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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

Märchenhafte High-Fantasy

Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen
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Inhalt
Xin ist eine Sternentochter. Nicht nur irgendeine, sondern die stärkste ihrer Generation. Das bedeutet, dass sie als nächste Kaiserin gekrönt werden soll und Midland als Sonne erhellen. Doch plötzlich ...

Inhalt
Xin ist eine Sternentochter. Nicht nur irgendeine, sondern die stärkste ihrer Generation. Das bedeutet, dass sie als nächste Kaiserin gekrönt werden soll und Midland als Sonne erhellen. Doch plötzlich verschwindet ihr Stern - ohne ihn wird das nicht möglich sein. Auf ihrer Suche begegnet sie dem geheimnisvollen Taron...

Handlung
Die Geschichte basiert auf einer Legende und hat viele chinesische Einflüsse. Dadurch entsteht ein wundervoller märchenhafter Eindruck, der sich durch das gesamte Buch zieht. Alle Handlungen sind schlüssig, bauen Spannung auf und werden am Ende erklärt.


Worldbuilding
Genauso märchenhaft wie die Handlung, ist auch die Welt in der die Geschichte spielt. Hier hätte ich mir allerdings noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Einiges kann nicht erklärt werden, da die Überlieferungen schwammig sind, aber auch wie die heutige Welt aussieht wurde mir ein bisschen zu wenig ausgeführt. Auch wäre eine Karte wirklich toll gewesen!


Schreibstil
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Gerade die Sterne werden so wunderschön beschrieben und auch alle Emotionen kommen direkt im Herz des Lesers an.


Charaktere
Die Protagonistin Xin und ihre Freudin Hua (aus diesen beiden Sichten wird erzählt) sind beide tolle Charaktere, deren Entscheidungen absolut plausibel sind. Hua ist ein richtiger Herzensmensch, den jeder gerne zur Freundin hätte.
Über die Nebencharaktere wie z.B. Long und vor allem Tian hätte ich gerne noch mehr erfahren. Sie sind zwar alle gut voneinander abzugrenzen, dennoch hätte ich gerne mehr Hintergründe erfahren.

Fazit
Ein traumhaftes Fantasybuch mit Märchencharakter, das mich vom ersten Kapitel an verzaubert hat. Ich habe mich in Midland sehr wohl gefühlt und hätte mir lediglich an einigen Stellen noch mehr Infos gewünscht. Klare Leseempfehlung von mir! ♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Wurde leider sehr enttäuscht

Liebe mich. Für immer
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Amy ist Sozialarbeiterin und hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, anderen zu helfen. Doch genau diese Hilfe könnte sie nach ihrer traumatischen Vergangenheit auch gebrauchen. Sie trifft sich zwar mit ...

Amy ist Sozialarbeiterin und hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, anderen zu helfen. Doch genau diese Hilfe könnte sie nach ihrer traumatischen Vergangenheit auch gebrauchen. Sie trifft sich zwar mit Männern, doch nur nach ihren Regeln und ohne diese zu nah an sich ranzulassen. Bis sie auf Sam trifft...

Aus den ersten Bänden der Reihe kennt man Amy und Sam bereits und dort waren sie mir soooo sympathisch, dass ich mich riesig auf ihre Geschichte gefreut habe. Allerdings haben die beiden es mir unmöglich gemacht, das Buch zu mögen. Amy war so anders, als in den Bänden zuvor. Ihr Verhalten an sehr vielen Stellen ging einfach GAR NICHT! Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber meiner Meinung nach ist es eine Sache, eine belastende Vergangenheit zu haben und deswegen niemanden zu nah kommen zu lassen. Aber auf die Art, wie sie es tut und dabei andere schamlos verletzt, möchte ich das wirklich nicht lesen. Auf der anderen Seite ist Sam, der einfach alles mit sich machen lässt. Der viel zu schnell verzeiht, bzw. gar nicht erst findet, dass er etwas verzeihen müsste. Da ein Großteil der Handlung sich genau um diesen Konflikt von Amy dreht, war es einfach nichts für mich. Außerdem ist dieser meiner Meinung nach am Ende auch zu schnell relativ vergessen (nachdem sie sich das ganze Buch über deshalb unfair verhalten hat).

Fazit

Meine Meinung über das Buch ist sehr stark davon geprägt, dass ich Amy als Protagonistin wirklich gar nicht gerne mochte. Ihr Verhalten und auch ihr innerer Konflikt waren für mich einfach nicht nachvollziehbar, weshalb ich die meiste Zeit einfach genervt war. Hätte ich sie mehr verstehen können, würde meine Rezension vermutlich anders ausfallen. Für mich persönlich war es aber leider einfach nichts.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Erfrischende Liebesgeschichte

Finde mich. Jetzt
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Inhalt
Nach dem Tod ihrer wichtigsten Bezugsperson beschließt Tamsin ein neues, selbstbestimmtes Leben zu beginnen und zieht zum Studieren in die Stadt, in der auch ihr bester Freund lebt. In ihrem neuen ...

Inhalt
Nach dem Tod ihrer wichtigsten Bezugsperson beschließt Tamsin ein neues, selbstbestimmtes Leben zu beginnen und zieht zum Studieren in die Stadt, in der auch ihr bester Freund lebt. In ihrem neuen Stammcafé arbeitet Rhys, der 6 Jahre unschuldig im Gefängnis saß und etwas Düsteres ausstrahlt...

Handlung
Der Einstieg gefällt mir sehr gut, durch die Vorstellung der Charaktere mit ihren Hintergrundgeschichten wird direkt Spannung aufgebaut. Leider wird es im Mittelteil wieder etwas zäh, bevor die Handlung zum Ende hin wieder beschleunigt. Die Themen, die im Buch angesprochen werden, gefallen mir allerdings sehr gut.

Charaktere
Tamsin war mir sehr sympathisch, weil sie so anders ist und auf eine liebenswerte Art und Weise einen kleinen "Schuss" hat ;) Sie ist so offen und man muss sie einfach lieb haben.
An Rhys hat mir besonders gefallen, wie man in den Kapiteln aus seiner Perspektive gemerkt hat, wie fremd ihm unsere Welt ist. In diesem Alter 6 Jahre (unschuldig!) im Gefängnis gewesen zu sein ist wirklich ein hartes Schicksal, was seinen Charakter sehr spannend macht. Allerdings hätte ich mir gewünscht, noch mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Gerade Erlebnisse im Gefängnis werden eher oberflächlich angerissen, was ich wirklich sehr schade fand.

Fazit

Insgesamt ein tolles Buch für zwischendurch mit 2 tollen Charakteren. So interessant wie die ganze Gefängnisthematik ist, hätte ich mir an einigen Stellen aber mehr Tiefe gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Würdiger Abschluss des Familienepos

Die Schokoladenvilla - Zeit des Schicksals. Die Vorgeschichte zu Band 3
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Inhalt
Stuttgart im Jahre 1936. Nach dem Tod von Victor Rheinberger steuert die Schokoladenvilla auf schwierige Zeiten zu. So kommt auch Viktoria frühzeitig aus Frankreich zurück, um daheim zu helfen. ...

Inhalt
Stuttgart im Jahre 1936. Nach dem Tod von Victor Rheinberger steuert die Schokoladenvilla auf schwierige Zeiten zu. So kommt auch Viktoria frühzeitig aus Frankreich zurück, um daheim zu helfen. Kurz darauf trifft Besuch aus Amerika ein - noch ist unklar, ob die gut oder schlecht für die Familie ist...


Handlung
Sehr gut gefallen hat mir, wie vielschichtig das Buch aufgebaut ist. Die Handlung spielt an vielen verschiedenen Orten und erzählt die Geschichte ganz unterschiedlicher Charaktere. Maria Nikolai hat sehr schön recherchiert und die damalige Zeit toll widergespiegelt. Mir war die Geschichte leider ein bisschen zu vorhersehbar, daher ein kleiner Abzug an dieser Stelle.


Schreibstil
Das Buch ist sehr leicht zu lesen und versetzt einen direkt an Ort und Stelle. Auch wenn ich selbst kein Schokokenner bin, konnte ich mir die einzelnen Kreationen ganz wunderbar vorstellen und mich von ihnen verzaubern lassen.

Fazit
Insgesamt hat es mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und die Charaktere im Abschluss der Trilogie zu begleiten. Mir persönlich hat ein bisschen etwas in der Handlung gefehlt, dennoch gebe ich eine Leseempfehlung. ♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2020

Tolle Handlung, aber leider etwas oberflächlich

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Inhalt
Blairs Mutter ist eine von 9 unsterblichen Valkyren, die seit Jahrtausenden Heldenseelen nach Valhalla begleiten. Kurz vor der Zeremonie, bei der sie ihre Kräfte an Blairs ältere Schwester Fenja ...

Inhalt
Blairs Mutter ist eine von 9 unsterblichen Valkyren, die seit Jahrtausenden Heldenseelen nach Valhalla begleiten. Kurz vor der Zeremonie, bei der sie ihre Kräfte an Blairs ältere Schwester Fenja weitergeben will, sterben die beiden bei einem Unfall. Blair allerdings weiß, dass ein Autounfall keine Valkyre töten kann...

Handlung
Schon mit dem Prolog fühlt man sich mitten in der Geschichte angekommen und möchte unbedingt mehr erfahren. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Spannung ständig gehalten wird. Die Plottwists und das wirklich sehr unerwartete Ende haben mich sehr begeistert. Allerdings hätte ich mir mehr Beschreibungen gewünscht, gerade das Worldbuilding war mir etwas zu dünn (und auch an zumindest einer Stelle nicht ganz schlüssig). So fehlen mir immer noch ein paar Informationen, die auch ohne Spannung zu nehmen, in Band 1 gepasst und die Welt dort einfach runder gemacht hätten.

Schreibstil
Biancas Schreibstil hat mir wie immer sehr gut gefallen. Er lässt sich leicht lesen und stellt bildhaft dar. Gerade die Szenen mit den Nordlichtern habe ich richtig schön vor mir sehen können. ♥

Charaktere
Blair war eine sehr sympathische Protagonistin, mit der ich von Anfang an sehr gut zurecht kam. Ich mochte ihre Art, die Dinge auch zu hinterfragen und nach Antworten zu suchen. Ryan konnte man auch sehr gut verstehen, auch wenn deutlich weniger Teile aus seiner Sicht, als aus Blairs geschrieben waren. Allerdings hat mich die Beziehung der beiden zueinander nicht berühren können. Da hätte es für mich mehr gemeinsame Szenen gebraucht, um mitfühlen zu können - evtl. kommen die ja in Band 2? ♥
Die Valkyren als Nebencharaktere fand ich unfassbar spannend, da jede ihre eigene Stärken, Vergangenheit und Persönlichkeit hat. Aber auch hier hätte ich mir einfach mehr gewünscht - mehr Beschreibungen, mehr Szenen mit den einzelnen Valkyren und mehr Hintergrundinfos.

Fazit
Tolle Idee, wahnsinnige Plottwists, aber mir leider zu oberflächliche Umsetzung. Meiner Meinung nach hätte das Buch einige Kapitel mehr vertagen können, um mehr Tiefe im Worldbuilding und der Story und mehr Nähe zu den Charakteren aufbauen zu können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere