbst Flavia nur einen Bruchteil erfährt. Teilweise wird diese Geheimnistuerei und die oberste Regel niemanden direkt nach Informationen zu fragen ziemlich lästig. Auch weil sich dadurch die Aufklärung des Falls nur unnötig verzögert und etwas langatmig macht. Hinzu kommt, dass Flavia stets von ihrem Heimweh übermannt und abgelenkt wird. Leider fehlt mir dadurch in einigen Fällen der in den Vorbänden sonst so klare rote Faden, der die Handlung begleitet und voranbringt. Insgesamt also für meine Begriffe das bisher am wenigsten spannende Buch der Reihe. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich mit Flavias neuem Zuhause, wie auch sie selbst, nicht ganz anfreunden konnte. Auch die Beziehungen zu ihren Mitschülern werden nur sehr oberflächlich behandelt. Immer wenn der Eindruck entsteht, Flavia könnte vielleicht jemanden gefunden haben, der sie unterstützt, wird derjenige im Weiteren nur sehr vage und oberflächlich behandelt. So entstehen zwar viele Kontakte mit anderen Schülerinnen, die aber alles in allem sehr oberflächlich gehalten werden.
Wie schon gesagt, konnte mich dieser Teil der Reihe nicht ganz überzeugen. Trotzdem ist Flavia immer noch eine meine Lieblingsdetektivinnen und ich freue mich wie immer auf den nächsten Band.