Wer ist Freund und wer stellt sich als Feind heraus!
Jenseits der Dunkellande / Das Buch des SeemannsDer Schreibstil ist bildlich und detailreich, der Humor kommt auch nicht zu kurz, gelungen und fesselnd.
Das Cover zeigt einen Mann einen muskulösen und recht leicht bekleideten Mann von hinten. Er steht ...
Der Schreibstil ist bildlich und detailreich, der Humor kommt auch nicht zu kurz, gelungen und fesselnd.
Das Cover zeigt einen Mann einen muskulösen und recht leicht bekleideten Mann von hinten. Er steht auf einem Felsen und schaut auf ein Segelschiff mit gehissten Segeln. Im Hintergrund ist ein aktiver Vulkan zu sehen. In großer Schrift ist der Romantitel zu lesen und darunter der Reihentitel. Es wirkt in ganzen stimmig und passt zum Roman.
Fazit:
Der Roman führt uns in die Dunkellande-Saga und in der die Welt aus drei Kontinenten besteht: Ecora, Fhult und Vofru Nae. Ecora besteht aus verschieden Ländern, die mehr oder weniger immer zwischen Krieg und Frieden stehen.
Durch die Abschnitte eines Art Logbuchs des Schiffsführer Marez werden wir an jedem Kapitel weiter in der Handlung geführt.
Ein bekannter Schiffsführer Marez erhält von seinem Lyal, dem Fürsten der Seefahrernation Sognes, das Mandat, einen bislang fremden Kontinent (Vofru Nae) anzusteuern. Dort soll Marez mitsamt seiner Mannschaft Handelsbeziehungen aufbauen und das Land erforschen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die Order des Herrschers keine Erkundungsmission ist, sondern von der Schiffsmannschaft Schreckliches verlangt wird. Der Kapitän steht auf der Seite des Fürsten, doch ein Seemann wehrt sich gegen das abscheuliche Vorhaben und glaubt nicht mehr länger an die Lügen, die ihnen aufgetischt wurden. Nur der Krieger Donnán aus Jorna kann die Bewohner des neuen Landes noch retten und die Pläne des Fürsten und seines Kapitäns durchkreuzen, bevor es zu spät ist?
Die ganze Handlungsweise von Marez erinnert mich an die Entdeckung und Eroberung des Spaniers Pizarro gegenüber den Inkas, aber es gab noch andere, die Vorgehensweise immer gleich. Überfallen, Töten und Plündern – nichts Erforschung und Handelsbeziehungen aufbauen.
Am Anfang des Romans muss man sich ein Stückweit einlesen, wenigstens im Prolog und den ersten Kapiteln. Aber mit jedem weiteren Kapitel beginnt sich einem die Handlung zu erschließen und die Spannung steigt an.
Man kann es nicht anders sagen diese werden einem gut und ausrechend geschildert, um ein wahres Kopfkino zu erschaffen. Detailliert und voller Liebe, bekommt in den verschiedenen Handlungssträngen jeder Protagonist oder auch Protagonistin ihren eigenen Auftritt.
Die Handlung kann überzeugen mit einigen echt überraschenden Wendungen und Zufällen, das Glück scheint auf Donnán Seite zu sein – obwohl von Anfang an klar ist, wohin das Ende führen würde.
Die fesselnde und spannende Fortsetzung der „Dunkellande-Saga“ – eine Geschichte von Macht, Verrat, Freundschaft und Mut, sowie dem Streben nach Gerechtigkeit für Fans von High-Fantasy-Epen. Von mir 5 Sterne für den Folgeband.