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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2021

Epischer Beginn, schwaches Ende

Die Stadt der Seher
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Handlung

Im ersten Drittel des Buches habe ich auf jeden Fall Potential für etwas Episches gesehen. Viele Personen und unterschiedliche Handlungsstränge, die sich langsam entwickeln und man zunächst nicht ...

Handlung

Im ersten Drittel des Buches habe ich auf jeden Fall Potential für etwas Episches gesehen. Viele Personen und unterschiedliche Handlungsstränge, die sich langsam entwickeln und man zunächst nicht weiß, wo die Zusammenhänge sein werden. Ab der Hälfte hatte ich allerdings die Befürchtung, dass die Dinge nicht den Raum erhalten werden, den sie eigentlich bräuchten, was sich letztendlich leider bewahrheitet hat. Nach einem grandiosen Anfang wurde ich leider durch ein sehr plötzliches Ende mit vielen Ungereimtheiten und offenen Fragen zurückgelassen.

Worldbuilding
Auch hier gibt es unendlich viel Potenzial, das nicht ausgeschöpft wird. Die Magie der Seher wird sehr früh thematisiert, weshalb man hier viele Vermutungen anstellt, letztendlich aber auch am Ende kaum Informationen erhält. Was mir gefallen hat, war das italienische Flair, das sehr schön rüberkommt.

Charaktere
In der Geschichte gab es nicht eine Person, die ich nicht interessant fand. Gerade Marco und Elena haben mir als Protagonisten total gut gefallen, vor allem weil sie eben nicht diese typische Beziehung und Charakterentwicklung wie Protagonisten aus vielen anderen Büchern haben. Leider haben aber auch - wie bei der Handlung - die meisten Charaktere nicht den Raum erhalten, den sie meiner Meinung nach gebraucht hätten.

Fazit

Leider wurde ich nach einem sehr vielversprechenden ersten Drittel sehr enttäuscht. Alles wirkte etwas zu gepresst und unfertig, zwischendurch war ich auch überzeugt, dass es einen 2. Band geben müsste, weil die Seiten nicht ausreichen, um der Geschichte gerecht zu werden (gibt es aber leider nicht).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2021

Spannende Idee, zähe Umsetzung

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Handlung
Vom Klappentext und der Leseprobe her, hatte es sich für mich wie eine total spannende Urban Fantasy Geschichte angehört. Partem, entleeren, Geräusche bei der Berührung von Menschen - da war ich ...

Handlung
Vom Klappentext und der Leseprobe her, hatte es sich für mich wie eine total spannende Urban Fantasy Geschichte angehört. Partem, entleeren, Geräusche bei der Berührung von Menschen - da war ich total gespannt was dahinter steckt. Meiner Meinung nach ist aber gerade der Fantasy-Teil der Geschichte etwas auf der Strecke geblieben. Im Mittelteil ging es vor allem um die alltäglichen pubertären Probleme, Schulalltag, erste Dates, Partys etc. - das hatte ich so nicht erwartet und fand ich etwas schade. Auch ist bei mir die Spannung nicht ganz angekommen, da man als Leser doch sehr wenige Informationen bekommt. So bin ich nach Ende des Buches noch nicht in der Lage, den Prolog ganz zu verstehen - natürlich kommt noch ein 2. Band, aber um mein Interesse aufrechtzuerhalten, hätte ich deutlich mehr Infos gebraucht.

Worldbuilding
Wie oben schon beschrieben, haben für mich leider zu viele Aspekte gefehlt, um mir die Fantasy-Elemente richtig vorstellen zu können. Es wird eher beschrieben, was durch die "Magie" möglich ist und wer deshalb wie handelt, aber die Hintergründe fehlen noch gänzlich. Vermutlich wird das im 2. Band alles klarer, es hat aber leider etwas die Lesefreude am ersten Band genommen.

Schreibstil
Was mir besonders gut gefallen hat, waren die 4 Perspektiven aus denen das Buch geschrieben ist und die sehr kurzen Kapitel (im Schnitt 3-6 Seiten). So denkt man immer, ein Kapitel kann man ja noch schnell lesen. Durch die häufigen Perspektivenwechsel wird so auch Spannung aufgebaut, weil man häufig zwischen den Szenen hin und her springt.
Davon abgesehen mochte ich den Schreibstil leider nicht so gerne. Es wurden auffällig viele Ausrufezeichen verwendet und ich bin öfters über einige Formulierungen gestolpert - für mich war der Lesefluss einfach nicht ganz rund.

Charaktere
Im Laufe des Buches baut man zu allen 4 Charakteren, aus deren Perspektive erzählt wird, eine Bindung auf und hat sie eigentlich echt gern. Aber: 2 davon sind moralisch mehr als grau und ich hatte so gehofft, mehr über die Beweggründe zu erfahren (weil manche Verhaltensweisen absolut inakzeptabel sind), aber leider passiert das in diesem ersten Band noch nicht. Deshalb war ich wirklich oft im Zwiespalt, ob ich die Person jetzt mag oder nicht. Zudem kann ich immer noch nicht sagen, wer genau auf welcher Seite steht. An sich natürlich total spannend - allerdings habe ich das Gefühl, dass man sich in diesen 470 Seiten einfach viel zu langsam fortbewegt und für den Umfang des Buches kaum Informationen erhält.

Die Nebencharaktere waren wirklich alle total spannend und auch wichtig für die Geschichte. Es hat mir sehr gefallen, wie gut sie ausgearbeitet waren.

Fazit
Ein Urban Fantasy Buch, das wirklich spannende Fantasy-Elemente einführt, die dann aber meiner Meinung nach zu wenig vordergründig thematisiert werden. Generell bewegt sich die Handlung sehr zäh vorwärts und ich bin nach 470 leider nicht viel schlauer, was den Hintergrund der Geschichte betrifft. Möglicherweise DIE Vorlage für einen tollen 2. Band, den ich persönlich aber vermutlich nicht mehr lesen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Nette, sehr vorhersehbare Geschichte

Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
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Handlung
Die Handlung ist meiner Meinung nach die große Schwachstelle des Buches. Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte, die vom Klappentext angedeutet wird gefreut, dann leider aber etwas ganz anderes ...

Handlung
Die Handlung ist meiner Meinung nach die große Schwachstelle des Buches. Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte, die vom Klappentext angedeutet wird gefreut, dann leider aber etwas ganz anderes bekommen. Von Beginn an spielt ein anderer Handlungsstrang eine übergroße Rolle, der die Abenteuer der Europareise in den Hintergrund drängt und mir zumindest die ganze Spannung auf Chelseas weitere Stationen genommen hat. Wie das Ende dann aussieht, konnte man sich auf den ersten 100 Seiten leider schon denken.
Besonders hatte ich mich auch auf das besondere Flair an den jeweiligen Orten von Chelseas Reise gefreut, aber auch das nimmt leider nicht so viel Raum ein, wie ich gehofft hatte.

Schreibstil
Insgesamt zieht sich ein lockerer, humorvoller Schreibstil durch das ganze Buch, weshalb es sich wirklich schön "in einem Rutsch" lesen lässt. Einige Situationen wurden mir nur deutlich zu überzogen dargestellt, was mich etwas genervt hat, aber vermutlich Geschmackssache ist.

Protagonistin
Chelsea als Protagonistin ist nett zu lesen. Auch wenn nicht alle ihre Handlungen nachvollziehbar sind und ich mir ihre Entwicklung etwas deutlicher gewünscht hätte, war sie mir nicht unsympathisch und ich habe ihr gewünscht, ihr Glück zu finden.

Fazit
Hätte ich von Anfang an nicht eine andere Geschichte erwartet, hätte es mir vermutlich etwas besser gefallen. Aber insgesamt war es mir leider viel zu vorhersehbar und überzogen dargestellt. Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der man nichts verpasst, wenn man sie nicht liest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2021

Interessantes Setting ohne erwähnenswerte Handlung

Speed Me Up
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Handlung
Mir fällt es ziemlich schwer, etwas zur Handlung des Buches zu schreiben, denn meiner Meinung nach, ist eigentlich nicht wirklich viel passiert. Nach über 300 Seiten sind noch nicht einmal die ...

