Profilbild von Rajet

Rajet

Lesejury Star
offline

Rajet ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rajet über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Der Kampf Gut gegen Böse geht in die 2.Runde und damit eine abenteuerliche und magische Reise!

Palineas: Zweites Buch - Aufstieg
0

Der Schreibstil ist fesselnd, actionreich und anhand der Worte kann man sich die Welt, in die uns der Roman führt, gut vorstellen.

Das Cover wirkt sehr dunkel und spiegelt dadurch gut den Inhalt des Romans ...

Der Schreibstil ist fesselnd, actionreich und anhand der Worte kann man sich die Welt, in die uns der Roman führt, gut vorstellen.

Das Cover wirkt sehr dunkel und spiegelt dadurch gut den Inhalt des Romans wider. Es wird beherrscht von einem Mann in einem dunklen Gewand (Kutte) mit einem Stab / Fackel (es ist eine Flamme zu sehen) in der Hand in einem Wald (im Winter – kein Grün zu sehen). Die Schrift ist eher zurückhaltend rundet aber das Gesamtbild ab. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge, nicht zu kurz, nicht zu lang. Die Kapitel haben kleine Verzierungen, Illustrationen und Zitate. Der Anhang am Ende ist eher kurzgehalten, zu Beginn eventuell hilfreicher und auch vielleicht etwas umfangreicher.

Fazit:Die meisten Protagonisten und das Setting kennen wir mittlerweile aus Band 1 schon und der sollte gelesen werden, aber es treten neue Figur oder besser gesagt magische Wesen auf den Plan die Eristrias tüchtig aufmischen.

Im tiefsten Schatten Eristrias, wo Magie und Dunkelheit die Welt umhüllen, entfaltet sich eine epische Saga voller Heldenmut und Mysterien. dessen Zerstörungskraft die Welt ins Chaos stürzen könnte. Während Paliineas den Kampf gegen den Dunklen aufnimmt, wird eine neue Hoffnung geboren. eine epische Geschichte voller Abenteuer, Freundschaft und Mut. In dieser Geschichte, die Magie, Abenteuer und die Suche nach dem eigenen Schicksal meisterhaft vereint, stellt "Aufstieg" die Weiterführung einer epischen Reise dar, Und wir stoßen auf einige magische Geschöpfe: Magier, Elfen, Trolle, Drachen und Nachtsäbler so wie viele andere Lebewesen kommen darin vor. Also alles, was ein Ansprechender Fantasy Roman haben sollte.
Von mir 5 Sterne für den gelungenen Folgeband.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2025

Eine Reise durch Hölle – um ihn zu finden, muss sie sterben!

Anima Daemonis
0

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man kann sich die beschriebene Welt sehr gut vorstellen, sie ist sehr bildhaft und atmosphärisch beschrieben, was die düstere Stimmung perfekt einfängt, und ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man kann sich die beschriebene Welt sehr gut vorstellen, sie ist sehr bildhaft und atmosphärisch beschrieben, was die düstere Stimmung perfekt einfängt, und wird die Reise von Änlin und Nepthys hautnah mit verfolgen können. Geschrieben ist der Roman abwechselnd aus der Sicht von Änlin und Mephisto.

Das Cover hat einen weißen Hintergrund, aber alles andere wirkt dunkel, der Torso mit schwarzen Knochen und Blüten mit den glühen dazwischen. Dazu die Dornenranken die sich von oben und unten darauf zu bewegen. Die ausgewählte Schrift für Roman Titel und den Autorinnen Namen runden das Gesamtbild ab.

Der Roman verfügt über einen farbigen Buchschnitt in Flammenoptik der gut dazu passt.

Änlin lässt ihren Körper und ihre Welt hinter sich (Prolog – Selbstmord) und das alles, um in die Tiefen der Hölle hinabzusteigen. Dort wo die Dämonen herrschen und Seelen unter Qualen geläutert werden. Hoffnung ist dort nur eine flüchtige Illusion, aber sie sucht dort nach einem einzigen Wesen: Mephisto, dem Kriegsverbrecher, einem Gefangenen der Höllenkönigin … dem Dämon, dem sie ihr Leben verdankt.

Doch Änlins Weg zu ihm wird ein Weg voller Hindernisse dem sie sich gemeinsam mit der Dämonin Nepthys stellt. Entgegen aller Dunkelheit, auch ihrem eigenen Misstrauen und einer Macht die mit der Verbindung der beiden ein grausames Spiel treibt.

Denn in der Hölle sind Schuld und Unschuld nur schwer zu unterscheiden, und die Wahrheit kommt immer ans Licht.

Änlin ist eine Protagonistin die viel Schweres und Dunkles im Leben erlebt hat, Verluste an Menschen, die ihr angeblich „gutes“ tun wollen. Einzig der Dämon Mephisto schient ihr gewogen zu sein, ein Wesen das eigentlich für das genaue Gegenteil steht. Aber sie haben eine enge Verbindung zueinander entwickelt, die auch nach der Trennung von ihm stark ist und eine Lebensmittelpunkt für Änlin darstellt. Änlin habe ich ins Herz geschlossen, sie beweist Mut und einen starken Willen.

Mephisto ist ein Bewohner der Hölle der scheinbar doch noch zu Gefühlen fähig ist – wenigstens hat Änlin selbig in ihm geweckt. Dies macht ihn aber Angreifbar und schwach in den Augen seiner Herrscherin und sie quält nicht nur Änlin.

Auf der Reise Änlins durch die Hölle lerne wir selbig besser oder eher anders kennen. Die Dämonen scheinen nicht die „bösen“ Bewohner zu sein – es gibt weitaus schlimmere.

In Rückblicke erfahren wir wie Änlin und Mephisto sich kennengelernt haben und ihren Lebensweg bis in die Gegenwart des Romans. Vor allen Dingen, was sie verbindet, dass sie doch gegensätzlicher nicht sein könnten.

Beim letzten Abschnitt schwankte ich zwischen Tränen über Änlin und Mephisto aber auch Wut auf die Autorin – sie nimmt einen emotional auseinander.

Der Roman ist fesselnden, spannend, aber auch brutal und berechnend (Handlung einiger Protagonisten/innen), es gibt einiges, was „triggern“ könnte. Aber auch voller Emotionen zwischen Änlin und Mephisto, das Bild der Hölle wirkt anders als man immer im Kopf hatte. Von mir 5 Sterne dafür.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Die klassische Schwanensee Fassung als märchenhafter Roman mit einer Portion Magie!

Federlicht & Tränenglanz
0

Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu komplex, aber detailreich genug – Platz genug für das Kopfkino. Es wirkt lebendig und echt.

Das Cover selbst wirkt märchenhaft in der Farbgebung von Gold (die ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu komplex, aber detailreich genug – Platz genug für das Kopfkino. Es wirkt lebendig und echt.

Das Cover selbst wirkt märchenhaft in der Farbgebung von Gold (die Ornamente Symbole) und Rosa (die beiden Schwäne) / Rosenrot (der Hintergrund). Die Schrift fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Natürlich, wie die meisten Romane aus dem Verlag, verfügen das Taschenbuch und die gebundene Ausgabe über einen passenden Farnschnitt (kann ich euch nur auf dem Bild des Drachenmond Verlages zeigen – da ich ein E-Book hatte) auch im Inhalt gibt es wieder bei den Kapiteln kleine Illustrationen. Als auch optisch ein Genuss!

Adaliz zeigt sich als willensstark, mutig und kompromisslos. Sie akzeptiert nicht die Zwänge ihrer Gesellschaft und auch nicht die dunkle Magie ihres Vaters. Sie steht zu ihrer Liebe und schlägt den Vater mit seinen eigenen Mitteln.

Odette wirkt am Anfang eher zaghaft und sanft – aber sie beginnt für ihre Liebe zu kämpfen und stellt sich den daraus resultierenden Herausforderungen.

Jaro wirkt gerade am Anfang der Handlung wie ein gewöhnlicher schnöseliger, verwöhnter und attraktiver Königssohn. Obwohl er Freundschaft aber keine Liebe für Adaliz empfindet wäre er bereit ein Leben mit ihr zu führen. Ihr sogar gewisse Freiheiten bezüglich Odette einzuräumen. Bis er erkennt – er hat keine Chance gegen diese Liebe.

Rotbart alias Adaliz Vater lebt nur noch für seine Magie und Macht, die er meint durch die Heirat Adaliz mit Jaro erreichen zu können – der allein Machtführer im Königreich Olorá.

Auch so mancher Nebenprotagonist konnte Überzeugen und das Gesamtbild abrunden.

Das überaus dunkle Setting, wie meist in der Fantasy, eher mittelalterlich gehalten, hier das Königreich Olorá, mit dem typischen Verhalten der dazugehörigen Protagonisten. Ehe sind Strategie und keine Liebesheiraten, sie dienen der Machterhaltung oder -erhöhung.

Für mich ein gelungener Mix aus dem Genre Fantasy und Romantasy, man trifft auf dunkle Magie, überraschende Intrigen und einer großen Liebe, Tragik und Schöheit ur einen Satz auseinander. Was das Flair ausmacht, sind die spannende Handlung und die zu Herzen gehende Momente der Protagonisten/innen. Die reine unkonventionelle Liebe zwischen Adaliz und Odette, in dieser Zeit undenkbar. Aber auch der Bezug zum klassischen Schwanensee Ballett mit dem weißen und schwarzen Schwan sind zu finden, gelungen und können überzeugen.

Von mir 5 Sterne für einen gelungen Roman und für die Käufer/innen und Leser/innen des Taschenbuchs / der gebundenen Ausgabe auch ein optischer Genuss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2025

Ein Geheimnis, ein unsterblicher Feind, eine aussichtlose Suche – Einhörner inklusive!

Einhornblut und Feuerherz
0

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ein wenig märchenhaft fantastisch und Fans vo, letzten Einhorn werden begeistert sein. Die Kapitel sind abwechseln aus Amelias und Valerians Sicht geschrieben.

Das ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ein wenig märchenhaft fantastisch und Fans vo, letzten Einhorn werden begeistert sein. Die Kapitel sind abwechseln aus Amelias und Valerians Sicht geschrieben.

Das Cover ist in dunkelrot gehalten in Gold gehalten sehen wir in der Mitte Einhorn und einen Bären (was der für eine Rolle spielt, erfahrt ihr im Roman) wie ein antiker Türklopfer gestaltet. Die Schrift rundet das Gesamtbild optisch passend ein.
Das Taschenbuch und die gebundene Ausgabe verfügen über einen Farbschnitt (kann ich euch als E§-Book Leserin nicht zeigen, nur auf dem Bild des Verlags) der wie ich finde gut dazu passt. Also optisch wieder ein Highlight.

Fazit:
Amelia lebt mit ihrem Vater zusammen auf einer Burg am Meer, aber der Weg zu selbigen ist ihr versperrt. Aber dann steht das Tor zum Strand offen und sie kann nicht widerstehen ihn zu betreten. Sie findet dort das Tagebuch ihrer Mutter und das wird ihr Leben verändern. Ihre Mutter die angeblich in den Fluten starb, ist noch am Leben und etwas anderes zu sein, als alle dachten.
Also macht sich Amelie entschlossen auf die Suche irgendwo in die magischen Lande nach ihr. Sie gerät in eine Welt aus Magie, Legenden und tödlichen Gefahren.
Dabei ist sie nicht die Einzige, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Eine dunkle Gestalt verfolgt jeden ihrer Schritte und ein brennender Bär jagt sie durch die Nacht. Um zu überleben, muss sie sich mit Valerian verbünden – einem Mann, dessen Herz so lodernd ist wie die Flammen, die Amelia fürchtet. Doch was, wenn ihr größter Feind in Wahrheit an ihrer Seite steht?

Amelia, behütet und zurückgezogen aufgewachsen, hat Fragen nach ihrer Mutter und der Vergangenheit. Sie muss feststellen das es rund um sie einer riesigen Mauer voller Lügen gibt – um sie zu schützen. Aber sie ist mutig und entschlossen sich einer Suche zu stellen, allein, alles fremd und anders als sie kennt. Dennoch geht sie ihren Weg.

Valerian, der geheimnisvolle fremde Mann der ihr begegnet auf ihrer Suche. Er begleitet sie nicht nur sondern er setzt auch ihr Herz in Flammen. Aber er hat ein Geheimnis das Amelia gefährden könnte.

Zu erwähnen wäre auch noch ein Schimmel, der einem ans Herz wächst.

Die Entwicklung von Amelie und Valerian, ihre Beziehung zueinander (Gefährten einer Suche oder mehr?) macht eine ungeheure Entwicklung durch. Wir begleiten sie auf ihrem Weg, durchleben ihre Herausforderungen, die Freude und das Leid. Man kann mit ihnen leiden und triumphieren, ihr Leid und Kummer nachspüren. Wird es ein gemeinsames Leben geben? Sieg das Gute oder Böse?

Das Setting mutet mittelalterlich und märchenhaft an, Burgen, herumreißende Gaukler (in diesem Fall ein Zirkus mit „magischen“ Kreaturen), Bauern und mehr.

Eine gelungene magische. märchenhafte, spannende und gefühlvolle Handlung mit Charakteren die man ins Herz schließen muss. Wie immer in einem wunderschönen Kleidchen (Cover und innen) gehalten, so dass es als Gesamtpaket auch optisch punkten kann. Und für Fans von Einhörnern und dem Klassiker „Das letzte Einhorn“ ein echtes „must have“. Von mir 5 Sterne für den Genre Mix Fantasy und Märchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2025

Wieder ein spannender Roman mit geschichtlichem Hintergrund, Frankfurt heute und Spannung!

Der Siegelmeister
0

Der Schreibstil ist spannend und flüssig zu lesen, auch der Humor kommt in den Dialogen nicht zu kurz. Leseempfehlung ab 12 Jahren und das finde ich in Ordnung, natürlich ist es auch für ältere Leser/innen ...

Der Schreibstil ist spannend und flüssig zu lesen, auch der Humor kommt in den Dialogen nicht zu kurz. Leseempfehlung ab 12 Jahren und das finde ich in Ordnung, natürlich ist es auch für ältere Leser/innen geeignet.

Das Cover zeigt in der Mitte eines der Tonsiegel, die eine wichtige Rolle im Roman spielen. Under dem Siegel sieht man die moderne Silhouette des heutigen Frankfurts. Ein Rahmen mit geheimnisvollen Zeichen und einer Schrift, die sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt – es bleiben eigentlich keine Wünsche bezüglich des Covers offen.

Fazit:
Im Buch treffen wir zu Anfang in Kapitel 1: Großvater und Enkel, auf den kleinen Jonathan der jeden Samstagabend von seinem Großvater aufregende Geschichten über geheimnisvolle Personen, Siegelmeister, Bernhard von Rabenstein und der „Insignia Magicae“ erzählt bekommt. Jonathan findet die Geschichten spannend. Was er nicht weiß, das dies zu dem Plan seines Großvaters gehört. Den es sind nicht nur Geschichten.
In Kapitel 2: Der Großvater, erfahren wir einiges zu der Geschichte und Aufgabe von Jonathans Großvater in der „Insignia Magicae“. Aber auch mit welchen Gefahren dieses Wissen verbunden ist.
In Kapitel 3: Der Enkel, treffen wir wieder auf Jonathan, der nach dem Tod seines Großvaters feststellen muss, dass dessen Geschichten einen wahren Kern besitzen.
Sein bisheriges Leben scheint in sich zusammen zu stürzen, er wird in einen Strudel von brandgefährlichen Ereignissen gezogen.
Aber vielleicht erfährt Jonathan gerade dadurch seine wahre Bestimmung!

Dem Autor gelingt es Ereignisse, die schon vor einigen Jahrtausenden im Alten Ägypten seinen Anfang nahmen, hinein in das heutige Frankfurt zu nehmen.
Geheimnisvolle Mythen, Geschichtliche Ereignisse plus kriminalistische Einschübe zeigen eine unbeschreibliche Ideenvielfalt (sag nur Tonscheiben und Hieroglyphen), detailreiche Beschreibungen lassen uns alles direkt miterleben.

Die Charaktere sind besonders, ob es der Großvater ist mit seiner geheimnisvollen Identität. Jonathan der nur durch Geschichten Kenntnisse zur der „Insignia Magicae“ hat und an sensten wenig bis gar keine Informationen, doch er nimmt die Aufgabe an. Auch die anderen Siegelmeister, die erstmalig offiziell, nachdem Tod des Großvaters in das Leben von Jonathan treten. Aber es scheint einen Verräter zu geben der auch Jonathan gefährlich werden könnte. Und dann wäre das noch der Kommissar Julian Schwarzhoff den eine enge Freundschaft mit seinem Großvater verband. Nicht zuletzt Zenedot der Bibliothekar, der ihm auch zur Seite steht.

Mir hat die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart gefallen, der mystische magische Hintergrund, die Spannung, die sich aufbaut, das Magiesystem und die Charaktere, vor allem das Wiedersehen bzw. Lesen.

Gelungen und für Leser der Frankfurt Reihe eine ideale Ergänzung. Von mir 5 Sterne für den Auftaktband einer neuen Reihe des Autors, so habe ich wenigstens das Ende verstanden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere