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Veröffentlicht am 29.05.2022

Hamburger Vampirnächte außerhalb eines Musicals – live und in Farbe!

All Lovers Lost
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Der Schreibstil ist locker und leicht geschrieben, gut zu lesen und transportiert gut die Gefühle der Protagonisten aus der Sicht der Roman geschrieben ist.

Das Cover wirkt dunkel mit viel Brauntönen, ...

Der Schreibstil ist locker und leicht geschrieben, gut zu lesen und transportiert gut die Gefühle der Protagonisten aus der Sicht der Roman geschrieben ist.

Das Cover wirkt dunkel mit viel Brauntönen, im muntereren Bereich sind Blumen zu sehen, mittendrin eine rote Blüte. Kommt es durch das blutende V im Romantitel – alle beide sind glänzend hinterlegt auf dem sonst matten Cover. Ich finde es ist gut ausgesucht in Stil und Farbe.

Der Klappentext macht gespannt auf einen modernen und spanenden Vampir Roman.

Fazit:
Ich war gespannt nach dem Klappentext was mich hier im Roman erwarten würde und wurde angenehm überrascht. Am Anfang tauchen wir in das eher langweilige Leben der angehenden Ärztin Sina ein, ihr Leben verläuft zwischen Universität, Klinik und Nebenjob. Viel Zeit bleibt da nicht, hier und da mal ausgehen mit ihrer Freundin. Und dann läuft sie dort oder eher fällt Lazar über sie und rettet sie aus den Fängen einer Vampirin. Das mitten in Hamburg auf der Partymeile zwischen diversen Clubs und Bordells. Und Sina verliebt ich in den meist traurigen und depressiven Lazar, auch er ist ein Vampir. Leider gerät sie damit auch ins Blickfeld einer Vampirjäger Vereinigung und damit in große Gefahr. Doch dann werden Sina und Lazar getrennt und Sina muss sich entscheiden, wie ihr mittlerweile „Untotes“ Leben weitergehen wird.

Die Handlung spielt im Hamburg unserer Zeit, was für viele Leser ein Wiedersehen mit vorstellbaren Schauplätzen wird. Gut wird auch das Milieu de Hamburg Kiez mit Reeperbahn plus mehr eingefangen.
Der Roman wird aus der Sicht von Sina, Lazar, Cassius (seinem alten Freund) und Ramona (Vampirjägerin) erzählt. Man kann sich so gut in die Hauptprotagonisten einfühlen, kann ich gut in die düstere Stimmung von Lazar einfügen. Aber auch in die Lebensweise von Cassius, Marcella (Vampirjägerin die ihre Opfer tötet, bis hin zur Vampirjägerin Ramona.

Sina muss sich neuen Herausforderungen stellen und lernen mit ihrem neuen Leben zurecht zu kommen – um die Frau zu werden die sie ein möchte – und weiter Menschen zu helfen.

Cassius ist mir sehr sympathisch und er hat gelernt mit der modernen Zeit zu gehen und alles zu nutzen was einem heute zu Verfügung steht. Ich für mich glaube das er starke Gefühle für Sina hegt, weit über sexuelle Anziehung hinaus.

Positiv ist das es kaum Romantik gibt, leidenschaftliche Szenen angesprochen werden aber nicht zu sehr ins Detail gehen, Spannung ist von Anfang an garantiert.
Die Autorin zeigt uns ins diesem düsteren schaurigen und doch ansprechendem Vampirroman das es auch bei Vampiren Frauen Power gibt. Mehr als die üblichen Jugend- und Teenager Romane in diesem Genre zeigt er auch die Schattenseiten und Gefahren des Vampirlebens. Düster, spannend und mit viel Melodramatik nimmt sie uns auf die Reise durch das nächtliche Hamburg.

Trotzdem der Roman ein richtiges Ende hat würde ich mich freuen weiter von Sina und Cassius zu lesen. Von mir 5 Sterne und ein klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Ein schöner Auftaktband um eine Straßendiebin und eine Amazonenkönigin!

Die Chroniken von Amazonia
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Spannung baut sich langsam bis zum Ende auf. Geschrieben in der Perspektive der beiden Hauptprotagonistinnen (Marissa und Penthesilea). Bildhaft und ausführlich ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Spannung baut sich langsam bis zum Ende auf. Geschrieben in der Perspektive der beiden Hauptprotagonistinnen (Marissa und Penthesilea). Bildhaft und ausführlich beschrieben.

Das Cover wirkt ansprechend und edel, der Stil der Ornamente, der Schrift oder auch der jungen Frau vor dem Meer. Passend zum Roman und anspruchsvoll – wäre echt eine gebundene Ausgabe wert.

Fazit:
Beim vorliegenden Roman handelt es sich um einen Reihenauftakt zu einer mehrteiligen Fantasy Reihe. Mir ist sie nicht mehr unbekannt seit ihrer 6-teiligen „Chronicles of Gods“ Reihe.

In diesem Auftaktband gibt es zwei Handlungsstränge, einmal um die Straßendiebin Murissa, sie erzählt immer erfundene nicht wahre Geschichten und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie ist unbegabt, deshalb wird sie verachtet und zu guter Letzt aus der Stadt verstoßen, in der sie lebte. Die Magie des Wassers scheint sie zu umgeben, allerdings beherrscht sie diese nicht. Dann lernt sie Turris kennen, er scheint ein Geheimnis zuhaben („geheimnisvoller Seeprinz“). Dieser nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise zum Nebelmeer. Wird sie den Herausforderungen, die man an sie hat, gerecht?

Dann haben wir noch die Handlung mit der Amazonenkönigin Penthesilea, sie ist nicht nur Königin, sondern auch eine erfahrene Kämpferin. Allerdings wird sie mit den neuen Herausforderungen und Gefahren doch zu kämpfen haben. Denn die Voraussetzungen für ihren zehnten rituellen Kriegszug gegen das Meervolk sind alles andere als gut. Eine Schlacht unter Wasser mit nicht vorhersehbarem Ausgang steht bevor.

Zwei Hauptprotagonistinnen die unterschiedler nicht sein können: Murissa die Straßendiebin und Penthesilea die amtierende Königin der Amazonen. Auf jede wartet eine besondere Mission, eine Reise voller Gefahren und Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Durch den männlichen Protagonisten Turris kommt auch ein wenig Romantik ins Spiel. Und die vielen fantastischen Wessen die uns im Roman ansonsten noch begegnen machen es noch interessanter.

Man kann sich in beide (Murissa und Penthesilea) gut, durch die aus ihrer Sicht beschriebene Handlungsstränge, einfühlen, erlebt ihre Reaktionen, Enttäuschungen, Niederlagen oder auch Freude. Beide verlieren nicht ihr Ziel aus den Augen und setzen auch mal auf Risiko.

Einzig die Spannung leidet etwas, der einzige Punkt wo noch etwas Luft nach oben wäre. Ab er dafür gibt es garantiert noch einen weiteren Band, in dem wir die Geschehnisse und die Reisen weiterverfolgen können. An der Optik des Bandes gibt es nicht zu bemängeln – ein superschönes Cover. Von mir 4 Sterne für den Reihenauftakt.

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Veröffentlicht am 26.05.2022

Brise 4 und andere Gerüche!

Harrowmore Souls (Band 3): Brise No. 4
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Der Schreibstil ist spannend und dunkel (gruselig) und lässt sich sehr gut lesen.

Das Cover in Türkistönen und Weiß (Mond) wirkt gruselig, in der Mitte ist ein Parfümzerstäuber auf einem Hügel zu sehen ...

Der Schreibstil ist spannend und dunkel (gruselig) und lässt sich sehr gut lesen.

Das Cover in Türkistönen und Weiß (Mond) wirkt gruselig, in der Mitte ist ein Parfümzerstäuber auf einem Hügel zu sehen aus dem etwas zu entweichen scheint, ferner ist eine Halloweenfratze einer an einem Ast und Fledermäuse zu sehen. Es passt super zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden und gruseligen Roman und Fortsetzungsband der Reihe.

Fazit: Nach dem mir der erste und zweite Band um die Anwaltskanzlei „Harrowmore Souls“ (das übernatürliche Phänomen auf die Spuren kommt) gefallen hat, musste natürlich auch der Band 3 einziehen (Wiederholungstäter). Allison betreibt die Kanzlei zusammen mit ihrem Partner Conny Bligh. Warum und wieso und wer sie ist – erfahrt ihr den Romanen Stück für Stück.

Diesmal werden die vier von der Kanzlei Harrowmore Souls nach Higher Down, in ein kleines Dorf in Nordengland gerufen. Einem Schriftsteller, Marvin Bitterton, der dort für 3 Monate in ein Cottage eingeladen ist, benötigt Hilfe. Es geht um einen infernalischen Gestank dort für den es augenscheinlich keine Erklärung gibt. Doch sie sind nicht willkommen und dann naht noch die Halloween Nacht.

Nicht nur der Geruch scheint dort merkwürdig zu sein, auch die Bräuche zu Halloween und das Gebaren eines ansässigen Lehrers ist merkwürdig.

Werden sie die Geheimnisse von Higher Down aufklären können? Und was hat es mit der Brise 4 auf sich?

Ein großartiges Leseerlebnis, das sowohl optisch, mit einem sehr gelungenen Cover, überzeugen kann, sowie mit einem spannenden Klappentext, der super gespannt macht auf eine Forstsetzung der Reihe aus dem Verlag und einem super Roman aufwarten kann. Ein gelungener Plot mit überraschenden Wendungen erwartet euch.

Eine klare Leseempfehlung im Bereich Fantasy / (leichtem) Horror und zum Zeitpunkt von Herbst / Halloween super – und auch außerhalb! Und für Freunde von den Reihen Whitehill Manors und Banshee Livie ein Muss.

Auf jeden Fall ist auch dieser Band 5 Sterne wert.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Schöner Auftaktband mit kleinen Fehler im Plot!

Schakal – Black Dagger Prison Camp 1
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Der Schreibstil ist wie alle Black Dagger Romane, eine spannende Hintergrundstory zusammen mit einer Ladung Liebe und Leidenschaft.

Das Cover ist recht dunkel gehalten und zeigt einen Mann (Schakal) der ...

Der Schreibstil ist wie alle Black Dagger Romane, eine spannende Hintergrundstory zusammen mit einer Ladung Liebe und Leidenschaft.

Das Cover ist recht dunkel gehalten und zeigt einen Mann (Schakal) der sich an den Gitterstäben des Gefängnisses festhält. Einzig seine Augen und die Schrift auf dem Cover vermitteln einen Farbtupfer: ein wunderbares Blau.

Der Klappenstil einen interessanten Auftaktband des Black Dagger Ablegers.

Fazit:
Nachdem ich einige Zeit keine Black Dagger Romane gelesen hatte, gab es jetzt kurz hintereinander gleich zweimal Romane (zum ersten habt ihr die Rezension schon, Band 36, Winterherz) und jetzt zum Auftaktband des Ablegers Prison Camp.

Sehr schön ist immer wieder zu Anfang das Glosar mit Begriffen der Black Dagger Welt (fühlt ich an wie heimkommen).

Die meiste Handlung dreht sich um Nxy und der Suche nach ihr Schwester Janelle, die nach ihrem Dafürhalten zu Unrecht im Gefängnis der Glymera eine Strafe absitzt. Das sie ihr eigenes Leben in Gefahr bringt – egal da sie für ihre Familie alles tun würde.
Und dort begegnet sie dem Schakal er steckt voller Geheimnisse und kennt das Gefängnis und seine Bewohner in und auswendig. Eigentlich war er mal ein angesehenes Mitglied der Glymera und wurde Opfer einer Intrige. Deswegen landet er im schlimmsten Gefängnis der Glymera und erlebt dort schreckliches. Er verspricht Nxy zu helfen die Schwester zu finden allerdings hat er seinen Preis. Natürlich steht hier wie immer in den Black Dagger Romanen eine Liebesgeschichte mit Leidenschaft dahinter. Aber hat die Beziehung oder das was es ist überhaupt eine Zukunft?

Parallel dazu gibt es in Rückblenden einen Handlungsstrang um Rhage ein Bruder der Black Dagger, bevor er zu einem festen Mitglied der Bruderschaft wurde. Am Ende ergibt diese auch einen Sinn, zu Anfang kann man nicht recht verstehen was diese Erwähnung für einen sichtlichen Mehrwert hat.

Mit Nxy hatte ich so meine Probleme gerade zu Anfang, obwohl sie sonst so taff ist, hier scheint eine gewisse Naivität vorzuliegen. Einfach in ein Gefängnis zu marschieren, nachschaut wie es der Schwester geht, die mitnehmen und wieder rausmarschieren – Kopf schüttle. Ansonsten ist sie sympathisch und man kann sie und den Schakal eigentlich nur in Herz schließen und ihnen alles Gute wünschen. Aber auch einige der anderen Protagonisten sind gut umrissen: Wolf, Khane, Apex usw.

Mir kommt dieser Ableger der Hauptreihe Black Dagger noch eine Spur gewalttätiger und brutaler vor, das sind vor allen die Szenen im Gefängnis und mit dem „Command“. Genau wie die Hauptreihe gelungener Mix aus Spannung, Liebe und Leidenschaft. Auch der Plot scheint mit nicht in allem stimmig, eine Möglichkeit sich wohlzufühlen und zu baden die nur der Schakal kennt bei der sonstigen Enge. Das jemand einfach ins Gefängnis kommt aber andere freiwillig und Jahrzehnte dort ausharren (ich weiß die Bänder um den Hals – da war was). Für mich nicht überall nachvollziehbar – sorry.
Von mir 4 Sterne für diesen Auftaktband denn es ist noch ein wenig Luft nach oben und ich werde mich nach dem zweiten Band entscheiden, ob diese Ableger Reihe bei mir echt punkten kann.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Ein Schneesturm und andere Katastrophen!

Winterherz
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Der Schreibstil ist wie alle Black Dagger, eine spannende Hintergrundstory zusammen mit einer Ladung Liebe und Leidenschaft.

Das Cover ist das zweite das nicht im typischen Black Dagger Look in Schwarz ...

Der Schreibstil ist wie alle Black Dagger, eine spannende Hintergrundstory zusammen mit einer Ladung Liebe und Leidenschaft.

Das Cover ist das zweite das nicht im typischen Black Dagger Look in Schwarz gehalten ist, sondern in die Farbe des Schnees – Weiß! Ansonsten bleiben wir aber der übrigen Covergestaltung in Schrift und Stil gleich inklusive des Gesichtes eines Mannes (Blay).

Der Klappenstil verspricht uns etwas weihnachtlichen Flair inklusive den bei uns meist nicht vorhandenen Schnees.

Fazit:
Blay und Qhuinn sind uns ja schon von einem anderen Band der Reihe bekannt, dort haben sie unter erschwerenden Umständen zueinander gefunden. Auch diesmal wird ihre Liebe nochmal auf den Prüfstand gestellt – sehr emotional. Und ich bin überzeugt das sie wieder zueinander finden, trotz aller Widrigkeiten und Wendungen.

Auch Zvadist hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen die ihn immer wieder in nicht unbedingt geeigneten Momenten aus dem Tritt bringt. Aber seine Shellan und die kleine Nalla erden ihn immer wieder.

Luchas, der ältere Bruder von Qhuinn, trifft eine ganz eigene Entscheidung. Hierdurch erfahren wir auch Dinge über seine Leben, von denen noch nicht mal seine Familie etwas wusste. Aber dies ist auch eine wichtige Lektion für Blay und Qhuinn – so merken sie was sie einander haben und das sie lernen sich Stützen zu sein. Denn das Leben kann grausam sein und Situation innerhalb von Minuten verändern.

Ein typischer Black Dagger Roman der Reihe, ich gebe zu nicht alle bisherigen Bände konnten mich überzeugen, aber dieser war sehr gelungen. Wobei sogar etwas „Weihnachtsfeeling“ aufkommt mit viel Schnee, Weihnachtsbaum, Geschenken und Festessen. Auch in diesem geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe, Leidenschaft, Erotik und Humor. Von mir 5 Sterne für diesen winterlichen Band.

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