Handlung
Mir fällt es ziemlich schwer, etwas zur Handlung des Buches zu schreiben, denn meiner Meinung nach, ist eigentlich nicht wirklich viel passiert. Nach über 300 Seiten sind noch nicht einmal die Dinge eingetreten, die im Klappentext beschrieben wurden, weshalb ich die zweite Hälfte des Buches größtenteils überflogen habe - ohne etwas zu verpassen. Leider ist auch wirklich nicht mehr passiert, als im Klappentext stand. Das fand ich wirklich schade, weil ich das Setting Supercross sehr interessant fand und auf jeden Fall Potenzial gesehen habe.


Charaktere
Fangen wir mit dem Positiven an: Matt war total sympathisch. Er war einfühlsam, zielstrebig, ehrgeizig und ich mochte ihn richtig gerne. Brooke hingegen hat sich leider total kindisch, zickig und unreif verhalten und das ohne sichtbare Entwicklung das ganze Buch hindurch. Zudem war sie richtig undankbar und hat sich durch alles gleich angegriffen gefühlt und hatte dann das Bedürfnis andere zu verletzen. Es war einfach unfassbar anstrengend die Kapitel aus ihrer Sicht zu lesen und ich war letztendlich nur noch genervt - so sehr, dass ich mir irgendwann gewünscht habe, dass sie und Matt nicht zusammenkommen. Meiner Meinung nach hat er jemand Besseren verdient.

Fazit
Interessantes Setting, leider ohne erwähnenswerte Handlung und mit sehr unsympathischer Protagonistin. Rückblickend würde ich das Buch nicht noch einmal lesen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2021

Tiefgründige Liebesgeschichte zum Wegträumen

Everything We Had
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Handlung
Zunächst muss ich anmerken, dass die Geschichte in einem Büchercafé spielt - also im absoluten Wohlfühlort für jeden Leser. So herrscht das ganze Buch über eine perfekte Atmosphäre. Die Story ...

Handlung
Zunächst muss ich anmerken, dass die Geschichte in einem Büchercafé spielt - also im absoluten Wohlfühlort für jeden Leser. So herrscht das ganze Buch über eine perfekte Atmosphäre. Die Story baut sich langsam auf, was für die Charaktere und das Setting genau das Richtige ist. Von Anfang bis Ende war es eine tolle Mischung aus Gefühlen, leichter Spannung und sehr tiefgründigen und ernsten Themen, die behandelt wurden (Achtung: Triggerwarnung am Ende des Buches).

Schreibstil
Jennifer Brights Schreibstil hat mir richtig gut gefallen: humorvoll, voller Gefühle, aber an den nötigen Stellen auch ernst - dennoch immer sehr leicht und angenehm zu lesen.

Charaktere
Kate ist eine wundervolle Protagonisten, die sich zu Beginn des Buches ihren großen Traum eines eigenen Cafés erfüllt. Dennoch hat sie auch mit Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen, was sie im Laufe des Buches vor einige Aufgaben stellt und eine Entwicklung ihres Charakters nötig macht. Wie dies passiert und wie es ihr dabei geht, war wunderschön und so authentisch zu lesen. Auch Aidan spielt dabei eine Rolle - zunächst wirkt er alles andere als sympathisch, aber ich mochte sehr, auch die Kapitel aus seiner Sicht zu lesen, um nach und nach auch seine Gedankenwelt zu verstehen. Die Spannung zwischen den beiden war von Anfang an da und es war wunderschön zu lesen, wie sich ihre Beziehung zueinander nach und nach verändert.

Fazit
Everything we had ist eine wunderschöne, langsame Geschichte über tiefe Gefühle und ernste Themen, die ich allen Lesern von Liebesgeschichten uneingeschränkt weiterempfehlen würde! ♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung