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Veröffentlicht am 06.11.2021

Ein dunkler Landsitz und ein geheimnisvoller Hausherr!

Ravenhurst
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Der Schreibstil ist sprachlich der Zeit angepasst in dem der Roman spielt, lässt sich gut lesen – für Fans des Regency Genre oder gruseliger Romane passend.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Eleonore) ...

Der Schreibstil ist sprachlich der Zeit angepasst in dem der Roman spielt, lässt sich gut lesen – für Fans des Regency Genre oder gruseliger Romane passend.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Eleonore) in der typischen Kleidung der Zeit vor einem alten Landsitz (Ravenhurst). Es scheint einsam zu liegen und wirkt wie an einem düsteren November Tag – atmosphärisch passt es zum Roman Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen dunklen und düsteren Roman.

Fazit:
Da ich schon andere Romane der Autorin, meist im Genre Fantasy gelesen habe, war ich auf diese Gothic Novel von ihr gespannt. Der Verlag ist mir unbekannt, da er meist Genres bedient, die ich eher nicht lese: Viktorianische Krimis. Crimetime. Fantasy Krimis. Gothic Novel hört sich schon mal düster und dunkel an - interessant.

Wir lernen Eleonore kennen die nach dem Freitod ihres Vaters alles verliert, sogar ihr Zuhause. Dann bekommt sie über den Familienanwalt ein Angebot: wenn sie Dorian Graves heiratet, bekommt sie das ehemalige Haus ihres Vaters auf sich überschrieben. Also geht sie auf das Angebot ein und reist mit ihrer Zofe und Freundin nach Ravenhurst, dem Landsitz ihres zukünftigen Gatten. Dieser wirkt eher kalt und distanziert – die Ehe wird lieblos in der Bibliothek geschlossen. Unter dem Aspekt das Eleonore noch in Trauer ist. Aber ihr Ehemann scheint geheimnisse zu haben und dann sind da noch die Vorfälle in denen Frauen verschwinden.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Eleonore, man kann sich gut in sie hineinversetzten, in ihre Ängste, Trauer und Zweifel, Hoffnung und Liebe. Gerade zu Anfang bis ca. zu dreiviertel des Romans kann man es mit Fug und Recht als Gothic Novel bezeichnen. Leider wird zum Ende hin doch mehr eine Liebesgeschichte daraus. Ansonsten bin ich ein Fan von alten Häusern und ihren Bewohnern, es darf ruhig düster, dunkel und gruselig sein – passend zu den Monaten Oktober / November. Mit eher bildhaften Beschreibungen konnte man sich gut in das düstere London und den Landsitz Ravenhurst hineinversetzen.

Eine Geschichte, wo etwas mehr Gänsehaut Momente toll gewesen wären, aber ansonsten gut zu lesen. Das Ende ist mehr offengehalten – wird noch eine Fortsetzung folgen? Für diesmal gibt es von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Eine gefallene Agentin und Crae in London!

Die Akten der Ars Obscura
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Der Schreibstil ist düster, spannend und flüssig zu lesen.

Das Cover zeigt Aurora Surface mit ihrem magischen Auge, links von ihrem Gesicht sieht man Big Ben und London. Recht dagegen die andere Welt ...

Der Schreibstil ist düster, spannend und flüssig zu lesen.

Das Cover zeigt Aurora Surface mit ihrem magischen Auge, links von ihrem Gesicht sieht man Big Ben und London. Recht dagegen die andere Welt aus der die Crae kommen. Es wirkt im Stil, mit den Farben und dem was es zeigt sehr harmonisch in sich und zeigt auch Inhalte des Romans.

Der Klappentext macht gespannt um was es bei den Akten geht.

Fazit:
Das Buch spielt in London und bringt die Atmosphäre düster dunkel in Szene. Die Geschichte beleuchtet die Tätigkeit der Ars Obscura die unsere Welt vor den Crae schützen soll, die sich in unserer Welt breit gemacht haben und sie negativ aufmischen. Aber sind alle Crae böse? Gibt es auch gute die sich für die Menschen einsetzen und sie vielleicht beschützen?

Die Hauptprotagonistin Aurora „Surface“ ist Ungnade gefallen, einst war sie ein aufgehender Stern der Ars Obscura. Sie hofft auf eine ruhige Zeit, um ihre Wunden zu lecken und auch solch einen Job. Aber diese Einstellung scheint sich nicht als die richtige zu erweisen. Denn sie hat etwas an sich immer wieder in Schwierigkeiten zu geraten. Aurora muss stark sein, Verluste verarbeiten, Schmerz und Leid verarbeiten. Werden die Wunden der Vergangenheit heilen können?
Ihr Vorgesetzter scheint sie mit Halbwahrheiten nach London gelockt zu haben.

Und ihr Arbeitskollege Caspian scheint sie nicht leiden zu können, er macht immer den Eindruck sie mit Blicken töten zu wollen. Er wirkt geheimnisvoller, voller Aggression, Wut und sehr distanziert. Er wirkt vielschichtig und damit interessant. Eine Traurigkeit scheint ihn zu umgeben.

Der Star scheint schon mal anders als gedacht zu laufen – eher eine Vollkatastrophe!

Der Roman wartet mit magischen Kämpfen und überraschenden Wendungen auf. Und die Beziehung zwischen Aurora und Caspian ist besonders unterhaltend und spannungsreich. Der Wandel ihrer Gefühle zueinander macht ein großer Teil des Romans und wirkt fesselnd (von Abneigung zu Zuneigung).
Gerade das Ende wird den Leser/in Überraschen und atemlos hinterlassen. Ein gelungener Roman, mit einem ansprechen Cover und einem Roman, den man kaum aus den Händen legen kann.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Nicht immer ist alles so einfach wie man denkt!

Der Geist der Spiegelkatze
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Der Schreibstil ist komplett aus der Sicht des Protagonisten des Straßenkater Taps geschrieben. Einmal etwas ganz anders!

Der Klappentext macht neugierig auf das Leben eines Straßenkaters in den Straßen ...

Der Schreibstil ist komplett aus der Sicht des Protagonisten des Straßenkater Taps geschrieben. Einmal etwas ganz anders!

Der Klappentext macht neugierig auf das Leben eines Straßenkaters in den Straßen von Paris.

Fazit:
Dieser Band aus der Katzenreihe des Verlages wurde von der Autorin komplett aus der Sicht des Straßenkaters Taps geschrieben. Dieser schlägt sich zusammen mit dem Halsbandsittich Faruun durch das Leben auf den Straßen von Paris durch. Kurzweilig und in einem angenehmen Lesetempo können wir den Abenteuern der beiden folgen.

Faruuns größter Wunsch ist wieder nach Afrika zurückzukehren. Doch dazu benötigt es wohl eines Wunders und dies begegnet ihnen eines Tages mit dem Menschen Loan. Dieser kann ihn verstehen! Nun scheint der Rückkehr nur noch ein Tauschgeschäft im Wege zu stehen, aber wie immer kommt es anders als man denkt.

Eine überraschende, gelungene und zu herzendgehende Geschichte, die tierischen Protagonisten gefallen und wir werden in manchem unsere Fellnasen wiedererkennen. Von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Unschöne Kindheit und entfesselte Kräfte!

Die Hexenjägerin - Der Zirkel des Blutes
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber nicht durchgängig spannend.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit blauen Haaren (Robin), dahinter ist die Sichel (Halbmond) zu sehen, aus den Armen schein Ranken ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber nicht durchgängig spannend.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit blauen Haaren (Robin), dahinter ist die Sichel (Halbmond) zu sehen, aus den Armen schein Ranken zu wachsen, In schwarz sieht man einen Wolfskopf. Auch die Schrift sowie die wie andere Elemente sind etwas erhaben und glänzend sie runden das Bild ab.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Fortsetzungsband der Reihe um die Hexenjägerin.

Fazit:
Diesmal steht am Anfang eine Rückblende in das Leben von Robin an, genauer in ihre Kindheit. Ich fand es sehr interessant einen Einblick in ihre Zeit als Kind zu erhalten und man versteht die weitere Handlung im Roman auch besser.

Und der hat es in sich: unheimlich fesselnd und spannend, dass ohne Hintergründe zu nennen, eine Hexenjägerin in Action zeigt. Der Roman ist der Fortsetzungsband (Band 2) der Trilogie um die Hexenjägerin Robin.

Zu Anfang las sich der Roman sich recht spannend, allerdings im Mittelteil schwächelt er, bevor er zum Ende (ca. letztes Drittel) wieder einen gekonnten Spannungsbogen erkennen und erleben lässt. Ich glaube es lag nicht am sprunghaften Wechsel der Perspektiven im Mittelteil, eher war das Thema wenig spannend. Dies war leider auch schon in Band 1 das Problem – aber ehrlich jedes Mal fast 500 Seiten spannend zu halten ist auch nicht einfach.

Bei den Protagonisten ist Robin echt nicht zu beneiden – landete sie doch in einer Nervenklinik und nur Heinrich kann sie dort herausholen. Sie hat viel zu verkraften nach dem Tod ihrer Mutter, die durch ihren Vater zu Tode kam. Heinrich wird zu ihrem Mentor und Lehrer, bringt ihr viel über Hexen und den Kampf. Robin verdient sich ihre Brötchen und mehr durch ihren YouTube Kanal „Malus Domestica“.

Joel (auch Jo-elle) ist Robins Kindheitsfreund, er arbeitet als Koch in einem Diner und ist bekannt für die besten Pizzas von Blackfield. Er hat eine Vorliebe für gute und zum Teil ausgefallenen Kleidung, seinen pechschwarzen Chevrolet „Black Velvet“ und für das männliche Geschlecht. Irgendwie erinnert mich seine Figur an einen jungen Mann (auch schwul und Koch) aus der Serie „True Blood“, könnte glatt dort entlaufen sein!

Dann wäre da noch Kenway, ehemaliger Sanitäter in der US-Army, der bei einem Anschlag ein Bein verlor. Arbeitet als Grafiker und Künstler in Blackfield. Ist fasziniert von Robins YouTube-Arbeit (und nicht nur davon!), aber auch er knabbert an seiner Vergangenheit.

Wayne und sein Vater Leon ziehen in das ehemalige Haus von Robin ein. Beide leiden immer nach an den Folgen des Todes der Mutter / Ehefrau. Ein Tapetenwechsel scheint alles in einem neuen Licht zu erscheinen. Wenn es da nur nicht ein Monster mit grünen Augen im Haus gäbe.

Gegenüber leben drei sehr unterschiedliche ältere Damen zusammen, so ganz koscher scheinen die nicht zu sein. Diesmal steht der ganze Band unter dem Motto: Kampf gegen die Hexen, Robins Mutter zu retten. Robin hat da auch noch mit einem anderen Problem bzw. einem anderen Phänomen zu kämpfen.
Werden alle den Kampf überleben und was ist mit Robin?

Eine Fortsetzung, die auch leider nicht zu 100% überzeugen konnte – durch den Durchhänger im Mittelteil leider nicht ganz überzeugen. Sowohl Seitens von den Protagonisten als auch der Handlung an sich, ist noch Luft nach oben. Auch ist er nicht für zarter besaitete Naturen und Tierfreunde.

Ich vergebe 4 Sterne und hege die Hoffnung das Band 3 der Abschlussband noch mehr überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Mitreißend und düster – Engelhafter Auftakt!

Die Chronik der Engel
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und humorvoll, spannend und düster.

Das Cover ganz in Blau-weiß gehalten zeigt im Vordergrund eine nackte Frau, ihr Gesicht wird von ihren Haaren verdeckt. Im Hintergrund ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und humorvoll, spannend und düster.

Das Cover ganz in Blau-weiß gehalten zeigt im Vordergrund eine nackte Frau, ihr Gesicht wird von ihren Haaren verdeckt. Im Hintergrund sieht man den Himmel mit fliegen / gleitenden weißen Wesen (Engel), Darunter sieht man die Hochhäuser einer Stadt. Es passt recht gut zum Inhalt des Romans.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Auftaktband zu einer Dilogie über Engel.

Fazit:
Stell dir einmal vor, du erwachst ohne jegliche Erinnerung an dein bisheriges Leben in einem Krankenhaus auf. Die Umgebung, die Menschen, alles ist dir fremd. Wem sollst oder kannst du vertrauen?
Lilly, die Hauptprotagonist, macht sich auf, um ihr altes Leben zu erkunden. Mutig und mit einer Prise Humor stellt sie sich dem Alltag. Der so ganz anders aussieht als vermutet. Der Job wirft nicht viel ab, aber die Wohnung ist super gehoben Ausstattung. Angebliche Freunde und Nachbarn benehmen sich seltsam. Und dann ist da noch Lillys Gabe. Sie erkennt das nicht alles oder Dinge so sind wie sie scheinen.

Und dann ist da noch Adam Primus, gutaussehend, geheimnisvoll und Lilly fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber was verbirgt er vor ihr? Und wer verfolgt sie und warum?

Spannend von der ersten bis zu den letzten Seiten – Unterhaltung pur! Durch den erklärenden und bildhaften Schreibstil können wir uns alles und jeden sehr genau vorstellen – Kopf Kino an!

Gelungen, mit ansprechendem Cover und einem Roman, der hält was der Klappentext verspricht. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es in Band 2 weiter gehen wird und vergebe für den Auftaktband 5 Sterne.

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